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DIEMELSEE. Am Samstagnachmittag befuhr ein Verband, bestehend aus acht Quads und zwei Motorrädern aus Richtung Schweinsbühl kommend die K 67 in Richtung Neerdar, mit weiterem Ziel Hallenberg. Im Bereich einer scharfen Rechtskurve kollidierten zwei Verkehrsteilnehmer - Polizei, Notarzt und zwei RTW wurden eingesetzt. 

Jeweils zwei Fahrzeuge bildeten eine kommunikative Einheit, bestehend aus einem Vordermann, der mittels Headset mit seinem unmittelbaren Nachfolger verbunden ist, um den bevorstehenden Streckenverlauf anzukündigen.  So auch ein 37-jähriger aus Wegberg (NRW, Kreis Heinsberg), welcher mit einem Quad der Marke E-ATV RACING unterwegs war, gefolgt von einem 49-jährigen aus Salzgitter, der ebenfalls auf einem Quad saß.

Vor einer starken Rechtskurve, etwa gegen 17.56 Uhr, bremsten die Fahrzeuge entsprechend ab, der Fahrer aus Salzgitter jedoch war einen kleinen Moment unaufmerksam und fuhr zu dicht auf seinen Vordermann auf, sodass es zu einer leichten Berührung der Räder kam. Durch die Berührung führte die Eigendynamik der Fahrzeuge dazu, dass der vorausfahrende Wegberger sich samt Fahrzeug überschlug, während der hinterherfahrende aus Salzgitter vom Fahrzeug heruntergeschleudert wurde.

Beide Personen wurden zum Glück nur leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in das Krankenhaus nach Korbach verbracht. Die Fahrzeuge wurden beschädigt: Das Quad aus dem Kreis Heinsberg wurde durch den Überschlag stärker beschädigt und wird mit einem Sachschaden von 10.000 Euro beziffert; da es auch nicht mehr fahrbereit war, wurde es von den übrigen Mitfahrern des Verbandes auf einen Begleit-PickUp geladen. Das Quad aus Salzgitter büßte lediglich einen Teil einer Kunststoffblende im geschätzten Wert von 300 Euro ein und konnte weitergefahren werden. 

Lobenswert zu erwähnen ist die gute Zusammenarbeit der übrigen Mitfahrer des Verbandes, welche sich um alles noch vor Ort selber kümmerten und auch gut mit der Polizei im Hinblick auf Verkehrssicherheit kooperierten, sowie einer hinzugekommenen Verkehrsteilnehmerin, einer 54-jährigen Dame aus Deisfeld, welche sich ebenfalls u.a. um die Absicherung der Unfallstelle gekümmert hatte. Die weiteren Verkehrsteilnehmer dieser Gruppe kamen aus Salzgitter, Erkelenz, Bad Oldeslohe, Potsdam und Freiburg. (PP)

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 09 Februar 2021 16:28

Linienbus und Transporter kollidieren in Usseln

WILLINGEN. Nachdem am Montag ein Volvo und ein Peugeot auf schneeglatter Fahrbahn kollidiert waren, (112-magazin.de berichtete darüber, hier klicken) ereignete sich wenige Stunden später erneut ein Unfall in der Ortsdurchfahrt von Usseln.

Gegen 20.30 Uhr befuhr ein roter Linienbus mit Marburger Kennzeichen (MR) die Hochsauerlandstraße in Richtung Korbach. Aufgrund der verschneiten und verengten Fahrbahn geriet der 33-jährige Fahrer in einer scharfen Rechtskurve nach links über die Mittellinie und streifte dabei den VW-Transporter eines entgegenkommenden 38-jährigen Mannes aus Willingen. Sowohl der Busfahrer, als auch der Fahrer des silbergrauen T5 blieben unverletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von 1500 Euro.  

Link: Glatte Straße, zu schnell - Unfall in Usseln (8.2.2021)

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Publiziert in Polizei
Freitag, 02 Oktober 2020 07:48

Mit BMW überschlagen - Auto Totalschaden

USSELN/NEERDAR. Glück im Unglück hatte am Donnerstag ein 20 Jahre alter Mann aus Willingen - er kam mit einem blauen BMW von der Bundesstraße 251  ab und überschlug sich.

Wie eine Zeugin am Unfallort um 16.55 Uhr gegenüber 112-magazin.de  mitteilte, befuhr der 20-Jährige vor ihr, aus Richtung Usseln kommend, die Bundesstraße in Fahrtrichtung Neerdar. Aus heiterem Himmel sei der BMW nach rechts in den Straßengraben gesteuert worden und habe sich mehrfach überschlagen. Danach, so die Zeugin, sei der Fahrer ausgestiegen - scheinbar unverletzt. Über den Notruf informierte ein Zeuge die Polizei, zeitnah erschien eine RTW-Besatzung aus Usseln und untersuchte vorsorglich den Unfallverursacher.

Auf Nachfrage bei der Polizeistation Korbach wurde der Unfallhergang bestätigt. Weil ausgelaufene Betriebsstoffe aufgenommen werden mussten, wurde die Freiwillige Feuerwehr Usseln um 17.09 Uhr alarmiert. Einsatzleiter Jürgen Schalk und 24 Ehrenamtliche sicherten die Unfallstelle ab, streuten Ölbindemittel auf  Betriebsstoffe und unterstützten Polizei und Abschleppdienst.

An dem im Hochsauerlandkreis (HSK) zugelassenen BMW entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Außerdem wurden ein Leitpfosten und ein Netzknotenpunkt beschädigt.  

Link: Unfallstandort Bundesstraße 251 am 1.10.2020.

Publiziert in Polizei

HOCHSAUERLANDKREIS. Ein 22 Jahre alter Mann aus Schmallenberg muss sich gleich wegen mehrerer Delikte vor Gericht verantworten. Er täuschte einen Wildunfall vor, um sich Versicherungsleistungen zu erschleichen und setzte damit eine Lawine in Gang. 

Am Donnerstagmorgen gegen 2.45 Uhr wurde die Polizei zu einem vermeintlichen Wildunfall zwischen Winkhausen und Oberkirchen gerufen. Vor Ort trafen die Beamten auf den 22-jährigen Fahrer aus Schmallenberg und seinen beschädigten Mazda. Der Schmallenberger berichtete von einem Zusammenstoß mit einem Reh. Da vom vermeintlichen Reh aber nichts zu sehen war, überprüften die versierten Beamten die Schäden am Wagen und kamen zu dem Schluss, dass die "Geschichte" des Mannes frei erfunden war. Als Grund dafür gab die Streife fehlendes Wild an. Selbst Haarreste oder Blut waren am Pkw oder auf dem Asphalt nicht zu erkennen.   

Dafür bemerkten die Beamten Alkoholgeruch bei dem 22-Jährigen. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über ein Promille. Daraufhin wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen. Im Zuge der Unfallaufnahme wurden in Winkhausen umgefahrene und beschädigte Verkehrszeichen an einer Verkehrsinsel entdeckt. Diese passten zu den Schäden am Wagen des Schmallenbergers.

Gegen den Mann wurde ein umfangreiches Ermittlungsverfahren eingeleitet - er steht im Verdacht seine Versicherung betrügen zu wollen, außerdem muss er sich wegen Sachbeschädigung in Tateinheit einer Verkehrsunfallflucht verantworten. Nach Auswertung der Blutprobe wird dem 22-Jährigen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr der Prozess gemacht. (112-magazin)

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Publiziert in HSK Polizei

KASSEL. Während eine Streife der Polizeiautobahnstation Baunatal am gestrigen Montagnachmittag, gegen 14.40 Uhr einen Verkehrsunfall mit Verletzten auf der A 49 zwischen der Anschlussstelle Niederzwehren und dem Westkreuz Kassel aufnahm, verursachte ein mutmaßlich schaulustiger Autofahrer einen Folgeunfall auf der Gegenseite. Die Beamten konnten sich jedoch gedankenschnell das Kennzeichen des weitergefahrenen Seat Leon merken und den dazugehörigen Fahrer kurze Zeit später ermitteln.

Wie die Autobahnpolizisten berichten, waren sie zunächst zu einem Auffahrunfall kurz vor dem Westkreuz Kassel gerufen worden, bei dem eine 24-jährige Seat-Fahrerin aus Edermünde auf einen Audi aus dem Bereich Witzenhausen aufgefahren war. Durch den Aufprall verletzte sich der 51-jährige Fahrer des Audi und wurde später in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Es entstanden dabei 13.000 Euro Schaden.

Während dieser Unfallaufnahme, die auch Bergungsmaßnahmen beider Unfallfahrzeuge beinhaltete, ereignete sich auf der Fahrspur in Richtung Kassel ein Folgeunfall. Diesen verursachte der 71-jähriger Fahrer eines Seat Leon, welcher augenscheinlich ein gesteigertes Interesse an dem zuvor passierten Unfall hatte. Durch sein verkehrswidriges Verhalten musste eine hinter ihm fahrende 26-Jährige Kasselerin stark bremsen und mit ihrem VW Golf ausweichen, wobei sie gegen die Leitplanke stieß. Nur so konnte sie einen Zusammenstoß mit dem vorausfahrenden Auto verhindern.

Dabei entstand ein Schaden von etwa 1.200 Euro. Der Fahrer des Seat fuhr im Anschluss daran unbeirrt weiter. Da die Beamten den Vorgang mitbekamen, konnten sie aber das Kennzeichen des Seat notieren und über ihre Dienststelle den Fahrer ermitteln. Den 71-jährigen Kasseler erwartet nun eine Anzeige wegen Verkehrsunfallflucht. Zudem wird er auch mit Schadensersatzansprüchen der Unfallgegnerin rechnen müssen. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei
Mittwoch, 06 Februar 2019 20:11

X3 fährt auf stehenden Siloanhänger auf

TWISTETAL-ELLERINGHAUSEN. Für Verkehrsbehinderungen sorgte am Mittwochabend ein Auffahrunfall am Ortseingang von Elleringhausen.

Wie die Polizei am Unfallort mitteilte, befuhr ein 30-jähriger Twistetaler mit seinem blauen BMW gegen 18.20 Uhr die Landesstraße 3118 von Twiste in Richtung Elleringhausen. Wahrscheinlich führte Unachtsamkeit dazu, dass der BMW-Fahrer den am rechten Fahrbahnrand abgestellten Siloanhänger am Ortseingang übersah und mit diesem kollidierte. 

Während der BMW-Fahrer unverletzt geblieben war, musste der Beifahrer (40) mit dem RTW in das Arolser Krankenhaus transportiert werden; er gilt als leichtverletzt. An dem blauen X3 entstand nach Schätzungen der Korbacher Beamten ein Sachschaden von 4000 Euro. Der Schaden im linken Heckbereich des Siloanhängers konnte noch nicht abschließend ermittelt werden. 

Dank eines Landwirts, der mit seinem Weidemann Hoftrac den Unfallwagen aus dem Weg räumte, hielt sich die  Verkehrsbehinderung in Grenzen. Die Unfallaufnahme erfolgte durch Beamte der Polizeistation Korbach. (112-magazin)

Link: Unfallstandort Wildunger Landstraße in Elleringhausen am 6. Februar 2019

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ARNSBERG. Im Einmündungsbereich Im Neyl und der Mescheder Straße kam es am Montagnachmittag gegen 16.30 Uhr zu einem Verkehrsunfall.

Ein 50-jähriger Mann aus Arnsberg war mit seinem Lkw in Richtung Arnsberg unterwegs. Im Einmündungsbereich wollte er nach links in Richtung Rumbeck abbiegen. Ihm entgegen kam eine 42-jährige Frau aus Arnsberg mit ihren drei Mitfahrern, welche mit ihrem Wagen in Richtung Oeventrop unterwegs war.

Im Einmündungsbereich kam es dann zum Zusammenstoß der Fahrzeuge. Hierbei wurden der Lkw-Fahrer, ein sechs- und ein fünf jähriges Kind leicht verletzt. Die Fahrerin des Wagens wurde schwer verletzt. Lediglich die vierte Insassin bei der Arnsbergerin blieb unverletzt.

Die Straße wurde für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei

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