Suchergebnis für: Gemünden

FRANKENBERG/GEMÜNDEN. Erfolg verbuchen konnten am heutigen Dienstag Beamte der Polizeistation Frankenberg - ein zunächst mit seinem Audi vom Unfallort geflüchteter Mann muss nun mit einer Anzeige aufgrund seiner Verkehrsunfallflucht rechnen.

Auf Nachfrage bestätigte die Polizei, dass ein 22-Jähriger gegen 6.20 Uhr von Wohratal kommend, den Steinweg in Richtung Stadtmitte (Gemünden) befahren hatte. Auf glatter Fahrbahn kam der in einem Hainaer Ortsteil wohnende Fahrer von der Straße ab, überfuhr ein Bushalteschild und landete in einem Zaun. 

Trotz der Beschädigungen am Fahrzeug und am Zaun, sowie am Schild, setzte er seine Fahrt fort, wurde dabei aber von einer Zeugin beobachtet. Allerdings konnte die Zeugin einige Zahlen des Kennzeichens ablesen. Abgerissene Autoteile ließen die Beamten auf einen Audi A4 Variant schließen. 

Bei der Absuche im Register kamen die Beamten dem Halter eines A4 in einem Ortsteil von Haina auf die Spur - das Auto des 22-Jährigen war zuvor vom ADAC abgeschleppt und in eine Werkstatt gebracht worden. Dort wurden die Beamten fündig. Die abgerissenen Fahrzeugteile passten zum Unfallwagen, auch die Zahlenkombination am Kennzeichen passte genau.

Auf den 22-Jährigen kommt nun eine Anzeige wegen Verkehrsunfallflucht zu. 

-Anzeige-



Publiziert in Polizei

FRANKENBERG. Rund 9000 Euro Sachschaden entstand am Montag bei einem Unfall auf der Landesstraße 3073 zwischen Frankenberg und Friedrichshausen.

Insgesamt waren drei Fahrzeuge an der Entstehung des Auffahrunfalls beteiligt, wobei die Besitzerin des Führungsfahrzeugs mit einem Verwarnungsgeld glimpflich davonkommt.

Gegen 11.20 Uhr befuhr eine Frau (19) aus Gemünden mit ihrem Pkw die Landesstraße von Frankenberg in Richtung Friedrichshausen. In Höhe eines Wirtschaftsweges verlangsamte die 19-Jährige die Fahrt ihres Kleinwagens und bog nach rechts in einen Wirtschaftsweg zum Stennerbach ab, ohne vorher den Fahrtrichtungsanzeiger betätigt zu haben.

Dadurch musste der nachfolgende 30-jährige Fahrer des grünen BMW stark abbremsen, konnte aber eine Kollision mit dem vorausfahrenden Pkw vermeiden. Nicht mehr rechtzeitig abbremsen konnte die Fahrerin (35) des schwarzen Ford Mondeo. Ihre Fahrt zur Wohnadresse in Gemünden konnte nicht mehr fortgesetzt werden. An ihrem Fahrzeug entstand im Frontbereich Sachschaden von 5000 Euro.

Den Sachschaden am BMW des Fahrers aus der Gemeinde Haina gibt die Polizei mit 4000 Euro an. (112-magazin.de)

Link: Unfallstandort Landesstraße 3073 am 9. November 2020.

Publiziert in Polizei

FRANKENBERG. Der guten körperlichen Verfassung einer 91-jährigen Frau aus Gemünden ist es zu verdanken, dass sie bei einem Unfall auf der Bundesstraße 252 nur leicht verletzt wurde.

Auf Nachfrage bei der Polizei bestätigten die Beamten den Vorfall, der sich am Montag um 15.45 Uhr auf der B252 zwischen Viermünden und Frankenberg ereignet hat. Die 91-Jährige befuhr mit ihrem silbergrauen Golf die B 252 aus Richtung Korbach kommend in Fahrtrichtung Frankenberg. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet die Seniorin zunächst nach links auf die Gegenfahrbahn, überquerte diese, rammte einen Leitpfosten, steuerte gegen, querte erneut die Fahrbahn und krachte in die rechtsseitige Leitplanke.

Hinzukommende Verkehrsteilnehmer zogen die Seniorin aus dem Auto und leisteten Erste Hilfe, eine hinzugerufene RTW-Besatzung versorgte die 91-Jährige und transportierte die Dame ins Frankenberger Krankenhaus.

Der Golf war nicht mehr fahrbereit und musste angeschleppt werden. (112-magazin.de)

-Anzeige-

Publiziert in Polizei
Samstag, 22 August 2020 09:45

Unfallflucht geklärt - Zeuge gibt Hinweis

GEMÜNDEN. Ein teures Nachspiel dürfte eine Verkehrsunfallflucht in Gemünden (Wohra) für eine 40-jährige Frau haben - beim Rangieren aus einer Parklücke heraus touchierte sie am Freitag mit ihrem Pkw einen links neben ihr geparkten Tiguan und entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle.

Nach Zeugenaussagen befuhr die Frau aus Gemünden mit ihrem Ford Ka die Lindenstraße und stellte ihren Pkw bei REWE auf dem Parkplatz ab. Gegen 18.30 Uhr bestieg sie ihr Fahrzeug erneut und setzte ihren Ka zurück, beschädigte aber dabei einen links neben ihr geparkten blauen Volkswagen. Ein Zeuge hatte die Unfallflucht bemerkt und konnte der 58-jährigen Halterin des Tiguan den entscheidenden Tipp geben.

Ein Hausbesuch durch die Polizei bei der Ka-Fahrerin kurze Zeit später, bestätigte was der Zeuge angegeben hatte. Die Unfallspuren am Ka passten exakt zum Schaden am blauen Tiguan. Neben den 500 Euro Sachschaden kommt auf die Frau noch ein Anzeige wegen des unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle hinzu. (112-magazin.de) 

-Anzeige-




Publiziert in Polizei

GEMÜNDEN (Wohra). Aufgrund eines technischen Defekts an einem John Deere mussten am Freitag die Feuerwehren aus Gemünden und Sehlen ausrücken - Kameraden aus Herbelhausen führten Wasser in Güllefässern nach und unterstützen so die Löscharbeiten der 25 Einsatzkräfte auf einem Feld zwischen Herbelhausen und Ellnrode.

Um 13.46 Uhr, rückten die Freiwilligen Feuerwehren unter der Leitung von Andre`Boucsein zu einem Kornfeld an der K 109 zwischen Ellnrode und Herbelhausen aus. Der 34-jährige Fahrer des Mähdreschers hatte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg über die Notrufnummer 112 informiert und Unterstützung angefordert. Aus dem Motorraum des schon betagten John Deere war zunächst Rauch, dann Flammen geschlagen. 

Bei Ankunft der Feuerwehr stand der Mähdrescher bereits in Vollbrand. Zwei Trupps unter Atemschutz gingen mit C-Rohren gegen die Flammen vor und setzten das Netzmittel F 500 ein, um ein Herunterkühlen zu beschleunigen. Parallel dazu mussten etwa 10.000 Liter Löschwasser aus Güllefässern auf den Boden abgegeben werden, um einen Flächenbrand zu verhindern. Weitere 5000 Liter Löschwasser wurden aus den mitgeführten Tankfahrzeugen benötigt, um den Mähdrescher zu löschen.

Nach etwas mehr als einer Stunde konnte die Brandstelle an den inzwischen eingetroffenen Besitzer des Mähdreschers übergeben werden. Auf etwa 10.000 Euro schätzt die Polizei in Frankenberg den wirtschaftlichen Totalschaden am landwirtschaftlichen Gerät. Verletzt wurde niemand.  (112-magazin.de)

-Anzeige-

Publiziert in Feuerwehr

FRANKENBERG-FRIEDRICHSHAUSEN. Nachdem es am Freitagabend zu einem schweren Motorradunfall bei Geismar gekommen war, (112-magazin.de berichtete, hier klicken) musste der Notarzt am Sonntagnachmittag nach Friedrichshausen ausrücken, auch hier kam es zu einem Alleinunfall, auch hier wurde ein Motorradfahrer schwer verletzt.

Gegen 16.20 Uhr befuhr der 48-Jährige am 12. Juli mit seiner schwarzen Honda die Landesstraße 3073 von Frankenberg in Richtung Römershausen. In unmittelbarer Nähe bei Friedrichshausen, kam der in Gemünden wohnende Biker in einer leichten Kurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Mitsamt Fahrer überschlug sich das Motorrad und blieb mit Totalschaden im Graben liegen. Verkehrsteilnehmer, die sich zum Unfallzeitpunkt hinter dem Kradfahrer befanden, gaben später bei der Polizei an, dass die Honda ohne Fremdeinwirkung nach rechts in den Graben gefahren sei. Dies bestätigten auch die Insassen eines entgegenkommenden Pkws. 

Die beiden Personenkraftwagen wurden von ihren Fahrern gestoppt, die Insassen sicherten die Unfallstelle vorbildlich ab und leisteten Erste Hilfe bei dem Mann aus Gemünden. Der eintreffende Notarzt stellte schwere Verletzungen bei dem Biker fest, er wurde mittels RTW in das Krankenhaus nach Frankenberg gebracht.  (112-magazin.de)

-Anzeige-


 


Publiziert in Polizei

GEMÜNDEN. Nicht angepasste Geschwindigkeit führte am Samstagabend in Gemünden (Wohra) zu einem Alleinunfall. Der im Landkreis Marburg-Biedenkopf zugelassene rote Ford musste mit Totalschaden von der Firma AVAS abgeschleppt werden.

Mit seinem Ford Fiesta MK7 überschlagen hat sich am 4. Juli gegen 21.25 Uhr, ein 24 Jahre alter Mann aus Dautphetal. Der Fahrer und sein Beifahrer (21) blieben wie durch ein Wunder unverletzt. Unterwegs war der Dautphetaler auf der Wohraer Straße (L3073) mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Halsdorf, sagten Augenzeugen vor Ort aus. In Höhe der Hausnummer 32 verlor der junge Mann in einer leichten Linkskurve die Kontrolle über seinen Wagen, der Pkw kam nach rechts von der Fahrbahn ab, kollidierte mit dem Ortsschild, rasierte den Netzknotenpunkt ab, überschlug sich und kam nach etwa 100 Metern Schlingern in Höhe der Hausnummer 39 auf der Seite zum Liegen. 

Zunächst waren Passanten von zwei verletzten Personen ausgegangen und hatten den Rettungsdienst, sowie die Polizei in Frankenberg alarmiert. Die Ordnungshüter nahmen den Unfall auf und schätzen den Schaden auf insgesamt 10.300 Euro, wobei allein der Sachschaden am Pkw mit 10.000 Euro angegeben wird. Rund 300 Euro müssen aufgewendet werden, um den Netzknoten zu erneuern und das Ortsschild neu zu setzen. Alkohol oder Drogen waren nicht im Spiel. (112-magazin.de)

Link: Unfallstandort Gemünden am 4. Juli 2020 in Richtung Halsdorf

Publiziert in Polizei

HAINA/GEMÜNDEN. Mit schweren Verletzungen ist am heutigen Montag ein Mann aus der Gemeinde Haina ins Krankenhaus nach Bad Wildungen gekommen. Eine RTW-Besatzung brachte den 30-Jährigen mit multiplen Knochenbrüchen ins Stadtkrankenhaus. Vorausgegangen war eine Kollision zwischen dem Radfahrer und einem Bus.

Ereignet hatte sich der Unfall laut Polizei um 14.45 Uhr, auf der Landesstraße 3077 nachdem ein roter Linienbus mit Marburger Kennzeichen von Sehlen kommend auf die Landesstraße  in Richtung Bockendorf aufgefahren war. Dabei übersah der Busfahrer (59) den aus Richtung Bockendorf herannahenden Radler. Reflexartig versuchte der Biker zu bremsen, dabei überschlug sich das Rad, der Fahrer und das Bike krachten gegen den Bus.  

Ersthelfer bemühten sich um den Schwerverletzten, der mehrere Knochenbrüche zu beklagen hatte. Der Notarzt war zügig vor Ort, nach der Erstbehandlung wurde der Biker ins Krankenhaus transportiert. Allein der Sachschaden am Bike wird auf 2500 Euro geschätzt.  (112-magazin)

-Anzeige-


Publiziert in Polizei

RÖMERSHAUSEN. Zwischen Römershausen und Monhausen liegt ein Auto in der Wiese auf dem Dach. Der Frontbereich ist völlig deformiert, überall ist Motoröl hingespritzt. An die gesamte Fahrzeugkarosserie, in die Wiese, in die angrenzende Böschung, an die Sträucher.

Der Aufprall auf den Baum war derart heftig, dass Teile des Fahrzeuges regelrecht „geplatzt“ sind. Zuvor, so erklärt mir ein Polizeibeamter vor Ort, sei der Wagen mit zwei Männern etwa gegen 22.05 Uhr aus Richtung Römershausen gekommen und über die L 3073 in Richtung Mohnhausen gefahren. „Er ist dann nach rechts auf den Grünstreifen geraten und hat vermutlich zu stark gegengesteuert“, erklärt mir der Polizeibeamte und zeigt auf die entsprechende Fahrspur. „Da sieht man noch die Spuren“, erklärt er mir. Der Wagen sei dann auf die Gegenfahrbahn geraten und gegen einen Straßenbaum geprallt, bevor er in die Böschung geraten sei, sich überschlagen habe und in der Wiese auf dem Dach zum Liegen gekommen sei.

So fanden die DRK Rettungskräfte aus Frankenberg die Einsatzstelle vor. Sie waren als erstes eingetroffen. Wenige Minuten vor Joachim Gatzke. Er ist der Gemeindebrandinspektor der Gemeinde Haina (Kloster). Er war der Einsatzleiter bei diesem schweren Unfall und berichtet mir seine ersten Eindrücke: „Ich kam nur wenige Minuten nach dem Rettungsdienst an und einer der Verletzten, der Beifahrer (17) aus Gemünden, lag zu dieser Zeit bereits neben dem Wagen“. Der Fahrer (19)  aus Gemünden aber, so erklärt mir der erfahrene Feuerwehrmann weiter, habe noch kopfüber in seinem Gurt gehangen und sei im Bereich des Lenkrades auch eingeklemmt gewesen. Mit einer Patientenschonenden Rettung haben die Feuerwehrkameraden, die sowohl aus der Gemeinde Haina (Kloster) und Ortsteilwehren, als auch aus Löhlbach und Gemünden zur Einsatzstelle angerückt waren, den Fahrer mittels Spineboard, einem speziellen Rettungsbrett, aus dem Unfallwrack befreit. Um dies optimal lösen zu können, haben sie mit Rettungsschere und Spreizer die Beifahrertür des Peugeots entfernt.

Doch die ehrenamtlichen Wehrleute haben noch mehr gemacht: Das auslaufende Öl wurde abgestreut, die Unfallstelle wurde großzügig ausgeleuchtet, die Straße wurde gesperrt und der Brandschutz an der Unfallstelle sichergestellt. Außerdem wurde eine Wiese ausgeleuchtet: Wenige Minuten später kreist „Christoph Gießen“ über der Einsatzstelle. "Ossi" und "Ingo" zwei sehr erfahrene Piloten landen den Hubschrauber vom Typ Dauphin in unmittelbarer Nähe der Unfallstelle. Währenddessen liegt der verletzte Fahrer bereits fertig versorgt auf dem Spineboard und wird nach kurzer Übergabezeit zum Hubschrauber gebracht. Für die Art der Verletzungen, die der Fahrer bei dem Unfall erlitten hat, ist der Hubschrauber zum schonenden und schnellen Transport bestens geeignet.

Die Polizeibeamten sichern Spuren und Beweise vor Ort, klären die Personalien der beiden Verunglückten ab. Und sie kümmern sich um Menschen, die in Sorge und Not um ihre Lieben an die Einsatzstelle gekommen waren.

Nachdem Christoph Gießen mit dem Fahrer gestartet ist und der Beifahrer mit dem Rettungswagen auf dem Weg ins Krankenhaus ist, beginnt die Feuerwehr damit, die Beleuchtung langsam zurückbauen und fängt bereits die Aufräumarbeiten an. Joachim Gatzke hat nun noch einmal Zeit, kurz mit mir zu reden und erklärt mir: „Leider gibt es auch einen verletzten Feuerwehrmann“. Der Kamerad sei an der unwegsamen Einsatzstelle zu Fall gekommen, und habe sich das Handgelenk, oder den Unterarm gebrochen. Da wird noch einmal deutlich, was die Einsatzkräfte eigentlich Tag für Tag für das Allgemeinwohl leisten. Klar kann man überall zu Fall kommen – aber in dieses unwegsame Gelände der Böschung wäre unter normalen Umständen nachts niemand gegangen. Gleichzeitig können Joachim Gatzke und seine Kameraden sich freuen, dass ihr Kamerad nicht sehr schwer verletzt wurde und auch die beiden Fahrzeuginsassen offensichtlich großes Glück hatten. Der Anblick des kleinen Peugeot lässt Schlimmeres vermuten. Langsam gehen die Lichter aus, die Arbeit der Einsatzkräfte ist beendet. Die Feuerwehren besetzen ihre Einsatzfahrzeuge und fahren in die Standorte zurück. Die Rettungswagen und der Hubschrauber sind mit ihren Patienten in die Krankenhäuser unterwegs, der Abschleppdienst hat den Wagen geborgen und fährt zum Autofriedhof. Die Polizeibeamten fahren in die Wache, Bericht schreiben, Spuren und Beweise dokumentieren. Der durch den Unfall zerstörte Zaun wurde so gut es ging wieder hergerichtet, die Straße von dem aufgewühlten Erdreich, einigen Ästen und Dreck bereinigt. Nach etwa zwei Stunden erinnert fast nichts mehr an den schweren Unfall, der dort heute geschehen ist. Auch über den verletzten Feuerwehrmann wird in der Öffentlichkeit wahrscheinlich schon in der kommenden Woche nicht mehr gesprochen. Weil sie alle ihre Arbeit zwar hochprofessionell, ruhig und routiniert erledigt haben – aber stets ohne viel Aufsehen.

Gute Besserung allen Verletzten und einmal mehr "Hut ab" für die tollen Leistungen aller Einsatzkräfte vor Ort.

Publiziert in Feuerwehr
Samstag, 30 Mai 2020 12:10

Burgwald brennt bei Roda

ROSENTHAL/RODA. Ein Waldbrand beschäftigte am Freitag mehrere Feuerwehren im Burgwald bei Roda.

Bei einem Waldbrand im Burgwald in der Nähe von Roda brannten am Freitagnachmittag rund 3000 Quadratmeter Wald. Mehrere umliegende Feuerwehren waren im Einsatz um das Feuer zu löschen. Da sich der Brand in zwei Kilometer Entfernung zur Ortslage befand, musste das Löschwasser mit Tanklöschfahrzeugen zur Einsatzstelle gebracht werden. Um 15.23 Uhr wurden zunächst die Feuerwehren Roda und Rosenthal wegen eines Waldbrandes im Burgwald in der Nähe von Roda alarmiert.

Die zuerst vor Ort befindlichen Kräfte aus Roda fanden einen fortentwickelten Brand eines Fichtenjungbestandes an einem Hang in rund 150 Meter Entfernung zum nächsten Weg vor. Sofort wurde ein Löschangriff vorgetragen, um die Ausbreitung des Brandes zu verhindern. Die Rauchentwicklung war dabei so stark, dass zunächst nicht ohne Atemschutzgeräte gelöscht werden konnte. Aufgrund der Größe der Brandfläche und der fehlenden Wasserversorgung im Wald wurden weitere Kräfte nachgefordert. So wurden die Feuerwehren Frankenberg, Gemünden, Dörnholzhausen sowie aus dem Nachbarlandkreis die Feuerwehren Wetter und Münchhausen mit Tanklöschfahrzeugen nachalarmiert. Mit den dann insgesamt sechs Tanklöschfahrzeugen und weiteren wasserführenden Fahrzeugen wurde über einen Pendelverkehr Löschwasser aus dem Hydrantennetz in Roda zur Einsatzstelle transportiert. Das Wasser wurde dann in zwei jeweils 5000 Liter fassende Faltbehälter gepuffert, sodass immer ausreichend Löschwasser zur Verfügung stand. Das Feuer wurde mit mehreren Strahlrohren unter Kontrolle gebracht.

Aufwendige Nachlöscharbeiten unter Zuhilfenahme von Wärmebildkameras waren erforderlich um den Brand abzulöschen. Immer wieder wurden Glutnester im trockenen Waldboden entdeckt, mittels Schippen und Hacken freigelegt und anschließend abgelöscht. Im Einsatz waren rund 50 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren, der zuständige Förster und der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer. Die Feuerwehren der umliegenden Gemeinden konnten, nachdem das Feuer unter Kontrolle war nach und nach aus dem Einsatz entlassen werden. Die Feuerwehren Roda und Rosenthal kontrollierten weiterhin die Brandstelle und führten Nachlöscharbeiten durch. Nach rund sechs Stunden war der Einsatz dann beendet.

-Anzeige-


Publiziert in Feuerwehr
Seite 4 von 47

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige