Betrüger reparieren Dachrinne kaputt: Sachschaden

Mittwoch, 24. September 2014 11:44 geschrieben von  Migration

WARBURG. Ein gutgläubiger Hausbesitzer ist am Dienstagmorgen auf die Betrugsmasche zweier Männer hereingefallen, die sich als Handwerker ausgaben: Statt etwas zu reparieren, richteten sie einen Sachschaden von mehreren hundert Euro an der Dachrinne des Hauses an.

Immer wieder geben sich Betrüger als vermeintliche Arbeiter aus, die Handwerksleistungen anbieten, die scheinbar dringend nötig sind - den Hausbesitzern wird weiß gemacht, dass man schon von weitem Schäden an der Dacheindeckung, der Dachrinne oder anderen Gebäudeteilen bemerkt habe. Da man gerade vor Ort sei, wollen die Täter meist sofort mit den Arbeiten beginnen. Dabei richten sie aber weit mehr Schaden an, als sie beheben. Zu den favorisierten Opfern gehören vor allem ältere Leute: Bei diesen vermuten die Täter weniger Skepsis und Widerstand gegen die Betrugsmasche.

Am Dienstag gegen 10 Uhr klingelten zwei Männer bei einem 78-jährigen Hausbesitzer in Warburg-Herlinghausen in der Straße Baumhof. Die Dachrinne sei dringend reperaturbedürftig, so die Täter. Ohne jegliche Auftragserteilung fingen sie an, die Dachrinne zu demontieren. Als einige Zeit später Verwandte des Hausbesitzers hinzu kamen, flüchteten die vermeintlichen Dachdecker von der Baustelle. Durch ihre "Reparaturarbeiten" war ein Schaden in Höhe von etwa 300 Euro entstanden.

Auf der Suche nach möglichen Zeugen oder Hinweisen ist die Polizeistation in Warburg, Telefon 05641/78800.

Tipps der Polizei
Die Polizei rät, sich bei anfallenden Reparaturarbeiten besser an heimische Fachbetriebe zu wenden. Diese machen sich immer zuerst ein Bild vom Umfang der Arbeiten und unterbreiten dem Kunden anschließend ein finanzielles Angebot. Die Bezahlung sollte immer per Rechnung geregelt sein, eine Barzahlung ist bei Handwerkerbetrieben nicht üblich. Mit einer Rechnung in der Hand regelt sich auch der Garantieanspruch auf die geleistete Arbeit. Vermutet man, einem Betrüger auf den Leim gegangen zu sein, sollte in jedem Fall die Polizei verständigt werden. Dadurch schützt man letzten Endes nicht nur sich selbst, sondern auch Nachbarn und weitere potentielle Opfer vor den Tätern.

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Zuletzt bearbeitet am Mittwoch, 24. September 2014 19:53

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