Taschendiebe festgenommen - Mittäter flüchtig

Dienstag, 29. Dezember 2015 14:28 geschrieben von  Migration

SIEGEN. Einsatzkräfte der Siegener Polizei konnten am Montagabend zwei Taschendiebe nach einem Beutezug in der Siegener Innenstadt festnehmen. Nach einem dritten Täter, dem die Flucht vom Tatort gelang, wird jetzt gefahndet.

Die beiden gefassten Täter hatten vor ihrer Festnahme gegen 18.45 Uhr in einem Discounter in der Siegener Sandstraße auf Höhe von "Reichwald's Ecke" in einen unbeobachteten Moment den Geldbeutel einer 21-jährigen Frau aus dem Einkaufswagen heraus entwendet und waren anschließend aus dem Laden gerannt und mit einem draußen wartenden Mittäter vom Tatort geflüchtet. Ein 45-jähriger Siegener, der auf die Situation aufmerksam geworden war, konnte zwei Täter im Umfeld des Geschäftes stellen und bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei festhalten.

Kurz darauf nahmen Einsatzkräfte der Polizei die beiden Männer umgehend fest und brachten sie ins Gewahrsam. Bei ihrer Durchsuchung wurden diverse Beweismittel sichergestellt, die dafür sprechen, dass die Männer noch weitere Diebstähle im Umfeld begangen haben. Gegen die beiden Männer, die schon in früheren Fällen einschlägig in Erscheinung getreten waren, ermittelt jetzt das Siegener Kriminalkommissariat wegen Diebstahls. Die Festgenommenen werden heute auf Antrag der Siegener Staatsanwaltschaft vor den Haftrichter geführt - hier entscheidet sich, ob die Täter in Untersuchungshaft gehen.

Bei dem flüchtigen Tatverdächtigen handelt es sich vermutlich wie auch bei seinen festgenommenen Mittätern auch um einen algerischen Staatsangehörigen. Er ist nach einer Beschreibung zwischen 20 und 30 Jahre alt, schlank, etwa 180 cm groß, er hat ein ungepflegtes Äußeres und dunkle Haare, zur Tatzeit trug er einen etwas längeren Bart.

Die Ermittlungen in der Sache laufen auf Hochtouren. Das Siegener Kriminalkommissariat 5 sucht unterdessen weiter nach dem flüchtigen Täter. Mögliche Zeugen, die Angaben zu dem Fall machen oder Hinweise auf den Aufenthaltsort des geflüchteten Täters geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0271/7099-0 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Quelle: ots/r

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Zuletzt bearbeitet am Dienstag, 29. Dezember 2015 14:36

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