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Länderübergreifende Alarmübung und "Brand" am Büddenberg

Dienstag, den 20. September 2011 um 17:43 Uhr Verfasst von  Dennis Schmidt
Der "Hydroschild" bot eine beeindruckende Optik - und handfeste Sicherheit. Der "Hydroschild" bot eine beeindruckende Optik - und handfeste Sicherheit. Fotos: Feuerwehr Korbach

EPPE/HILLERSHAUSEN. Zwei Übungen an einem Wochenende: Die Korbacher Wehren waren bei einem Werkstattbrand und einem in Flammen stehenden landwirtschaftlichen Gebäude gefragt. Fazit der Verantwortlichen: klappt.

Eine kleine Werkstatt am Hillershäuser Ortsausgang in Richtung Lichtenfels war am Montagabend ab 20.15 Uhr Schauplatz einer länderübergreifenden Feuerwehrübung: Gebäudebrand mit drei Vermissten. Das Besondere: Hessische und nordrhein-westfälische Brandschützer arbeiteten Hand in Hand.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Hillershausen sorgten für die Wasserversorgung. Der Löschzug Medebach übernahm die Menschenrettung unter Atemschutz. Zeitgleich wurde mit der Brandbekämpfung begonnen, weitere Kräfte schirmten benachbarte Gebäude durch Riegelstellungen sowie ein Hydroschild ab. Eine zweite Wasserversorgung aus einer Zisterne wurde hierfür mittels Saugschläuchen aufgebaut. Die Zusammenarbeit der rund 35 eingesetzten Kräfte mit fünf Fahrzeugen verlief nach Angaben der Verantwortlichen reibungslos.

Korbachs Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt, seine Stellvertreter Carsten Vahland und Bernd Dittrich sowie sein Amtskollege Josef Müller (Medebach) waren mit dem Ablauf der Übung "sehr zufrieden". Schmidt machte deutlich, dass es im Ernstfall völlig egal sei, wer hilft, sondern entscheidend sei, dass schnelle Hilfe vor Ort vorhanden ist. Müller ergänzte, dass die gemeinsame Ausbildung künftig noch weiter intensiviert werden solle. Die Zusammenarbeit beider Kommunen im Kommunalen Serviceverbund Eisenberg biete dafür bereits "hervorragende Voraussetzungen".

Bereits am Samstagnachmittag hatte eine weitere Übung in der Großgemeinde Korbach stattgefunden: Die Wehren aus Eppe, Goldhausen, Nieder-Schleidern und Alleringhausen wurden zum "Brand" eines landwirtschaftlichen Gebäudes am Epper Büddenberg gerufen. Auch hier galten drei Personen als vermisst.

Sirene bleibt stumm
Die rund 40 Einsatzkräfte arbeiteten nach Angaben von Carsten Vahland ebenfalls Hand in Hand und konnten die gestellten Aufgaben rasch abarbeiten. Wie wichtig solche Übungen für die technische Ausstattung sind, zeigte ein Problem mit der Sirene in Nieder-Schleidern: Obwohl sie wenige Tage zuvor bei einer Routinekontrolle einwandfrei funktioniert hatte, blieb sie am Samstag stumm. "Ohne die Übung wäre der Fehler vermutlich erst wieder Anfang Oktober aufgefallen. Jetzt kann eine Reparatur kurzfristig erfolgen und die Alarmierung der Nieder-Schleiderner Wehr ist wieder sichergestellt", freute sich Vahland.


Link: Feuerwehr Korbach

Zuletzt geändert am Mittwoch, den 21. September 2011 um 13:30 Uhr