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KAUFUNGEN. Beamte des Polizeireviers Ost hatten am Montag zwischen 9.30 und 16 Uhr an der Abfahrt Kaufungen-Papierfabrik auf der Bundesstraße 7 eine Kontrollstelle eingerichtet und ihr Hauptaugenmerk auf den Schwerlastverkehr gelegt.

Im Vordergrund der polizeilichen Sicherheitsarbeit lagen die Lenk- und Ruhezeiten, die Ladungssicherung und das Durchfahrtsverbot. Die Beamten überprüften insgesamt 13 Lkw und deren Fahrer umfangreich auf ihre Verkehrssicherheit und stellten insgesamt acht zum Teil gravierende Verstöße fest.    

Sechs Fahrer ignorierten das auf diesem Streckenabschnitt der Bundesstraße 7 bestehende Durchfahrtsverbot für Lkw über 12 Tonnen. Wegen dieses Verstoßes sieht der bundesweit geltende Bußgeldkatalog ein Bußgeld in Höhe von 75 Euro vor.    

Erhebliche Überschreitungen bei den Lenk- und Ruhezeiten 

Den sprichwörtlichen Vogel schoss ein Fahrer aus Litauen ab. Bei der Überprüfung seiner Lenk- und Ruhezeiten mittels eines digitalen Auslesegeräts stellten die Beamten des Polizeireviers Ost fest, dass er bereits seit 20 Stunden ununterbrochen hinterm Steuer saß. Der Gesetzgeber erlaubt allerdings maximal zehn Stunden. Den Litauer erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 1.900 Euro.

Ein zweiter Lkw-Fahrer, der aus Tschechien stammt, hatte sich ebenfalls nicht an die vorgeschriebene Ruhezeit von neun Stunden gehalten. Er hatte seine Pause deutlich kürzer gemacht. Nach 3 ½ Stunden saß er bereits wieder auf dem Fahrersitz und lenkte seinen Brummi im öffentlichen Verkehrsraum. Dafür ist ein Bußgeld in Höhe von 600 Euro vorgesehen.

Ein erfreuliches Fazit ist allerdings bei der Ladungssicherung zu ziehen: Entgegen der üblichen Erfahrungen gab es bei nur zwei Lastzügen geringfügige Beanstandungen. Die angehaltenen Fahrer sicherten kurz nach und durften weiterfahren. Sie kamen mit einem "blauen Auge" davon, die Beamten beließen es bei einer mündlichen Verwarnung. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

BAD WILDUNGEN. Der Regionale Verkehrsdienst der Polizei in Waldeck-Frankenberg führte am Montagvormittag in der Zeit von 10 bis 12.15 Uhr in der Itzelstraße eine Verkehrskontrolle durch. Das Ergebnis war ernüchternd. In der Nähe des Kreisels wurden zahlreiche Fahrer angehalten und überprüft.

Die Beamten stellten fest, dass viele es Verkehrsteilnehmer mit der Gurtpflicht nicht so genau nahmen. Insgesamt 44 Fahrzeuginsassen waren nicht angeschnallt. 39 von ihnen wurden mit 30 Euro gebührenpflichtig verwarnt. Fünf Fahrer müssen mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen, weil sie Kinder ohne ausreichende Sicherung im Fahrzeug transportiert hatten. Auf die Verantwortlichen wartet nun ein Bußgeld von 60 Euro und ein Punkt in der Flensburger Verkehrskartei.

Acht weitere Fahrer wurden wegen fehlender Fahrzeugpapiere oder kleinerer technischer Mängel gebührenpflichtig verwarnt, so war zum Beispiel bei vier Autos die Hauptuntersuchung abgelaufen. Letztlich stellten die Beamten auch noch neun Mängelanzeigen aus. Das heißt, die Fahrzeugführer müssen diese technischen Fahrzeugmängel beseitigen und dies bei der Polizei nachweisen. Andreas Reichhart und Uwe Maier waren von dem Kontrollergebnis sichtlich überrascht. "Wir haben nicht erwartet, dass so viele Fahrzeugführer ohne Sicherheitsgurt unterwegs sind." Rainer Schramme von der Jugendverkehrsschule ergänzt: "Es ist unverantwortlich, Kinder ohne jegliche oder mit unzureichender Sicherung im Fahrzeug zu transportieren." (ots/r)

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Am 1. Mai tritt der neue Bußgeldkatalog in Kraft. Über die künftig anfallenden Bußgelder und Punkte können sich Verkehrsteilnehmer ab sofort auf der Homepage bussgeldkatalog.org informieren.

Die bisher größte Reform der über 50 Jahre alten Flensburger Punktekartei steht unmittelbar bevor: Ab dem 1. Mai 2014 wird aus dem Verkehrszentralregister (VZR) das Fahreignungsregister (FAER). Herzstück der Reform ist das neue Punktesystem.

Statt ab 18 Punkten wird der Führerschein künftig bereits ab acht Punkten entzogen, wie der Verband für bürgernahe Verkehrspolitik e.V. (VFBV) auf seiner Homepage informiert. Im Gegenzug werden Verkehrsverstöße nicht mehr mit bis zu sieben Punkten, sondern "lediglich" mit einem bis drei Punkten geahndet. Punkte gibt es im Wesentlichen auch nur noch für Verstöße, die im Zusammenhang mit der Verkehrssicherheit stehen.

Die Webseite des Verbandes für bürgernahe Verkehrspolitik (VFBV) bietet allen Auto-, Motorrad-, Lkw- und Fahrradfahrern zuverlässige Informationen rund um die Änderungen und Neuerungen des ab 1. Mai gültigen Bußgeldkataloges sowie die neuen Bußgeldtabellen in der Übersicht.


Hier geht's zur Homepage des VFBV:
Bußgeldkatalog mit Punkterechner und vielen Informationen

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 10 April 2008 14:32

Bauer sucht Frau-Unfall: Fahrerin verwarnt

FRANKENBERG. Eine Fahrerin, die "Bauer sucht Frau"-Teilnehmer Axel Brühne überrollt hatte, ist vom Gericht verwarnt worden.

Die 38-jährige Autofahrerin musste sich am Donnerstag vor dem Frankenberger Amtsgericht für den Unfall verantworten, der am frühen Morgen des Heiligen Abends 2006 auf der Bundesstraße 252 zwischen Viermünden und Frankenberg passiert war: Die damals in Viermünden wohnende Tschechin hatte den in der Dunkelheit auf der Straße liegenden TV-Bauern überrollt. Der 35-jährige Axel Brühne starb kurze Zeit später im Krankenhaus.

Das Gericht sprach die Autofahrerin der fahrlässigen Tötung schuldig, blieb bei der Strafzumessung aber am unteren Ende des gesetzlich Möglichen: Die Frau erhielt eine Verwarnung mit Strafvorbehalt, also eine Geldstrafe von 750 Euro zur Bewährung. Außerdem muss die Autofahrerin 750 Euro an die Familie des Getöteten zahlen.

Die 38-Jährige hatte sich vor Gericht nicht zu dem Fall äußern wollen. Laut Anklage fuhren das spätere Opfer und mehrere Freunde in einem Taxi von einer Diskothek nach Hause, als sich der Fernseh-Landwirt übergeben musste. Der Taxifahrer stoppte, der 35-Jährige überquerte die Fahrbahn, übergab sich an der Leitplanke und wollte zum Auto zurückgehen. Dabei stürzte er und blieb auf der Bundesstraße liegen. Wenig später überrollte ihn die Angeklagte. Der VW Golf schleifte den Mann 18 Meter mit.

Dass die Frau beim Erblicken des stehenden Taxis ihr Tempo auf 50 bis 60 Stundenkilometer drosselte, reichte nach Ansicht der Anklagebehörde nicht aus. Sie habe aber nicht damit rechnen können, dass eine Person auf der Fahrbahn liegt, räumte selbst der Staatsanwalt ein. Aus juristischer Sicht ist der tödliche Unfall mit dem Urteil von Donnerstag aufgearbeitet: Kürzlich hatte das Frankenberger Amtsgericht bereits den Taxifahrer zu einer Geldstrafe von 2000 Euro verurteilt.

Publiziert in Polizei

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