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BATTENHAUSEN. Zu einem Großbrand in Battenhausen mussten in der Nacht zu heute die Feuerwehren ausrücken: Die Jausenstation am Skilift stand im Vollbrand. Bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen Flammen hoch aus dem Dach des rustikalen und urig eingerichteten Gebäudes zum hohen Lohr. Umgehend nahmen die Einsatzkräfte unter der Leitung von Einsatzleiter Thomas Bahr mit teilweise vier parallelen Atemschutztrupps einen Löschangriff vor. „Sowohl im Innen- und Außenangriff“, erklärte Jens Schneider, der von Seiten der Feuerwehr vor Ort für die Einsatzdokumentation zuständig war. Zur Unterstützung des Löschangriffs kam auch die Drehleiter aus Bad Wildungen zum Einsatz – das Feuer war allerdings bereits gleich zu Beginn des Einsatzes bereits soweit fortgeschritten, dass es einen Totalschaden sowohl am Außenpavillon und der Terrasse, als auch am Hauptgebäude selbst gab.

Die Einsatzkräfte öffneten an dem aus Holz erbauten Gasthaus von der Drehleiter aus die Dachhaut, um an alle Brandnester heran kommen zu können. Neben den siebzig Einsatzkräften der Feuerwehren aus Battenhausen, Löhlbach, Haina, Dodenhausen, Halgehausen, Bad Wildungen, Armsfeld, Gemünden und der Atemschutzkomponente aus Frankenberg waren auch ein Rettungswagen des DRK Rettungsdienstes und eine Polizeistreife vor Ort im Einsatz. Trotz des Großbrandes und des fordernden Einsatz wurden glücklicherweise weder Passanten noch Einsatzkräfte verletzt, sodass der Rettungswagen zum Glück nur als Absicherung vor Ort in Bereitstellung bleiben musste. Die Polizeibeamten vor Ort haben die Ermittlungen an die Bad Wildunger Kriminalpolizei weitergegeben, die die genaue Brandursache feststellen soll. Die Beamten erklärten, dass das Feuer im Außenbereich vermutlich seinen Ursprung genommen habe und dann auf das Gebäude übergegriffen sei – möglicherweise sei also eine Brandstiftung die Ursache. Zur genauen Schadenshöhe konnten noch keine Angaben gemacht werden.

Nach den eigentlichen Löscharbeiten setzte die Feuerwehr Netzmittel ein, um auch letzte vorhandene Glutnester im Holz aufgrund der Schaumbeimischung endgültig ersticken zu können. Vor Ort wurden Hochleistungslüfter zum Einsatz gebracht, um die noch bestehenden Gebäudeteile vom dichten Brandrauch zu befreien. Außerdem hatte die Feuerwehr die Einsatzstelle mit mehreren Fahrzeugen und auch mit mobilen Strahlern großräumig ausgeleuchtet. Die Straße Zum Hohen Lohr musste über Stunden voll gesperrt werden. Trotz der derzeitigen Sanierung des Wasserhochbehälters in Battenhausen war die Versorgung mit dem benötigten Löschwasser vor Ort problemlos möglich.

Publiziert in Feuerwehr

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