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VIERMÜNDEN. Ein Polizeibeamter und ehrenamtliche Feuerwehrleute haben am Samstagmorgen dafür gesorgt, dass ein Fachwerkhaus in Viermünden kein Raub der Flammen wird.

Kurz vor sieben Uhr war es, als der Schutzmann von seinem Nachtdienst in Korbach auf dem Heimweg war und aus einem kleinen Fachwerkhaus in Viermünden Brandrauch aufsteigen sah. Der Beamte wählte den Notruf und unverzüglich machten sich die Einsatzkräfte auf den Weg. "Als wir hier ankamen, saß die Frau bereits im Freien", war Andre Diehle, stellvertretender Wehrführer der Feuerwehr Viermünden, vor Ort erleichtert. Er und seine Kameraden aus Viermünden und der Löschzug Frankenberg waren schnell zur Stelle und löschten den Brand in der Küche.

Die leicht verletzte Frau wurde vom Rettungsdienst versorgt und mit einer Rauchvergiftung in das Frankenberger Krankenhaus gebracht. Im Anschluss an die Löscharbeiten lüfteten die rund 40 Kameraden das Haus und befreiten die Küche vom Brandrauch. Außerdem wurde mit einer Wärmebildkamera nach noch verbliebenen Glutnestern gesucht. Die Straße "Zum Hermannsberg" war während des Einsatzes gesperrt worden.

Den entstandenen Sachschaden geben Polizei und Feuerwehr mit rund 20.000 Euro an. Auch die Ursache des Brandes dürfte schon feststehen: "Es sieht danach aus, als habe die Frau zwei Herdplatten eingeschaltet und sei dann eingeschlafen", hieß es vor Ort. Nach rund anderthalb Stunden konnten Polizei und Feuerwehr wieder abrücken.

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OLSEBERG. Ordentlich Biss zeigte eine Frau in Olsberg und landete prompt im Polizeigewahrsam. Nach einem Polizeieinsatz im Kurpark Olsberg an der Stehestraße musste eine 36-jährige Frau die Nacht in der Gewahrsamszelle der Polizeiwache Brilon verbringen. Die Beamten waren am Freitagabend gerufen worden, weil es zwischen mehreren alkoholisierten Personen einer Gruppe zu Körperverletzungen gekommen war.

Als die Polizeibeamten nach der Anzeigenaufnahme Platzverweise gegen die Personen ausgesprochen hatten, griff die Frau einen Beamten an und zerriss ihm das Diensthemd. Die 36-Jährige aus Bestwig und ein 34-jähriger Olsberger aus der Gruppe, beleidigten die eingesetzten Kräfte außerdem auf das Übelste, so dass die Festnahme der Frau sinnvoll erschien - auch deshalb, um Weiterungen zu vermeiden.

Die Frau randalierte auf der Fahrt im Streifenwagen weiter und leistete erheblichen Widerstand. Sie bespuckte unter anderem eine Beamtin und biss ein Loch in die Sitzbank des Streifenwagens. Neben der Übernachtung in der Zelle erwartet die Frau nun eine Strafanzeige wegen Körperverletzung, Beleidigung, Sachbeschädigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Auch gegen den Mann wurde Strafanzeige wegen Beleidigung gestellt.

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