Suchergebnis für: Gemünden

Samstag, 06 Oktober 2007 15:35

Verletzter 40 Minuten eingeklemmt

MOHNHAUSEN. Nach einem schweren Unfall hat es fast eine dreiviertel Stunde gedauert, bis der eingeklemmte Fahrer befreit war. Der schwere Unfall ereignete sich am frühen Samstagmorgen gegen 4.20 Uhr auf der Landesstraße 3073 zwischen Mohnhausen und Gemünden. Polizeiangaben zufolge war der 18 Jahre alte Fahrer aus Haina mit seinem Audi alkoholisiert und mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. In einer leichten Rechtskurve verlor der Fahrer die Kontrolle über das Auto.

Der Wagen begann zu driften und stellte sich quer, wobei die Vorderräder auf die Bankette gerieten, während das Heck auf der Fahrbahn blieb. Etwa 100 Meter weit driftete das Auto, überfuhr dabei mehrere Leitpfosten und prallte schließlich mit der Fahrerseite gegen einen Baum. Dabei zog sich der Fahrer schwerste Verletzungen zu und wurde eingeklemmt. Dem schwer verletzten 18 Jahre alte Beifahrer aus Gemünden gelang es, sich selbst aus dem Wrack zu befreien.

Neben Notarzt und Rettungswagen rückten die Gemündener Feuerwehr mit der Rettungsschere und der stellvertretende Gemeindebrandinspektor von Haina, Benjamin Frank, zur Unfallstelle aus. Weil der verletzte Fahrer sehr schwer in dem völlig deformierten Auto eingeklemmt war, dauerte es laut Frankenberger Polizei etwa eine dreiviertel Stunde, um den 18-Jährigen mit hydraulischem Gerät zu befreien. Die beiden jungen Männer kamen nach der Erstversorgung ins Frankenberger Krankenhaus. Beim Fahrer, der nicht in Lebensgefahr schwebt, ordnete die Polizei eine Blutentnahme an. Der Führerschein wurde sichergestellt. Am Wagen entstand Totalschaden, den die Beamten mit 6000 Euro angaben.

"Dass da jemand lebend rausgekommen ist, ist ein absolutes Wunder", sagte einer der eingesetzten Polizisten am Samstagmorgen. Wäre der Unfallwagen gegen ein entgegenkommendes Auto geprallt, hätte es auch Todesopfer geben können.

Publiziert in Retter

OSTERFELD. Ein Niederländer hat zwei junge Wildschweine, die bei Osterfeld die Bundesstraße 236 überqueren wollten, mit dem Wagen überfahren. Ein Zeuge beobachtete, wie der Autofahrer stoppte, sein abgefallenes Kennzeichen aufhob und schließlich in Richtung Bromskirchen davon fuhr. Wenig später fuhr ein weiteres Auto über die auf der Fahrbahn liegenden Tiere.

Zu dem ersten Unfall war es am Sonntagabend gegen 21.50 Uhr gekommmen, wie eine Beamtin der Frankenberger am Montagmorgen gegenüber 112-magazin.de berichtete. Der bislang unbekannte Niederländer erfasste die beiden Überläufer mit seinem Wagen, zu dem keine näheren Angaben vorliegen. Das Auto muss durch den Unfall stark beschädigt worden sein, denn "an der Unfallstelle sah es aus wie auf dem Schlachtfeld", erklärte die Polizeibeamtin. Der Unfallverursacher kümmerte sich aber lediglich um sich selbst - er sammelte Trümmerteile seines Wagens und das beim Zusammenstoß abgefallene Kennzeichen ein und machte sich aus dem Staub.

Der Flüchtige nahm auch in Kauf, dass andere Autofahrer durch die beiden Kadaver in Gefahr gebracht wurden. Noch bevor die von dem Zeugen alarmierte Polizeistreife an der Unfallstelle eintraf, überfuhr ein 31 Jahre alter Mann aus Münster mit seinem 1er BMW die beiden toten Wildschweine. Der 31-Jährige blieb unverletzt, an seinem Wagen entstand ein nicht bezifferter Schaden am Unterboden.

Erst vor anderthalb Wochen war es bei Gemünden zu einem schweren Unfall gekommen, als ein 22-Jähriger einem auf der Straße liegenden toten Reh ausweichen musste und gegen einen Baum prallte. Damals meldete sich die Fahrerin, die das Reh erfasst hatte, jedoch bei der Polizei. Im aktuellen Fall suchen die Beamten nach weiteren Zeugen, die Angaben zu dem Unfall bei Osterfeld oder zu einem beschädigten Auto mit niederländischer Zulassung machen können. Die Rufnummer der Frankenberger Polizeistation lautet 06451/7203-0.


Über den Unfall bei Gemünden hatte 112-magazin.de berichtet:
Reh ausgewichen, gegen Baum, eingeklemmt: Lebensgefahr (14.10.2011)

Publiziert in Polizei
Donnerstag, 20 Oktober 2011 12:05

Laubsauger von Terrasse gestohlen

GEMÜNDEN. Ein 39-jähriger Gemündener aus der Hainstraße hatte seinen Laubsauger und -häksler der Marke Stihl am Dienstagabend um 20 Uhr unter seiner Terrasse abgestellt. Am nächsten Morgen stellte er fest, dass das Gerät verschwunden war. Unbekannte hatten es im Laufe der Nacht entwendet. Mögliche Zeugen können sich an die Polizeistation in Frankenberg, Tel.: 06451-72030, wenden.

Publiziert in Polizei
Montag, 19 Juli 2010 11:37

Unfall: 22-Jähriger in Lebensgefahr

GRÜSEN. Lebensgefährliche Verletzungen hat ein 22-Jähriger bei einem Unfall am Montagnachmittag auf der L 3073 erlitten.

Der schwere Unfall passierte gegen 16 Uhr auf der Landesstraße zwischen Haina (Kloster) und Gemünden. Nach Polizeiangaben wollte der junge Mann aus der Wohrastadt mit einem Audi einen Citroen überholen, musste aber dem Gegenverkehr ausweichen.

Sein Auto geriet in den Graben und prallte dort gegen einen Baumstumpf. Die Feuerwehr Gemünden befreite den schwer verletzten 22-Jährigen mit hydraulischem Rettungsgerät aus seinem total zerstörten Auto. Die anderen Fahrzeuge wurden nicht in den Unfall verwickelt.

Der eingesetzte Notarzt forderte wegen der schweren Verletzungen einen Rettungshubschrauber an. Dessen Besatzung flog den jungen Mann nach weiterer Versorgung in eine Klinik nach Marburg.

Publiziert in Retter
Dienstag, 01 März 2011 10:10

Großbrand vernichtet Bauernhof

WILLERSHAUSEN. Bei einem Großbrand sind in der Nacht Scheune und Stallungen eines Bauernhofes den Flammen zum Opfer gefallen.

Die Gebäude in der Torstraße im 85-Seelen-Dorf bei Rosenthal brannten dabei völlig ab. Die Feuerwehren aus Rosenthal, Gemünden, Roda und Kirchhain konnten ein Übergreifen des Feuers auf das unmittelbar angrenzende Wohnhaus allerdings verhindern. Zusätzlich waren die Frankenberger Feuerwehr mit ihrem Drehleiterfahrzeug und die Feuerwehr Marburg mit einem Großtanklöschfahrzeug angerückt. Es waren rund 120 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Einsatzleitung hatte Rosenthals Stadtbrandinspektor Klaus Hallenberger.

Das Feuer war gegen 23.15 Uhr bemerkt werden. Der Landwirt und Helfer konnten Tiere noch rechtzeitig aus den Ställen holen und in Sicherheit bringen. Der betroffene Landwirt ist einer von drei Vollerwerbsbauern im Dorf. Vor Ort informierte sich auch Rosenthals Bürgermeister Hans Waßmuth über das Geschehen. Menschen wurden nicht verletzt. Die Leitstelle hatte die Besatzung eines Rettungswagens vorsorglich angefordert, die Rettungsassistenten übernahmen die Brandstellenabsicherung für die Einsatzkräfte.

Eingesetzt waren zehn Tank- und Großtanklöschfahrzeuge, vier Löschfahrzeuge und eine Drehleiter. Unterstützt wurde der Einsatz durch Fachberater des THW. In der Nacht rückte auch eine Schnelleinsatzgruppe des DRK zur Versorgung der Kräfte und der Geschädigten an. Zur Schadenshöhe konnte die Polizei auch am Morgen noch keine Angaben machen. Die Kriminalpolizei sollte bei Tagesanbruch die Ermittlungen zur Brandursache aufnehmen, erklärte der Dienstgruppenleiter der Frankenberger Polizeistation.

Publiziert in Feuerwehr
Samstag, 01 März 2008 13:10

Feuerwehreinsätze durch Orkan Emma

WALDECK-FRANKENBERG. Das Orkantief "Emma" ist über den Landkreis hinweggezogen und hat dabei zahlreiche Bäume entwurzelt. "Emma" sorgte für heftige Unwetter mit Orkanstärke. Experten hatten bereits am Freitag vor schweren Sturmschäden gewarnt. Nachdem es in der Nacht zu Samstag im Landkreis stürmisch wurde, mussten seit dem frühen Samstagmorgen mehrere Feuerwehren im ganzen Landkreis zu zahlreichen Einsatzstellen ausrücken.

Wie die Bad Arolser Polizei am frühen Morgen berichtete, waren die Strecken von Rhoden nach Neudorf, von Wetterburg in Richtung Külte sowie die Arolser Straße und die Schulstraße in Volkmarsen von umgestürzten Bäumen blockiert. Feuerwehrleute und Mitarbeiter der Straßenmeisterei sollten sich laut Polizei um die Beseitigung der Stämme kümmern.

Nach 6 Uhr gingen bei Polizeidienststellen sowie bei der Rettungsleitstelle im Kreishaus ständig weitere Meldungen über Sturmschäden ein: So lagen drei Bäume auf der Landesstraße zwischen Nieder-Waroldern und Höringhausen, die Hagenstraße zwischen Mengeringhausen und der Bundesstraße 450 war ebenfalls blockiert. Die Willinger Feuerwehr rückte in Richtung Brilon/Wald aus, um Windwurf zu beseitigen.

Auch im Südkreis wurden die Feuerwehren alarmiert: Einsatzkräfte aus Burgwald rückten auf die Kreisstraße zwischen Industriehof und Kaserne aus, die Frankenberger Kameraden mussten gleich zu mehreren Einsatzstellen eilen. An der Kläranlage war ein Baum auf die Bundesstraße 252 gestürzt und hatte ein Auto getroffen. Verletzt wurde dabei aber niemand. Bei Herzhausen kam es zum Zusammenstoß zweier Autos - der Unfall hatte aber nichts mit umstürzenden Bäumen zu tun.

Weitere Stämme kippten bei Anbruch des Tages auf die Strecken zwischen Waldeck-Scheid und Sachsenhausen sowie zwischen Freienhagen und Landau auf die Fahrbahnen, hierher rückten die Feuerwehren ebenfalls aus. In den Strother Wald schickte die Leitstelle die Kameraden aus Korbach und Ober-Waroldern, um auch dort Windwurf zu beseitigen.

In Giflitz vor der Gemeindeverwaltung, bei Wiesenfeld, zwischen Ernsthausen und Roda, zwischen Wrexen und Orphetal, zwischen Goddelsheim und Nordenbeck, zwischen Holzhausen und Hatzfeld, zwischen Lehnhausen und Gemünden, am Ortsrand von Herbelhausen, bei Grüsen, bei Rengershausen, in der Nähe von Neuludwigsdorf, bei Stormbruch sowie im Stadtgebiet von Bad Wildungen setzten die Einsatzkräfte ebenfalls Motorkettensägen ein, um die Straßen zu räumen. Am Rande eines Wohngebietes in Schreufa stürtzen etwa 20 Nadelbäume um.

Menschen wurden durch die Auswirkungen von Emma nicht verletzt. In einer Reifenhalle in Korbach löste - vermutlich durch den Orkan - eine Brandmeldeanlage aus. Die Feuerwehr rückte aus, zu löschen gab es aber nichts. In Sachsenhausen stürzte ein Bauzaun um. In Bergheim durchschlug ein riesiger abgebrochener Ast ein Carport und zertrümmerte den darunter geparkten Ford Ka. Am Wagen entstand Totalschaden. Auch in Korbach und in Gemünden stürzten Baum auf eine Garage und einen Carport, die Feuerwehr entfernte jeweils die Stämme. In Gemünden lief durch das Unwetter auch ein Keller voll Wasser. In der Großgemeinde Diemelsee rückten mehrere Wehren aus, nachdem zahlreiche Bäume gekippt waren.

Auch am Sonntag rückten einige Feuerwehren aus, um erneut umgestürzte Bäume zu zersägen und blockierte Straßen wieder passierbar zu machen. Unter anderem waren die Brandschützer aus Bad Arolsen auf die Bundesstraße 450 gerufen worden. Weil der Boden durch den Regen am Wochenende stark aufweichte, ist in den kommenden Tagen weiter mit umstürzenden Bäumen zu rechnen. Experten raten dringend davon ab, sich im Wald aufzuhalten.

Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 27 März 2007 11:40

19-Jährige lebensgefährlich verletzt

LÖHLBACH. Lebensgefährliche Verletzungen hat eine 19-Jährige bei einem Frontalzusammenstoß auf der Bundesstraße 253 erlitten. Die junge Frau aus Gemünden und ihre 19 Jahre alte Beifahrerin aus Bad Wildungen waren am Dienstagnachmittag gegen 16.30 Uhr unterwegs auf der Bundesstraße 253 von Hundsdorf in Richtung Löhlbach. Auf einer Kuppe kam der Rover der Gemündenerin aus bislang ungeklärter Ursache ins Schleudern und geriet auf die Gegenfahrbahn.

Hier stieß der Wagen frontal mit dem entgegenkommenden VW Golf einer 51-jährigen Bad Wildungerin zusammen. Beide Fahrzeuge wurden beim Aufprall total zerstört. Die 19-jährige Rover-Fahrerin erlitt schwerste, laut Polizei lebensgefährliche Verletzungen und wurde im Auto eingeklemmt.

Feuerwehrleute aus Hundsdorf und Bad Wildungen befreiten sie mit hydraulischem Gerät. Nach der Erstversorgung durch Notarzt und Rettungsassistenten flog die Besatzung des hinzugerufenen Rettungshubschraubers Christoph 7 die junge Frau in die Städtischen Kliniken nach Kassel. Die Beifahrerin und die Golf-Fahrerin erlitten schwere, aber keine lebensbedrohlichen Verletzungen. Sie kamen in Krankenhäuser nach Bad Wildungen und Frankenberg.

Die Bundesstraße blieb bis gegen 19 Uhr voll gesperrt. Grund dafür war neben den Rettungs- und Bergungsarbeiten auch der Einsatz eines Gutachters, der den genauen Hergang der Kollision klären soll. Der Schaden beläuft sich laut Frankenberger Polizei auf rund 15.000 Euro.

Publiziert in Retter
Sonntag, 28 Februar 2010 10:27

Xynthia wütet im ganzen Landkreis

WALDECK-FRANKENBERG. Sturmtief "Xynthia" hat unzählige Bäume umstürzen lassen. Ein Eisentor verletzte einen Mann schwer. Sturmtief "Xynthia" fegte am Sonntag mit Orkanböen und Dauerregen auch über Waldeck-Frankenberg. Feuerwehren und THW waren seit Sonntagmittag im Dauereinsatz. Unter anderem sind im Raum Volkmarsen, Bad Arolsen, Waldeck, Vöhl, Edersee, Lichtenfels, Korbach, Frankenau, Frankenberg, Allendorf, Battenberg, Haina, Rosenthal und Gemünden. An vielen Stellen sind zahlreiche Bäume auf Straßen, Gehwege oder Zäune gestürzt. Am Goßberg in Frankenberg kippten vom Sturm entwurzelte Bäume auf ein Haus (Fotos). Auch in Schwalefeld stürzte ein Baum auf ein Dach. Im Wildunger Stadtgebiet stürzten mehrere Bäume auf geparkte Autos (Fotos), verletzt wurde offenbar niemand.

Einsatzkräfte nicht gefährden
Mehrere Landes- und Kreisstraßen wurden sicherheitshalber gesperrt. Neben den freiwilligen Einsatzkräften sind auch Mitarbeiter der Straßenmeistereien im Dauereinsatz. Um die Einsatzkräfte nicht zu gefährden, stellten einige Feuerwehren bei Einbruch der Dunkelheit die Arbeit ein. "Wir riskieren keinesfalls die Gesundheit unserer Feuerwehrangehörigen", sagte beispielsweise der stellvertretende Bad Arolser Stadtbrandinspektor Michael Seebold. So wurde am Abend die Strecke von Bad Arolsen in Richtung Twistesee/Landau in Höhe der "Finnnenbahn" komplett gesperrt. Die Aufräumarbeiten sollten am Montag beginnen, sagte Seebold.

Dennoch alarmierte die Leitstelle auch am Abend noch Feuerwehren, beispielsweise die Kameraden aus Ederbringhausen, nachdem ein Baum in der "Hessensteinkurve" auf die Bundesstraße 252 gestürzt war. In Bergfreiheit war eine Alarmierung der dortigen Wehr zeitweise nicht möglich, weil der Ort keinen Strom hatte und sich so die Sirene nicht auslösen ließ. Im Frankenberger Land fiel der Strom unter anderem in Altenlotheim, Geismar, Bottendorf und Willersdorf aus.

Ohne Elektrizität mussten zeitweise auch die Bewohner Basdorfs auskommen, nachdem der Sturm eine mit Reifen beschwerte Siloplane von einem Bauernhof in der Brunnenstraße gegen eine in Dachhöhe geführte Stromleitung wehte. Dabei seien am Nachmittag die Funken geflogen, wie Augenzeigen berichteten. Die Plane verfing sich schließlich an Leitungen und Schornstein auf dem Dach eines Nachbarhauses (Fotos).

Baum stürzt auf fahrendes Auto
In direktem Zusammenhang mit dem Sturm gab es mehrere Unfälle: Auf der K 117 musste ein Autofahrer einem umstürzenden Baum ausweichen und fuhr mit seinem Wagen auf eine Wiese. Er blieb unverletzt, der Schaden beträgt 500 Euro. Weniger glimpflich kam laut Polizei ein Autofahrer auf der Strecke zwischen Altenlotheim und Frankenau davon. Dem Mann stürzte während der Fahrt ein Baum aufs Auto. Mit dem beschädigten Wagen gelang es ihm jedoch, aus dem durch weiteren Windbruch gefährlichen Waldstück heraus und zurück nach Altenlotheim zu fahren. Schaden in diesem Fall: 2000 Euro. Zwischen Roda und Ernsthausen fielen mehrere Bäume vor und hinter ein fahrendes Auto, dass die Insassen eingeschlossen waren. Feuerwehrleute befreiten sie aus ihrer misslichen Lage, die Personen blieben unverletzt.

Eisentor gegen Kopf: Mann schwer verletzt
In Gemünden-Herbelhausen wehte der Sturm ein schweres Eisentor auf, das dabei einen Mann am Hinterkopf traf. Er erlitt schwere Verletzungen. Weil der Rettungsdienst durch die Sturmschäden Probleme bei der Anfahrt hatte, war ebenfalls die Feuerwehr Gemünden als First Responder im Einsatz. Das teilte Wehrführer Christoph Kodym mit. Der Verletzte wurde nach der Erstversorgung in eine Klinik nach Marburg eingeliefert.

In Battenberg zerstörte ein Sturmböe nach einem HNA-Bericht die halbe Frontverglasung eines Imbisses in der Marburger Straße. In Battenfeld rückte die Feuerwehr ins Gewerbegebiet aus. Der heftige Wind zerrte an einem zwölf mal sechs Meter großen Lagerzelt eines Betriebes. Die Feuerwehr montierte vorsorglich die Planen ab, wie das Blatt weiter berichtet.

Die Frankenberger Polizeistation listete am Sonntagabend detailliert die vom Windwurf betroffenen Straßen auf. Das waren im Bereich der Station die Bundesstraße 252 zwischen Bottendorf und Ernsthausen sowie zwischen Ederbringhausen und Herzhausen, die B 253 zwischen Dainrode und Löhlbach, die B 236 zwischen Allendorf und Bromskirchen sowie folgende Landesstraßen: L 3332 (Altenlotheim-Frankenau), L 3073 (Frankenberg-Somplar), L 3073 (Friedrichshausen-Mohnhausen), L 3076 (Frankenberg-Rosenthal), L 3077 (Lehnhausen-Rosenthal), L 3087 (Ernsthausen-Roda) und L 3090 (Laisa-Holzhausen). Außerdem betroffen waren die Kreisstraße 117 zwischen Wiesenfeld und Frankenberg sowie die Kreisstraße 126 zwischen Frankenberg und Rengershausen.

Mit Einbruch der Dunkelheit ließ die Polizei mehrere Straßen bis Montag voll sperren. Das sind im Bereich der Frankenberger Station die Landesstraßen 3087 (Ernsthausen-Roda), 3073 (Friedrichshausen-Mohnhausen), 3076 (Frankenberg-Rosenthal) und 3332 (Altenlotheim-Frankenau) sowie die K 117 zwischen Wiesenfeld und Frankenberg.

"Einsatzbereitschaft beispiellos"
Die Einsatzbereitschaft der Hilfsdienste bezeichnete ein Polizeisprecher am Abend als beispiellos. Zu den genannten Helfern von Feuerwehren und THW kamen auch freiwillige Kräfte der Forstämter hinzu. Auch Mitarbeiter von Straßenmeistereien und kommunalen Bauhöfen seien im Dauereinsatz gewesen.

Publiziert in Retter

GEMÜNDEN. Eine böse Überraschung hat ein 24-Jähriger aus Altenlotheim erlebt, der sein Auto in der Nacht zu Samstag in Gemünden geparkt hatte. Unbekannte Täter hatten sich an dem Fahrzeug zu schaffen gemacht.

Zum einen hatten sie die Motorhaube und die Beifahrertür mit einem unbekannten Gegenstand zerkratzt, teilte die Polizei am Samstag mit. Zudem hatten sie die Antenne abgeschraubt und entwendet. Auch den Beifahrerspiegel hatten die Täter teilweise demontiert und mitgenommen.

Laut Polizei geschah die Tat in der Gemündener Bahnhofstraße auf Höhe der Hausnummer 19 zwischen Freitag 22.15 Uhr, und Samstag, 9.30 Uhr. Der Gesamtschaden beträgt immerhin 600 Euro. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 06451/7203-0 entgegen.

Publiziert in Polizei

GEMÜNDEN. Lebensgefährliche Verletzungen hat ein 22 Jahre alter Autofahrer bei einem Unfall am späten Donnerstagabend erlitten: Der junge Mann aus Gemünden war einem angefahrenen Reh ausgewichen und mit seinem 3er BMW gegen einen Baum geprallt. Feuerwehrleute befreiten den Verunglückten aus dem Fahrzeugwrack.

Der 22-Jährige war gegen 23.30 Uhr mit seinem BMW von Wohratal kommend auf der L 3073 in Richtung Gemünden unterwegs. Als er laut Polizei ein zuvor von einem anderen Auto angefahrenes Reh auf der Straße liegen sah, wollte der BMW-Fahrer dem Tier über die Gegenfahrbahn ausweichen. Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit verlor der 22-Jährige die Kontrolle über das Auto: Der Wagen geriet ins Schleudern, prallte mit der Fahrerseite gegen einen Baum und blieb schließlich völlig zerstört auf der Straße stehen.

Bei dem Unfall erlitt der junge Mann lebensgefährliche Verletzungen und wurde im Auto eingeklemmt. Notarzt und Rettungswagen-Besatzung rückten ebenso zur Unfallstelle aus wie Polizei und Feuerwehr: Die Kameraden aus Gemünden befreiten den Eingeklemmten mit hydraulischen Geräten aus dem zerstörten BMW. Nach medizinischer Erstversorgung lieferten die Rettungskräfte den Schwerverletzten in die Marburger Uniklinik ein. Der Schaden an dem älteren BMW beträgt nach Angaben des Dienstgruppenleiters 2500 Euro - wirtschaftlicher Totalschaden, wie es am Freitagmorgen hieß.

Das Reh war nach einer Kollision mit einem anderen Auto etwa 20 Minuten zuvor auf der Fahrbahn liegen geblieben: Laut Polizei hatte eine 23-jährige Autofahrerin aus Stadtallendorf gegen 23.20 Uhr das Tier erfasst. Die junge Frau, die von Gemünden kommend in Richtung Wohratal unterwegs gewesen war, fuhr laut Polizei zunächst bis nach Wohratal weiter, um dort den Schaden an ihrem Wagen zu begutachten und die Polizei zu informieren. "Als die Frau danach zur Unfallstelle zurückkehrte, war der schwere Unfall bereits passiert", sagte der Dienstgruppenleiter. Der Schaden am A-Klasse-Mercedes der 23-Jährigen beläuft sich auf 1500 Euro. Die junge Fahrerin war unverletzt geblieben.


Im Oktober ist es im Kreis bereits zu einer Reihe von schweren Unfällen mit drei Todesopfern gekommen:
Cabrio fängt bei Unfall Feuer, Fahrer verbrennt (11.10.2011, mit Video und Fotos)
53-Jährige stirbt nach schwerem Verkehrsunfall (06.10.2011, mit Video und Fotos)
Ungebremst gegen Eiche: 21-Jähriger stirbt (02.10.2011, mit Video und Fotos)

Publiziert in Retter

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige