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RHENA. Bei einem Forstunfall im Wald bei Rhena ist am Dienstag ein 62 Jahre alter Waldarbeiter aus einem Korbacher Stadtteil am Bein verletzt worden. Bei Baumfällarbeiten war das Drahtseil einer Winde gerissen und hatte den Mann am Bein getroffen.

Wie die Korbacher Polizei am Abend auf Anfrage von 112-magazin.de mitteilte, waren am Mittag insgesamt vier Waldarbeiter etwa 2,5 Kilometer nördlich von Rhena im Wald mit Holzeinschlag beschäftigt. Einer der Männer saß in einem Rückeschlepper. Dessen Forstwinde war an einem Baum angeschlagen, den die Kollegen fällen sollten. Die Winde diente in diesem Fall laut Polizei dazu, den Baum beim Fallen in die gewünschte Richtung zu ziehen.

Windenseil zu früh gespannt
Der Mann im Forstschlepper habe jedoch die Winde betätigt, bevor die Kollegen den Stamm weit genug eingesägt hatten. Dadurch sei das Drahtseil unter Spannung geraten und gerissen. Ein Teil des Seils schlug in Richtung Baum zurück und traf den 62-Jährigen in der Kniekehle. Dabei zog sich der Mann eine schwere Prellung, offenbar aber keine weiteren Verletzungen zu, hieß es bei der Polizei.

Die Kollegen des 62-Jährigen verständigten den Rettungsdienst, die Besatzung eines Rettungswagens und der Notarzt rückten aus. Von einem sogenannten Forstrettungspunkt in Rhena aus führte ein Einweiser die Rettungskräfte zu dem Verletzten. Nach der Erstversorgung im Wald brachten die Einsatzkräfte den Korbacher zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus.


Anfang Dezember war ein Waldarbeiter nach einem Unfall im Forst bei Schmillighausen in eine Klinik geflogen worden:
Bei Forstunfall schwer verletzt: Rettungshubschrauber (03.12.2013, mit Video u. Fotos)

Informationen auf der Homepage von Hessen-Forst über Forstrettungspunkte:
Rettungspunkte: Orientierung und schnelle Hilfe im Notfall

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Publiziert in Retter
Donnerstag, 20 Oktober 2011 12:48

Lieferwagen droht auf Ferienhaus zu stürzen

NIEDER-WERBE. Ein Lieferwagen der Post ist am Vormittag von einem schmalen Weg abgekommen und drohte auf ein Ferienhaus zu stürzen. Eine Hainbuchenhecke hielt den Bulli, wenig später sicherten Nieder-Werber Feuerwehrleute das Fahrzeug. Mit einem Handgreifzug holten die Sachsenhäuser Kameraden den Transporter wieder auf den Weg zurück.

Ein Mitarbeiter der Deutschen Post AG war am Donnerstagvormittag zum Ausliefern von Briefsendungen die schmale und steile Straße Geckesberg am Ortsrand von Nieder-Werbe in Richtung Scheid hinaufgefahren. Da dort keine Wendemöglichkeit besteht, setzte der Fahrer den gelben VW Bulli zurück - und kam dabei nach links vom Weg ab, wo der Transporter auf der unbefestigten Bankette absackte und sich gefährlich nach links neigte. Der Mann brachte sich in Sicherheit, verständigte seine Dienststelle und rief schließlich die Leitstelle an. Diese alarmierte gegen 11.30 Uhr die Feuerwehren aus Nieder-Werbe und Sachsenhausen.

"Als wir eintrafen, stand der Bulli nur noch mit drei Rädern auf dem Boden, das vierte Rad war in der Luft", beschrieb einer der ersten Feuerwehrleute an der Einsatzstelle die Situation. Mit der linken Fahrzeugseite "lehnte" der Lieferwagen an einer Hecke, die bereits stark nachgegeben hatte. Schnelles und versiertes Handeln war also gefragt. Mit dem Nieder-Werber Tragkraftspritzenfahrzeug und einem Drahtseil sicherten die Brandschützer kurzerhand den Bulli gegen weiteres Abrutschen und zogen ihn leicht mit dem Heck zurück auf den Weg. Als wenig später die Sachsenhäuser Wehr eintraf, setzten die Feuerwehrleute unter Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Bernd Schäfer ein altbewährtes Gerät und fast schon aus der Mode gekommenes Gerät ein - einen Handgreifzug.

Wegen der Enge an der Einsatzstelle "hatten wir ja keine Möglichkeit, mit unserem Einsatzfahrzeug vor den Bulli zu kommen, um von dort aus die Seilwinde zu nutzen", erklärte Schäfer. Den Handgreifzug befestigten seine Kameraden kurzerhand an einem Baum und ein Drahtseil an der Vorderachse des Wagens - so zogen die Brandschützer auch die Front des havarierten Bullis wieder auf den Weg zurück. Sichtbar erleichtert nahm der Postbote "sein" nahezu unbeschädigtes Auto in Augenschein - und dankte den neun eingesetzten Feuerwehrleuten für ihren rettenden Einsatz.


Zu einem ähnlichen Fall war es kürzlich in Asel gekommen:
Mit Muskelkraft aus Schieflage befreit (12.10.2011, mit Fotos)

Publiziert in Feuerwehr

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