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DIEMELSEE. Die Feuerwehr wurde am Montag (27. Dezember) zu einem Brand in der Mittelpunktschule (MPS) Adorf auf dem Dansenberg alarmiert.

Um 10.03 Uhr meldete die Leitstelle Waldeck-Frankenberg, dass im Heizungsraum der MPS eine Brandmeldeanlage Alarm geschlagen hatte - unverzüglich machten sich die Adorfer Kräfte auf den Weg zum Einsatzort, um den betroffenen Melder zu kontrollieren. 

Dort angekommen stellte sich zügig heraus, dass es sich nicht um einen Fehlalarm handelte. Bei der Erkundung konnten die Kräfte eine starke Rauchentwicklung im Heizungsraum feststellen, sodass die Gemeinschaftswehr Rhenegge-Sudeck und die Feuerwehr Vasbeck nachalarmiert wurden. Zeitgleich bereiteten die Adorfer Einsatzkräfte einen Löschangriff vor und ein erster Trupp ging unter Atemschutz mit einem C-Rohr in das Gebäude vor. Um eine ausreichende Anzahl Atemschutzgeräteträger zur Verfügung zu haben, machten sich anschließend auch die Wirmighäuser Kräfte auf den Weg zur MPS. Einen zweiten Löschangriff ließ Einsatzleiter Karl-Wilhelm Römer auf der Rückseite des betroffenen Gebäudes aufbauen.

Durch die gute Zusammenarbeit und die hervorragende Koordination konnte der Brand der Heizungsanlage zeitnah bekämpft werden. Gegen 11.45 Uhr war der Einsatz für die etwa 60 Feuerwehrleute beendet.

Ein Heizungstechniker kontrollierte im Nachgang die in Brand geratene Heizungsanlage - wie hoch der Sachschaden ist, kann bislang noch nicht gesagt werden. Zur Absicherung der Einsatzkräfte war eine RTW-Besatzung vor Ort, verletzt wurde glücklicherweise aber niemand. Um sich ein Bild von der Lage zu machen, waren der Bürgermeister der Gemeinde Diemelsee und die Schulleiterin der Mittelpunktschule Adorf ebenfalls vor Ort.

Publiziert in Feuerwehr

MARSBERG. Nach einem Brand im Blockheizkraftwerk im Keller des St.-Marien-Hospitals in Marsberg sind am Pfingstmontag 84 Patienten evakuiert worden. Verletzt wurde durch das Feuer, das eine große Rauchwolke bildete, aber glücklicherweise niemand.

Die Marsberger Feuerwehr wurde gegen 6.45 Uhr zu dem Krankenhaus gerufen, weil die Brandmeldeanlage der Klinik angeschlagen hatte. "Bereits auf der Anfahrt war die enorme Rauchentwicklung deutlich zu sehen", erklärte Feuerwehrsprecher Frank Steker. Beim Eintreffen der Wehr hätten hätten Mitarbeiter des Krankenhauses bereits damit begonnen, 84 Patienten aus dem betroffenen Teil der Klinik in andere Gebäudeteile zu evakuieren. Dies habe hervorragend geklappt, lobte Steker.

Neben den Löschgruppen aus Obermarsberg und Erlinghausen sei auch das DRK zur Betreuung alarmiert worden, so dass schließlich mehr als 100 Einsatzkräfte vor Ort waren. Der Brand selbst - laut Kliniksprecher Gerd Vieler brannte es im Blockheizkraftwerk - sei rasch lokalisiert und gelöscht worden. Nach Angaben des Feuerwehrsprechers sei es wesentlich aufwendiger gewesen, das Krankenhaus anschließend wieder vom Rauch zu befreien. So sei zuvor nämlich der Rauch durch offene Fenster in viele Räume gezogen. Daher habe sich der Einsatz bis etwa 11.30 Uhr erstreckt.

"Dank des umsichtigen und schnellen Einsatzes der Feuerwehr und der Mitarbeitenden des Hauses kam niemand zu Schaden", äußerte sich Kliniksprecher Vieler lobend und erleichtert zugleich. Alle für diese Fälle vorgesehenen Maßnahmen hätten sich bewährt, hieß es. Die am Morgen evakuierten Patienten seien im Laufe des Vormittags wieder in die Patientenzimmer zurückgekehrt. Einschränkungen bei der Patientenversorgung habe es nicht gegeben. "Sollte es erforderlich werden, Behandlungstermine in dieser Woche zu verschieben, werden die betroffenen Patienten zeitnah informiert", versicherte der Kliniksprecher.

Feuerwehrsprecher Frank Steker bezeichnete die Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst sowie des Klinikpersonals nach Ende des Einsatzes als ausgezeichnet. Die Kripo hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Schadenshöhe werde auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt, sagte Polizeisprecher Stefan Trelle am späten Montagabend. (pfa)


Links:
Feuerwehr Marsberg
St.-Marien-Hospital Marsberg

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Publiziert in HSK Feuerwehr
Freitag, 07 September 2012 22:01

Heiße Asche im Karton: Feuerwehr rückt aus

AMMENHAUSEN. Heiße Asche in einem Karton hat am Freitag zu einem Schwelbrand im Heizungsraum eines Wohnhauses im Stickenweg geführt. Die Feuerwehr rückte aus.

Der 36 Jahre alte Bewohner eines Einfamilienhauses in Ammenhausen bemerkte den Brand gegen 16.30 Uhr. Weil er laut Polizei zunächst auch eine Verpuffung an der Heizung nicht ausschließen konnte, verständigte der Mann die Feuerwehr. Die Brandschützer rückten wenig später in den Stickenweg aus.

Den Angaben zufolge war ein Schwelbrand in einem Pappkarton entstanden, nachdem vermutlich heiße Asche in den Behälter eingefüllt worden war. Die näheren Umstände waren zunächst nicht bekannt. Außer dem Karton verbrannten auch Bücher und andere in dem Heizungsraum abgestellte Gegenstände. Gebäudeschaden entstand nach Auskunft des Dienstgruppenleiters nicht, der Schaden beläuft sich auf rund 100 Euro. Verletzt wurde niemand.

Publiziert in Feuerwehr

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