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WALDECK-FRANKENBERG. Die Ereignisse von Hanau werfen ihre Schatten auch in den Landkreis Waldeck-Frankenberg. Aufgrund einer Gesetzesänderung zum Waffenrecht werden Jagdscheine in Hessen zurzeit nicht verlängert. Das könnte bedeuten, dass ein Jahresjagdschein, der am 31. März 2020 seine Gültigkeit verliert, nicht fristgerecht verlängert werden kann.

Das bestätigte auf Anfrage unserer Redaktion ein Mitarbeiter der Jagdbehörde im Korbacher Kreishaus. Allerdings versucht die untere Jagdbehörde die Gemüter zu beruhigen: Kein Jäger muss am 1. April seine Waffen abgeben, auch die Jagdpachtfähigkeit ohne gültigen Jagdschein bleibt von der ungewöhnlichen Maßnahme unberührt. Ob die Jagd ohne das grüne Dokument weiterhin ausgeübt werden kann, ist aber fraglich - schließlich ist die Berechtigung eine Waffe zu führen an einen gültigen Jahresjagdschein gebunden.

Derzeit müssen nach neuer Gesetzeslage sämtliche Jäger (m/w/d) vom Verfassungsschutz und vom Bundeskriminalamt überprüft werden. Leider stehen den Behörden derzeit die technischen Möglichkeiten nicht zur Verfügung. Es wird aber mit Hochdruck daran gearbeitet, versichert die untere Jagdbehörde und gibt ein Zeitfenster von vier Wochen vor. Ob allerdings sämtliche Jagdscheine zum 1. April verlängert werden können, steht nicht fest.   (112-magazin)

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Publiziert in Polizei

DIEMELSEE-OTTLAR. In der Diemelseer Ortsgemarkung Ottlar findet am kommenden Samstag eine Drückjagd auf Schalenwild statt. In der Zeit von 8 bis 15 Uhr, werden die Autofahrer am 5. November aufgefordert, auf den Kreisstraßen rund um Ottlar besonders vorsichtig zu fahren. Betroffen sind Straßenabschnitte der Kreisstraße 70 zwischen Ottlar und Giebringhausen, die Kreisstraße 63 zwischen Ottlar und Stormbruch und zwischen Ottlar und Rattlar. Sowohl Jagdhunde, als auch Reh- und Schwarzwild können die Straßen überqueren und stellen somit eine Gefahr für den Straßenverkehr dar. Für Radfahrer und Wanderer könnte es daher am Dommel zu Wegsperrungen kommen.

Hinweispflicht:
Der Jagdausübungsberechtigte ist verpflichtet, die gefährdeten Straßenabschnitte mit Warntafeln und Trassierband kenntlich zu machen und die Verkehrsteilnehmer auf die Gefahren einer Drückjagd hinzuweisen. Idealerweise sollte der Drückjagdtermin in den Tageszeitungen und diversen Onlineportalen bekannt gegeben werden, um eine möglichst breite Bevölkerung zu erreichen.

Jagdschein und Waffenbesitzkarte:
Grundsätzlich müssen der gültige Jagdschein und die Waffenbesitzkarte vom Jäger bei der Jagd mitgeführt werden. Die Polizeibehörden können Kontrollen durchführen und die Dokumente an Ort und Stelle prüfen. Auch das Transportieren der Waffe im Auto stellt manchen Jäger vor schier unlösbare Aufgaben: Die Waffe darf nicht lose im Auto herumliegen, sondern muss in einem Futteral verschlossen - getrennt von der Munition - mitgeführt werden. Bereits im vergangenen Jahr wurden einem Jäger der Jagdschein und die Waffenbesitzkarte eingezogen, weil der Mann seine Waffe nicht ordnungsgemäß transportiert hatte.

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Publiziert in Polizei
Sonntag, 02 September 2012 07:12

Neuer Lehrgang zur Jäger-Ausbildung

KORBACH*Die Waldeckische Jägerschaft startet einen neuen Ausbildungslehrgang zum Jäger. Der Lehrgang beginnt morgen, 3.9.2012  um 19.00 Uhr im Hotel Touric ( Medebacher Landstr, 10, Korbach). Kurzentschlossene können noch in den angelaufenen Lehrgang einsteigen. Wer Interesse an der Ausbildung zum Jäger hat, kommt am Montag oder Mittwoch jeweils ab 19 Uhr ins Hotel Touric. Darüber steht Ausbildungsleiter Tobias Brun jederzeit als Ansprechpartner unter Tel: 0163 / 777 3005 zur Verfügung. Auch die Internetseite der Jägerschaft (www.waldeckische-jaegerschaft.de) informiert über den Ausbildungsverlauf sowie über die Inhalte des Lehrgangs. 

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