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BERGHEIM/TWISTE. Für einen 39-Jahre alten Mann aus Twistetal endete eine Feierlichkeit in Bergheim im Krankenhaus - vermutlich war überhöhter Alkoholkonsum am Pfingstsonntag ausschlaggebend dafür, dass er sich anderen Personen gegenüber aggressiv verhielt. 

Zeugenaussagen zufolge hat sich der Twistetaler auf dem Ziegenfest nicht von seiner besten Seite gezeigt. Im Laufe des Abends kam es immer wieder zu Handgreiflichkeiten, bei denen der 39-Jährige einen Zahn verlor. Dazu schüttete der Betrunkene immer wieder Bier in die Menge und wunderte sich anschließend, dass er wenig Zustimmung für sein Tun erhielt.

Das Maß deutlich überschritten hatte der Mann, als er Frauen und Mädchen belästigte und ihm erneut der Rausschmiss drohte. Eine hinzugerufene Polizeistreife setzte dem pflegelhaften Benehmen am frühen Montagmorgen gegen 1.10 Uhr ein Ende. Weil sich der Twistetaler auch gegenüber den Beamten in unflätiger Weise benahm und diese auch noch beleidigte, wurde der Mann fixiert und in die Asklepios-Klinik gebracht - hier randalierte der Mann weiter und musste zu seiner eigenen Sicherheit ans Bett gefesselt werden.

Den Twistetaler erwartet nun eine Anzeige wegen Beleidigung. Ob weitere Anzeigen eingegangen sind, konnte die Polizei am Dienstagabend noch nicht sagen.  (112-magazin)

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Publiziert in Blitzer
Mittwoch, 07 Februar 2018 18:23

Rettungsdienst attackiert - Polizei bespuckt

KASSEL. Am gestrigen Dienstagnachmittag verletzte ein 21-jähriger Flüchtling, der als hilflose Person im Kasseler Stadtteil Unterneustadt von einem Passanten gemeldet worden war, die Besatzung des anschließend eingesetzten Rettungsdienstes. Ohne Vorwarnung griff der aggressive, berauschte junge Mann den Rettungsdienst an und verletzte sowohl die 23 Jahre alte Sanitäterin als auch den 31 Jahre alten Sanitäter.

Die beiden Mitarbeiter des Rettungsdienstes mussten sich selbst im Krankenhaus ambulant behandeln lassen und konnten ihren Dienst nicht fortsetzen. Auch die eingesetzten beidenS treifenteams des Polizeireviers Ost mussten sich den Aggressionen stellen. Sie brachten den in einer Flüchtlingseinrichtung im Landkreis Kassel wohnenden Mann ins Polizeigewahrsam, wo er seinen Rausch ausschlief.

Wie die eingesetzten Polizisten berichten, ereignete sich der Vorfall gegen 16.30 Uhr. Der Rettungsdienst war in den Pulvermühlenweg, Ecke Sommerweg gerufen worden, da ein Passant einen hilflosen jungen Mann gemeldet hatte. Die Sanitäter trafen den Regungslosen in einem dortigen Gebüsch an und weckten ihn. Auf die Fragen nach seinem Wohlergehen und Namen, begann der Mann sofort loszuschlagen. Nach mehreren Fehlschlägen trafen seine anschließenden Tritte die beiden Sanitäter. Der Passant, der den Notruf abgesetzt hatte, versuchte auch noch beruhigend auf den hoch aggressiven Mann einzuwirken. Dabei zerriss seine Jacke, weil auch der Passant von ihm angegriffen wurde.

Erst den hinzugerufenen Beamten gelang es, den 21-Jährigen zu bändigen und ins Gewahrsam zu bringen. Über die gesamte Einsatzdauer, auch auf der Fahrt ins Gewahrsam, gebärdete sich der junge Mann sehr aggressiv, schlug und trat um sich und spuckte noch mehrfach in den Funkwagen. Er muss sich nun wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und dem seit 2017 neuen Paragrafen 114 StGB "Tätlicher Angriff aufVollstreckungsbeamte" zu denen auch Rettungssanitäter gehören, verantworten. (ots/r)

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