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KORBACH. Weil er einen beißenden Geruch im Hausflur wahrnahm und ausströmendes Gas befürchtete, hat ein Mieter am Dienstagnachmittag die Feuerwehr gerufen. Die Polizei sperrte die Straße Am Jungfernstein vorsorglich ab, während Brandschützer und Gasversorger sich auf die Suche nach einem möglichen Leck machten.

Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses hatte bereits am Morgen einen stechenden Geruch beim Verlassen des Hauses wahrgenommen. Als der Mann am Nachmittag gegen 16.15 Uhr zurückkehrte, sei ihm der scharfe Geruch schon vor der Haustür entgegen geschlagen. "Das brannte richtig in der Nase und in den Augen", sagte er gegenüber 112-magazin.de. Daraufhin habe er die Feuerwehr gerufen. Die Leitstelle verständigte sofort auch den Notdienst des Energieversorgers EWF und die Polizei.

Die Kernstadtwehr rückte mit fünf Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt in den zwischen Marker Breite und Am Tuchrahmen gelegenen Straßenabschnitt aus. Während einige Feuerwehrleute vorsorglich eine Wasserversorgung aufbauten und so für den Fall der Fälle einen Löschangriff vorbereiteten, gingen andere Brandschützer mit einem als Explosimeter bezeichneten Messgerät in das Gebäude vor. "Schnell stellte sich heraus, dass es sich nicht um Gas handelte", sagte Einsatzleiter Schmidt. Auch die Messgeräte des Gasversorgers hätten keinerlei Spuren von Gas angezeigt.

Nach Angaben des Stadtbrandinspektors stellte sich während des Feuerwehreinsatzes heraus, dass am Dienstag eine Firma mit Reinigungsarbeiten im Hausflur beschäftigt war. Dabei sei offenbar ein sehr scharfer Reiniger zum Einsatz gekommen, der Lösungsmittel enthalte, sagte Schmidt. Es sei versäumt worden, das Treppenhaus ausreichend zu belüften, so dass sich die Dämpfe des Reinigers im Flur verteilt hätten. Nach gut einer halben Stunde gab die Feuerwehr Entwarnung und bereitete die Rückkehr zum Stützpunkt vor.

"Dieser Einsatz war vermeidbar", unterstrich Korbachs ranghöchster Brandschützer. Diese Worte richteten sich aber nicht an den Mieter, der die Feuerwehr gerufen hatte. Der Mann habe genau richtig reagiert. Es sei für einen Laien nicht auszuschließen gewesen, ob es sich nicht vielleicht doch um Gas handelte. Im Zweifelsfall sei es sinnvoller und sicherer, die Feuerwehr zu rufen, statt sich selbst auf die Suche nach der Ursache zu begeben.


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Publiziert in Feuerwehr

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