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VÖHL/FRANKENAU. Dem schnellen Handeln der Freiwilligen Feuerwehren aus Altenlotheim, Schmittlotheim und Korbach ist es zu verdanken, dass sich die Umweltverschmutzung auf der Bundesstraße 252 bei Schmittlotheim in Grenzen hält - 38 Einsatzkräfte waren unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Marco Amert im Einsatz, um auslaufende Betriebsstoffe abzustreuen, Ölsperren zu errichten und die Eder, sowie die Lorfe vor Umweltschäden zu schützen.

Professionelle Arbeit der Feuerwehren

Wie bereits wenige Minuten nach dem Unfall von der Einsatzstelle berichtet werden konnte (zum Artikel hier klicken) waren zwei Pkws und ein Lkw am Montag gegen 13.20 Uhr zusammengestoßen. Dabei wurde der Dieseltank des Lkws des aufgerissen, sodass sich eine große Menge Dieselkraftstoff auf der Fahrbahn verteilten konnte. Der restliche Kraftstoff wurde von den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Dieseltank abgepumpt. Auch der beschädigte Golf hatte beim Aufprall auf den Lkw Betriebsstoffe verloren, die aufgefangen und gebunden werden mussten. Hinzugezogen wurde ein Mitarbeiter von der unteren Wasserbehörde des Landkreises Waldeck-Frankenberg, um die Umweltschäden zu begutachten und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Allerdings sorgte das professionelle Handeln der Feuerwehrkräfte dafür, dass nur geringe Mengen an Diesel ins Erdreich eindringen konnten. 

Fachdienst Umwelt gibt Entwarnung

Nach eingehender Beratung wurde beschlossen das kontaminierte Erdreich auszubaggern. Wie Manfred Emde, vom Fachdienst Umwelt auf Nachfrage mitteilt, waren etwa 30 bis 40 Liter Dieselkraftstoff ins Erdreich an der Bankette geflossen. Etwa 15 Zentimeter tief musste die Grasnarbe abgetragen und in einen Container zur Entsorgung gefüllt werden. Damit wurden am Dienstagvormittag gegen 9 Uhr Mitarbeiter von Hessen-Mobil beauftragt. Die Kosten dafür schätzt Marco Lingemann, Pressesprecher von Hessen-Mobil auf einen vierstelligen Betrag

Maximalschäden von 70.000 Euro

Bei dem Unfall sind Gesamtsachschäden von 63.000 Euro entstanden. Die Kosten von ca. 7000 Euro für die Baggerarbeiten an der B252 und das Entsorgen des kontaminierten Erdreichs kommen hinzu.

Link: Unfall auf der B252: Eine Frau schwerverletzt, hoher Sachschaden (Fotostrecke)


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SACHSENHAUSEN/MEINERINGHAUSEN. Alles richtig gemacht, hat am Montagnachmittag der Fahrer eines Gefahrguttransporters an der Bundesstraße 251 zwischen Sachsenhausen und Meineringhausen.

Dieser war mit seinem Lkw zur Heizölbetankung eines Einfamilienhauses an der Bundesstraße einen Berg hinaufgefahren, hatte einen Teil seiner Ladung gelöscht und musste seinen Lkw auf dem schmalen Weg zurücksetzen. Dabei geriet der linke, hintere Reifen auf die durchweichte Bankette, der Heizöltransporter drohte umzukippen.

Da sich in der Nähe der Opperbach befindet und noch 6500 Liter Heizöl im Tank waren, verständigte der Fahrer gegen 18.30 Uhr die Leitstelle Waldeck-Frankenberg. Diese informierte die Polizei und alarmierte die Wehren aus Sachsenhausen, Höringhausen und die Korbacher Wehr mit dem Gefahrgutzug. Insgesamt zehn Einsatzfahrzeuge und 55 Einsatzkräfte waren vor Ort, die Leitung hatte Andreas Przewdzing übernommen. 

Um den Lkw sicher bergen zu können, musste die Straße von 18.35 Uhr bis 19.10 Uhr voll gesperrt werden, in Absprache mit der Polizei regelte die Feuerwehr den Verkehr. Zwei Streifenwagen sicherten die Einsatzstelle ebenfalls ab. Mit schwerem Gerät rückte ein Abschleppunternehmen an. Mittels Kran- und Rüstwagen wurde der Lkw auf die B 251 geschoben. Der Fahrer konnte seinen Weg im unbeschädigten Lkw weiter fortsetzen.  (112-magazin)

Link: Einsatzstandort am 2. März 2020 an der Bundesstraße 251.

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