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Sonntag, 04 Juli 2021 18:40

Alkohol im Blut: VW landet im Straßengraben

LÖHLBACH/FRANKENBERG. Erneut musste ein Mann aus Waldeck-Frankenberg seinen Führerschein aushändigen - er war mit seinem Volkswagen von der Straße abgekommen und im Graben gelandet.

Auf gut 1000 Euro schätzt die Polizei den Sachschaden am schwarzen VW eines Mannes aus Löhlbach. Dieser war gegen 6.30 Uhr am Sonntag von Dainrode  kommend auf der Bundesstraße 253 unterwegs gewesen und wollte augenscheinlich zu seiner Wohnadresse fahren. In einer scharfen Linkskurve geriet der schwarze Volkswagen, vermutlich wegen eines Fahrfehlers, ins Schleudern und landete im Flutgraben.

Die hinzugerufene Polizei nahm den Unfall auf und bemerkte dabei, dass der Fahrer wohl unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab dann einen Promillewert, der deutlich über dem Zulässigen lag. Im Nachgang musste sich der 29-Jährige einer Blutprobe im Krankenhaus unterziehen. Den Führerschein des Fahrers beschlagnahmten die Beamten.

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Publiziert in Polizei

EIFA/LAISA. Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Samstagabend auf der Bundesstraße 253 zwischen Laisa und Eifa. Auf der Steigungsstrecke hinter dem Abzweig nach Frohnhausen, kam nach Angaben der Polizei eine Frau aus Battenberg mit einem Pkw von ihrer Fahrspur ab und geriet auf die Gegenfahrbahn - die Beifahrerin und Halterin aus Winterberg, des im Hochsauerlandkreis (HSK) zugelassenen Suzuki wurde ebenso verletzt, wie die 57-jährige Battenbergerin. 

Sie kollidierte mit dem Ford eines 25-jährigen Mannes aus Bad Laasphe, der mit seinem Focus gegen 20 Uhr die Gegenrichtung befuhr - sein Pkw drehte sich nach dem Aufprall um 180 Grad.  Alle Pkw Insassen wurden ersten Erkenntnissen zu Folge verletzt und in umliegende Krankenhäuser nach Marburg und Frankenberg gebracht. Mehrere Rettungswagen aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg, der Röddenauer Notarzt, sowie ein Notarzt und die Besatzung eines weiteren Rettungswagens aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf brachten die Verletzten in die Kliniken.

Vor Ort waren unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Peter Haffner auch die Wehren aus Hatzfeld und Eifa im Einsatz. Die Kameraden leuchteten die Unfallstelle weiträumig aus, streuten Kraftstoffe ab, reinigten die Fahrbahn und sicherten die Einsatzstelle aus mehreren Richtungen ab.

Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall total zerstört und durch das Abschleppunternehmen AVAS geborgen und abgeschleppt. Während des Einsatzes blieb die B253 voll gesperrt, der Verkehr wurde über Eifa und Frohnhausen abgeleitet. Den Sachschaden gibt die Polizei mit insgesamt 23.000 Euro an, wobei der Löwenanteil mit 15.000 Euro dem Ford des 25-Jährigen zugewiesen wurde. 

Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 26 November 2020 20:37

Unfall bei Laisa: Zwei Seniorinnen im Krankenhaus

LAISA. Zwei Seniorinnen sind am frühen Donnerstagabend auf der B 253 kurz hinter Laisa im Bereich eines Parkplatzes verunglückt. Die beiden Damen kamen mit ihrem Opel von der Bundesstraße nach links ab, als sie auf dem Weg in Richtung Battenberg waren.

Ihr Wagen fuhr dabei auf die Leitplanke und traf mit der Frontpartie einige auf dem Parkplatz stehende Bäume. Beide Airbags im Opel lösten aus, die Damen wurden mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Während der Unfallaufnahme durch die Frankenberger Polizei konnte der Verkehr weiter an der Unfallstelle vorbei fahren. Der Opel wurde jedoch total zerstört und musste geborgen und abgeschleppt werden.

Publiziert in Retter

LAISA. Glimpflich endete ein Verkehrsunfall am späten Donnerstag auf der B 253 zwischen Eifa und Laisa. Kurznach dem Abzweig nach Frohnhausen war gegen 22:00 Uhr ein junger Mann aus Breidenbach verunglückt.

Sein Wagen landete im Bereich einer lang gezogenen Rechtskurve im Graben auf der Fahrerseite. Warum genau es zu dem Unfall kam, muss noch ermittelt werden. Die Leitstelle des Landkreises Waldeck-Frankenberg alarmierte Rettungsdienst, Feuerwehr und Notarzt zur Einsatzstelle, da der Fahrer in seinem Auto als eingeklemmt galt.

„Als wir eingetroffen sind, war der Mann bereits draußen“, schilderten die Polizeibeamten vor Ort. Sie erklärten auch, dass der Verletzte ins Frankenberger Krankenhaus gebracht worden war und der Unfall höchstwahrscheinlich noch einmal glimpflich geendet sei.

Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 27 Oktober 2020 12:54

Bus und Pkw kollidieren auf der B 253

RÖDDENAU. Am Dienstagmorgen kam es um kurz vor acht Uhr auf der B 253 zum Abzweig nach Röddenau zu einem schweren Verkehrsunfall. Dabei sind ein Pkw Audi und ein Gelenkbus miteinander kollidiert. Glücklicherweise endete der Unfall aufgrund von zwei Umständen noch relativ glimpflich. Zum einen traf die Aufprallwucht hauptsächlich die Beifaherseite des Pkw, der zum Glück nur mit einem Fahrer besetzt war. Erste Meldungen, nach denen der Fahrer eingeklemmt sein sollte, bestätigten sich nicht. Der Mann überstand den Unfall leicht verletzt. Die Feuerwehren aus Frankenberg und Röddenau, die am Morgen auf die Bundesstraße ausgerückt waren, brauchten kein schweres Gerät zur Menschenrettung einzusetzen. Zusammen mit den First Respondern der Feuerwehr Rodenbach unterstützten die Kameraden den DRK Rettungsdienst aus Frankenberg bei der Versorgung des verletzten Audifahrers.

Der zweite glückliche Umstand war, dass der Bus zum Unfallzeitpunkt keine Fahrgäste an Bord hatte. Der Pkw schlug genau in die hintere Seite des Busses ein. Schwer beschädigt blieb der Bus, der von einem 24-jährigen Mann gesteuert wurde, im Kreuzungsbereich stehen, der Pkw stand gegenüber dem Abzweig in den Leitplanken.

Wie die Polizeibeamten der Polizeistation Frankenberg vor Ort mitteilten, war der Pkw von Allendorf in Richtung Frankenberg unterwegs, der Bus kam aus Richtung Frankenberg und wollte nach links in Richtung Röddenau abbiegen. Aus unklaren Gründen übersah der 24-jährige Busfahrer den herannahenden Audi und im Kreuzungsbereich kam es zu dem Zusammenstoß, den der Audifahrer noch durch eine Notbremsung zu verhindern versucht hatte. Den Schaden gab die Polizei zunächst mit vorsichtigen Schätzungen im fünfstelligen Eurobereich an.

Die Mitarbeiter von Hessen mobil reinigten die Fahrbahn, bevor der Pkw vom Abschleppdienst Avas aus Frankenberg geborgen und abgeschleppt wurde. Der Bus musste vor dem Abschleppen zunächst durch einen Lkw Service angeschaut werden.

Publiziert in Feuerwehr

BATTENBERG/HATZFELD. Am Sonntagabend, gegen 17.45 Uhr, ereignete sich auf der Bundesstraße 253 ein Verkehrsunfall zwischen Laisa und Eifa. Aus bislang ungeklärten Gründen kam es zur Kollision zwischen einem 54-jährigen Motorradfahrer aus Aschaffenburg und einem 23-jährigen Autofahrer aus Korbach. Das Motorrad beschädigte dabei die komplette Fahrerseite des grauen Ford Fusion.

Nach Angaben der Polizei hat sich der Autofahrer durch die zerborstene Seitenscheibe Schnittverletzungen am linken Unterarm zugezogen, der Honda-Fahrer verletzte sich am linken Ellenbogen. Auf Grund seiner Verletzungen musste der Biker in ein Krankenhaus gebracht werden. Mehrere Ersthelfer waren vor Ort, leisteten Unterstützung und setzten den Notruf ab. Ein RTW, ein NEF und zwei Funkwagen der Polizeistation Frankenberg wurden für den Verkehrsunfall eingesetzt.

Während der medizinischen Versorgung vor Ort und der Unfallaufnahme kam es zwischenzeitlich zu Verkehrsbehinderungen. Da der Unfallhergang noch sehr undurchsichtig ist, bittet die Polizei Frankenberg um Hinweise unter der Rufnummer 06451/72030. (112-magazin.de)

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Publiziert in Polizei

FRANKENBERG/GEISMAR. Drei eingeklemmte Personen, ein völlig demolierter Volkswagen und ein Großaufgebot an Feuerwehrleuten, Polizeikräften und Rettern sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls am Sonntagmorgen im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Ebenfalls im Einsatz war der Rettungshubschrauber Christoph Gießen.

Nach derzeitigem Kenntnisstand war gegen 2.30 Uhr ein Frau (63) aus Löhlbach mit ihrem grünen Polo von Allendorf (Hardtberg) auf der L 3332 in Richtung Geismar unterwegs. Am Abzweig zur Bundesstraße 253 kam die Frau aus bislang nicht geklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Polo durchfuhr einen Graben, überquerte die Bundesstraße, überschlug sich mehrmals und kam auf dem Dach zum Liegen. Zwei Mitinsassen (31 und 35 Jahre) sowie die Fahrerin selbst wurden dabei im Auto eingeklemmt. 

Um 2.34 Uhr ging der Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ein. Gemeldet wurde ein schwerer Verkehrsunfall mit eingeschlossenen Personen im Unfallauto. Umgehend rückten die Feuerwehren aus Frankenberg und Geismar zur Unfallstelle aus. Insgesamt 30 Freiwillige unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Martin Trost koppelten mit der Polizei. Straße absperren, Unfallstelle ausleuchten, den Pkw auf die Seite drehen, diesen abstützen, um eine Rettung der eingeklemmten Personen zu ermöglichen, waren Tätigkeiten, die parallel liefen. Auch eine Rettungsplattform wurde aufgebaut.

Nach Absprache mit den Notärzten setzte die Feuerwehr hydraulisches Schneidwerkzeug ein. Schnell war klar, dass die eingeklemmten Personen schwere Verletzungen davongetragen haben. Zunächst wurde die 63-Jährige aus dem Wrack geschnitten und mit einem RTW ins Krankenhaus nach Frankenberg gebracht. Eine weibliche Mitfahrerin (35) aus Frankenau kam nach der Erstversorgung durch den Notarzt ins Krankenhaus nach Bad Wildungen. Für einen 31-jährigen aus einem Frankenberger Ortsteil musste ein Rettungshubschrauber angefordert werden. Der Intensivtransporthubschrauber aus Mittelhessen landete etwa 80 Meter neben dem Unfallfahrzeug auf der B253, nahm den 31-Jährigen auf und flog den Schwerverletzten nach Marburg ins Klinikum.

Den Sachschaden am grünen Polo schätzt die Polizei auf 1500 Euro. Der Streckenabschnitt musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsarbeiten für den Verkehr gesperrt werden.  (112-magazin.de)

Link: Unfallstandort B 253 bei Geismar am 23. August 2020.

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GEISMAR. Auf der Bundesstraße 253 zwischen Frankenberg und Geismar liegen Trümmerteile. Trümmerteile von drei Fahrzeugen, die dort so heftig und aus bislang noch unklarer Ursache kollidiert sind, dass die Straße in diesem Teilstück, kurz vor der Abfalldeponie, einem wahren Trümmerfeld gleicht. Ein roter Linienbus steht in Fahrtrichtung Frankenberg am rechten Fahrbahnrand, halb im Graben. Die von den vor Ort eingesetzten Polizeibeamten markierten Bremsspuren zeugen davon, dass der 54-jährige Battenberger, der diesen Bus fuhr, noch versucht hatte, das Schlimmste zu verhindern.

Der Bus ist im Frontbereich schwer beschädigt, Abdeckteile und Teile der Stoßstange liegen quer über die Fahrbahn verteilt. Auch ein herausgerissener Reifen mit Federbein einer Vorderachse liegt auf dem Asphalt. Direkt vor dem Bus. Er gehört zu jenem silbernen VW, in dem eine 49-jährige Frau aus Braunschweig ums Leben kam. Diese Frau, so ergeben es die Ermittlungen der Polizei vor Ort, hat den Wagen gefahren. Sie war mit zwei Mitfahrern in Richtung Geismar unterwegs und war plötzlich, ohne erkennbaren Grund, nach links in den Gegenverkehr – den Linienbus geraten. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der silberne VW zurück geschleudert, blieb schließlich auf der Fahrerseite liegen. Dabei schlug er in einem schwarzen Dacia ein. Der liegt ebenfalls auf der Seite, in einer angrenzenden Böschung am rechten Fahrbahnrand. Dieser Wagen wurde von einem 52-jährigen Mann aus Fuldatal gesteuert. Dieser Fahrer wird ebenso, wie die beiden Mitfahrer im silbernen VW schwer verletzt. Die Besatzungen von vier Rettungswagen, einem Krankentransportwagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug und dem Intensivtransporthubschrauber „Christoph Gießen“ kümmern sich vor Ort um die Verletzten. Neben den Insassen der beiden Pkw wird auch ein 20-jähriger Fahrgast im Bus verletzt. Glücklicherweise erlitt er nur leichte Verletzungen. Der Fahrer des Linienbusses bleibt zumindest körperlich unverletzt.

Etwas weiter unterhalb des Trümmerfeldes stehen Feuerwehrleute. Die Kameraden der Frankenberger und Battenberger Feuerwehr waren zu dem schweren Einsatz gerufen worden, um eingeklemmte Menschen aus ihren deformierten Fahrzeugen heraus zu schneiden. Einsatzleiter Stefan Stroß von der Frankenberger Wehr war mit seinen Kameraden parallel bei zwei Einsätzen gefordert: Einige der Kräfte wurden von einem Scheunenbrand im benachbarten Birkenbringhausen abgezogen, um bei dem folgenschweren Unfall zu helfen. Da man davon ausgehen musste, dass zwei Menschen eingeklemmt sind und da ein Bus am Unfall beteiligt war, forderte Stefan Stroß ein Hilfeleistungslöschfahrzeug aus Battenberg zusätzlich an: Zum einen, um einen zweiten Satz Rettungsschere und Spreizer zur Verfügung haben, zum anderen wegen der dort vorhandenen hydraulischen Rettungswinde am Fahrzeug. Die Feuerwehrkameraden mussten letztlich nicht mehr zur Menschenrettung einschreiten. Passanten und der Rettungsdienst hatten alle Beteiligten aus ihren Fahrzeugen retten können. Die verstorbene Frau wurde eingeklemmt – vor Ort war aber leider sofort klar, dass man ihr nicht mehr helfen können würde. Die Frau wurde nach der Spurensicherung der Polizei und des Gutachters aus ihrem Fahrzeug geborgen. Auch diese schwere Aufgabe übernahmen die ehrenamtlichen Feuerwehrleute. Außerdem hatten sie den Brandschutz an der Unfallstelle sichergestellt, auslaufende Betriebsmittel abgestreut und die Unfallstelle abgesichert. Später haben die Mitarbeiter von Hessen Mobil die Bundesstraße im Bereich der Unfallstelle gesperrt und eine Umleitung über die alte Geismarer Straße eingerichtet. Bis 21.00 Uhr dauerten die Arbeiten der Polizei vor Ort. Im Anschluss mussten die Hinterbliebenen über die schrecklichen Folgen dieses Unfalles informiert werden. Die Polizei gibt den Sachschaden, der bei dem Unfall außerdem entstanden ist, mit rund 36.000 Euro an.

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FRANKENBERG. Einer Unfallflucht auf der Bundesstraße 253 bei Allendorf-Haine am Donnerstagabend gehen die Beamten der Polizeistation Frankenberg nach - die mit dem Fall betraute Polizistin rät dem Unfallverursacher sich umgehend bei der Dienststelle zu melden.

Ereignet hat sich der Unfall am 7. Mai gegen 19 Uhr zwischen Frankenberg und Allendorf (Eder). Nach Angaben des Unfallgeschädigten (24) befuhr er die B 253 von Frankenberg in Richtung Allendorf. Etwa am Abzweig nach Haine, kam ihm ein blauer Opel Meriva entgegen, dieser geriet auf die Gegenfahrbahn und touchierte den schwarzen Audi des Allendorfers hinten links. Es entstand Sachschaden an dem A3 von 800 Euro.

Ohne sich um den Schaden zu kümmern, setzte der Verursacher seine Fahrt in Richtung Frankenberg fort. Nach Angaben der Polizei muss der blaue Meriva an der linken Seite Beschädigungen aufweisen. Hinweise zum Unfallwagen oder zum geflüchteten Fahrer nimmt die Polizeidienststelle in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen. (112-magazin)

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HAINE/RÖDDENAU. Zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei Personenkraftwagen kam es am 1. Maifeiertag auf der B253 an der Auffahrt nach Röddenau. In dem Mercedes saß eine Frau aus dem Hochsauerlandkreis, in dem Audi vier Personen - drei aus Frankenberger Stadtteilen und eine aus Battenberg, wie die Polizei mitteilte.

Wie die Polizei weiterhin berichtet, war der silbergraue Audi gegen 16.15 Uhr von Allendorf kommend in Richtung Frankenberg unterwegs gewesen. Die Fahrerin (Hallenberg) eines schwarzen Mercedes wollte von der Auffahrt Röddenau auf die Bundesstraße abbiegen, übersah aber den von links kommenden Audi, es kam zum Zusammenstoß.

Den Bremsspuren zufolge versuchte der Audifahrer noch abzubremsen. Vermutlich gelang dies wegen überhöhter Geschwindigkeit nicht. Durch den Zusammenstoß wurde der Mercedes um 90 Grad gedreht und kam rechts auf dem Grünstreifen zum Stehen. Der Audi hingegen wurde in die Leitplanke gedrückt, einige Meter weiter geschleudert und krachte ein zweites Mal in die Leitplanke. Ein Ersthelfer setzte daraufhin umgehend den Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab.

Gegen 16.32 Uhr rückten unter dem Alarmkürzel "H KLEMM 1 Y, mehrere Verletzte" die Feuerwehr Frankenberg, mehrere RTW, Notärzte und ein Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg zur Einsatzstelle aus. Auch der stellvertretende Kreisbrandinspektor wurde auf den Plan gerufen. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurden weitere Kräfte des Rettungsdienstes nachgefordert, außerdem machten sich zwei Rettungshubschrauber auf den Weg. Zum Glück der Verletzten stieß zufällig ein KTW mit Besatzung zur Unfallstelle hinzu. Unter der Einsatzleitung des Frankenberger Stadtbrandinspektors, wurde der lebensbedrohlich Verletzte und im Fußbereich schwer eingeklemmte Beifahrer des Audi mittels hydraulischem Rettungssatz aus dem verunfallten Fahrzeug gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Zeitgleich musste mit einem zweiten hydraulischen Rettungssatz das Dach des Audi entfernt und der Brandschutz sichergestellt werden.

Drei Schwerverletzte wurden mit RTW in das Kreiskrankenhaus Frankenberg gebracht. Bis zum Eintreffen der Rettungshubschrauber Christoph 7 aus Kassel und Christoph Gießen wurden eine weitere schwerverletzte Person, sowie die lebensbedrohlich verletzte Person durch den anwesenden Rettungsdienst vor Ort medizinisch versorgt und anschließend in Kliniken nach Gießen und Marburg gebracht. Während der Einsatzarbeiten waren auch der leitende Notarzt und der organisatorische Leiter des Rettungsdienstes vor Ort. Nachdem die Personen alle aus den Fahrzeugen befreit waren, konnten die rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Frankenberg wieder abrücken.

Zur genauen Klärung der Unfallursache und des Unfallhergangs wurde ein Gutachter herangezogen. Zudem wurde bei den Fahrern eine Blutprobe angeordnet. Die Polizei schätzt den Schaden an beiden Unfallfahrzeugen und der in Mitleidenschaft gezogenen Leitplanke auf rund 10.000 Euro. Die Einsatzstelle war bis 19.30 Uhr voll gesperrt. Für die Reinigung der Bundesstraße wurde Hessen Mobil beauftragt.

Was auf absolutes Missverständnis stieß, war das Auftreten mehrerer Gaffer, die auch ihre Mobiltelefone zückten und das Trümmerfeld filmten. Hier wurde zwischenzeitlich ein zweiter Streifenwagen hinzugerufen. (112-magazin)

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