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Sonntag, 15 November 2020 11:08

Drehleiter im Einsatz - Menschen und Hund gerettet

KASSEL. kurz nach 1 Uhr am Sonntagmorgen erreichten die Leitstelle der Feuerwehr Kassel mehrere Notrufe über einen Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus im Kasseler Stadtteil Bettenhausen. Mehrere Personen sollten sich laut den Anrufern noch im Gebäude befinden.

Sofort alarmierte die Leitstelle daraufhin den Löschzug der Feuerwache 1, die Freiwillige Feuerwehr Forstfeld/Bettenhausen sowie mehrere Einheiten des Rettungsdienstes. Am Einsatzort angekommen schlugen bereits Flammen aus den Fenstern einer Erdgeschosswohnung, der Treppenraum des Gebäudes war stark verraucht und mehrere Personen machten an einem Fenster im Dachgeschoss auf sich aufmerksam, da sie vom Brandrauch in ihrer Wohnung eingschlossen waren.

Umgehend wurde die Drehleiter in Stellung gebracht und insgesamt drei Personen und ein Hund aus der Dachgeschosswohnung gerettet. Parallel wurden mehrere Trupps unter Atemschutz und einem Strahlrohr zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in das Gebäude geschickt. Glücklicherweise konnten aber die Bewohner der sonstigen Wohnungen das Gebäude vor Eintreffen der Feuerwehr verlassen. Insgesamt wurden bei dem Brand 12 Personen verletzt und vom Rettungsdienst versorgt.

Neun Personen, darunter drei Kinder, waren so schwer verletzt, dass sie zur weiteren Behandlung in städtische Krankenhäuser transportiert werden mussten. Zur Organisation der Rettungsdiensteinheiten und Verteilung der Patienten war der Leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst vor Ort tätig. Nach der Menschenrettung über die Drehleiter konnte sich die Feuerwehr auf die Brandbekämpfung konzentrieren. Der Brand wurde von mehreren Strahlrohren im Innen- und Außenangriff bekämpft.

Weitere Trupps befreiten den Treppenraum mittels eines Belüftungsgerätes vom Brandrauch. Aufwendige Nachlöscharbeiten waren die Folge, sodass der Einsatz erst nach mehreren Stunden beendet werden konnte. Die Brandwohnung brannte komplett aus. Die Wohnungen im betreffenden Teil des Gebäudes sind bis auf weiteres unbewohnbar, die betroffenen Bewohner haben eine Ausweichunterkunft gefunden.

Die städtischen Werke Gas und Strom waren an der Einsatzstelle, kontrollierten die Versorgungsleitungen und schalteten das Gebäudes letztlich stromlos. Positiv zu erwähnen ist, dass die Feuerwehr bereits weit vor der Einsatzstelle durch mehrere Passanten eingewiesen und der Weg zum Brandobjekt angezeigt wurde. 

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Publiziert in KS Feuerwehr
Donnerstag, 12 November 2020 16:20

Führerscheinprüfung auf unbestimmte Zeit verschoben

KASSEL. Die Fahrt über die Autobahn mit einem nicht zugelassenen und nicht versicherten Ford wurde einem 21-jährigen Mann in der Nacht zum heutigen Donnerstag zum Verhängnis. Eine Streife der Baunataler Polizeiautobahnstation stoppte den jungen Autofahrer, der sich offensichtlich gerade in der Führerscheinausbildung befindet und an dem Pkw andere Kennzeichen angebracht hatte.

Er muss sich nun neben Fahrens ohne Fahrerlaubnis auch wegen Urkundenfälschung, Kennzeichenmissbrauchs und der Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie die Abgabenordnung verantworten. Wie die Beamten der Polizeiautobahnstation berichten, befanden sich die Streife gegen 00.40 Uhr auf einer Kontrollfahrt auf der ehemaligen B 3 an der Anschlussstelle Kassel-Waldau, als ihnen der vorausfahrende Ford ins Auge fiel.

Die Polizisten stoppten das Auto, das gerade auf die Autobahn aufgefahren war. Der junge Fahrer des Wagens gab schließlich reumütig zu, dass er noch gar keinen Führerschein besitzt. Zudem hatte er offenbar die Kennzeichen, die zu einem auf ihn zugelassenen anderen Pkw gehören, an dem abgemeldeten Ford angebracht. Die Fahrt hat nun ernste Folgen für den 21-Jährigen aus Kassel. Die Polizisten fertigten neben den Strafanzeigen auch eine Mitteilung an die Führerscheinstelle an. Die Fahrprüfung des jungen Mannes dürfte sich damit zunächst auf unbestimmte Zeit verschieben. Die Kennzeichen und den Schlüssel des Ford stellten die Polizisten sicher. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 23 Mai 2019 08:20

E-Bikes bei Fahrraddieben weiterhin hoch im Kurs

KASSEL. E-Bikes stehen bei Fahrraddieben leider auch weiterhin hoch im Kurs. Ein Umstand, der dies sicherlich begünstigt, ist, dass die mit unterstützendem Elektroantrieb ausgestatteten Fahrräder sich auch in der Bevölkerung zunehmender Beliebtheit erfreuen. Mitunter stellen die Beamten der Operativen Einheit der Kasseler Polizei, die für die Ermittlungen zu Fahrraddiebstählen in Stadt und Landkreis Kassel zuständig sind fest, dass die meist teuren Räder aber besser hätten gesichert werden können.

Da der Kasseler Polizei in den letzten Tagen fünf Diebstähle von E-Bikes, verkehrsrechtlich auch als "Pedelecs" bezeichnet, angezeigt wurden, möchten die Ermittler den Zweiradbesitzern einige Tipps mit an die Hand geben. Zudem suchen sie zu den einzelnen Diebstählen nach Zeugen.

Letztes Jahr waren von 1140 gestohlenen Fahrrädern 101 E-Bikes

Nicht nur die Zahl der Fahrraddiebstähle in Stadt und Landkreis Kassel stieg im letzten Jahr (2018) an, auch der Anteil der gestohlenen E-Bikes hat sich erhöht. Im Jahr 2017 wurden der Polizei in Stadt und Landkreis Kassel insgesamt 729 Fahrraddiebstähle angezeigt. Dabei handelte es sich in 48 Fällen, also bei rund 6,5 Prozent der Räder um E-Bikes. Im vergangenen Jahr verzeichnet die Polizeiliche Kriminalstatistik für Stadt und Land nun 1140 Fahrraddiebstähle, darunter 101 E-Bikes. Diese machten in 2018 demnach einen Anteil von 8,8 Prozent der gesamten Diebstähle aus.

Fünf E-Bikes in Kassel im Gesamtwert von über 12.000 Eurogestohlen

Seit Montagmorgen sind der Polizei fünf Diebstähle von E-Bikes in Kassel angezeigt worden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf über 12.000 Euro. Am Montagmorgen meldete sich ein Diebstahlsopfer aus Bettenhausen. Unbekannte hatten über Nacht in der Straße "Unter dem Steinbruch" aus dessen Garage ein grau-silbernes Pedelec von Fischer, Modell "EDT 1401" gestohlen.

Am Montagnachmittag stahlen Unbekannte zwischen 15.30 und 17 Uhr im Stadtteil Wesertor in derYsenburgstraße ein weiteres Pedelec. Das Fahrrad des Herstellers Haibike, Modell "SDURO 5.0" war mit einem Faltschloss an einenPfosten vor der Emil-Junghenn-Turnhalle angeschlossen gewesen. Kurz darauf kam es im selben Stadtteil zu einem weiteren solchen Diebstahl. Vor einem Restaurant in der Weserstraße, neben dem Finanzamt, klauten Diebe ein an einen Fahrradständer angeschlossenes Pedelec von Diamant. Auch am Dienstag erbeuteten unbekannte Täter in Kassel zwei E-Bikes. In der Herkulesstraße im Vorderen Westen war in der Zeit zwischen 17.40 und 21 Uhr in den Keller eines Mehrfamilienhauses eingebrochen worden. Aus einem verschlossenen Kellerverschlag erbeuteten die Diebe ein weiß-neongrünes Pedelec von Bergamont, Modell "E-Horizon 7.0 Lady". Zudem stahlen Unbekannte am Dienstag ein fünftes Rad vor dem Krankenhaus in der Herkulesstraße in der Zeit zwischen 8 und 19 Uhr. Das schwarze Pedelec von Giant,"Explore E+ 2GTS", war mit einem Faltschloss gesichert.

Zeugen gesucht

Die Ermittler der Operativen Einheit bitten Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit einem der Diebstähle gemacht haben und Hinweise auf die Täter geben können, sich unter der Telefonnummer 0561/ 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

Tipps zum Schutz vor Diebstahl

Gerade mit Blick auf die hohen Werte von E-Bikes können deren Besitzer einige Dinge beachten, um es den Dieben möglichst schwer zumachen und das Risiko, Opfer zu werden, so gering wie möglich zuhalten. Die Polizei empfiehlt folgendes: "Billigschlösser" sind häufig nutzlos. Vor allem Abschreckung schützt vor Fahrradklau. Dafür eignen sich insbesondere stabile Bügelschlösser und Panzerkabel. Für ein passendes Schloss sollten rund zehn Prozent des Fahrradpreises eingerechnet werden. Je teurer und leichter ein Rad ist, umso schwerer und teurer sollte auch ein adäquates Schloss sein. Entscheiden Sie sich bei Ketten, Bügeln und Schlössern in jedem Fall für "geprüfte Qualität" und für hochwertiges Material wie durchgehärteten Spezialstahl und massive Schließsysteme. Viele Hersteller bieten ihre Produkte farblich gekennzeichnet nach Sicherungsklassen an.  (ots/r)

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KASSEL. Einer Streife des Polizeireviers Mitte ist am Samstagmorgen die Festnahme eines Mannes gelungen, der im dringenden Tatverdacht steht, in ein Auto in der Unteren Königsstraße in Kassel eingebrochen zu sein. Bei seiner Festnahme leistete der 21-jährige Tatverdächtige erheblichen Widerstand. Nach der Vorführung beim Amtsgericht Kassel ordnete ein Haftrichter auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft U-Haft für den Mann an, der in der Vergangenheit bereits mehrfach durch Eigentums- und Drogendelikte bei der Polizei aufgefallen war.

Wie die Beamten des Polizeireviers Mitte berichten, wurden sie gegen 5.15 Uhr während ihrer Streifenfahrt auf den Einbruch in den BMW aufmerksam. Zu dieser Zeit fiel ihnen an dem Wagen ein eingeschlagene Scheibe und eine Person auf, die sich hinter dem Fahrzeug abduckte und offenbar versuchte sich zu verstecken.

Beim Erblicken des Streifenwagens ergriff der Mann unvermittelt die Flucht in Richtung Stern. Die Streife nahm sofort die Verfolgung auf und stellte den Tatverdächtigen mit der Unterstützung weiterer Funkwagen im Hinterhof eines Supermarktes in der Kurt-Schumacher-Straße. Bei der Festnahme wehrte sich der Flüchtige mit Schlägen und Tritten gegen die Beamten, wodurch er selbst und ein Polizist leichte Verletzungen davontrugen. Bei der Durchsuchung des Tatverdächtigen fanden die Polizisten ein Tütchen mit Amphetamin in seiner Hosentasche. Am Tatort stellte sich heraus, dass der Innenraum des Wagens durchwühlt war. Den Schaden am Fahrzeug schätzten die Beamten auf 1.500 Euro.S ie brachten den Mann aus Somalia, der zurzeit keinen festen Wohnsitz hat, zunächst in das Gewahrsam und anschließend zum Haftrichter. E sfolgte der U-Haftbefehl und die Fahrt in die Justizvollzugsanstalt Kassel. (ots/r)

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