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MARBURG. Am 20. Februar wurde ein erst wenige Wochen alter Säugling mit massiven inneren und äußeren Verletzungen in ein Marburger Krankenhaus eingeliefert. Heute wurde bekannt, dass das Mädchen am späten Nachmittag des 26. Februar seinen schweren Verletzungen erlag.

In diesem Zusammenhang ermittelte die Staatsanwaltschaft Marburg zusammen mit der Kriminalpolizei Marburg bereits seit Mittwoch, den 20. Februar, wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts. Im Zuge der ersten Ermittlungen wurde der 17-jährige Lebensgefährte der Kindsmutter festgenommen, bei dem es sich nicht um den Vater des Kindes handelt. Seit Freitag befindet sich der Beschuldigte aufgrund eines von der Staatsanwaltschaft Marburg beantragten und vom Amtsgericht Marburg erlassenen Haftbefehls in Untersuchungshaft.

Nach dem bisherigen Ergebnis der Ermittlungen ist davon auszugehen, dass der Beschuldigte, der sich bereits in der Vergangenheit an der Betreuung des Säuglings beteiligt hatte, am 20.Februar in der von einem freien Träger zur Verfügung gestellten Wohnung der 18-jährigen Kindsmutter in Marburg auf verschiedene Weise gewalttätig auf den Säugling eingewirkt hat. Der Säugling erlitt dadurch unter anderem schwerste Kopfverletzungen. Trotz Verständigung von Rettungskräften durch die Kindsmutter und anschließender intensivmedizinischer Behandlung des Säuglings erlag dieser seinen schweren Kopfverletzungen.

Die weiteren Ermittlungen werden nunmehr wegen des Verdachts des Totschlags sowie der Misshandlung Schutzbefohlener geführt. Anhaltspunkte für strafrechtlich relevantes Verhalten seitens des freien Trägers oder des Jugendamtes, das die Kindsmutter unterstützte, haben sich im Zuge der Ermittlungen nicht ergeben. Die Ermittlungen zum genauen Tathergang dauern derzeit an. In diesem Zusammenhang hat die Staatsanwaltschaft umfangreiche rechtsmedizinische Untersuchungen veranlasst. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

KASSEL. Von einem Paketauto angefahren und schwer verletzt worden ist eine Seniorin, als sie eine Straße im Stadtteil Wehlheiden überqueren wollte. Während die Verletzte ins Krankenhaus gebracht werden musste, blieb der Fahrer des Lieferwagens unverletzt.

Ein 47-jähriger Angestellter eines Paketdienstes stellte am Samstagnachmittag gegen 14.30 Uhr eine Lieferung in der Schönfelder Straße zu. Danach setzte er sich in seinen Kastenwagen und fuhr in der Parallelstraße vor Hausnummer 57 einige Meter zurück. Dabei übersah er die 78-Jährige, die gerade hinter dem Lieferwagen die Straße überqueren wollte. Er erfasste sie mit dem Heck des Fahrzeugs und stieß sie zu Boden.

Bei dem Unfall wurde die Seniorin schwer an Kopf und Oberkörper verletzt und musste mit einem Rettungswagen in ein Kasseler Krankenhaus gebracht werden. Der Fahrer kam mit dem Schrecken davon, das Paketauto blieb unbeschädigt. (r/ots) 

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. An den Folgen eines Brandes am vergangenen Montag in einem Mehrfamilienhaus in der Ihringshäuser Straße in Kassel ist nun auch ein vier Jahre alter Junge gestorben. Er erlag am Samstag im Klinikum in Kassel seinen schweren Verletzungen, wie am Montag das Polizeipräsidium Nordhessen mitteilte.

Der Junge hatte bei dem Wohnungsbrand eine schwere Rauchgasvergiftung erlitten. Seine ein Jahr alte Schwester war bereits wenige Stunden nach dem Brand an der schweren Rauchgasvergiftung gestorben.

In der Dachgeschosswohnung hielt sich zur Brandzeit neben den Kindern auch deren 23 Jahre alte Mutter auf. Auch sie wurde infolge des Brandes mit einer schweren Rauchgasvergiftung in ein Kasseler Krankenhaus gebracht und behandelt. Sie ist mittlerweile außer Lebensgefahr.

Ein 45-Jähriger aus Kassel, der sich am Montag gegen 9 Uhr in der Ihringshäuser Straße aufhielt, bemerkte als erster den aus dem Dach aufsteigenden Rauch. Wie er gegenüber der Polizei berichtete, klingelte er an allen Wohnungen. Erst nach einigen Minuten öffnete ein Bewohner die Haustür, der auf den Hinweis des 45-Jährigen sofort die Kasseler Feuerwehr verständigte.

Gemeinsam gingen der Zeuge und der Bewohner zur betroffenen Wohnung und öffneten gewaltsam die Tür. Als den Männern aber dichter Qualm entgegenschlug, mussten die beiden Helfer den Rückweg nach unten antreten, um nicht selbst verletzt zu werden. Zu dieser Zeit war nicht klar, ob sich überhaupt jemand in der Dachgeschosswohnung aufhielt. Die kurze Zeit später eintreffenden Feuerwehrleute fanden schließlich die Mutter und ihre beiden Kindern und brachten sie aus der Wohnung.

Die Ermittlungen zur Brandursache führt weiterhin die Kripo in Kassel. Zeitweise waren auch Experten des hessischen Landeskriminalamtes an den Ermittlungen beteiligt. Bislang konnte die genaue Brandursache nicht ermittelt werden, teilte die Polizei am Montag mit. Eine vorsätzliche Brandstiftung werde jedoch ausgeschlossen. "Hinweise dafür haben sich nicht ergeben", so die Polizei.


Tödliche Folgen hatte am Sonntag auch ein Brand in Korbach:
Korbach: Bettlägeriger Mann stirbt bei Wohnungsbrand (22.02.2015, mit Video u. Fotos)

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Publiziert in KS Polizei

EIMELROD. Weil er Mitgliedern seiner Motorradgruppe nicht ausweichen konnte, hat ein 28-Jähriger am Sonntagnachmittag einen schweren Unfall verursacht. Er fuhr seinem Vordermann, der abbiegen wollte, auf. Anschließend verletzte sein umherfliegendes Krad, das nachher abbrannte, einen weiteren Mitfahrer.

Auf fünf Mottorrädern wollten Fahrer aus dem Paderborner Raum das sonnige Herbstwetter für einen gemeinsamen Ausflug nutzen. Sie fuhren am Sonntag gegen 15.30 Uhr auf der Bundesstraße 251 aus Usseln kommend in Richtung Neerdar. Die Gruppe hatte sich nach mehreren scharfen Kurven ein wenig auseinandergezogen. Der mutmaßliche Unfallverursacher fuhr an vorletzter Stelle.

Damit, dass die vor ihm Reisenden nach einer Rechtskurve in Richtung Eimelrod abbiegen wollten, hatte er offenbar nicht gerechnet. Der Abstand zum vor ihm fahrenden Motorrad, das mit zwei Personen besetzt war, wurde wegen nicht angepasster Geschwindigkeit zu gering. Der junge Yamaha-Fahrer fuhr den beiden nahezu ungebremst auf. Der 55 Jahre alte Fahrer und seine 49 Jahre alte Sozia wurden nach vorn geschleudert. Dabei verletzten sich die Frau und der 28-Jährige Unfallverursacher schwer. Der vordere Fahrer verletzte sich leicht.

Durch die Wucht des Aufpralls hob seine Maschine ab und schleuderte durch die Luft. Dabei erwischte sie das Motorrad des hinter ihm Fahrenden (57), der nur leichte Verletzungen davontrug. Beim Aufprall auf den Boden löste sich nach Einschätzung der herbeigerufenen Feuerwehr aus Usseln der Tank der Maschine. Das Benzin fing daraufhin Feuer und brannte bis zum Eintreffen der freiwilligen Helfer aus Usseln mitten auf der Bundesstraße.

Sofort kam der Verkehr zum Erliegen. Zwei Mitglieder der Korbacher DRK-Rettungshundestaffel, die zufällig hinzu kamen, übernahmen die Erstversorgung der Verletzten und machten beim Notruf detaillierte Angaben. Insgesamt machten sich daraufhin drei Rettungswagen und zwei Notärzte sowie Beamte der Korbacher Polizei auf den Weg zur Unfallstelle. Nach der medizinischen Erstversorgung, die wegen der vier Opfer und vieler gleichzeitiger Einsätze im gesamten Landkreis Zeit in Anspruch nahm, kamen die Verletzten in die Krankenhäuser in Brilon und Korbach.

Die zehn Kameraden der Feuerwehr, die mit drei Autos anrückten, sicherten die Unfallstelle in drei Richtungen ab und bindeten die ausgelaufenen Betriebsstoffe. Der Verkehr staute sich auf der komplett gesperrten Bundesstraße - vor allem in Richtung Neerdar fast bis zum Ortsschild.

Der Schaden an den drei beteiligten Motorrädern beträgt nach Einschätzung eines Polizeibeamten rund 7.000 Euro.

Publiziert in Retter

WELDA. Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochvormittag bei Welda sind zwei Senioren schwer verletzt worden. Sie hatten an der Auffahrt zur L837 ein vorfahrtsberechtigtes Auto nicht beachtet.

Gegen 11 Uhr hatte ein 83-Jähriger mit seinem BMW die Landesstraße aus Wormeln in Richtung Welda befahren. Im Fahrzeug saß noch eine 84-jährige Beifahrerin. Bei der Einmündung zur L 837 wollten beide nach links abbiegen. Zeitgleich fuhr eine 30-Jährige mit ihrem Mercedes  vorfahrtsberechtigt in Richtung Warburg. Die beiden Fahrzeuge stießen zusammen, als der BMW trotzdem auffuhr.

Die beiden Senioren wurden bei dem Unfall schwer verletzt, Rettungswagen brachten sie in das St. Petri-Hospital Warburg. Dort verblieben sie stationär. Die 30-Jährige wurde leicht verletzt. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 30.000 Euro.

Die herbeigerufene Feuerwehr reinigte anschließend die Straße von ausgelaufenen Betriebsstoffen.

Publiziert in KS Retter

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