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Montag, 26 Juli 2021 13:42

Hund vor Ertrinken gerettet

WALDECK-FRANKENBERG. Mit letzter Kraft und einer Portion Glück endete am 20. Juli eine Rettungsaktion in einem See in Mittelschweden -  ein Hund war mit dem Kopf in eine Schlinge geraten und konnte sich daraus ohne Hilfe nicht mehr befreien.

Wie der Hundeführer, ein 60-jähriger Mann aus Diemelsee unserer Redaktion mitteilte, sollte das gute Wetter ausgenutzt werden, um sich selbst und der Wachtelhündin eine Abkühlung zu verschaffen. Ein See in unmittelbarer Nähe von Ytterhogdal schien passend zu sein. Nachdem der Jagdhund und auch der Führer etwa 100 Meter in Richtung Seemitte zurückgelegt hatten, fing die Hündin an, im Wasser zu straucheln.

Zunächst glaubte der 60-Jährige, dass sein Vierbeiner konditionelle Probleme habe, dies bestätigte sich allerdings nicht, wie sich später herausstellen sollte. Mit einigen Schwimmzügen war der ehemalige Triathlet schnell bei seiner Hündin, die bereits von der Wasseroberfläche verschwunden war. Ein Griff in die Tiefe brachte das nach Luft schnappende Tier wieder zutage. Reste eines Taus hatten sich um den Hals der Hündin gelegt und somit bei der Gegenbewegung das Tier unter Wasser gezogen.

Nachdem der Hund befreit worden war, musste das Gespann das rettende Ufer erreichen. Hilferufe des Mannes wurden zwar von einigen Badegästen wahrgenommen, an ein Einschreiten dachte aber scheinbar niemand. Dies lag vieleicht auch an den mangelhaften Kenntnissen der schwedischen Sprache. Mit letzter Kraft erreichten der Hundehalter und seine dreijährige Wachtelhündin das Ufer. Eine Lektion hat der 60-Jährige allerdings aus dem Badesee mitgenommen: Damit künftige Urlaubsfreuden nicht ins Wasser fallen, sollten nur Seen genutzt werden, in denen man noch Grund unter der Füßen hat oder die unter Aufsicht stehen.

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Publiziert in Retter

WALDECK-FRANKENBERG. Die überwiegende Mehrheit der Menschen in Hessen ist sich ihrer Verantwortung in der momentanen Situation bewusst, das haben die letzten Wochen eindrucksvoll gezeigt. Das Ziel, die Ausbreitung des Coronavirus zum Schutz gefährdeter Mitmenschen zu verlangsamen, ist weiterhin eine Gemeinschaftsaufgabe. Dabei haben sich bislang nur wenige unbelehrbar gezeigt, lediglich in vereinzelten Fällen mussten Polizei oder Ordnungsämter gegen rücksichtslose Personen Ordnungswidrigkeiten und Strafverfahren einleiten.

Dennoch stellen sich viele Hessinnen und Hessen mit Blick auf das Osterfest und das zu erwartende herrliche Wetter einige Fragen, wie sie sich am besten verhalten sollen und was nach den derzeit geltenden Verordnungen in Hessen grundsätzlich erlaubt oder verboten ist.

Ostern in der Öffentlichkeit

Zu beachten ist unbedingt, dass das seit dem 23. März geltende "Kontaktverbot" noch mindestens bis zum 19. April, also auch am Osterwochenende, gilt. Das bedeutet, Zusammenkünfte von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit (Ausnahme nur, wenn Personen zu einem gemeinsamen Hausstand zählen) sind auch an Ostern nicht erlaubt und werden von der Polizei konsequent aufgelöst. Wird dies nicht befolgt, werden Bußgelder verhängt. Bei der Begegnung mit anderen Personen in der Öffentlichkeit ist ein Abstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. Öffentliche Verhaltensweisen, die geeignet sind, das Abstandsgebot zu gefährden, sind unabhängig von der Personenzahl untersagt. Darunter fallen beispielsweise das Grillen, Feiern oder Picknicken in öffentlichen Parks. Die Polizei agiert natürlich auch hier mit Augenmaß und gewährleistet, bei all den vielen aufkommenden Fragen, dass die Inhalte der Verordnung richtig ausgelegt werden: So ist beispielsweise sicherlich nichts gegen eine kurze Ostereiersuche mit den eigenen Kindern an einer kaum von Menschen frequentierten Stelle auszusetzen, sofern die geltenden Vorgaben und der nötige Abstand zu anderen Menschen eingehalten werden kann. Sind das Verstecken und die Eiersuche hingegen ein großangelegtes und langes Unterfangen in einem kleinen Park, wo sich ohnehin schon recht viele Menschen auf engem Raum aufhalten, so wird die Polizei oder das Ordnungsamt dies schnell unterbinden müssen. Bitte nehmen Sie auf Ihre Mitmenschen Rücksicht, entscheiden Sie mit Augenmaß, ob eine Aktivität wirklich nötig ist und zeigen Sie Verständnis für den Job unserer Einsatzkräfte. Wir können die Corona-Krise nur gemeinsam überwinden.

Appell zu Ostern

Viele der Fragen, die sich in diesen Tagen an die Polizei richten, drehen sich darum, was an Ostern im Privaten erlaubt ist. Grundsätzlich gilt in Hessen derzeit die allgemeine Vorgabe, den Kontakt zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf das absolut nötige Minimum zu reduzieren. Auch wenn üblicherweise nun Feiertage im Kreise der Verwandtschaft bevorstehen würden und der Verzicht darauf bei dem herrlichen Wetter zusätzlich schwerfallen dürfte, so sind wir an dieser Stelle weiterhin alle gefragt. Damit die momentanen Einschränkungen alsbald zu einem Ende kommen können, lautet der Appell der Polizei zu Ostern, auf private Reisen und Besuche, auch von Verwandten, möglichst zu verzichten. Ein jeder trägt Verantwortung für seine Mitmenschen, für die Angehörigen der eigenen Familie umso mehr. Die Polizei schreitet nach Hinweisen auf größere Zusammenkünfte im privaten Bereich ein, wenn erkennbar gegen die Vorgabe, den Kontakt zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Haushalts zu reduzieren, verstoßen wird. Dabei können derartige Zusammenkünfte im Rahmen der Gefahrenabwehr aufgelöst oder durch das zuständige Gesundheitsamt im Einzelfall verboten werden. Verstöße gegen Einzelverfügungen des Gesundheitsamts sind sogar strafbar.

Zeit zum "Aufklaren"

Regeln gelten auch am oder auf dem Wasser. Wassersportler und Bootbesitzer wissen was mit "Aufklaren" gemeint ist. Das schöne Frühlingswetter bietet den idealen Zeitpunkt, das Boot auf Vordermann zu bringen und auf den hessischen Gewässern abzulegen. Auch an dieser Stelle ist zu beachten: Die allgemeinen Regeln, wie das Kontaktverbot, die Abstandsregel oder das generelle Verbot von Zusammenkünften in Vereinen gilt auch auf dem Wasser, dem Anlegesteg oder am Ufer. Die Beamten der hessischen Wasserschutzpolizeistationen stehen hier für Fragen von Vereinen und Wassersportler bereit. Die Polizei wird am Osterwochenende auch im Bereich der Flüsse und Seen darauf achten, dass die Regeln dort eingehalten werden.

Parkplätze werden über Ostern gesperrt

Die relevanten öffentlichen Parkplätze an Edersee und Diemelsee werden über die Osterfeiertage komplett gesperrt. Von Karfreitag bis inklusive Ostermontag dürfen dort keine Fahrzeuge parken. Diese Entscheidung wurde vom Landkreis in enger Abstimmung mit der Stadt Waldeck und den Gemeinden sowie der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg getroffen.

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 03 September 2019 09:47

Tauchgang im See endet tödlich

MESSINGHAUSEN. Am Sonntag gegen 14.55 Uhr kam es zu einem Tauchunfall in einem See an der Diemelseestraße bei Messingahusen. Aus bislang ungeklärten Gründen hatte ein 53-jähriger Sporttaucher Probleme beim Wiederaufstieg an die Wasseroberfläche. Der Mainzer wurde von seinem Mittaucher und einem weiteren Helfer aus dem Wasser gezogen.

Die hinzugerufenen Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Polizeikräfte beschlagnahmten die Tauchgeräte zur weiteren Untersuchung, die Ermittlungen dauern an. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei

MARSBERG/RÖSENBECK. Schöne Landschaften gibt es nicht nur im Harz sondern auch im Hochsauerlandkreis. Einige Orte dürfen betreten werden, andere nicht und so wurde die Polizei am Sonntag gegen 17 Uhr in den alten Rösenbecker Steinbruch im Steinborn gerufen. Hier hielt sich verbotenerweise eine Gruppe von mehreren Jugendlichen und jungen Erwachsenen zum Feiern an dem Bergsee auf. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten kann der Aufenthalt im Steinbruch lebensgefährlich sein, das Betreten des Geländes ist daher streng verboten. Warnschilder und Absperrungen wurden jedoch durch die Gruppe ignoriert und angebrachtes Trassierband durchtrennt.

Am Wasser trafen die Beamten auf acht Personen. Nach Feststellung der Personalien wurde diesen ein Platzverweis ausgesprochen. Diesem kamen die jungen Männer auch nach. Lediglich ein alkoholisierter 21-Jähriger blieb auf seinem Stuhl sitzen und schimpfte über die polizeilichen Maßnahmen. Der junge Mann weigerte sich auf Anordnung einer Polizeistreife den Steinbruch zu verlassen und griff die Beamten an.

Auch nach mehrfacher Aufforderung wollte der 21-Jährige den Steinbruch nicht verlassen. Nachdem die Beamten drohten, den Mann in Gewahrsam zu nehmen, stieß er mit einem Klappsessel in Richtung eines Polizisten. Dieser konnte dem Schlag ausweichen. Der 21-jährige Mann aus dem Harz wurde zu Boden gebracht und gefesselt. Hierbei wehrte er sich und beleidigte die Beamten. Der Harzer wurde in das Gewahrsam der Polizeiwache Brilon gebracht.Nach erfolgter Ausnüchterung wurde der uneinsichtige Mann an seine extra angereisten Eltern übergeben. Gegen ihn sowie die gesamte Gruppe wurde ein Strafverfahren eingeleitet. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei

KORBACH. Die Rettung im Eis eingebrochener Personen hat die Korbacher Feuerwehr auf dem Teich im Schießhagen geübt. 24 Brandschützer wagten sich dabei auf dünnes Eis…

Die aktuelle Wetterlage erlaubte eine Eisrettungsübung, die Gruppenführer Stefan Casper vorbereitet hatte und am Freitagabend leitete. Die Übung wurde unter hohen Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt - so waren sowohl Kameraden als auch die eingesetzten Leitern stets angeleint, um sie im Ernstfall rasch wieder ans Ufer ziehen zu können. Außerdem stand für den Fall der Fälle ein Notfallrucksack bereit.

Rettungsring werfen
Zum Auftakt der Übung warfen die Brandschützer einen Rettungsring aufs Eis und mussten dabei eine aufgestellte Pylone treffen. "Auch dafür muss man erst einmal ein Gefühl bekommen", sagte Gruppenführer Casper, schließlich müsse man im Ernstfall den Ring so rasch und so nah wie möglich zu der eingebrochenen Person werfen.

Danach galt es, eine Puppe von der Teichmitte zu "retten". Mit Steckleiterteilen, die das Gewicht der Retter auf dem Eis verteilen, bewegten sich die Korbacher Feuerwehrleute auf das "Opfer" zu. Der Weg zurück zum Ufer erfolgte mit Hilfe der Kameraden an Land - sie zogen die Leitern mit den Personen darauf über die Eisfläche zum Rand.

Sämtliche 24 teilnehmenden Feuerwehrleute absolvierten die Übung. Um die Gefahr, selbst in den Teich im Schießhagen einzubrechen, so gering wie möglich zu halten, befand sich jeweils nur ein Feuerwehrmann auf dem Eis. Vor Übungsbeginn war zudem eine Messung durchgeführt und die Stadtverwaltung um Freigabe gebeten worden.

Kind in Stadtparkteich eingebrochen
Die Feuerwehr warnt nämlich ausdrücklich davor warnt, Eisflächen, die nicht behördlich freigegeben sind, zu betreten. Erst am Freitagnachmittag war nach Angaben Caspers ein Kind im Stadtparkt in den dortigen Teich eingebrochen. Es blieb glücklicherweise unverletzt.


Link:
Feuerwehr Korbach

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Publiziert in Feuerwehr

KASSEL. Ein 60 Jahre alter Mann aus Baunatal ist offensichtlich im Buga-See in Kassel ertrunken. Nach den bisherigen Erkenntnissen soll der alkoholisierte Mann untergegangen sein. Von ihm fehlt bislang jede Spur.

Zu dem offenbar tragischen Vorfall kam es am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr im Kasseler Buga-Gelände. Bei der Leitstelle der Feuerwehr war mitgeteilt worden, dass eine Person sich angeblich in Algen verfangen haben soll und dann untergegangen sei. Die Feuerwehr Kassel schickte sofort Rettungskräfte und Taucher mit Booten zum Buga-See. Zeitgleich suchten Polizisten das Ufer ab. Dort wurden dann auch persönliche Gegenstände und Kleidungsstücke eines 60-Jährigen aus Baunatal aufgefunden.

Erste Ermittlungen ergaben weiterhin, dass der 60-Jährige sich vermutlich in alkoholisiertem Zustand ins Wasser begeben hatte. Dort scheint er dann untergegangen zu sein, wie ein Polizeisprecher am Samstag mitteilte. Trotz intensiver Suche wurde der 60-Jährige zunächst nicht aufgefunden. Die Suche der Taucher musste aufgrund starken Algenbewuchses eingeschränkt werden. Darüber hinaus mussten die Wasserrettungskräfte aufgrund einer aufziehenden Schlechtwetterfront vom Wasser genommen werden. Auch ein Überflug des Rettungshubschraubers Christoph 7 blieb ergebnislos.

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Publiziert in KS Polizei

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