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KASSEL. Die gefährliche Fahrt eines in Polen zugelassenen Sattelzugs auf der Autobahn 7 im Bereich Lohfelden beendete am Dienstagmorgen eine Streife der Baunataler Polizeiautobahnstation.

Wie die Polizisten bei der Kontrolle feststellten, war die Lenkung der Zugmaschine beschädigt und die Achsaufhängung des Aufliegers an mehreren Stellen gebrochen und gerissen. Auch die Ladung des Sattelzugs, etwa 20 Tonnen Schnittholz, war nur unzureichend gesichert. Gegen den 24-jährigen Fahrer aus Polen leiteten die Polizisten ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein.

Der Polizei war der auf der A 7 in Richtung Kassel in Schlangenlinien fahrende Sattelzug gegen 10 Uhr von einem Lkw-Fahrer gemeldet worden. Nachdem die Streife der Polizeiautobahnstation zu dem auffällig fahrenden Gespann aufschließen konnte, hielten sie den Sattelzug am Rasthof Kassel Ost an. Bei der Kontrolle offenbarte sich den fachkundigen Beamten schließlich der Grund für die Fahrweise: Neben der beschädigten Lenkung war die Stirnwand des Sattelaufliegers eingerissen und verrostet. Die Bremsen funktionierten nur teilweise, wodurch das Gespann im Steigungsbereich der Autobahn nur noch 40 km/h erreichte.

Wegen der technischen Mängel, die am selben Tag durch einen Gutachter bestätigt wurden, untersagten die Polizeibeamten die Weiterfahrt. Erst wenn ein Nachweis über die Reparaturen erbracht und die Ladung entsprechend gesichert wird, darf der Sattelzug wieder in Betrieb genommen werden. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

HOCHSAUERLANDKREIS. Bei einem groß angelegten Kontrolltag im gesamten Hochsauerlandkreis sind am Dienstag acht Personen vorläufig festgenommen worden. Die mehr als 120 eingesetzten Polizisten überprüften während der flächendeckenden Aktion 740 Fahrzeuge und 850 Personen.

Mit Unterstützungskräften der Einsatzhundertschaft aus Bochum wurden 14 Kontrollstellen im Kreisgebiet eingerichtet. Die über 120 eingesetzten Polizeikräfte zeigten darüber hinaus eine starke Präsenz in den Wohn- und Industriegebieten sowie in Einkaufs- und Fußgängerzonen. Die Kontrollen ergänzen die bereits vielfältigen polizeilichen Aktivitäten zur Bekämpfung der Eigentums- und Straßenkriminalität sowie der Hauptunfallfelder und zeigten bereits am Dienstag erste Erfolge: Zeugen beobachteten vier Ladendiebe in Marsberg bei der "Arbeit" und informierten sofort die Polizei. Die Täter flüchteten jedoch zunächst mit einem Duisburger Auto. Im Rahmen der direkt eingeleiteten Fahndung wurde der Wagen angehalten und kontrolliert.

Im Auto befanden sich vier rumänische Frauen im Alter zwischen 32 und 36 Jahren. Alle Insassen sind bereits einschlägig durch Eigentumsdelikte polizeilich in Erscheinung getreten. Das Frauenquartett wurde vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Arnsberg stellte bereits Antrag auf den Erlass eines Haftbefehls. Im Auto befand sich auch Diebesgut, was die Polizei sicherstellte. Der Ermittlungen hierzu dauern noch an - so müssen die Ermittler die Gegenstände den zuvor von den Frauen verübten Straftaten zuordnen.

Außerdem wurden in Brilon-Wald vier Personen vorläufig festgenommen. Die vier 25- bis 37-jährigen Täter hielten sich unerlaubterweise in einem aktuell leer stehenden Hotel auf. Bei Eintreffen der Besitzer flüchteten die Täter in ein angrenzendes Waldgebiet. Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung machte die Polizei die Personengruppe aber ausfindig und kontrollierte die Personen. Die weiteren Ermittlungen hierzu hat die Kriminalpolizei in Brilon übernommen.

"Grundsätzlich duldet die Polizei keine rechtsfreien Räume und schreitet konsequent bei Regelverstößen ein", sagte am Mittwochvormittag ein Polizeisprecher über die Kontrollaktion.

Insgesamt wurden mehr als 740 Fahrzeuge angehalten und 850 Personen überprüft. Die gewonnen Erkenntnisse des Kontrolltages werden ausgewertet und fließen unmittelbar in die Kriminalitäts- und Unfallbekämpfung mit ein.

Mängel an 32 Fahrzeugen
Im Bereich der Unfallbekämpfung wurden an 32 Fahrzeugen Mängel festgesellt, 53 Verkehrsordnungswidrigkeiten wurden beanstandet. Darüber hinaus wird in zwei Fällen wegen einer Verkehrsstraftat ermittelt, Details dazu nannte der Polizeisprecher am Mittwoch aber nicht.

"Selbstverständlich führt die Polizei im Hochsauerlandkreis auch außerhalb der Kontrolltage dauerhafte und flächendeckende Kontrollen durch", sagte der Sprecher. Auch in Zukunft werde es regelmäßige und nicht angekündigte Aktionstage geben. "Potentielle Täter werden somit verunsichert und halten sich fern."

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Publiziert in HSK Polizei

SIEGEN-WITTGENSTEIN. Bis zum kommenden Sonntag müssen die Autofahrer im Landkreis Siegen-Wittgenstein verstärkt mit Verkehrskontrollen rechnen. Vermehrt kontrolliert wird vor allem die Gurtanlegepflicht sowie die korrekte Sicherung von mitfahrenden Kindern. Das teilt die Polizeibehörde des Landkreises mit.

Der Hintergrund: Die Polizei in Siegen-Wittgenstein beteiligt sich an der europaweiten Sonderkontrollaktion "TISPOL/Operation Seatbelt". Dadurch soll die Zahl der Unfallopfer im Straßenverkehr reduziert werden.  "Grenzen überschreiten, um Leben zu retten", lautet der Slogan von TISPOL, dem europaweiten Polizei-Netzwerk.

TISPOL steht für "Traffic Information System Police". Dabei handelt es sich um eine Organisation, die aus einem Zusammenschluss von Verkehrspolizeien der EU-Mitgliedsländer hervorgegangen ist. Dieses Netzwerk hat die Aufgabe, europaweit nationale Aktionen zur Durchsetzung der Vorschriften im Verkehrssektor zu koordinieren. Hauptziel ist die Reduzierung von Verkehrstoten und Schwerverletzten auf Europas Straßen. Die Orgsanisation geht davon aus, dass die Verkehrsüberwachung einen wesentlichen Beitrag zur Verminderung der Zahl von Verkehrsunfallopfern leistet.

In dieser Woche wird die Kreispolizeibehörde daher verstärkt auf die Gurtanlegepflicht von Verkehrsteilnehmern sowie die korrekte Sicherung von mitfahrenden Kindern achten. Die Verkehrsunfallstatistik und die Ergebnisse der Verkehrsüberwachung zeigten immer wieder, wie wichtig Aufklärungsarbeit und regelmäßige Kontrollen der Polizei seien. Der Sicherheitsgurt sei nach wie vor das wichtigste Element passiver Sicherheit: "Der Gurt rettet Jahr für Jahr zahllosen Autofahrern das Leben", heißt es von der Polizei.

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Publiziert in SI Polizei

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