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WALDECK-FRANKENBERG.  In Battenberg, Edertal, Haina und Lichtenfels im Landkreis Waldeck-Frankenberg, ist im Rahmen des hessischen Mobilfunkförderprogramms eine konkrete Verbesserung der Mobilfunksituation vor Ort in Sicht.

Da in diesen Kommunen weiße Flecken ohne eigenwirtschaftliche Ausbauplanungen der Mobilfunkbetreiber verbleiben, können die Städte und Gemeinden mit der Unterstützung des Landes die nächsten Schritte im Prozess und damit in die Suchkreis- und Standortbestimmung gehen. „Wir schaffen für den ländlichen Raum konkrete Perspektiven für eine zeitgemäße Mobilfunkversorgung. Das liegt mir besonders am Herzen, um an allen Orten in Hessen im Rahmen unserer Digitalstrategie die Infrastruktur bestmöglich aufzustellen. Besonders freue ich mich als Waldeck-Frankenbergerin, dass uns allein in meiner Heimat weit mehr als 50 Ausbauvorhaben für potenzielle Mobilfunkstandorte mitgeteilt wurden. Das beweist einmal mehr die hohe Ausbaudynamik in ganz Hessen und den Erfolg unserer Mobilfunkstrategie", so Hessens Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus. 

Hintergrund ist, dass das Land mit seinem Förderprogramm nur dort fördernd eingreifen darf, wo der Markt keine ausreichende Versorgung bereitstellt oder dies plant. 50 Millionen Euro stellt die hessische Landesregierung für den Bau von bis zu 300 zusätzlichen Mobilfunkstandorten, insbesondere im ländlichen Raum zur Verfügung. In den vergangenen Monaten wurden bereits mehr als 120 Markterkundungsverfahren landesweit gestartet. Über 70 davon sind schon beendet und wurden bzw. werden aktuell ausgewertet. 

Auch Landrat Reinhard Kubat freut sich über den Erfolg: "Wir haben als Landkreis gerne die Koordination für das gesamte Kreisgebiet übernommen, damit alle Teile unseres Kreises von der möglichen Förderung profitieren können. Gemeinsam mit den vielfältigen Ausbauplanungen der Betreiber werden wir endlich die Lücken im Mobilfunknetz schließen und allen Bürgerinnen und Bürgern, aber auch Gewerbe, Landwirtschaft und Industrie flächendeckenden Mobilfunk für Daten- und Sprachkommunikation anbieten können".

Von den Fördermaßnahmen profitieren alle, nicht ausschließlich die Bevölkerung in den aktuell noch unversorgten Gebieten. So werden die Kreisstraßen in den geplanten Fördergebieten täglich von zahlreichen Auto- sowie Fahrradfahrern genutzt und auch Landwirte können bei ihrer Arbeit auf den Feldern davon profitieren. Lästige Verbindungsabbrüche werden dadurch der Vergangenheit angehören. Gleichzeitig wird die Sicherheit durch eine schnellere Verfügbarkeit von Rettungsdiensten bei Unfällen erhöht. (Hessische Staatskanzlei)

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Publiziert in Feuerwehr

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