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VÖHL/BURG HESSENSTEIN. Nur einen Tag, nachdem die Vöhler Ortswehren ein Feuer bei Asel gelöscht hatten, rückten die Brandschützer am Freitag erneut aus - diesmal in Richtung Burg Hessenstein.

Um die Mittagszeit wurden zwei Forstwirte vom Forstamt Vöhl während ihrer Holzeinschlagsarbreiten auf Brandgeruch in der Nachbarabteilung oberhalb der Burg Hessenstein aufmerksam. Bei näherer Nachschau bemerkten die Forstleute, dass sich in einem Fichtenwurf ein Feuer in Ausdehnung befand. Das von Sturmtief Friederike am Boden liegende trockene Stamm- und Unterholz fand schnell Nahrung und drohte auf den Baumbestand überzugreifen. 

Mit 15 Einsatzkräften rückten die Ortswehren Ederbringhausen, Orke und Schmittlotheim aus. Die Einsatzleitung hatte der Vöhler Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk übernommen, er ließ mit zwei D-Strahlrohren die Brandbekämpfung vornehmen und den abgelöschten Bereich (etwa 30 m²) mit der Wärmebildkamera (WBK) überprüfen.

Im Nachgang wurden abseits des eigentlichen Brandortes, weiträumig Messungen mit der WBK durchgeführt und weitere Brandherde in der Humusschicht lokalisiert. Dies führte zu weiteren Brandschutzmaßnahmen im Fichtenhang. Einsatzleiter Bernd Schenk: "Bei Bränden dieser Art sucht sich das Feuer zwischen Nadelstreu und Humusschicht unbemerkt neue Wege und bricht an anderer Stelle erneut aus", so der Gemeindebrandinspektor auf Nachfrage von 112-magazin.de.

Etwa 3.500 Liter Löschwasser wurden zur Brandbekämpfung eingesetzt. Nach 90 Minuten konnte die Brandstelle an den Vöhler Revierleiter von Hessen Forst übergeben werden.

Über die Brandursache liegen noch keine Informationen vor.


Die Vöhler Brandschützer haben in den vergangen Wochen erhebliches geleistet. Hier eine kleine Chronik der letzten Einsätze.

Link: Waldboden brannte zwischen Asel und Basdorf (20.07.2018)

Link: Stoppelfeld brennt bei Ederbringhausen (08.07.2018, mit Fotos)

Link: Feldscheune bei Marienhagen brennt komplett ab (07.07.2018, mit Fotos und Video)

Link: T3 brennt auf B 252 aus, Wehren löschen VW-Bus (06.07.2018)

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Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 20 Juli 2018 08:54

Waldboden brannte zwischen Asel und Basdorf

VÖHL. Fehlender Regen und die ausgetrocknete Natur forderten am Donnerstagnachmittag die Vöhler Ortsfeuerwehren heraus. Zwischen Basdorf und Asel, in der Nähe der Kläranlage, brannte der Boden in einem Fichtenwald, der Dank des schnellen Löschangriffs der Ehrenamtlichen erfolgreich bekämpft werden konnte.

Wie Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk auf Nachfrage mitteilte, standen etwa 50 m² Waldboden in einem Fichtenwald in Brand. Alarmiert wurden die Brandschützer um 16.34 Uhr durch die Leitstelle Waldeck-Frankenberg, nachdem ein Zeuge aufsteigenden Rauch aus einem Fichtenwald bemerkt hatte. In einer Stärke von 22 Aktiven aus den Ortsteilen Basdorf, Asel und Vöhl wurden das Feuer mit einer Wassermenge von 2000 Litern gelöscht, sowie der Waldboden mit einem Strahlrohr unter Vollstrahl aufgewühlt.

Mittels Wärmebildkamera wurde der Waldboden im Nachgang auf mögliche Glutnester abgesucht. Nach Angaben des Einsatzleiters war das Feuer im Begriff auf die harzigen Fichten überzugreifen, konnte aber rechtzeitig gelöscht und somit ein ausgedehnter Waldbrand verhindert werden.

Die Brandursache ist derzeit noch nicht geklärt, teilte Polizeisprecher Volker König mit. (112-magazin)

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