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KORBACH. Mit einem Baustellen-Kran haben Rettungsdienst, Bergwacht, Feuerwehr und THW am Donnerstag einen verletzten Anstreicher von einem Gerüst sicher zu Boden gebracht. Nötig geworden war der ungewöhnliche Weg, da sich die neue Korbacher Drehleiter nicht ausfahren ließ.

Rettungsdienst, Notärztin, Feuerwehr sowie Bergwacht und THW, die gemeinsam die Höhenrettungsgruppe bilden, wurden gegen 10 Uhr in den Katthagen - gegenüber dem alten Feuerwehrstützpunkt - in der Korbacher Altstadt gerufen, nachdem sich dort ein 26-jähriger Anstreicher auf dem oberen Teil eines Baugerüsts am Knie verletzt hatte. Der junge Handwerker aus Korbach musste zur Behandlung ins gebracht werden, konnte aber nicht eigenständig das Gerüst verlassen. Der Plan der Einsatzkräfte sah vor, den Verletzten mit der Drehleiter in einer speziellen Schleifkorbtrage sicher zu Boden zu bringen.

Plan B wie Baustellenkran
Noch während die Notärztin und ihre Kollegen vom Rettungsdienst den Patienten auf dem Gerüst medizinisch versorgten, bereitete die Feuerwehr die Drehleiter vor. Das erst im Mai übergebene Fahrzeug versagte jedoch den Dienst - durch ein Sensor-Problem in der Absicherung, wie sich später herausstellte. Rasch entschieden die Einsatzkräfte, zur Rettung des Verletzten den an einer benachbarten Baustelle stehenden Turmdrehkran zu nutzen.

Gerhard Söhne, erfahrener Kranführer der Korbacher Baufirma Fisseler, stellte sich und seinen Kran sofort zur Verfügung. Kurzerhand wurde die Schleifkorbtrage mit einem speziellen Geschirr am Haken des Krans befestigt. Punktgenau hievte Söhne die Schleifkorbtrage auf das Gerüst - und nachdem der Verletzte darin lag und gesichert war, ging es hinab. Dabei hing ein THW-Höhenretter an der Trage und begleitete den Patienten nach unten. Dort nahmen ihn Rettungskräfte in Empfang und brachten den 26-Jährigen zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus.

Selbstverständlich, zu helfen
Für ihn sei es selbstverständlich gewesen, mit seinem Kran die Einsatzkräfte zu unterstützen, sagte später Gerhard Söhne. Der 62-jährige Waldecker, der selbst bis vor zwei Jahren aktiver Feuerwehrmann in seinem Heimatort war, ist seit 1976 bei der Firma Fisseler beschäftigt. Kein Wunder also, dass er den Kran auch unter den besonderen Umständen am Donnerstag sicher und versiert bediente - dass er einen verletzten Menschen zu Boden bringen sollte, brachte den alten Hasen nicht aus der Ruhe. "Nervös war ich nicht", sagte Söhne, "und wenn ich helfen kann, dann helfe ich gerne." Augenblicke nach Ende der Aktion stand Söhne wieder auf "seiner" Baustelle und hievte Baumaterial für seine Kollegen an Ort und Stelle.

Sensor sperrte Leiter
Das technische Problem mit der Drehleiter ist inzwischen behoben. Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt erklärte auf Nachfrage, ein Sensor in der Leiterauflage habe den Betrieb der Leiter außer Kraft gewesetzt - Schmidt sprach von einem technischen Defekt. Dadurch habe eine elektronische Sicherung das Leiterpaket gesperrt. Diese Sicherung dient laut Schmidt dazu, die Standsicherheit des Fahrzeugs nicht zu gefährden. Vorwürfe, der Drehleiter-Maschinist habe einen Fehler gemacht, wollte der Stadtbrandinspektor gar nicht erst aufkommen lassen. "Alle Maschinisten wurden intensiv in der Bedienung des neuen Fahrzeugs geschult", sagte der oberste Korbacher Brandschützer. Ähnliche Probleme habe es gelegentlich auch mit der früheren Drehleiter gegeben. "Das ist eindeutig eine Frage der Technik", versicherte Schmidt. Das Problem sei umgehend erkannt und gemeinsam mit dem Kundendienst bereits vor Ort besprochen worden. Ersatzteile seien bereits am Donnerstag bestellt worden und würden vorsorglich ausgetauscht. "Die Einsatzbereitschaft der Drehleiter ist aber schon jetzt wieder hergestellt", sagte der Feuerwehrchef. 

Das THW erklärte, man hätte den Verletzten auch ohne Drehleiter oder Kran sicher zu Boden bringen können. Derartige Rettungsverfahren würden regelmäßig trainiert, vor zwei Jahren sogar ganz in der Nähe der aktuellen Einsatzstelle: Damals ließ das THW einen "Verletzten" vom Turmumgang der Kilianskirche hinab - zum Artikel mit Fotos bitte hier klicken. (pfa)  


Links:
THW Korbach
Feuerwehr Korbach

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Publiziert in Feuerwehr
Montag, 12 Oktober 2015 13:17

Erneut haben Diebe in Korbach Beute gemacht

KORBACH. Einer 26-jährigen Korbacherin wurde das Auto aufgebrochen. Die Tat ereignete sich im Katthagen, über das Wochenende hinweg. Als die Fahrzeugbesitzerin am Montagmorgen um 8 Uhr ihren roten Skoda Fabia öffnen wollte, bemerkte sie, dass ihr mobiles Navigationssystem, ein DVD-Player und eine geringe Menge Bargeld aus dem Auto gestohlen worden waren.

Die Polizei bittet um Mithilfe bei der Aufklärung der Straftat: Wer hat in der Zeit von Freitag, 15 Uhr, bis Montag, 8 Uhr, etwas bemerkt und kann Angaben zum Tathergang machen? Hinweise nimmt die Polizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/971-0 entgegen.

Vorsorglich weist die Polizei darauf hin, keine Wertgegenstände, Dokumente oder Bargeld in Autos liegen zu lassen.

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Publiziert in Polizei
Sonntag, 14 September 2014 11:21

Sauerstoff entweicht: Feuerwehr eilt in die Altstadt

KORBACH. Mangelnder Restdruck in einer Flasche für medizinischen Sauerstoff oder ein Defekt am Ventil hat am Sonntagmorgen einen Feuerwehreinsatz in der Korbacher Altstadt ausgelöst. Alarmiert wurden die Einsatzkräfte mit dem Stichwort "Hilfeleistung Gas".

Die Korbacher Feuerwehr, am Sonntag Ausrichter des Landesentscheids der Leistungsübung auf der Hauer, rückte mit drei Fahrzeugen in den Katthagen aus. Schnell wurde deutlich, dass nicht Gas aus einer Versorgungsleitung, sondern lediglich Sauerstoff aus einer Flasche austritt.

Nach Auskunft von Einsatzleiter Carsten Vahland hatte ein Anwohner, der aus gesundheitlichen Gründen auf medizinischen Sauerstoff angewiesen ist und über entsprechende Geräte verfügt, die Feuerwehr gegen 9.45 Uhr gerufen. Wie sich bei der Erkundung im Gebäude herausstellte, entwich aus einer Sauerstoffflasche, die zum Befüllen eines tragbaren Gerätes dient, ungehindert Sauerstoff aus. Dabei vereiste die Armatur der Flasche.

Die Feuerwehrleute befüllten mit dem Patienten rasch das tragbare Sauerstoffgerät und ließen den übrigen Sauerstoff kontrolliert aus der Flasche entweichen - aus einem Badezimmerfesnter im ersten Stock des Wohnhauses. Anschließend informierten die Brandschützer den Servicedienst des Anbieters, damit der Betroffene noch am Sonntag eine neu befüllte und einwandfrei funktionierende Ersatzflasche geliefert bekommt.

Die Einsatzstelle im Katthagen lag nur wenige Meter vom ehemaligen Stützpunkt der Feuerwehr entfernt. Die einst von den Brandschützern gentutze Immobilie dient heute als Wohnobjekt. Lediglich der alte Schlauchturm, die frühere Waschhalle und die Garage des Großtankers erinnern an die ehemalige Nutzung als Spritzenhaus. Und am Nachbarhaus ist noch ein verblasstes Schild zu lesen: "Feuerwehrausfahrt! Bitte Parkplatz Enser Straße benutzen"...

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Publiziert in Feuerwehr

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