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Mittwoch, 11 Mai 2011 10:41

Baum stürzt auf Waldarbeiter: Hubschrauber

WALDECK-OST. Ein umstürzender Baum hat einen 30-jährigen Waldarbeiter am Mittag getroffen, eingeklemmt und schwer verletzt.

Nach Angaben der Korbacher Polizei war der 30 Jahre alte Mann aus einem Fritzlarer Ortsteil am Mittwochmittag in der Gemarkung "In der Bach" bei Waldeck-Ost mit Baumfällarbeiten beschäftigt. Als der Mann gegen 12 Uhr einen Baum umsägte, sei ein sogenannter Hänger ebenfalls umgestürzt. Dessen Spitze, so eine Polizeibeamtin, habe den 30-Jährigen getroffen und zu Boden geworfen. Der Chef des Mannes sei zu Hilfe geeilt und habe den Stamm angehoben, um den Schwerverletzten zu befreien. Per Notruf verständigte er auch die Leitstelle über das Unglück.

Der Wildunger Notarzt und die Besatzung des in Sachsenhausen stationierten Promedica-Rettungswagens eilten zur Unglücksstelle, die etwa zehn Meter oberhalb eines Forstwegs lag, der in der Nähe der Bundesstraße 485 verläuft. Die Rettungskräfte forderten wegen der Schwere der Verletzungen umgehend einen Rettungshubschrauber an. Die Besatzung der Kasseler Maschine Christoph 7 machte sich auf den Weg nach Waldeck.

Außerdem alarmierte die Leitstelle die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte unter Leitung des Waldecker Stadtbrandinspektors Uwe Schaumburg und seines Stellvertreters Bernd Schäfer unterstützten die Rettungskräfte: So transportierten die Brandschützer den Schwerverletzten mit Hilfe einer Schleifkorbtrage und mehrerer Steckleiterteile als eine Art Rutsche möglichst sanft aus dem Waldstück zum Helikopter. Die Crew flog den Schwerverletzten ins Klinikum nach Kassel.

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Donnerstag, 20 Oktober 2011 12:48

Lieferwagen droht auf Ferienhaus zu stürzen

NIEDER-WERBE. Ein Lieferwagen der Post ist am Vormittag von einem schmalen Weg abgekommen und drohte auf ein Ferienhaus zu stürzen. Eine Hainbuchenhecke hielt den Bulli, wenig später sicherten Nieder-Werber Feuerwehrleute das Fahrzeug. Mit einem Handgreifzug holten die Sachsenhäuser Kameraden den Transporter wieder auf den Weg zurück.

Ein Mitarbeiter der Deutschen Post AG war am Donnerstagvormittag zum Ausliefern von Briefsendungen die schmale und steile Straße Geckesberg am Ortsrand von Nieder-Werbe in Richtung Scheid hinaufgefahren. Da dort keine Wendemöglichkeit besteht, setzte der Fahrer den gelben VW Bulli zurück - und kam dabei nach links vom Weg ab, wo der Transporter auf der unbefestigten Bankette absackte und sich gefährlich nach links neigte. Der Mann brachte sich in Sicherheit, verständigte seine Dienststelle und rief schließlich die Leitstelle an. Diese alarmierte gegen 11.30 Uhr die Feuerwehren aus Nieder-Werbe und Sachsenhausen.

"Als wir eintrafen, stand der Bulli nur noch mit drei Rädern auf dem Boden, das vierte Rad war in der Luft", beschrieb einer der ersten Feuerwehrleute an der Einsatzstelle die Situation. Mit der linken Fahrzeugseite "lehnte" der Lieferwagen an einer Hecke, die bereits stark nachgegeben hatte. Schnelles und versiertes Handeln war also gefragt. Mit dem Nieder-Werber Tragkraftspritzenfahrzeug und einem Drahtseil sicherten die Brandschützer kurzerhand den Bulli gegen weiteres Abrutschen und zogen ihn leicht mit dem Heck zurück auf den Weg. Als wenig später die Sachsenhäuser Wehr eintraf, setzten die Feuerwehrleute unter Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Bernd Schäfer ein altbewährtes Gerät und fast schon aus der Mode gekommenes Gerät ein - einen Handgreifzug.

Wegen der Enge an der Einsatzstelle "hatten wir ja keine Möglichkeit, mit unserem Einsatzfahrzeug vor den Bulli zu kommen, um von dort aus die Seilwinde zu nutzen", erklärte Schäfer. Den Handgreifzug befestigten seine Kameraden kurzerhand an einem Baum und ein Drahtseil an der Vorderachse des Wagens - so zogen die Brandschützer auch die Front des havarierten Bullis wieder auf den Weg zurück. Sichtbar erleichtert nahm der Postbote "sein" nahezu unbeschädigtes Auto in Augenschein - und dankte den neun eingesetzten Feuerwehrleuten für ihren rettenden Einsatz.


Zu einem ähnlichen Fall war es kürzlich in Asel gekommen:
Mit Muskelkraft aus Schieflage befreit (12.10.2011, mit Fotos)

Publiziert in Feuerwehr

SACHSENHAUSEN. Schwer gehoben... wurde im Lehrsaal des Sachsenhäuser Feuerwehrhauses zwar nicht, dafür haben die rund 40 Teilnehmer eines Vortrags viele Tipps und Tricks im Umgang mit schweren Lasten bekommen.

Die Kameraden der Sachsenhäuser Feuerwehr hatten zu einem Vortrag mit Irakli West von Heavy-Rescue-Germany zum Thema "Big Lift" eingeladen. In dem rund zweistündigen Vortrag gab Irakli West viele elementare Tipps und Tricks zum Umgang mit Schwerlast- und Unterfahr-Unfällen. Vor rund 40 interessierten Zuhörern referierte der Experte über die Häufigkeit und die Einsatztaktik, aber auch über Gefahren und den richtigen Geräteeinsatz.

Irakli West ist tätig für Paratech Europe, eine Firma für Rettungsausrüstung, sowie Gründer von Heavy Rescue Germany (www.heavy-rescue.de) und bietet verschiedene Ausbildungsveranstaltungen zum Thema an. Seine Qualifikation erwarb er bei zahlreichen internationalen Ausbildungen sowie Lehrgängen, zum Beispiel in den USA, Großbritannien und Skandinavien.

Anhand von vielen Einsatzbildern und Videos zeigte er am Mittwochabend häufige Fehler in der Einsatztaktik bei Schwerlastunfällen auf und erarbeitete Lösungsvorschläge. Wo liegt die Gefahr, wenn Lasten mit einem hydraulischen Spreizgerät angehoben werden? Was sind spezielle Charakteristika von Hochdruck- und Niederdruckhebekissen? Worauf muss man achten, wenn man einen Kran zur Einsatzstelle bestellt? Wie schätzt man Gewichte bei der Erkundung richtig ein? Wie verschiebt sich der Schwerpunkt einer Last? Wie müssen Lasten gesichert werden und wie müssen diese stabilisiert werden, um beim Heben nicht zu verrutschen und große Schäden anzurichten? Auf all diese Fragen gab Irakli West in Sachsenhausen Antworten, von den physikalischen Gesetzmäßigkeiten, wie sie bei Unfällen dieser Art vorgegeben sind, konnten sich die Teilnehmer zum Beispiel anhand von Lkw-Modellen überzeugen.

Eines wurde allen Teilnehmern klar: Ein Unfall mit solch schweren Gewichten kommt sehr selten im eigenen Bereich vor, kann jedoch immer passieren – und diese Wahrscheinlichkeit ist selbst ohne eine eigene Autobahnanbindung nicht gering. Dies war eine zentrale Aussage des Vortrages: Wenn es richtig kracht, muss man wissen, wie man damit umgeht - und das muss man lernen.

Ziel des Vortrages war es, den Teilnehmern einen Einstieg in das Thema "Big Lift" zu ermöglichen und Möglichkeiten aufzuzeigen solche Lagen auch nur mit einem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug im Erstangriff abzuarbeiten – denn eines steht fest: "Auf den Kran warten" ist die Option der schlechtesten Wahl, wenn es um Menschenleben geht. Darin waren sich neben den Gastgebern aus Sachsenhausen und dem Referenten auch die Gäste unter anderem aus den Feuerwehren Fritzlar, Rhoden, Korbach, Goldhausen, Waldeck, Edertal, Wolfhagen, Ippinghausen, Bad Hersfeld und Lotte-Wersen (Nordrhein-Westfalen) einig.


Links:
Feuerwehr Sachsenhausen
Heavy Rescue

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Montag, 17 Oktober 2011 16:25

Smart-Teile für 3000 Euro ausgebaut

WALDECK. Fahrzeugteile haben unbekannte Täter aus einem Smart ausgebaut und gestohlen, der auf dem Parkplatz am Bürgerhaus stand.

Die 49-jährige Autobesitzerin aus dem Lahn-Dill-Kreis hatte ihren schwarz-silbernen Smart "Forfour" am Sonntagabend um 23.30 Uhr auf dem Parkplatz des Bürgerhauses in der Sachsenhäuser Straße abgestellt. Am Montagmorgen um 10.15 Uhr kam sie zu ihrem Wagen zurück und fiel vermutlich aus allen Wolken: Unbekannte hatten den Smart aufgebrochen, indem sie die Beifahrertür aufhebelten. Aus dem Fahrzeug hatten die Täter eine Vielzahl von Fahrzeugteilen ausgebaut - Airbag, Radio, Tachoeinheit, Lautsprecher, Schaltkulisse und andere Fahrzeugteile waren weg. Der Gesamtschaden dürfte sich laut Polizei auf etwa 3000 Euro belaufen.

Die Ermittler der Korbacher Station sind bei ihrer Arbeit auf die Hilfe möglicher Zeugen angewiesen. Diese mögen sich bei der Polizeistation in Korbach, Telefon 05631/971-0, melden.

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Montag, 10 Oktober 2011 15:02

Blitzschnelle Autoknacker: 1100 Euro Schaden

KORBACH/WALDECK. Während zwei Frauen aus Bad Wildungen und Waldeck ihre Autos nur für wenige Minuten parkten, haben blitzschnelle Autoknacker die beiden Fahrzeuge aufgebrochen und einen Gesamtschaden von mehr als 1000 Euro angerichtet.

Eine 23 Jahre alte Frau aus Waldeck hatte ihren roten Ford Ka am Freitag in der Zeit von 16.30 bis 16.45 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Korbacher Friedhof in der Friedrich-Bangert-Straße geparkt. Diese kurze Zeitspanne genügte einem Dieb, um eine Seitenscheibe des Autos einzuschlagen und eine Handtasche samt Portemonnaie aus dem Fußraum des Autos zu stehlen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 550 Euro.

Bereits am Freitagvormittag hatte eine 32-jährige Bad Wildungerin ihren schwarzen Opel Astra in der Zeit von 11.50 Uhr bis 12 Uhr in Waldeck in der Straße "Im Kump" vor dem Kindergarten geparkt. Auch hier schlug ein Unbekannter die rechte Seitenscheibe ein und entwendete das auf dem Beifahrersitz liegende Portemonnaie. Der Gesamtschaden beläuft sich ebenfalls auf etwa 550 Euro.

Die Polizei ist in beiden Fällen auf der Suche nach Zeugen. Hinweise erbitten die Ermittler der Polizeistation in Korbach unter der Rufnummer 05631/971-0.

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Mittwoch, 05 Oktober 2011 13:26

Durstige Einbrecher in Imbiss

NIEDER-WERBE. Mehrere Kisten mit Getränken haben offenbar durstige Einbrecher aus einem Imbiss an der Kreisstraße 22 zwischen Nieder-Werbe und Scheid gestohlen.

Wie Polizeisprecher Volker König am Mittwoch berichtete, waren die bislang unbekannten Täter in der Nacht zu Dienstag aktiv: Sie brachen in einen Imbiss an der Kreisstraße 22 zwischen Nieder-Werbe und Scheid ein. Die Diebe hebelten dazu eine Verriegelung auf, öffneten den Verkaufstresen und entwendeten mehrere Kisten mit Getränken. Angaben über Menge und Schadenshöhe machte der Sprecher nicht.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise erbittet die Polizeistation in Korbach, Telefon 05631/971-0.

Publiziert in Polizei
Montag, 03 Oktober 2011 22:14

Mercedes CLK beschädigt und geflüchtet

HÖRINGHAUSEN. Die Polizei sucht einen bislang unbekannten Autofahrer: Mit seinem Wagen beschädigte der Fahrer einen geparkten Mercedes CLK. Um den angerichteten Schaden von mindestens 1000 Euro kümmerte er sich nicht.

Zu der Unfallflucht war es irgendwann in der Nacht zu Montag gekommen, wie die zuständige Korbacher Polizei am Montagnachmittag berichtete. Den Angaben zufolge war gegenüber der Gaststätte "De Raukschwale" in der Ober-Warolder Straße ein schwarzer Mercedes CLK abgestellt. Das Fahrzeug wurde auf der Fahrerseite beschädigt. Der Sachschaden liegt bei mindestens 1000 Euro.

Hinweise auf den flüchtigen Verursacher liegen bislang nicht vor. Die Polizei ist bei ihren Ermittlungen auf Angaben möglicher Zeugen angewiesen. Diese melden sich bei der Polizeistation in Korbach unter der Rufnummer 05631/971-0.

Publiziert in Polizei
Mittwoch, 14 September 2011 17:05

Geschäftsunterlagen aus Auto gestohlen

WALDECK. Aus einem silbernen Mercedes Kombi hat ein bisher nicht bekannter Autoknacker eine Aktentasche mit diversen geschäftlichen Unterlagen geklaut.

Den Wagen hatte seine Besitzerin von Montagabend bis Dienstagnachmittag auf dem Parkplatz am Schloß Waldeck abgestellt. Der Täter hatte mit einem Stein eine Seitenscheibe zertrümmert und war so an die Tasche gelangt. Es entstand dadurch ein Gesamtschaden von 600 Euro.

Hinweise bitte an die Polizeistation in Korbach, Tel. 05631-9710, oder jede andere Polizeidienststelle.

Publiziert in Polizei
Samstag, 27 August 2011 10:32

Regen spült Schlamm in den Ort

HÖRINGHAUSEN. Erneut hat starker Regen eine Schlammwelle in einen Ort gespült: Nach der Lawine von Rhena am Freitagabend ist am Samstagmorgen braune Brühe auf die Alrafter Straße in Höringhausen geflossen.

Von einem Acker an der Alrafter Straße am Ortsrand des Waldecker Stadtteils lief der Matsch auf die Fahrbahn, woraufhin die Rettungsleitstelle gegen 9.30 Uhr die Feuerwehr alarmierte. Die Kameraden beseitigten die flüssige Erde mit Schaufeln und Besen, außerdem spülten die Brandschützer den Asphalt mit dem Schnellangriff des Tankers sowie mit Wasser aus Hydranten sauber. Dabei kamen zwei C-Rohre zum Einsatz. "Nach knapp 90 Minuten war der Einsatz beendet", wie Wehrführer Jens Lahme auf Anfrage von 112-magazin.de sagte. Neun Feuerwehrleute waren an dem Einsatz beteiligt.


Link:
Feuerwehr Höringhausen

Publiziert in Feuerwehr
Sonntag, 07 August 2011 18:33

Auto brennt lichterloh, Fahrerin unverletzt

NETZE. Vermutlich durch technischen Defekt ist ein Auto während der Fahrt in Brand geraten. Die Fahrerin rettete sich. Die 49 Jahre alte Frau aus Naumburg befuhr nach Polizeiangaben von Sonntag am Vortag gegen 12.30 Uhr die Landesstraße 3215 von Naumburg kommend in Richtung NEtze. Kurz vor Netze schlugen laut Dienstgruppenleiter "plötzlich Flammen aus dem Motorraum". Die Frau hielt an und rettete sich unverletzt aus dem Opel Astra - der Sekunden später komplett brannte.

Die informierte Rettungsleitstelle alarmierte die Feuerwehren aus Netze und Waldeck. Die Netzer Kameraden unter Leitung ihres Wehrführers Andreas Przewdzing bauten mit ihrem LF8 die Wasserversorgung auf. So speisten sie das Waldecker LF16/12, mit dessen Schnellangriff ein Trupp unter Atemschutz den Brand löschte. Insgesamt waren rund 25 Einsatzkräfte mit drei Fahrzeugen an der Brandstelle. Um 13.20 Uhr war das Feuer aus. Danach schoben die Einsatzkräfte den zerstörten Opel an die Seite und beseitigten Reste von ausgetretenen Betriebsstoffen.

Laut Polizei ist der Brand vermutlich auf einen technischen Defekt zurückzuführen. Der Schaden beläuft sich auf rund 20.000 Euro.


Link:
Feuerwehr Netze

Publiziert in Feuerwehr
Seite 63 von 63

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