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KASSEL/HOCHSAUERLANDKREIS. Eine kuriose Aktion rief am Sonntagvormittag die Polizei auf den Plan. Mehrere Verkehrsteilnehmer hatten verwundert einen auf der Wolfhager Straße fahrenden Audi gemeldet, auf dessen Dach eine Matratze und ein darauf liegender Mann festgebunden waren.

Die alarmierte Polizei konnte kurze Zeit später den 20-Jährigen, der nach ersten Ermittlungen tatsächlich festgebunden wurde, glücklicherweise unverletzt antreffen und den 22-jährigen Fahrer aus dem Hochsauerlandkreis festnehmen. Die Fahrt, die offenbar ein Spaß sein sollte, hat nun ernste Folgen für den jungen Audifahrer: Er muss sich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten. Da er darüber hinaus alkoholisiert war und offenbar auch noch unter Drogeneinfluss stand, musste er sich auf dem Polizeirevier einer Blutprobe unterziehen. Seinen Fahrzeugschlüssel behielten die Beamten vorsorglich ein.

Wie die aufnehmenden Beamten des Polizeireviers Mitte mitteilen, hatten sich mehrere besorgte Verkehrsteilnehmer gegen 10.30 Uhr bei der Polizei gemeldet und übereinstimmend über den in Richtung Rothenditmold fahrenden Audi berichtet. Weiter teilten die Zeugen mit, dass zwei Personen auf dem Bürgersteig die Fahrt noch gefilmt hätten und dem Festgebundenen, als der Audi nahe der Erzbergerstraße anhielt, vom Dach geholfen haben. Die Beteiligten konnten die hinzugeeilten Polizisten schließlich ausmachen. Wie sich herausstellte, wollten sie sich mit der Fahrt einen Jux erlauben. Der 20-Jährige, der auch im Hochsauerlandkreis wohnt, ließ sich aus diesem Grund freiwillig mit einem Spanngurt auf dem Dach des Audis festbinden. Ein Atemalkoholtest bei dem 22-jährigen Fahrer, dessen Führerschein beschlagnahmt wurde, ergab einen Wert von 0,8 Promille. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei
Sonntag, 16 September 2018 16:27

Familienausflug endet im Krankenhaus

VÖHL-BASDORF. Ein Familienausflug endete am heutigen Sonntag mit einer Auffahrserie - drei Motorräder wurden dabei  beschädigt, zwei verletzte Personen kamen mit RTWs ins Korbacher Krankenhaus.

Zugetragen hatte sich der Unfall um 14.12 Uhr auf der Landesstraße 3084, als eine 48-jährige Frau mit ihrer Yamaha (FD) aus Vöhl kommend in Richtung Basdorf unterwegs war. In Höhe des Maislabyrinths musste die Bikerin verkehrsbedingt halten, weil ein Pkw vor ihr nach links zum Parkplatz abbiegen wollte. Hinter der Mutter fuhr auf der Roten Suzuki der Freund ihrer Tochter. Der bemerkte das Abbremsen und kam zum Stehen. Als letztes folgte dann die Tochter mit ihrer blauen Suzuki, bemerkte das Abbremsen ihres Freundes und ihrer Mutter zu spät und fuhr auf ihren Freund auf. Dabei überschlug sich die blaue Suzuki, sodass die 19-Jährige kopfüber auf das Motorrad ihres Freundes (20) traf. Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Motorräder dann noch auf das Motorrad der Mutter geschoben.

Ein hinzugerufener Notarzt stellte bei dem 20-Jährigen leichte Verletzungen fest. Schwer, aber nicht lebensbedrohlich, wurde die Tochter verletzt. Beide kamen ins Korbacher Krankenhaus. Mitarbeiter vom Bauhof streuten Ölbindemittel auf ausgelaufene Betriebsstoffe und reinigten die Straße.

Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 5000 Euro. (112-magazin)

Publiziert in Polizei

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