Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Telefon

BAD WILDUNGEN. Am 22. April wurde in Bad Wildungen in der Gemarkung "Am Langen Rod", auf Höhe des Sportplatzes, ein beschädigter Telefon-Verteilerkasten entdeckt.

Unbekannte hatten den Kasten mit Brachialgewalt umgedrückt, sodass er im unteren Bereich abbrach. Die Tatzeit ist nicht genau bekannt.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 1500 Euro. Hinweise die zur Aufklärung beitragen können, bitte an die Polizeistation in Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/70900. (ots/r)

- Anzeige -



Publiziert in Polizei
Mittwoch, 25 März 2020 12:17

Telefonbetrüger in Waldeck-Frankenberg aktiv

KORBACH. Die Korbacher Polizei weist erneut auf Telefonbetrüger hin, die derzeit in Waldeck-Frankenberg aktiv sind. Ein Mann aus Waldeck-Frankenberg wurde durch einen dieser Betrüger beinahe um 14.000 Euro erleichtert.

Was war passiert?

Ein Mann meldete sich am Telefon bei seinem Opfer und gab sich als Bankmitarbeiter aus. Im Display erschien dabei auch die Nummer der entsprechenden Bank. Der Mann überzeugte den Angerufenen davon, dass die Gültigkeit seines Online-Bankings Ende März auslaufe und das Zertifikat erneuert werden müsse. Eigentlich müsse man dazu die Filiale aufsuchen, aber aufgrund der "Coronapandemie" würde man dies zurzeit telefonisch erledigen.

Nachdem der vermeintliche Bankangestellte ein paar persönliche Details nannte, las der Angerufene seine Transaktionsnummer vor und der Bankangestellte bestätigte, dass nun angeblich alles wieder in Ordnung sei.

Da der Angerufene noch am selben Abend eine Überweisung tätigen wollte, sah er im Onlinebanking, dass für den Folgetag eine Überweisung in Höhe von fast 14.000 Euro angewiesen war, die er nicht veranlasst hatte und daher im Zusammenhang mit dem Anruf stehen musste. Er ließ sofort das Konto sperren und die Überweisung wurde glücklicherweise nicht ausgeführt - ein Schaden entstand nicht. Polizeiliche Ermittlungen haben ergeben, dass die Überweisung in das Ausland geflossen und das Geld damit unwiderruflich weg gewesen wäre. 

Die Polizei warnt    

  • Geldinstitute werden Sie am Telefon niemals nach persönlichen Daten fragen oder dazu auffordern, sie irgendwo einzugeben  
  • Lassen Sie sich nicht durch die angezeigte Telefonnummer täuschen
  • Geldinstitute fordern grundsätzlich keine vertraulichen Daten per Mail, Telefon oder Post von Ihnen an
  • Wenn Sie sich unsicher sind, halten Sie in jedem Fall Rücksprache mit Ihrer Bank
  • Übermitteln Sie keine persönlichen oder vertraulichen Daten (wie Passwörter oder Transaktionsnummern)
  • Geben Sie persönliche Daten nur bei gewohntem Ablauf innerhalb der Online-Banking-Anwendung Ihres Geldinstituts an
  • Sollte Ihnen etwas merkwürdig vorkommen, beenden Sie die Verbindung und kontaktieren Sie Ihre Bank
  • Kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Kontostand sowie Ihre Kontobewegungen - so können Sie schnell reagieren, falls ungewollte Aktionen stattgefunden haben (ots/r)
- Anzeige -



Publiziert in Polizei
Freitag, 24 August 2018 16:38

Weiterhin Telefonbetrüger im Landkreis aktiv

WALDECK-FRANKENBERG. Betrügerische Gewinnversprechen nehmen kein Ende, wie zwei neue Fälle aus Twistetal und Waldeck belegen. In beiden Fällen wurde den vermeintlichen Gewinnern am Telefon ein sehr hoher Bargeldgewinn vorgegaukelt.

Vor Auszahlung des Gewinnes musste eine Bearbeitungsgebühr gezahlt werden. Im ersten Fall kaufte die vermeintliche Gewinnerin daraufhin Gutscheine von Amazon und gab die Gutscheinnummer in einem weiteren Telefonat an die Betrüger weiter. Dadurch ist das Geld unwiederbringlich verloren.

Im anderen Fall überwies der vermeintliche Gewinner einen vierstelligen Bargeldbetrag als Bearbeitungsgebühr nach Georgien.

Immer wieder die gleiche Masche: Betrüger versuchen an das Geld leichtgläubiger Menschen zu gelangen. Mit einem angeblichen Gewinn von mehreren Zehntausend Euro versuchen sie immer wieder zumeist ältere Menschen dazu zu bringen, mehrere Hundert Euro für die Zustellung des Gewinns zu zahlen. Dazu soll die Summe vorab zumeist in ein osteuropäisches Land überwiesen werden oder man soll sogenannte Steam- oder iTunes-Karten oder auch Amazon-Gutscheine erwerben.

Die Täter erfragen in einem weiteren Telefonat die Nummern der Gutscheine. Werden die Codes dieser Gutscheine an die Täter übermittelt, können diese unmittelbar auf das erworbene Guthaben zugreifen - das eingesetzte Geld der gutgläubigen Opfer ist dann unwiederbringlich verloren.

Bei derartigen Gewinnversprechen am Telefon rät die Polizei

  • Beenden Sie das Gespräch und informieren Sie umgehend die Polizei. Grundsätzlich gilt: Soll für einen angeblichen Gewinn eine Gegenleistung gezahlt werden, handelt es sich um Betrug.

So schützen Sie sich

  • Seien Sie vorsichtig bei Gewinnversprechen, insbesondere dann, wenn die Übergabe an Bedingungen geknüpft ist.
  • Nehmen Sie nur Gewinne an, wenn Sie auch bewusst an einem Gewinnspiel, und zwar bei einem seriösen Unternehmen, teilgenommen haben.
  • Ein seriöses Unternehmen wird die Gewinnausschüttung niemals an eine Bedingung knüpfen, zum Beispiel das Zahlen einer Gebühr oder die Teilnahme an einer Veranstaltung.
  • Notieren Sie sich die auf dem Display angezeigte Rufnummer.
  • Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn abzufordern.
  • Geben Sie niemals persönliche Informationen weiter: keine Telefonnummern und Adressen, Kontodaten, Bankleitzahlen, Kreditkartennummern oder Ähnliches.

Hinweis für Angehörige

  • Klären Sie ihre Familienangehörigen über diese Betrugsmasche auf.
- Anzeige -


Publiziert in Polizei
Montag, 16 Juli 2018 14:56

Betrüger im Landkreis aktiv, Polizei warnt

WALDECK-FRANKENBERG. Immer wieder die gleiche Masche - Betrüger versuchen an das Geld leichtgläubiger Menschen zu gelangen.

Mit einem angeblichen Gewinn von mehreren Zehntausend Euro versuchen sie immer wieder zumeist ältere Menschen dazu zu bringen, viel Geld für die Zustellung des Gewinns zu zahlen. Dazu sollen sogenannte Steam- oder auch iTunes-Karten erworben werden.

Die Täter erfragen in einem weiteren Telefonat die Nummern der Gutscheine. Werden die Codes dieser Gutscheine an die Täter übermittelt, können diese unmittelbar auf das erworbene Guthaben zugreifen - das eingesetzte Geld der gutgläubigen Opfer ist dann unwiederbringlich verloren.

Bei derartigen Gewinnversprechen am Telefon rät die Polizei, das Gespräch umgehend zu beenden und die Polizei zu informieren. 

Grundsätzlich gilt, dass es sich um Betrug handelt, wenn zur Gewinnausschüttung ein Betrag gezahlt werden soll.

So schützen Sie sich

  • Seien Sie vorsichtig bei Gewinnversprechen, insbesondere dann, wenn die Übergabe an Bedingungen geknüpft ist 
  • Nehmen Sie nur Gewinne an, wenn Sie auch bewusst an einem Gewinnspiel, und zwar bei einem seriösen Unternehmen, teilgenommen haben
  • Ein seriöses Unternehmen wird die Gewinnausschüttung niemals an eine Bedingung knüpfen, zum Beispiel das Zahlen einer Gebühr oder die Teilnahme an einer Veranstaltung
  • Notieren Sie sich die auf dem Display angezeigte Rufnummer
  • Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn abzufordern, das heißt keine Gebühren zahlen oder kostenpflichtige Hotlines anrufen
  • Geben Sie niemals persönliche Informationen weiter

Angehörige werden gebeten, Familienmitglieder und Freunde zu unterrichten, um weiteren Betrug zu unterbinden. (ots/r)

- Anzeige -



Publiziert in Polizei

MARBURG. Der Betrug geht entweder mit einem Anruf oder mit einem am PC aufpoppenden Fenster los, in welchem z.B. auf ein Computerproblem und auf eine Rufnummer zur Hilfeleistung hingewiesen wird.

In beiden Fällen melden sich angebliche Mitarbeiter von Microsoft und bieten großzügig ihr Hilfe an. Einziges Ziel dieser Betrüger ist es jedoch, an den Datenbestand des Rechners und an das Geld des Opfers zu kommen. Diese wohl bundesweite Betrugsmasche erreichte auch den Landkreis Marburg-Biedenkopf.

In den zurückliegenden Tagen traf es bislang vier bekannte Opfer. Die Täter erbeuteten jeweils mehrere Hundert Euro. Sie "überreden" ihre Opfer zur Installation von Software und verlangen im Verlauf persönliche Daten. Die so ergaunerte Fernwartung erlaubte den Tätern den totalen Zugriff auf den Computer und damit auch auf das Online-Banking. Sie schaffen es so, das Opfer zur Weitergabe der z.B. via Handy übermittelten TAN zu überreden. Letztlich erbeuteten die Täter jeweils ca. 300 Euro, bewusst kleinere Summen, bei denen man nicht sofort Verdacht schöpft und bei denen keine Probleme beim Online-Banking zu erwarten sind.

"Wenn Sie ein Problem weder telefonisch noch per Rechner selbst irgendwo mitgeteilt haben und um Hilfe ersucht haben, dann legen Sie einfach auf. Lassen Sie sich nicht auf unangekündigte und unerwartete Anrufe ein!". Hinterher ist das Geld weg und ein infizierter Rechner funktioniert trotzdem nicht. Kein seriöser Betrieb ruft unaufgefordert an und bietet die Lösung eines Problems an, das man vor dem Anruf noch gar nicht erkannt hat. "Verhindern Sie unbedingt einen ungewollten Fernzugriff und installieren Sie deshalb auf gar keinen Fall irgendeine angeblich notwendige Software. Geben Sie niemals persönliche Daten am Telefon preis, insbesondere keine Konto- oder Kreditkartendaten oder Passwörter." (ots/r)

- Anzeige -


Publiziert in MR Polizei
Freitag, 06 April 2018 16:21

Einbrecher legen Telefon und Internet lahm

ALTENBEKEN. Der nächtliche Einbruch in einen Lebensmittelmarkt am Orthagen steht vermutlich im Zusammenhang mit dem Ausfall der Telefon- und Internetleitungen in vielen Buker Haushalten am frühen Freitagmorgen.  

Ein Anlieferungsfahrer bemerkte den Einbruch in den Combi-Markt gegen 04.00 Uhr. Er stellte fest, dass Rolltore geöffnet waren und im Geschäft Licht brannte. Der Zeuge alarmierte die Polizei, die daraufhin das Gebäude durchsuchten, jedoch waren die Täter nicht mehr am Tatort.

Um in die Büros zu gelangen, brachen diese Rolltor und Türen auf, durchsuchten die Räumlichkeiten und flüchteten ohne Beute noch vor der Tatentdeckung.  

Bei den weiteren Ermittlungen fiel auf, dass die Datenzuleitungen in den Lebensmittelmarkt gekappt worden waren. Auf dem Gehweg unweit des Geschäfts hatten die Einbrecher sowohl die Schachtabdeckung geöffnet, um an die Leitungen zu gelangen. als auch die Wartungsklappe einer Straßenlaterne, um das Licht auszuschalten. Gegen 01.45 Uhr werden diese Schäden laut ersten Auswertungen, eingetreten sein.

Darüber hinaus wurden am Morgen zwei beschädigte Verteilerkästen der Telekom an der Dorfstraße entdeckt. Die Polizei geht davon aus, dass auch diese Schäden von den Tätern verursacht wurden. In den Schaltkästen wurden die Verbindungen zerstört, sodass in den angeschlossenen Haushalten weder das Telefon, noch das Internet funktioniert. Ebenfalls davon betroffen ist die Buker Feuerwehr. Wie lange die Reparaturarbeiten andauern, ist noch nicht bekannt. Der Gesamtschaden liegt bei mehreren zehntausend Euro.  

Die Polizei verstärkt die Streifen im Raum Buke und sucht Zeugen, die in der Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge entdeckt haben. Möglicherweise haben Internetnutzer den Totalausfall "live" bemerkt und in diesem Zusammenhang Verdächtiges beobachtet. Wer sachdienliche Hinweise hat, melde sich bitte unter der Telefonnummer 05251/3060. (ots/r)

- Anzeige -


Publiziert in PB Polizei

KORBACH. Erneut ist offenbar durch eine Störung derzeit die Polizei in Korbach über die Amtsleitung nicht zu erreichen. Die Ordnungshüter in der Kreisstadt sind aktuell nur über den Notruf 110 erreichbar.

Die reguläre Korbacher Rufnummer 971-0 sowie alle Nebenstellen im Polizeigebäude an der Pommernstraße sind nicht erreichbar. Wer eine Nummer anwählt, bekommt durch den Kabelfehler weder ein Freizeichen noch eine Bandansage, die auf das Problem hinweist - dies ist offenbar aus technischen Gründen nicht möglich. Wann die Störung behoben sein wird, stand zunächst nicht fest. In den vergangenen Wochen gab es bereits zwei ähnliche Störungen.

In dringenden Angelegenheiten, insbesondere bei einem Notfall, können Anrufer unter der Notrufnummer 110 die Polizei erreichen. Die übrigen Polizeistationen im Landkreis Waldeck-Frankenberg sind wie folgt zu erreichen: Frankenberg 06451/7203-0, Bad Wildungen 05621/7090-0 und Bad Arolsen 05691/9799-0.

Anzeige:

Publiziert in Polizei

KORBACH. Erneut ist offenbar durch eine Störung derzeit die Polizei in Korbach über die Amtsleitung nicht zu erreichen. Die Ordnungshüter in der Kreisstadt sind aktuell nur über den Notruf 110 erreichbar.

Die reguläre Korbacher Rufnummer 971-0 sowie alle Nebenstellen im Polizeigebäude an der Pommernstraße sind nicht erreichbar. Wer eine Nummer anwählt, bekommt durch den Kabelfehler weder ein Freizeichen noch eine Bandansage, die auf das Problem hinweist - dies ist offenbar aus technischen Gründen nicht möglich. Wann die Störung behoben sein wird, stand zunächst nicht fest.

In dringenden Angelegenheiten, insbesondere bei einem Notfall, können Anrufer unter der Notrufnummer 110 die Polizei erreichen. Die übrigen Polizeistationen im Landkreis Waldeck-Frankenberg sind wie folgt zu erreichen: Frankenberg 06451/7203-0, Bad Wildungen 05621/7090-0 und Bad Arolsen 05691/9799-0.

Erst am vergangenen Wochenende hatte es eine Störung gegeben, ausgelöst durch einen Kabelfehler. Ob die aktuelle Störung damit in Verbindung steht, war zunächst nicht bekannt.

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

KORBACH. Offenbar durch einen Kabelfehler ist derzeit die Amtsleitung der Polizei in Korbach gestört. Die Ordnungshüter in der Kreisstadt sind wegen der Störung aktuell nur über den Notruf 110 erreichbar.

Die reguläre Korbacher Rufnummer 971-0 sowie alle Nebenstellen im Polizeigebäude an der Pommernstraße sind nicht erreichbar. Wer eine Nummer anwählt, bekommt durch den Kabelfehler weder ein Freizeichen noch eine Bandansage, die auf das Problem hinweist - dies ist offenbar aus technischen Gründen nicht möglich. Wann die Störung behoben sein wird, stand zunächst nicht fest.

In dringenden Angelegenheiten, insbesondere bei einem Notfall, können Anrufer unter der Notrufnummer 110 die Korbacher Polizeistation erreichen. Dies ist natürlich nur aus den Ortsnetzen möglich, aus denen der Notruf auch in Korbach aufläuft. Es ist nicht möglich, den Notruf mit der Korbacher Ortsvorwahl zu wählen. Die übrigen Polizeistationen im Landkreis Waldeck-Frankenberg sind wie folgt zu erreichen: Frankenberg 06451/7203-0, Bad Wildungen 05621/7090-0 und Bad Arolsen 05691/9799-0.

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

BRILON/MARSBERG. Am Dienstag wurden der Polizei Brilon gleich vier gescheiterte Enkeltrickanrufe gemeldet. In Scharfenberg, in Thülen und in Alme wurde versucht, mit einer vorgetäuschten Notlage eines nahen Verwandten Geld zu ergaunern. Gegen 10 Uhr rief ein Mann bei einer 76-jährigen Frau in Thülen an und gab sich als ihr Neffe aus, der 7.000 Euro benötige. Die Dame durchschaute den Schwindel und legte den Hörer auf. Gegen 16 Uhr rief ebenfalls ein Mann bei einer 88-jährigen Frau in Thülen an. Man bot der Frau sogar an, ein Taxi vorbeizuschicken, mit welchem sie die geforderten 8.000 Euro von der Bank abholen könnte. Auch diese Frau erkannte den Betrug und beendete das Gespräch. Hier war der Täter aber hartnäckiger und rief noch zweimal an. Die Seniorin blieb aber konsequent. Gegen 15 Uhr rief eine Frau bei einer 60-Jährigen aus Scharfenberg mit dem gleichen Trick an, aber auch hier fiel das Opfer nicht darauf herein. Als das Telefon bei einer 74-jährigen Frau aus Alme klingelte, rief eine weibliche Person an und wollte sich als gute Freundin 3.000 Euro für einen Autokauf borgen. In allen Fällen reagierten die Angerufenen richtig, erkannten den Betrug in seinen unterschiedlichen Ausformulierungen bereits am Telefon und kappten das Gespräch.

Eine Frau aus Marsberg reagierte nicht ganz so rasch. Sie war bereits am Montag angerufen worden und auch ihr schickte man ein Taxi nach Hause, mit dem sie sich sogar zur Bank fahren ließ und 1.000 Euro am Automaten abholte, weil der Schalter schon geschlossen hatte. Die Betrüger hatten sich für 19 Uhr angekündigt, um das Geld zu holen, erschienen aber glücklicherweise nicht. Als sie am nächsten Morgen wieder anriefen, ging der Sohn der 82-Jährigen ans Telefon, woraufhin sofort wieder aufgelegt wurde seitens der Täter kein weiterer Anruf mehr erfolgte.

Anzeige:

Die Polizei warnt dringend davor, sich auf Geldforderungen am Telefon oder eine Geldübergabe an Fremde einzulassen. Es handelt sich hierbei immer um Betrüger. Die Enkeltrickmasche gibt es mittlerweile in den unterschiedlichsten Variationen, aber, egal welche Geschichte erzählt wird, es geht immer darum, die Angerufenen hinter das Licht zu führen, um an Bargeld zu gelangen. Einfachster, aber auch wirksamster Schutz in solchen Fällen ist und bleibt einfach den Telefonhörer aufzulegen und die 110 zu wählen.

Quelle: ots

Publiziert in HSK Polizei
Seite 1 von 3

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige