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MARBURG. Bei einem kurzzeitigen Chlorgasaustritt im Labor eines Universitäts-Gebäudes in der Hans-Meerwein-Straße sind am Mittwoch zwei Menschen verletzt worden. Nach den Maßnahmen der Feuerwehr bestand keine Gefahr mehr.

Polizei, Feuerwehr, mehrere Rettungswagen und der Notarzt rückten nach der Meldung am Mittwochmittag gegen 13.40 Uhr aus. Als die Feuerwehr das betroffene Gebäude betrat, war es bereits geräumt. Sämtliche Anwesende hatten es selbständig verlassen.

Zwei Studenten klagten über Reizungen und kamen ins Krankenhaus. Die Rettungskräfte untersuchten die übrigen Menschen, die sich im Haus befunden hatten, noch vor Ort. Bisher gab es keine weiteren Verletzten.

Nach ersten Informationen kam es bei einem chemischen Versuch zu dem Gasaustritt. Die näheren Umstände stehen derzeit noch nicht fest und werden untersucht. Das Amt für Arbeitsschutz und Sicherheit und die Sicherheitsbeauftrage der Uni sind informiert.

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Publiziert in MR Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Italienische Strauchtomaten, die seit dem 27. Dezember in den Norma-Märkten in Hessen und NRW angeboten werden sind mit Rückständen von Pflanzenschutzmitteln belastet. Das Unternehmen hat die "Cherryrispentomaten" mit der Chargennummer L 03.52/L 04.52 aus dem Sortiment genommen und nimmt die bereits verkauften 500 g. Schalen zurück. Der Kaufpreis wird erstattet.

Publiziert in Archiv - Sammlung
Dienstag, 16 Oktober 2012 11:29

Chemie für den ABC-Einsatz: Feuerwehr an der Uni

WEIDENAU. Am Samstag fand am Adolf-Reichwein-Campus  der Weidenauer Universität das erste Symposium zum Thema „Chemie für den ABC-Einsatz“ für die Feuerwehren der Kreise Siegen-Wittgenstein und Olpe statt.

Teilgenommen an diesem Symposium haben rund 100 Einsatzkräfte. Nach einer kurzen Begrüßung wurden die Teilnehmer in acht verschiedene Gruppen eingeteilt und durchliefen verschiedene Vorträge und praktische Versuche zu den Themen: Allgemeine chemische Versuche, Entsorgung von Giftmüll, Flüssiggase, Verdampfung und Ausbreitung von Gefahrstoffen, Informationsbeschaffung im ABC-Einsatz, die Beständigkeit von Materialien, die Dekontamination im ABC-Einsatz, Erste Hilfe im Gefahrguteinsatz und die Identifizierung von unbekannten Substanzen.  

Jede Unterrichtseinheit wurde von maximal zwölf Teilnehmern gleichzeitig besucht und dauerte etwa 45 Minuten. Die unterrichtenden Dozenten waren selber alles Feuerwehrleute in den Kreis Siegen-Wittgenstein  und Olpe sowie studierte Chemiker und / oder Experten auf ihrem Gebiet. Ganz besonders interessant bei den Feuerwehrleuten war die praktische Vorführung einer Stauexplosion, die zum Beispiel bei Bränden in einem Schreinereibetrieb eintreten kann.

Wie der Feuerwehr-Fachberater für Chemie des Kreises Siegen-Wittgensteins, Klaus Ehrmann in einem Pressegespräch erklärte, ist das die erste Veranstaltung dieser Art in den beiden Kreisgebieten. Da die Feuerwehren substanzieller Träger von ABC-Einsätzen  ist, dient diese Veranstaltung insbesondere zur Vertiefung und zur Sammlung von praktischer Erfahrung im Umgang mit chemischen Substanzen.

Was sich der Fachberater wünschen würde, wenn alle Feuerwehren möglichst Bundesweit ein solches Symposium durchführen würden, da gerade die Vertiefung und Weiterbildung auf diesem Gebiet sehr wichtig ist. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung durch den Fachberater Chemie Klaus Ehrmann und den Chemiestudenten Stephan Vogt von der Feuerwehr Lennestadt in Zusammenarbeit mit der Universität Siegen.

Publiziert in SI Feuerwehr

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