Schlechtes Hören nicht nur unangenehm, auch gefährlich

Donnerstag, 10. November 2016 14:45 geschrieben von  Redaktion 112-magazin

WALDECK-FRANKENBERG. (gesponserter Artikel) Eine Hörbehinderung ist für den Betroffenen (und sein Umfeld) nicht nur unangenehm, sie kann auch gefährlich werden. Wer beispielsweise am Arbeitsplatz oder im Straßenverkehr viele Geräusche nicht mitbekommt, setzt sich mitunter Risiken aus.

Manchmal ist es sogar eben die dauerhafte Beschallung, die man am Arbeitsplatz in einer Fabrik oder auf Baustellen, aber auch im Straßenverkehr oder an anderen Orten mit hoher Geräuschkulisse erfährt, die zu schlechtem Hören führt. Wer sich nicht schützt, kann schnell an Hörverlust leiden und benötigt dringend Hilfe von Spezialisten. Aber auch schwere Verkehrsunfälle oder ein Fahrradsturz ohne Helm, ein in Ohrnähe explodierter Silvesterkracher oder ein Schlag auf die Ohren bei einem tätlichen Angriff können zu vollständigem oder teilweisem Hörverlust führen. In Deutschland sind aktuell etwa 14 Millionen Menschen von Hörstörungen betroffen. Es gibt zum Glück Möglichkeiten, diese Schwächen auszugleichen oder die Auswirkungen abzumildern.

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Im Straßenverkehr
Viele Gefahren lauern im Straßenverkehr für Menschen, die schlecht hören. Wie oft wird an Bahnübergängen das Warn-Signal überhört und warum kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen auf Bahnschienen? Weshalb hat ein Autofahrer auf der A 44 den Notarztwagen hinter sich nicht wahrgenommen und hat die Retter dadurch unbeabsichtigt aufgehalten? Diese Fragen werden immer wieder gestellt und oft wird das Alter als Grund für nicht ordnungsgemäßes Verhalten im Straßenverkehr genannt. Doch auch im häuslichen Umfeld kann schlechtes Hören fatale Folgen haben: Wenn man zum Beispiel die akustischen Signale der Rauchwarnmelder nicht hört und an einer Rauchgasverfiftung stirbt...

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Schleichender Prozess
Ganz einfach zu beantworten ist die Frage nach dem Wieso und Warum nicht. Richtig ist, dass das Gehör eine wichtige Orientierungsfunktion besitzt und dass im Alter das Gehör nachlässt. Das kann verschiedene Gründe haben. Zum einen können genetische Ursachen für Gehörverlust vorliegen, ein schleichender Prozess, der sich über Jahre hinzieht bis zur völligen Gehörlosigkeit. Der Betroffene merkt oft sehr spät, dass seine Ohren nicht mehr die Besten sind. Doch auch junge Menschen sind zunehmend von Schwerhörigkeit betroffen. Ein Hörtest bei einem Akustiker gibt schnell Aufschluss über den Grad der Hörbehinderung.

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Am Arbeitsplatz
Um Hörbehinderungen am Arbeitsplatz kompensieren zu können, versuchen Menschen mit Hörbehinderung, durch Dauerkonzentration diesem Zustand entgegenzutreten. Das führt oft zur Überforderung des Mitarbeiters am Arbeitsplatz. Und nicht immer ist es möglich, in der Kommunikation gänzlich auf das Telefon zu verzichten und auf Mail oder andere "sprachlose" Kommunikationsmittel umzuschwenken. Gravierende Fehler, Psychische Störungen, Überlastung des Nervensystems und andere Krankheiten können oft die Folge von Hörbehinderungen am Arbeitsplatz sein. Hier gilt: Menschen mit Hörbehinderungen sollten sich mit ihrem Arbeitgeber in Verbindung setzen und die Probleme offen ansprechen.

Gehörschutz
Wer einen lärmbelasteten Arbeitsplatz hat, sollte sich bei einem Hörgeräteakustiker beraten lassen. Um Hörschäden vorzubeugen, bieten Fachbetriebe individuell angepassten Gehörschutz mit austauschbarem Filtersystem an. Die Kosten übernehmen in der Regel die Firmen nach Rücksprache mit dem Vorgesetzten. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, lärmbelastetete Arbeitsplätze kenntlich zu machen, die Vorgesetzten müssen die Einhaltung zum Tragen von Gehörschutz kontrollieren.

Hörtest
Gute Hörakustikbetriebe besitzen nicht nur ein zertifiziertes Qualitäts-Management und bilden sich permanent weiter, sondern bieten ihren Kunden einen kostenlosen Hörtest an. Auch das kostenfreie Probetragen von Hörgeräten sollte ein guter Fachbetrieb leisten. (r)

 

Zuletzt bearbeitet am Donnerstag, 10. November 2016 14:52

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