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OLSBERG. Zu einem Wohnungsbrand in Olsberg-Elpe wurden die Löschgruppen Elpe und Gevelinghausen zusammen mit dem Löschzug Bigge-Olsberg am Mittwochmorgen (22. Dezember) um 4.34 Uhr alarmiert.

Bei Eintreffen der LG Elpe brannte es im Bereich des Treppenhauses eines Einfamilienhauses. Noch während die ersten Einsatzkräfte sich an der Einsatzstelle ausrüsteten, gab es eine Durchzündung. "Das 1. Obergeschoss und der Dachstuhl standen in kurzer Zeit in Vollbrand", so Einsatzleiter Thorsten Brolle.

Alle acht Bewohner konnten das Haus rechtzeitig und unverletzt verlassen. Sie wurden mit sechs weiteren Nachbarn zunächst vom Rettungsdienst des HSK und danach von nachalarmierten Einheiten des DRK im Feuerwehrhaus Elpe betreut. Ebenfalls wurden der Löschzug Siedlinghausen und eine zweite Drehleiter aus Winterberg angefordert.

Die Ortsdurchfahrt Elpe blieb während der Löscharbeiten mehrere Stunden voll gesperrt. Vom Zentrum für Feuerschutz und Rettungswesen aus Meschede-Enste wurde ein Wechselladerfahrzeug mit Kran angefordert, um den Dachstuhl für Nachlöscharbeiten zu entfernen. Weiter war ein Gerätewagen Logistik vom ZFR mit im Einsatz, um weitere Atemschutzgeräte zur Einsatzstelle zu bringen.

Über 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, DRK und Polizei waren mit 21 Fahrzeugen vor Ort. Über die Brandursache und die Schadenshöhe liegen der Feuerwehr keine Angaben vor. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar. 

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Samstag, 18 Dezember 2021 10:04

Neue Drehleiter für den Löschzug Bigge-Olsberg

OLSBERG. Der Löschzug Bigge-Olsberg hat seit Freitag (17. Dezember 2021) eine neue Drehleiter. Nach dem Brand im Feuerwehrhaus am 13. September diesen Jahres war das Vorgängerfahrzeug nicht mehr zu retten. Die Reparatur der Schäden am Fahrzeug hätten den Restwert deutlich überschritten. Die Firma Rosenbauer GmbH in Karlsruhe konnte der Stadt Olsberg ein Vorführfahrzeug, das einige Zeit bei der Berufsfeuerwehr Dortmund zum Test im Dienst war, für 650.000 Euro anbieten. Nachdem das Gutachten und alle Formalitäten mit der Versicherung geklärt waren, wurde die Neubeschaffung im Rat der Stadt Olsberg besprochen und genehmigt - das Hubrettungsfahrzeug wurde beschafft. Nachdem es im Werk gewartet und geprüft wurde, stand es jetzt zur Abholung bereit.

Die sogenannte DLK 23/12 (Drehleiter mit Rettungskorb) vom Typ L32A-XS auf einem Mercedes Atego (15 Tonnen Fahrgestell mit 300 PS) hat eine Rettungshöhe von 23 Metern bei einem Abstand von 12 Metern zum Gebäude. Die Leiterlänge beträgt wie beim Vorgängermodell 30 Meter. Neu bei diesem Modell ist der deutlich größere Rettungskorb mit einer höheren Nutzlast von jetzt 500 Kilogramm und das letzte Leiterteil. Diese lässt sich auf einer Länge von 4,65 Metern neigen. Das bietet viele Vorteile im Einsatz. Zum Beispiel kann der Korb jetzt einfach zum betreten direkt vor dem Fahrerhaus abgesetzt werden, weiter kann ein Schornstein, der auf der Rückseite einer Dachfläche liegt, bis zu einem gewissen Punkt besser erreicht werden. Mit einer speziellen Halterung können Personen, die im Rollstuhl sitzen über den Korb gerettet werden, eine Krankentragenhalterung ist ebenfalls wieder verbaut. Diese befindet sich nun auf dem Korbboden, sodass die Trage mit Patient deutlich leichter abgelegt und entnommen werden kann.

Um dieses Sonderfahrzeug bedienen zu dürfen, muss jeder Drehleitermaschinist eine Einweisung auf dem Fahrzeug erhalten. Die ersten sieben ehrenamtlichen Helfer vom Löschzug sind am Mittwoch nach Karlsruhe aufgebrochen. Dort wurden sie zwei Tage lang vom Team des Herstellers eingewiesen und geschult. Die geliehene Drehleiter, die den Wehrmännern von Rosenbauer zur Verfügung gestellt worden war, wurde auf diesem Weg wieder zurückgebracht. Am Freitag ging es dann mit der neuen Leiter ins Sauerland. Dort finden in der nächsten Zeit weitere Einweisungen für die restlichen Maschinisten statt. Vielen Dank an Bürgermeister Fischer mit Rat und Verwaltung, für die schnelle Entscheidung zum Kauf dieser modernen und sehr gut ausgestatteten Drehleiter für die Bürger der Stadt Olsberg. Allzeit gute Fahrt!

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Montag, 08 November 2021 13:36

Strom weg - Wintergarten in Vollbrand

OLSBERG. Eine ältere Bewohnerin in Bruchhausen hatte sich am Sonntag darüber gewundert, dass der Strom in ihrem Haus ausgefallen war. Auf ihrem Weg zum Sicherheitskasten hörte sie lautes Klopfen an der Haustür. Eine Nachbarin hatte Feuerschein hinter ihrem Haus bemerkt und konnte die Seniorin rechtzeitig warnen.

Während die Zeugin zum Haus der älteren Dame lief, verständigte ihre Tochter die Feuerwehr. Die Löschgruppen Bruchhausen, Elleringhausen sowie der Einsatzleitwagen des Löschzuges Bigge-Olsberg und die Drehleiter aus Brilon wurden zunächst alarmiert. Nach Eintreffen der ersten Kräfte wurden noch weitere Kräfte des Löschzuges nachalarmiert.

Der direkt am Haus angrenzende Wintergarten brannte in voller Ausdehnung auf der Rückseite des Gebäudes. Unter schwerem Atemschutz wurde der Löschangriff mit 2 C-Rohren vorgenommen. Zwei weitere wurden in Bereitstellung im und neben dem Gebäude aufgebaut. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden und der Brandschaden somit größtenteils auf den Wintergarten begrenzt werden. Über die Drehleiter wurde der Dachbereich kontrolliert. Hier wurde nichts Auffälliges festgestellt. Das Gebäude wurde mit einem Hochleistungslüfter vom Brandrauch befreit.

Etwa 52 ehrenamtliche Helfer waren mit 10 Fahrzeugen vor Ort. Hinzu kamen noch der Rettungsdienst mit einem RTW, die Polizei mit einem Fahrzeug und das ZFR HSK mit einem Wechselladerfahrzeug und dem Abrollbehälter Atemschutz. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Das Wohnhaus wurde zur Ermittlung der Brandursache von der Polizei sichergestellt. Die ältere Dame kommt vorerst bei ihrer Tochter im Ort unter. Über die Höhe des Sachschadens liegen der Feuerwehr keine Angaben vor. Einsatzende war gegen 2.45 Uhr.

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Freitag, 29 Oktober 2021 12:46

Containerbrand ruft Wehr auf den Plan

OLSBERG. Zu einem Containerbrand wurde der Löschzug Bigge-Olsberg am Donnerstagabend, den 28. Oktober 2021 um 18.48 Uhr in die Frugesstraße gerufen.

An einem Lebensmittelmarkt wurde von Mitarbeitern Rauchentwicklung im Bereich der Papppresse bemerkt. 27 Einsatzkräfte rückten mit fünf Fahrzeugen an. Zunächst konnte das Feuer unter schwerem Atemschutz von außen und aus den Lagerräumen des Marktes bekämpft werden. Um die brennende Pappe aber vollständig zu löschen, musste der Container umgesetzt und geöffnet werden. Hierfür wurde ein Sonderfahrzeug vom Zentrum für Feuerschutz und Rettungswesen (ZFR) aus Enste zur Einsatzstelle angefordert.

Durch die Autobahnanbindung war das Wechselladerfahrzeug schnell vor Ort. Der Container wurde damit umgesetzt und teilweise geleert. Das Feuer konnte so ohne Probleme abgelöscht werden. Der Markt, der selber durch das Feuer nicht in Mitleidenschaft gezogen wurde, musste jedoch aus Sicherheitsgründen geräumt und vorzeitig geschlossen werden. Die Straße  am Ruhrufer war während der Löscharbeiten im Bereich des Marktes über drei Stunden komplett gesperrt. Über die genaue Brandursache und die Höhe des Sachschadens liegen der Feuerwehr keine Angaben vor.

Auch wenn es in der letzten Zeit in Olsberg vermehrt zu Bränden gekommen ist, bei keinem der bisherigen Einsätze liegt der Verdacht der Brandstiftung vor. In den sozialen Medien und privaten Chatgruppen wird immer wieder darüber gemutmaßt. "Die Bürger der Stadt Olsberg müssen sich keine Sorgen machen, es gibt keinen Hinweis auf einen Brandstifter in Olsberg", so Pressesprecher Edgar Schmidt.

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Mittwoch, 13 Oktober 2021 14:57

Junger Mann (27) bei Olsberg tödlich verunglückt

OLBERG. Entsetzlicher Verkehrsunfall am frühen Mittwochmorgen gegen 05:40 Uhr auf der K15 „Langerberg“ zwischen Olsberg und Altenbüren. Ein 27 jähriger Mann hat dabei sein Leben verloren.

Sein Pkw, ein weißer Seat, lag auf dem Dach. Spuren zeigen, dass der junge Mann mit seinem Wagen im Bereich einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abgekommen sein muss und dann in eine ansteigende Böschung fuhr. Dort wurde ein Baum gestreift und ein Leuchtpfählchen umgefahren. Anschließend kam der Wagen auf dem Dach auf der Straße zum Liegen. „Die genaue Ursache kennen wir aktuell noch nicht“, erklärte ein Polizeibeamter vor Ort. Um dies zu klären, wurde durch die Polizei ein Gutachter angefordert, der aus Münster nach Olsberg ausrückte. Für die Unfallaufnahme und die Beweissicherung vor Ort musste die Strecke viele Stunden voll gesperrt bleiben.

Rettungswagenbesatzung und Notarzt aus Olsberg konnten vor Ort nichts mehr für den jungen Mann tun. Sie konnten nur noch den Tod des Fahrers feststellen.

Die Feuerwehren aus Olsberg und Elleringhausen, die mit 35 Kameraden zur Einsatzstelle ausgerückt waren, hatten neben dem Absperren und Ausleuchten der Unfallstelle, der Sicherstellung des Brandschutzes und dem Reinigen der Fahrbahn von Trümmern und Erde die traurige Aufgabe, bei der Bergung des verstorbenen Mannes behilflich zu sein. Dazu wurde der Wagen mit dem Kran eines eigens bestellten Abschleppers minimal angehoben und unterbaut.

Anschließend musste der Kranführer den Wagen wieder in die Ausgangsposition legen, um die genauen Ermittlungen für die Polizeibeamten und den Gutachter zu ermöglichen.

Die Strecke blieb lange für den Verkehr gesperrt. Weitere Fahrzeuge waren nach derzeitigem Stand in den Unfall nicht verwickelt. Der junge Mann war bei Nebel, nasser und mit Laub bedeckter Fahrbahn alleine in seinem Auto unterwegs. Er war auf dem Weg in Richtung Altenbüren.

Publiziert in HSK Feuerwehr

OLSBERG. Der Löschzug Bigge-Olsberg wurde am 13. September gegen 12 Uhr über Sirene und Meldeempfänger alarmiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte am Feuerwehrhaus schlugen Flammen aus einem der Tore und dichter Rauch drang aus der gesamten Fahrzeughalle - der Schlauchwagen SW 2000 stand in Flammen.

Trotz der starken Verrauchung der Halle und den teilweise schweren Beschädigungen konnten die übrigen sieben Fahrzeuge aus der Halle gefahren werden und neben allen verfügbaren Feuerlöschern von den Einsatzkräften zur Brandbekämpfung eingesetzt werden. 26 Einsatzkräfte wurden später vom Rettungsdienst vorsorglich auf Rauchgasinhalation untersucht, glücklicherweise konnte aber Entwarnung gegeben werden. Insgesamt waren etwa 100 Einsatzkräfte mit 18 Fahrzeugen aus dem gesamten Stadtgebiet Olsberg, der Stadt Brilon und der Gemeinde Bestwig im Einsatz.

Die Fahrzeuge des Löschzuges Bigge-Olsberg müssen nun durch Sachverständige überprüft werden und gegebenenfalls durch Fachfirmen gereinigt werden - dies gilt ebenso für die gesamte Einsatzkleidung der etwa 70 Mitglieder. Ob das Gebäude saniert werden kann oder abgerissen werden muss, klären Sachverständige in den nächsten Tagen. Bis auf Weiteres wird der Löschzug mit drei zur Verfügung gestellten Ersatz Löschfahrzeugen aus Fertigungshallen benachbarter Unternehmen ausrücken.

Die Feuerwehr dankt an dieser Stelle dem Hochsauerlandkreis, der Stadt Meschede sowie der Firma Iturri für die sofort bereitgestellten Löschfahrzeuge, sowie den Firmen Holzbau Hoppe und Metallbau Körner für die bereitgestellten Flächen und Hallen für die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr.

Verletzt wurde bei dem ungewöhnlichen Einsatz niemand. Über die Brandursache sowie die Schadenshöhe liegen der Feuerwehr noch keine Informationen vor, ein Brandsachverständiger hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Mittwoch, 18 August 2021 17:03

Polizei im HSK sucht Lkw-Fahrer

HOCHSAUERLANDKREIS. Wie 112-magazin.de bereits wenige Stunden nach dem Unfall auf der Bundesstraße 480 berichten konnte, kam es am 17. August bei Olsberg gegen 5.30 Uhr zu einem Verkehrsunfall.

Nach Angaben der Polizei war ein 33-jähriger Mann aus Brilon am Dienstag mit seinem Wagen von Bigge aus kommend in Richtung Winterberg unterwegs gewesen. Beim Überholen eines Lkws wechselte er auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem Auto eines 57-jährigen Mannes aus Winterberg. Beide Männer wurden schwer verletzt in Spezialkliniken geflogen. Die Fahrbahn musste für mehrere Stunden gesperrt werden. (112-magazin.de berichtete, hier klicken, mit Fotostrecke)

Auf diesem Weg sucht die Polizei den Fahrer oder die Fahrerin des überholten Lkws. Hinweise nimmt die Polizeiwache in Brilon unter der Telefonnummer 02961 /90200 entgegen.

Link: Schwerer Verkehrsunfall bei Olsberg - Zwei Rettungshubschrauber im Einsatz (17.08.2021)

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OLSBERG. Welch ein Fortschritt, und welch ein Segen es ist, dass mittlerweile Rettungshubschrauber auch bei Dunkelheit zum Einsatzort fliegen können und bei entsprechendem Flugwetter rund um die Uhr zur Verfügung stehen, merkten heute Morgen die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei, die gemeinsam zwei schwerverletzte Menschen nach einem Verkehrsunfall auf der B 480 versorgten und betreuten. 

Noch während einer der beiden Männer in seinem Unfallfahrzeug behandelt wurde, landete der erste von zwei Rettungshubschraubern auf der Olsberger Ortsumgehung auf der B480, wo es zum Unfall gekommen war.  Bereits um 5.25 Uhr hatte die Kreisleitstelle des Hochsauerlandkreises, zuständig für Feuerwehr- und Rettungsdiensteinsätze und den Krankentransport, Alarm ausgelöst. "Unfall mit einer eingeklemmten Person", stand in den Meldeempfängern der Einsatzkräfte. Dies stellte sich beim Eintreffen der Feuerwehrkameraden aus Bigge-Olsberg vor Ort zum Glück anders dar: „Die Personen waren eingeschlossen, nicht eingeklemmt“, erklärte der Feuerwehreinsatzleiter vor Ort. 

„Beide Fahrzeuge sind frontal zusammen gestoßen. Langsam waren vermutlich beide nicht“, erklärt ein Polizeibeamter vor Ort, während er die Brücke für die Landung der Hubschrauber sperrt und den Einsatz seiner Kollegen vor Ort koordiniert und Funkkontakt zur Leitstelle hält. Um vieles müssen die Beamten sich nun kümmern: Es geht um die Beweissicherung an der Unfallstelle und die Spurenauswertung, um im Nachhinein die Schuldfrage eindeutig klären zu können. „Der Wagen, der aus Richtung Brilon kam, hat einen Lkw überholt und ist mit dem Wagen der aus Richtung Winterberg kam, frontal zusammengestoßen“, so die ersten Erkenntnisse. „Langsam werden beide nicht gewesen sein, etwa 80 km/h“, erklärt der Polizeibeamte. Er geht mit mir zu den Unfallwracks, nachdem beide Verletzte in den bereit stehenden Rettungswagen aus Winterberg und Olsberg von den Rettungsteams und den Notärzten versorgt werden. „Wenn man das sieht, dann merkt man doch, dass unsere Autos immer sicherer werden“, erklärt er mir. „Man sagt, pro km/h etwa 10 Zentimeter. So ein Unfall vor zehn oder 15 Jahren und das hätte noch viel schlimmer geendet“, erklärt der Beamte. Seine Kollegen sind derweil bereits mit der genauen Vermessung der Unfallstelle beschäftigt. Alles muss genau erfasst und dokumentiert werden. Wieder andere Beamte haben die Unfallstelle verlassen – nach Brilon und Winterberg, um dort die Angehörigen zu informieren, dass es einen schweren Unfall gegeben hat.  Auch der Einsatzleiter der Feuerwehr Olsberg hat in der ruhigeren Phase nun Zeit, das Handeln der Feuerwehr zu erklären: „Beide Patienten wurden aus den Fahrzeugen befreit, waren aber nicht eingeklemmt. Beim VW T-Rock mussten wir das Dach abtrennen, um den Fahrer retten zu können“. Beim Opel reichte es, eine Tür zu entfernen.

Doch nicht nur diese Aufgaben hatten die Kameraden vor Ort. Sie leuchteten die Einsatzstelle auch aus, sie stellten den Brandschutz sicher und halfen nach der Unfallaufnahme bei den Aufräumarbeiten. Die Rettungswagenbesatzungen und Notärzte aus Winterberg und Olsberg waren mit der medizinischen Versorgung der Verletzten betraut. Wenn Verletzte keine genauen Angaben über ihre Beschwerden mehr machen können, ist dies nicht immer eine einfache Aufgabe. Mit standardisierten Unterbuchungsschemas, bei denen neben der Atmung, den Atemwegen und der Kreislaufsituation auch die Neurologie und der Wachheitsgrad, sowie die Begleitumstände binnen weniger Minuten überprüft und eingeschätzt werden können, können die Rettungskräfte diese Aufgabe dennoch meistern, ohne Probleme und Verletzungen zu übersehen. An jeder Stelle wird direkt nach Priorität eine Versorgung durchgeführt: Beim Atmen helfen, wo es nötig ist einen Beatmungsschlauch legen und eine Narkose einleiten, bedrohliche Blutungen stillen, den Kreislauf stabilisieren, oder ein Auskühlen verhindern.  Bereits während der Versorgung erkannten die Rettungskräfte, dass beide Patienten in weiter entfernte Spezialkliniken gebracht werden mussten.

Die Rettungshubschrauber „Christoph Westfalen“ von der ADAC Luftrettung GmbH aus Greven bei Münster und „Christoph Gießen“ von der Johanniter Luftrettung aus Gießen wurden zur Einsatzstelle beordert. Diese Hubschrauber dürfen auch nachts zu Einsatzorten fliegen, wenn es noch dunkel draußen ist. Aus diesem Grund kamen auch die normal zuständigen Hubschrauber aus Siegen, Lünen, Kassel oder Dortmund nicht zum Einsatz – sie besitzen keine Nachtflugerlaubnis.  Die beiden Hubschrauber landeten nacheinander auf der Brücke, die von den Polizeibeamten zur Landung gesperrt worden war. Nach kurzem Aufenthalt am Boden übernahmen die Luftretter optimal versorgte Patienten, um sie schnell und schonend in geeignete Kliniken zu fliegen.  Während der Einsatz für die Rettungskräfte und später auch die Feuerwehr endete, musste die Polizei die Strecke vom Abzweig Olsberg in Richtung des Tunnels in Richtung Brilon noch lange gesperrt lassen, da die Staatsanwaltschaft noch den Einsatz eines Gutachters angeordnet hatte, um den Unfallhergang genau rekonstruieren zu können. Dies ist sehr wichtig, um am Ende die Schuldfrage für diesen schweren Unfall genau klären zu können.  Nach etwa drei Stunden konnte die Polizei die Strecke wieder für den Verkehr freigeben. Außer der Sprühkreide auf der Fahrbahn und den Beulen in der Leitplanke wird dann nichts mehr von dem schweren Unfall zu sehen sein.

Publiziert in HSK Feuerwehr

MEDEBACH. Im Hochsauerlandkreis kam es am Montag zu einem Verkehrsunfall mit Todesfolge - die Bundesstraße 480 musste gesperrt werden.

Zum Unfallzeitpunkt befuhr eine 82-jährige Frau aus Medebach mit ihrem Pkw die Bundesstraße 480 aus Richtung Assinghausen in Richtung Wiemeringhausen. Im Verlauf der Strecke geriet die Frau aus bisher unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn. Hier stieß sie frontal mit einem entgegenkommenden Linienbus zusammen. Am Unfallort konnte nur noch der Tod der 82-jährigen Fahrerin festgestellt werden. Unter den Insassen des Busses wurde ein 87-jähriger Mann aus Altena durch den Zusammenstoß verletzt und zur ambulanten Behandlung dem Krankenhaus in Arnsberg zugeführt. Die Strecke zwischen den Ortschaften war für die Zeit der Unfallaufnahme voll gesperrt. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei
Donnerstag, 15 April 2021 16:09

Pkw brennt auf Kreisstraße 15 völlig aus

BRILON. Die Briloner Feuerwehr hat am Mittwochnachmittag (14. April) einen brennenden Pkw auf der Kreisstraße 15 zwischen Altenbüren und Olsberg gelöscht.

Nach Angaben der Polizei war der mit zwei Personen besetzte Pkw gegen 15 Uhr während der Fahrt in Richtung Altenbüren in Brand geraten. Die Insassen bemerkten während der Fahrt Brandgeruch und stoppten das Fahrzeug. Beide konnten das Fahrzeug unverletzt verlassen, unmittelbar darauf brannte es im Motorraum. Über die Rettungsleitstelle wurde die Löschgruppe Altenbüren alarmiert, die Freiwilligen dämmten den Brand zunächst mit einem Schnellangriffsrohr ein und verhinderte so ein Übergreifen auf den nahen Wald. Der Brand wurde dann mit Schaum abschließend gelöscht.

Mit Tanklöschfahrzeugen versorgte der Löschzug Brilon die Einsatzstelle mit ausreichend Wasser. Nachfolgend wurde die Fahrbahn gereinigt und auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen. Bei dem Brand liefen mehrere Liter Benzin in den Regenablauf. Nach Rücksprache mit der unteren Wasserbehörde wurde der Kanal gereinigt und mit einem Messgerät kontrolliert. Die Feuerwehr war mit 19 Einsatzkräften rund 2 Stunden vor Ort. Während des Einsatzgeschehens war die Kreisstraße 15 voll gesperrt. Zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens liegen der Feuerwehr keine Angaben vor.

Link: Freiwillige Feuerwehr Brilon

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Publiziert in HSK Feuerwehr
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