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WALDECK-FRANKENBERG. Offenbar ist erneut eine britische Teerkolonne im Landkreis unterwegs. Für vermeintlich wenig Geld werden Asphaltierarbeiten bei privaten Haus- oder Grundstückbesitzern angeboten. Das vermeintliche Schnäppchen kann jedoch sehr teuer werden.

Am heutigen Dienstag ist eine Teerkolonne im Waldecker Ortsteil Höringhausen aufgefallen. Bei einem Privatmann wollten die Mitarbeiter ein Grundstück teeren, zu einem vermeintlichen Schnäppchenpreis, der Grundstücksbesitzer ließ sich aber nicht auf diesen Deal ein. Stattdessen rief der Höringhäuser die Polizei an.

Die Polizei warnt immer wieder vor diesen Firmen. "Die Qualität der Arbeiten entspricht jedoch regelmäßig nicht dem zuvor bezahlten Preis, sie sind weder günstig noch gut", sagte ein Polizeisprecher gegenüber 112-magazin.de.

Vermeintliches Schnäppchen kann teuer werden
Regelmäßig kommt es in diesem Zusammenhang zu Strafanzeigen wegen Betruges gegen die Arbeiter, da die Teerarbeiten minderwertig und zumeist auch überteuert sind. Diese Teerarbeiten zum "Schnäppchenpreis" können daher schnell zu teuren Nachbesserungen oder gar Entsorgung der Asphaltdecke durch eine Fachfirma führen. Die ausländischen Arbeitskolonnen übernehmen keinerlei Gewährleistung. Auch die Rückzahlung des vorab bezahlten Arbeitslohnes kommt für sie auf keinen Fall in Betracht.

Ermittlungen wegen Schwarzarbeit - gegen Auftraggeber
Zudem müssen die jeweiligen Hausbesitzer durch die Vergabe eines solchen Auftrages an einen reisenden Dienstleister mit einem Ermittlungsverfahren wegen Beauftragung zur Schwarzarbeit rechnen. Die Polizei warnt aus den genannten Gründen eindringlich davor, sich auf solche Angebote einzulassen. Stattdessen sollte man sich sofort an die nächste Polizeidienststelle wenden. (112-magazin.de)

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BAD WILDUNGEN. Am Samstagmorgen beschädigte ein 28-Jähriger in der Reitzenhagener Straße in Bad Wildungen mehrere Fahrzeuge mit Steinen und verletzte darüber hinaus einen Autofahrer am Kopf.

Nach Angaben von Polizeisprecher Dirk Richter verständigten gegen 7.50 Uhr mehrere Zeugen und auch Geschädigte die Polizeistation Bad Wildungen. Bei Eintreffen der Streife am Tatort konnten sie einen 28-jährigen Eritreer in Tatortnähe vorläufig festnehmen. Nach Äußerungen der Geschädigten war der Mann zwischen fahrenden Pkw auf die Straße gelaufen. Die Fahrer mussten anhalten, sie dachten zunächst, dass der Mann Hilfe benötigte. Dieser schlug aber plötzlich mit Steinen auf die nun stehenden Fahrzeuge ein. Einen Autofahrer verletzte er mit einem Stein durch die heruntergelassene Seitenscheibe am Kopf. Der 69-jährige Mann musste ärztlich behandelt werden.

An insgesamt vier Autos und einem parkenden Lkw entstanden durch die Steinwürfe Sachschäden, deren Gesamtschaden nach ersten Schätzungen ca. 10.000 Euro beträgt.

Der unter Alkoholeinfluss stehende Tatverdächtige wurde nach den erforderlichen polizeilichen Maßnahmen entlassen. Gegen ihn leitete die Ermittlungsgruppe der Polizeistation Bad Wildungen Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigungen in vier Fällen ein. (ots/r)

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WALDECK-FRANKENBERG. Jörg Dämmer (50) ist der neue Jugendkoordinator bei der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg. Er hat die Nachfolge von Michaela Urban angetreten, die diese Stelle seit dem vergangenen Jahr kommissarisch innehatte und nun zur Polizeistation Korbach wechselte.

Wichtigste Aufgaben der polizeilichen, präventiven Jugendarbeit ist es, Gefahren und Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen und ihnen in Abstimmung mit den jeweiligen Fachbehörden wie dem Jugendamt gegenzusteuern. "Ich möchte Jugendlichen helfen, sich erst gar nicht strafbar zu machen," sagte Dämmer.

In enger Zusammenarbeit mit den Schulen bilden Unterrichtseinheiten und Vorträge über die Themenbereiche "Alkohol und Drogen", "Sicherer Umgang mit den neuen Medien" und "Prävention im Team" das Grundgerüst der schulischen Präventionsarbeit. Zusätzlich ist Jörg Dämmer ab sofort auch für die Einstellungsberatung für den Beruf des Polizeibeamten im Landkreis Waldeck-Frankenberg zuständig und als stellvertretender Pressesprecher tätig.

Jugendarbeit kein Neuland für Dämmer
Jörg Dämmer trat 1984 in den Polizeidienst des Landes Hessen ein. Nach mehreren südhessischen Stationen kehrte der Helmscheider 1993 in seine Heimat zurück und arbeitete bis 1998 bei den Polizeistationen Bad Wildungen, Bad Arolsen und Korbach. Nach seinem Studium an der Verwaltungsfachhochschule in Kassel kehrte er im Jahr 2000 zur Polizeistation nach Korbach zurück, wo er zunächst im Schichtdienst und ab 2008 in der Dezentralen Ermittlungsgruppe und als Jugendsachbearbeiter tätig war. Die Jugendarbeit ist also kein Neuland für Dämmer.

Auch neben seiner Arbeit ist Jörg Dämmer sehr engagiert. Seit 2004 ist er Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei im Landkreis Waldeck-Frankenberg und auch in seinem Heimatort trägt er Verantwortung - dort ist der 50-Jährige Vorsitzender des Sportvereins und agiert gleichzeitig als Trainer für Nordic-Walking sowie Gesundheits- und Bewegungssport. Jörg Dämmer ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

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WALDECK-FRANKENBERG. Dirk Virnich, seit 2009 engagierter Jugendkoordinator der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg und zugleich deren stellvertretender Pressesprecher, wechselt in die Dezentrale Ermittlungsgruppe der Polizeistation Korbach.

In den vergangenen fünf Jahren kam Virnich als Nachfolger von Michael Grieneisen mit zahllosen Schülern ins Gespräch, informierte sie über die im Internet oder bei der Nutzung von Mobiltelefonen lauernden Gefahren, führte Programme gegen Gewalt unter Schülern durch, informierte Eltern über sexuelle Gewalt oder stand als Ansprechpartner bei Präventionsprogrammen zur Verfügung. Gleichzeitig war der Korbacher in dieser Zeit der Stellvertreter von Polizeisprecher Volker König.

"Auf eigenen Wunsch und mit großer Freude habe ich den Posten des Ersten Sachbearbeiters in der Ermittlungsgruppe der Polizeistation Korbach übernehmen dürfen", sagte Virnich am Freitag. Dies sei für ihn kein neues Betätigungsfeld, denn bis 2009 sei er bereits als Sachbearbeiter in der Dezentralen Ermittlungsgruppe der Polizeistation Korbach tätig gewesen. Virnich ist in neuer Position der Nachfolger von Günther Mehler, der zum Polizeipräsidium nach Kassel wechselte. In der Ermittlungsgruppe arbeitet Virnich eng mit Vize-Dienststellenleiter Manfred Bergener zusammen, der als Vertreter von Stationsleiter Uwe Kümmel die Ermittlungsgruppe leitet.

Nachfolge noch ungeklärt
Wer künftig als Jugendkoordinator das Bindeglied zwischen Polizei und jungen Menschen im Kreis sein wird, ist noch nicht bekannt. Die Stelle sei ausgeschrieben, aber noch nicht neu besetzt, sagte kürzlich Polizeisprecher Volker König.

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Sonntag, 21 Oktober 2012 05:37

Diebesbanden räumen Fahrradgeschäfte leer

WALDECK-FRANKENBERG. Diebesbanden haben sich auf den Klau teurer sowie möglichst vieler Fahrräder spezialisiert und sind dabei auch in Waldeck-Frankenberg und dem angrenzenden  Landkreis Schwalm-Eder aktiv gewesen.

Bislang seien in diesem Jahr 122 Fahrraddiebstähle im Landkreis Waldeck-Frankenberg gemeldet und angezeigt worden, das berichtete Volker König von der Polizeidirektion des Kreises. Besonders der Diebstahl von 17 E-Bikes in Bad Wildungen habe den Gesamtschaden auf rund 100.000 Euro ansteigen lassen, so König weiter.

"Es ist ein neues Phänomen. Bevorzugt schlagen die Diebe in Zweirad-Fachgeschäften zu", erklärte Reinhard Giesa von der Polizeidirektion Schwalm-Eder. Die Räder bringen gutes Geld: So wurden in Melsungen Anfang Augutst aus einem Laden 15 Räder im Wert von 32.000 Euro gestohlen. In Bad Wildungen wurden Mitte Juli 17 Räder im Wert von mehr als 30.000 Euro aus einem Laden gestohlen. Und ebenfalls Mitte Juli schlugen Diebe in Moischeid zu und wollten 23 Räder im Wert von 33.000 Euro mitgehen lassen.

Allerdings wurden sie von einem Anwohner bemerkt und zogen unverrichteter Dinge wieder ab. Die Polizei geht davon aus, dass es sich dabei um Bandenkriminaltiät handelt. "Und zwar im größeren Stil", betont Giesa. Denn auch in Mittelhessen wurde in den vergangenen Wochen in ein Fahrradgeschäft eingebrochen und anschließend vier hochwertige Räder gestohlen. "Die Diebe dringen erst in das Geschäft ein, stellen die Räder vor die Tür und kurz darauf werden sie mit einem Transporter eingesammelt", erklärt Reinhard Giesa das Vorgehen. Das sei zu vergleichen mit Einbrüchen in Optiker-Geschäfte, die ähnlich abliefen. Die Polizei arbeite derzeit an der Aufklärung , doch gebe es keine neuen Erkenntnisse, fügte er an.

Publiziert in Auf der Straße

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