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Mittwoch, 06 Oktober 2021 09:10

Zugmaschine verliert Auflieger bei Bottendorf

BURGWALD/ALTENBEKEN. Mindestens 100 Kilometer ist ein Trucker mit seinem schwarzen Actros und angehängtem Sattelzug gefahren - dann löste sich der Sattelzug von der Zugmaschine, diese landete mit den Stützfüßen auf dem Asphalt.

Ereignet hatte sich der Unfall am 5. Oktober gegen 9 Uhr auf der Bundesstraße 252. Zum angegebenen Zeitpunkt war der Fahrer des Sattelzuges von Buke (Kreis Paderborn) kommend auf der Frankenberger Stadtumgehung unterwegs und bog nach rechts auf die Bundesstraße 252 in Richtung Marburg ab. Etwa 50 Meter hinter der Einmündung löste sich der Sattelauflieger, das Stromkabel riss ab und der Auflieger landete unsanft auf dem Asphalt.

Mit schwerem Gerät rückte die Firma AVAS an, hob mit einem Kranwagen den Auflieger auf die Sattelzugmaschine und sicherte durch Arretieren des Königszapfen den Sattelauflieger. Bei der Firma Schuchard & Ziegler in Bottendorf wurde das Spiralkabel neu gezogen und somit war der Truck wieder fahrbereit. Die Polizei sicherte für den Zeitpunkt der Bergung die Gefahrenstelle ab. Insgesamt entstand nur geringer Sachschaden.

Die Polizei sprach von Glück im Unglück - "Wäre der Auflieger bei Tempo 80 km/h auf der Bundesstraße aus der Kupplung gesprungen, hätte das wahrscheinlich andere Dimensionen erreicht", so ein Beamter. Vermutet wird, dass der Auflieger bereits bei der Abfahrt in Altenbeken nicht richtig auf dem Königszapfen gesessen hat. Anders lässt sich das nicht erklären.

Link: Unfallstandort am 5. Oktober 2021 bei Frankenberg.

Publiziert in Retter

EDERTAL. Im Einsatz bewährte es sich bereits, nun hat die Feuerwehr Bergheim-Giflitz das neue Löschgruppenfahrzeug LF 10-KatS auch offiziell in Dienst gestellt. Der Edertaler Bürgermeister überreichte den Schlüssel für die rund 250.000 Euro teure Neuanschaffung symbolisch an das jüngste Mitglied der Jugendfeuerwehr.

Mit dem Kauf und der Indienststellung des Löschgruppenfahrzeugs vollzog die Gemeinde Edertal auch einen Ringtausch: Das nun ersetzte LF 8-6 der Wehr Bergheim-Giflitz haben die Kameraden aus Gellershausen übernommen, deren TSF-W ging nach Affoldern. Das dortige TSF aus dem Jahr 1988 wurde nach inzwischen rund 160 Einsätzen ausgemustert. Gemeindebrandinspektor Dirk Rübsam wies bei der offiziellen Fahrzeugübergabe im Feuerwehrhaus Bergheim-Giflitz darauf hin, dass der Fuhrpark der Edertaler Brandschützer "in die Jahre" gekommen sei. Mit dem neuen LF 10-KatS, das bereits bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 485 nahe Altwildungen im Einsatz war, sei man "gut aufgestellt". Rübsam dankte den gemeindlichen Gremien für die Bereitstellung von Fahrzeugen und Ausrüstung, "damit wir unsere Arbeit gut machen können." Ehrenamtliche Arbeit, versteht sich.

Nicht für die Feuerwehr, sondern für die Allgemeinheit
Dies merkte der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer kritisch an: Es sei schon lustig, dass sich diejenigen, die ehrenamtliche Arbeit für die Allgemeinheit leisten würden, auch noch dafür bedanken müssten, dass man ihnen für diese Tätigkeit die entsprechenden Gerätschaften zur Verfügung stellt. Schließlich würde nicht die Feuerwehr, sondern die Allgemeinheit von der Anschaffung des neuen Fahrzeugs profitieren: "Die Bürger erhalten damit mehr Sicherheit", unterstrich Berghöfer. Er habe sich in diesem Jahr schon bei einigen größeren Einsätzen im Edertaler Gemeindegebiet von der Schlagkraft der Wehren überzeugen können. Der stellvertretende Kreisbrandinspektor wertete es als gutes Zeichen, dass viele Jugendfeuerwehrleute zur Übergabe des Fahrzeugs gekommen waren.

Der Jüngste unter ihnen, Jannis Schreiber, war es dann auch, der den Fahrzeugschlüssel für das LF 10-KatS aus den Händen des Bürgermeisters entgegennahm - symbolisch als Zeichen der Hoffnung, dass der Nachwuchs der Edertaler Feuerwehren stets gesichert bleiben möge. Verwaltungschef Klaus Gier sprach angesichts der bereits vor fünf Jahren beantragten Förderung durch Kreis und Land von einem "erfreulichen Tag", an dem nun endlich das neue Löschgruppenfahrzeug seiner Bestimmung übergeben werden kann. Die Gemeinde habe sich mit rund 85.000 Euro an der eigentlichen Fahrzeugbeschaffung beteiligt. Weitere rund 23.000 Euro waren nötig, um die Ausstattung zu vervollständigen und das Auto den individuellen Bedürfnissen anzupassen - so wurden verschiedene Umbauten getätigt, eine Wärmebildkamera oder eine neue Tragkraftspritze beschafft. Nicht zuletzt waren rund 32.000 Euro für den genannten Ringtausch nötig - das Geld floss ebenfalls in die Ausstattung der beiden Fahrzeuge. Die Gemeinde habe gezeigt, dass ihr die Feuerwehr wichtig ist. Man befinde sich auf einem guten Weg, dürfe aber das Thema Nachwuchs und Personal nicht aus dem Blick verlieren, erklärte Gier.

Vorbildliche Feuerwehr-Arbeit
Manfred Hankel, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes und Ehrengemeindebrandinspektor in Edertal, beglückwünschte seine Kameraden, verlangte ihnen aber auch etwas ab: Er "erwarte eine weiterhin so vorbildliche Feuerwehr-Arbeit, wie ich es gewohnt bin aus Edertal". Dazu diene das neue Fahrzeug. Dies stellte der Wehrführer von Bergheim-Giflitz, Mathias Ladwig, den Gästen vor - unter ihnen neben zahlreichen Feuerwehrleuten auch Vertreter der gemeindlichen Gremien. Das 13 Tonnen schwere LF 10-KatS auf einem MAN-Fahrgestell verfügt den Angaben zufolge über einen 250 PS starken 6-Zylinder-Dieselmotor. Der von der Firma Ziegler realisierte Aufbau beinhaltet einen 1200 Liter fassenden Löschwassertank. Um Wasser abgeben zu können, stehen die eingebaute Pumpe des Typs Ziegler 10-2000 sowie eine Tragkraftspritze 10-1000 zur Verfügung. Vier Atemschutzgeräte, zwei davon in der Mannschaftskabine, Stromerzeuger und Lichtmast sowie Steck- und Schiebeleitern nannte Ladwig als weitere Ausstattungsmerkmale. Angeschafft wurden zudem 25 neue Feuerwehrschutzhelme des Typs Heros Smart von Rosenbauer. (pfa)


Link:
Feuerwehr Bergheim-Giflitz

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Publiziert in Feuerwehr

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