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FRANKENBERG. Eine ungewöhnliche Verkehrskontrolle führten Beamte der Polizeistation Frankenberg am 11. Juni durch.

Eine Funkstreife der Polizeistation Frankenberg befuhr am 11. Juni gegen 15.30 Uhr die Landesstraße 3073 von Frankenberg in Richtung Haina (Kloster). Vor ihnen fuhr ein altes Sonderkraftfahrzeug, ein violetter Suzuki Swift, an dem ein Versicherungskennzeichen und eine Plakette für eine zugelassene Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h angebracht waren. Die Beamten bemerkten direkt, dass sich der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug nicht verringerte, obwohl sie die Strecke mit 80 km/h befuhren.

Im Rahmen der anschließenden Verkehrskontrolle vor Mohnhausen wurde der Suzuki sichergestellt und abgeschleppt. Der Fahrer, ein 67-Jähriger aus der Großgemeinde Haina (Kloster), musste sich ein Taxi rufen.

Technisches Gutachten auf Allendorfer Flugplatz

Um das Fahrzeug auf die Probe zu stellen, beantragte die Polizei bei der Staatsanwaltschaft, ein technisches Gutachten durchführen zu dürfen - hierfür brachte man den Wagen auf den Flugplatz nach Allendorf (Eder), um ihn umfassend überprüfen zu können.

Im ersten und einzigen Gang konnte das Fahrzeug trotz des gemächlichen Antritts auf sage und schreibe 110 km/h beschleunigt werden - der Drehzahlmesser war am Anschlag. Weitere Untersuchungen ergaben, dass die technische Einrichtung im Motorraum, die für die Drosselung zuständig und im Regelfall verplombt und verschlossen ist, von einem Unbekannten aufgebrochen und manipuliert worden war.

Fahrzeug aus dem Verkehr gezogen

Der betroffene Swift wird seinen Lebensabend nicht auf den Straßen Waldeck-Frankenbergs verbringen - der Fahrer gab an, das Fahrzeug entsorgen zu wollen. Gegen den Fahrer wurden Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoßes gegen das Versicherungsgesetz und Steuerhinterziehung eingeleitet. 

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ALLENDORF. In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es nach einem Hinweis auf Ruhestörungen zu Beleidigungen und Bedrohungen durch einen 18-Jährigen. Der alkoholisierte Tatverdächtige wurde zur Feststellung seiner Identität zur Polizeistation Frankenberg gebracht.

Gegen 2.20 Uhr traf eine Streife der Frankenberger Polizei im Bereich des Mehrgenerationenparks in Allendorf Eder ein, nachdem es zuvor Hinweise auf Ruhestörungen gegeben hatte. Am Einsatzort trafen die Polizisten zunächst auf einige junge Personen, die in einem Auto saßen und laut Musik hörten. Sie wurden aufgefordert, die Musik leiser zu stellen und den neben dem Auto liegenden Müll zu entfernen.

Bei einer Nachschau stellten die Polizisten weitere Jugendliche im Bereich des Rondells und des Kunstrasen-Kleinfeldes fest - auch diese wurden aufgefordert den hinterlassenen Müll zu beseitigen. Die angesprochenen Personen kamen den Aufforderungen überwiegend nach.

Ein 18-Jähriger wurde ebenfalls angesprochen, versuchte aber, sich von der Örtlichkeit zu entfernen. Nachdem die Polizisten ihn einholen konnte, wurde auch er aufgefordert, seinen Müll aufzusammeln. Der 18-Jährige wollte dies offensichtlich nicht - stattdessen beleidigte und bedrohte er die Polizisten. Da er auch seine Personalien nicht nennen wollte, folgte die Mitnahme zur Polizeistation Frankenberg, wo die Personalien schließlich festgestellt werden konnten.

Der unter Alkoholeinfluss stehende Tatverdächtige setzte seine Beleidigungen und Bedrohungen auch auf der Fahrt nach Frankenberg und in der Polizeistation fort. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er in die Obhut seiner Mutter entlassen. Auf ihn wartet ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Bedrohung. (ots/r)

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Mittwoch, 07 Juli 2021 12:54

Kurve "geschnitten" und abgehauen

ALLENDORF/BROMSKIRCHEN. Für eine Frau aus Rengershausen endete die Fahrt mit ihrem Ford am Dienstag abrupt auf der Bundesstraße 236.

Nach Informationen der Polizeidienststelle Frankenberg befuhr die 36-Jährige gegen 14.15 Uhr die Bundesstraße 236 von Allendorf (Eder) in Richtung Bromskirchen. In einer scharfen Rechtskurve kam ihr ein bislang unbekannter Fahrzeugführer mit einem Pkw entgegen - dieser, so die Aussage der 36-Jährigen, hatte die Kurve so stark "geschnitten", dass sie ausweichen musste. Ihr blauer Fiesta schleuderte über die Straße, kam nach links in den Straßengraben und bohrte sich mit der Front in die Böschung - von dort aus wurde der Ford zurück auf die Straße katapultiert. 

Ohne sich um die Angelegenheit zu kümmern, gab der Unfallverursacher Gas und fuhr weiter in Richtung Allendorf. Im Rahmen der Aufklärungsarbeit sucht die Polizei Zeugen der Tat. Hinweise nimmt auch in diesem Fall die Polizeistation Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen. 

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FRANKENBERG. Etwa 10.000 Euro muss der Besitzer eines Mercedes-Benz abschreiben - in einer Rechtskurve kam der 58-jährige Fahrer am Dienstag von der Straße ab und überschlug sich mit seinem Pkw.

Nach ersten Erkenntnissen befuhr der Frankenauer mit seinem schwarzen Benz die Landesstraße 3332 aus Richtung Geismar kommend in Fahrtrichtung Frankenau.

In einer scharfen Rechtskurve kam der 58-Jährige gegen 13.50 Uhr nach links von der Fahrbahn ab, rutsche eine Böschung hinab und überschlug sich - im angrenzenden Feld blieb das Fahrzeug stehen. Aus eigener Kraft und unverletzt konnte der Frankenauer den Benz verlassen und die Polizei informieren. Mittels Abschlepper musste das Fahrzeug geborgen und abtransportiert werden. Die Sachschadenshöhe beträgt 10.000 Euro.


Erst am Sonntag ereignete sich ein Unfall auf der Landesstraße 3332 zwischen Allendorf (Hardtberg) und Geismar. Vier Personen wurden verletzt.

Link: Schwerer Unfall zwischen Allendorf und Geismar (28. Juni 2021)

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Dienstag, 01 Juni 2021 12:05

Holzstapel angezündet - Feuerwehr rückt aus

ALLENDORF. In der Nacht von Montag auf Dienstag brannte ein Holzstapel im Riedweg in Allendorf/Eder. Da die Polizei derzeit davon ausgeht, dass der Stapel vorsätzlich in Brand gesetzt wurde, wird um Zeugenhinweise gebeten.

Gegen 1.40 Uhr bemerkten Zeugen, dass ein Holzstapel auf dem Nachbargrundstück in Flammen stand. Sie verständigten die Feuerwehr und versuchten, das Feuer mit Wassereimern einzudämmen. Die alarmierte Feuerwehr aus Allendorf konnte den Brand schließlich ablöschen. Das Feuer hatte noch auf einen angrenzenden Obstbaum übergegriffen, das etwa fünf Meter entfernte Wohnhaus geriet nicht in Gefahr. Der Sachschaden wurde auf einige hundert Euro geschätzt, Personen kamen nicht zu Schaden. Nach ersten Erkenntnissen geht die Polizei davon aus, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde.

Hinweise bitte an die Polizeistation Frankenberg Telefonnummer 06451/72030. (ots/r)

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ALLENDORF/EDER. Seinen Führerschein ins Risiko gestellt hat am Sonntag ein 42-jähriger Mann aus Allendorf - jetzt ist die Fahrerlaubnis weg.

Gegen 23.50 Uhr am späten Sonntagabend, befuhr der 42-Jährige mit seinem Ford die Bahnhofstraße in Allendorf und geriet in eine Verkehrskontrolle. Bei der Personenüberprüfung stellten die Beamten der Polizeiwache Frankenberg starken Atemalkoholgeruch bei dem Fahrer fest. Ein freiwillige durchgeführter Atemschnelltest sorgte dann für Klarheit - der im Display angezeigte Promillewert lag deutlich über dem Zulässigen. Daher musste der Allendorfer der Bitte der Polizeibeamten nachkommen, sie ins Krankenhaus nach Frankenberg zu begleiten.

Es folgte eine Blutentnahme, der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt, außerdem durfte der 42-Jährige seinen C-Max nicht mehr selbst bewegen.

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Mittwoch, 03 Februar 2021 09:22

Polizeikontrolle: Beamter hat richtigen Riecher

FRANKENBERG/ALLENDORF. Bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in Allendorf (Eder) hat eine 36-jährige Frau einen Atemalkoholtest durchgeführt - anschließend musste die Allendorferin die Beamten ins Krankenhaus begleiten, dort wurde der Opelfahrerin eine Blutprobe entnommen.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, hatten die Beamten gegen Mitternacht eine Kontrollstelle in der Bürgermeister-Jakobi-Straße in Allendorf aufgebaut. Um 0.45 Uhr befuhr eine 36-jährige Frau mit ihrem Tigra die Bürgermeister-Jakobi-Straße und wurde von den Beamten angehalten. Bei der Überprüfung der Frau drang den Ordnungshütern aus dem Tigra Alkoholgeruch entgegen. Ein freiwillig durchgeführter Schnelltest brachte dann die Gewissheit, dass die Frau nicht mehr fahrtüchtig war. 

Ihren Opel musste die Frau am Straßenrand abstellen, danach ging es im Streifenwagen zur Blutentnahme nach Frankenberg und anschließend zur Wache - ihr Führerschein wurde sichergestellt.

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ALLENDORF/EDER. Zum Brand eines frisch renovierten Wohnhauses kam es am heutigen Freitagmorgen, um 5.43 Uhr, in Allendorf-Eder. Wie 112-magazin.de bereits in einer Erstmeldung (hier klicken) mitgeteilt hatte, waren über 70 Feuerwehrleute, das Deutsche Rote Kreuz und die Polizei vor Ort. 

Wie die Beamten des für die Ermittlungen zuständigen K10 der Polizei Korbach mitteilen, entfachte sich das Feuer in einem Raum auf der Rückseite des Zweifamilienhauses. Die Flammen schlugen im weiteren Verlauf auf die Küche und den Dachstuhl über. In dem Haus befanden sich elf Personen, die das Haus rechtzeitig verlassen konnten und alle unverletzt blieben. Der entstandene, erhebliche Sachschaden am Wohngebäude wird auf mindestens 200.000 Euro geschätzt. Über die genaue Brandursache können noch keine Angaben gemacht werden.

Die weiteren Ermittlungen hierzu dauern noch an. Neben den aufnehmenden Beamten der Kripo Korbach waren Beamte der Polizeistation Frankenberg sowie sämtliche Feuerwehren der Gemeinde Allendorf-Eder und die Feuerwehren Bromskirchen und Frankenberg im Einsatz. (ots/r)

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Freitag, 25 Dezember 2020 09:01

Brand in Allendorf - Elf Menschen gerettet

ALLENDORF/EDER. Zu einem Hausbrand rückten die Feuerwehren aus der Gemeinde Allendorf, die Feuerwehr Bromskirchen und die Freiwillige Feuerwehr Frankenberg am 1. Weihnachtsfeiertag aus.

Wie Gemeindebrandinspektor Horst Huhn an der Einsatzstelle mitteilte, meldeten die Funkempfänger um 5.43 Uhr einen Wohnhausbrand in der Straße "Goldberg 26" in Allendorf. Bereits bei der Anfahrt zum Einsatzort war im Nachthimmel roter Feuerschein zu sehen. Horst Huhn ließ daraufhin das Einsatzstichwort auf "F3 - Menschen in Gefahr" erhöhen. Zur Unterstützung rückten die Feuerwehren Frankenberg und Bromskirchen an - darunter auch die Drehleiter.

Zügig wurden Löschtrupps mit Atemschutzgeräten ausgerüstet, die Wasserversorgung über Hydranten und aus dem nahen Bach sichergestellt, sowie die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Parallel dazu stellte der GBI sicher, dass sich keine Menschen mehr in Gebäude aufhielten. Die Meldung, dass elf Personen, darunter fünf Besucher, das brennende Gebäude unbeschadet verlassen konnten, sorgte für Erleichterung. Eine RTW-Besattzung kümmerts sich um die Besucher und Eigentümer des Zweifamilienhauses. "Wahrscheinlich haben die Rauchwarnmelder mal wieder Leben gerettet", wusste ein Anwohner zu berichten.

Wie das Feuer entstanden ist, darüber konnte die Polizei keine Angaben machen, ebenso wenig über den Sachschaden. Brandermitter der Kripo Frankenberg werden sich mit dem Fall beschäftigen, hieß es aus Polizeikreisen. Insgesamt waren neben den Polizeikräften und dem DRK über 70 Ehrenamtliche der Feuerwehren am Einsatz beteiligt.

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Montag, 21 Dezember 2020 18:16

Aus heiterem Himmel: Mast kracht auf Adam

ALLENDORF/BROMSKIRCHEN. Glück im Unglück hatte am Montag ein Autofahrer aus Biedenkopf - dem 56-Jährigen fiel ein Telefonmast während der Fahrt von Bromskirchen in Richtung Allendorf(Eder) auf das Autodach seines Pkws. 

Nach ersten Erkenntnissen an der Unfallstelle, befuhr der Mann aus Biedenkopf gegen 12.15 Uhr mit seinem gelben Opel Adam die Bundesstraße 236 von Bromskirchen nach Allendorf. Zwischen der Linspherbachbrücke und der Firma Hoppe stürzte aus heiterem Himmel ein Telegrafenmast auf die Fahrbahn und schlug direkt auf die A-Säule des Adam. Obwohl Dach und Windschutzscheibe beschädigt wurden, konnte der Fahrer sein Fahrzeug nach einer Vollbremsung unverletzt verlassen und die Polizei informieren.

Die Streifenwagenbesatzung sperrte die Straße und rief über die Leitstelle Waldeck-Frankenberg die Feuerwehr aus Bromskirchen zu Hilfe. Insgesamt 15 Einsatzkräfte unter der Leitung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Patrick Kemmler rückten zur Bundesstraße aus, zersägten mit Motorsägen den Holzmasten und lagerten die Meterstücke am Waldrand. Die Leitung wurde nicht beschädigt. Bei der Ursachenforschung durch die Polizei wurde klar, dass der Holzmast abgefault war. 

In den nächsten Tagen wird durch die Telekom ein neuer Mast gesetzt. Insgesamt entstanden Sachschäden von 3000 Euro.

Link: Unfallstandort Bundesstraße 236 am 21. Dezember 2020.

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