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Donnerstag, 23 Februar 2017 08:20

Waldeck-Frankenberg: DWD warnt vor orkanartigen Böen

WALDECK-FRANKENBERG. Vor schweren Sturmböen und teils orkanartigen Böen ist am Donnerstag und in der Nacht zu Freitag zu rechnen. Darauf weist der Deutsche Wetterdienst in einer aktuellen Warnmeldung für Waldeck-Frankenberg hin.

Die am Morgen veröffentlichte Warnung gilt vorerst von Donnerstag, 15 Uhr, bis Freitagfrüh, 6 Uhr. Im Laufe der Nachmittagsstunden ist mit stark auflebendem Wind aus Südwest, später West, zu rechnen. Dabei können verbreitet schwere Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h auftreten. Vor allem in Verbindung mit Schauern oder Gewittern sind einzelne orkanartigen Böen mit Windgeschwindigkeiten um 110 km/h möglich.

"Dies ist ein erster Hinweis auf erwartete Unwetter. Er soll die rechtzeitige Vorbereitung von Schutzmaßnahmen ermöglichen", schreibt der Deutsche Wetterdienst (DWD). Man soll die weiteren Wettervorhersagen mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgen.

Laut WetterOnline können sich neben Graupel bis ins Flachland auch nasse Schneeflocken unter den Regen mischen. Bei Höchstwerten von drei bis acht Grad Celsius bleiben diese aber meist nicht lange liegen.

Am Samstag hält sich die relativ frische Luft noch, vor allem in der Nordhälfte Deutschlands könnte noch mal Regen mit Wind durchziehen. Spätestens am Sonntag sollte sich das Wetter aber überall beruhigen. Dabei wird es allmählich wärmer, an Rosenmontag sind im Süden sogar wieder Temperaturen um 15 Grad möglich. (pfa/Quellen: DWD, WetterOnline) 

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Publiziert in Polizei

KORBACH. Nach dem Durchzug von Orkantief Niklas haben ehrenamtliche Helfer des Korbacher THW die von Korbach nach Brilon-Wald und Wolfhagen führenden Bahnlinien überprüft. Nur an einer Stelle mussten die Einsatzkräfte eingreifen.

Sechs Helferinnen und Helfer, ausgerüstet mit Werkzeug und Motorsäge, stiegen am Mittwochmorgen um 4.15 Uhr in den ersten Zug in Fahrtrichtung Kassel. Die Strecke wurde nach THW-Angaben auf Sicht abgefahren, um eventuelle Baumhindernisse zu beseitigen. Die Strecke bis Wolfhagen war aber komplett frei, so dass die Helfer dort ausstiegen und mit einem THW-Fahrzeug zurück nach Korbach fuhren. "Ab Wolfhagen ist die Streckenführung ohne Bäume", erklärte der Korbacher THW-Ortsbeauftragte Hans-Joachim Kegel.

Ein weitere Mannschaft mit sieben Helfern war ab 6.13 Uhr mit dem ersten Zug, ebenfalls auf Sicht, von Korbach nach Brilon-Wald und zurück unterwegs. Kurz vor dem Ziel auf nordrhein-westfälischer Seite blockierte ein in der Nacht umgestürzter Baum den Gleiskörper. Die Einsatzkräfte griffen zur Motorkettensäge, zerteilten den Nadelbaum und räumten die Stücke beiseite.


Link:
THW Ortsverband Korbach

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Publiziert in THW
Mittwoch, 01 April 2015 07:37

Nachwehen von Sturmtief Niklas wirken noch

WALDECK-FRANKENBERG. Von Personenschäden und offenbar auch von gravierenden Sachschäden ist der Landkreis beim Durchzug des Sturmtiefs Niklas geblieben. Dennoch waren die ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehren und die Mitarbeiter von Hessen Mobil im Dauereinsatz.

Neben den bereits am Dienstag gemeldeten Einsatzstellen gab es zahlreiche weitere. Nachfolgend eine Übersicht der bislang bekannten Schäden:

Polizeistation Bad Arolsen:

  • Bad Arolsen, Otto-Hahn-Straße, umgestürzte Laterne
  • Zwischen Herbsen und Volkmarsen, umgestürzter Mast
  • Helsen, Prof.-Bier-Straße, Fichte von einem privaten Grundstück auf Auto gestürzt
  • Mengeringhausen, umgestürzter Baum auf Bahnstrecke Korbach-Bad Arolsen, Zug konnte nicht weiterfahren, aber kein Schaden an der Bahn
  • Ausfall der Schrankenanlage in Bad Arolsen, Schrankenanlage geschlossen und Dauerrotlicht
  • K 9 zwischen Landau und Volkhardinghausen, Höhe Schwimmbad, Baum auf Fahrbahn
  • B 252, Helser Tannen, Baum auf Fahrbahn
  • Wrexen, Ramser Straße, umgestürzter Baum blockiert Einfahrt
  • Bad Arolsen, Am Tannenkopf, Große Allee und Fürstenallee, Bäume auf Fahrbahn
  • B 450, Mengeringhausen Richtung Twistesee, Bäume auf Fahrbahn
  • K 5, Schmillinghausen Richtung Herbsen, Baum auf Fahrbahn

Polizeistation Bad Wildungen:

  • K 43 zwischen Armsfeld und Hundsdorf, umgestürzter Baum
  • B 253 zwischen Bad Wildungen und Wega, Peitschenmast der Ampelanlage verdreht
  • Bad Wildungen, Brunnenstraße, Blechabdeckungen lösen sich von Dach, Drehleiter im Einsatz

Polizeistation Korbach:

  • Vöhl, Aseler Straße, Baum auf Hausdach
  • L 3083 zwischen Lengefeld und Abzweig Goldhausen, umgestürzter Baum
  • B 251 zwischen Neerdar und Usseln, umgestürzter Baum

Polizeistation Frankenberg:

  • Dainrode, Dornheckenstraße, Baum auf Fahrbahn
  • K 106 zwischen Haina und Battenhausen, umgestürzter Baum
  • Ausfall der Ampeln im Stadtgebiet Frankenberg
  • Frankenberg, Schwedensteinweg, Baum auf Hausdach
  • Vöhl, K 59 zwischen B 252 und Harbshausen

Auf der K 117 zwischen der Burgwaldkaserne und Burgwald war ein Autofahrer regelrecht eingeschlossen - der Mann wollte wenden, weil ein umgestürzter Baum die Straße versperrte. Als er zurückfuhr, war inzwischen ein weiterer Baum auf die Kreisstraße gestürzte. Das Auto war dazwischen gefangen, ohne aber getroffen oder beschädigt worden zu sein. Feuerwehr und Hessen Mobil entfernten die Bäume, so dass der Autofahrer seine Fahrt fortsetzen konnte.

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Publiziert in Feuerwehr

WALDECK-FRANKENBERG. Vor schweren Sturmböen warnt erneut der Deutsche Wetterdienst. Vereinzelt sind sogar Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h möglich.

Laut DWD (Offenbach) nimmt der Wind aus westlicher Richtung deutlich zu. Dabei treten am Dienstag tagsüber verbreitet Böen der Stärke 8 bis 9 (70 bis 85 km/h) auf, bei Kaltfrontdurchgang im Laufe des Vormittags sowie mit nachfolgend zunehmender Schauertätigkeit treten zeitweise auch Böen der Stärke 10 (90 bis 100 km/h) auf. Vereinzelt sind orkanartige Böen bis etwa 120 km/h (Stärke 12) nicht ausgeschlossen.

Hinweis auf mögliche Gefahren
Es sind unter anderem verbreitet schwere Schäden an Gebäuden möglich. Bäume können zum Beispiel entwurzelt werden und Dachziegel, Äste oder Gegenstände herabstürzen. "Schließen Sie alle Fenster und Türen. Sichern Sie Gegenstände im Freien. Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen. Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien", heißt es in der Warnmeldung, die am frühen Dienstagmorgen aktualisiert wurde. Sie gilt bis Dienstag, 20 Uhr.

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Publiziert in Polizei
Freitag, 06 Dezember 2013 13:28

Xaver bringt auch Glätte: Unfall bei Viermünden

WALDECK-FRANKENBERG. Sturmtief Xaver brachte nicht nur Windböen nach Waldeck-Frankenberg, sondern auch Schnee, vielerorts mehrere Zentimeter hoch. Dies sorgte in der Nacht und am Morgen im Berufsverkehr für Unfälle und Behinderungen.

Die Folgen des Sturmtiefs Xaver waren im Landkreis aber nicht so folgenschwer wie befürchtet. Dies ist die Bilanz der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg von Freitagmorgen. Einige Bäume wurden entwurzelt und stürzten auf Straßen. Sturmbedingte Unfälle zählte die Polizei im Landkreis nur sehr wenige.

Allerdings musste die Bundesstraße 253 über die Sackpfeife seit dem Donnerstagabend für den Schwerlastverkehr gesperrt werden. Ein vorgesehener Schwertransport nach Somplar konnte witterungsbedingt nicht stattfinden. Der Lkw wurde bei Marburg auf einem Parkplatz abgestellt.

Auf der B 252 am Abzweig nach Viermünden geriet am Freitagmorgen gegen 8.30 Uhr ein roter Citroen auf glatter Fahrbahn ins Schleudern, kippte um und landete auf der Seite. Die Fahrerin, eine junge Frau aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf, blieb bei dem Unfall unverletzt.

Vor allem in den höheren Lagen des Landkreises gab es Eisglätte und überfrierende Nässe. "Die Verkehrsteilnehmer zeigten sich aber gut vorbereitet und umsichtig", berichtete die Polizei.

Bereits am frühen Freitagmorgen kam es unter anderem auf der B 252 in und bei Dorfitter zu Straßenglätte durch überfrierende Nässe. Mehrere Lkw blieben dadurch liegen, es ereigneten sich zwei Verkehrsunfälle. Dabei blieb es bei Blechschäden. Mitarbeiter der Straßenmeisterei streuten die Strecke schließlich ab.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 05 Dezember 2013 19:25

Sturmtief Xaver wirbelt auch in Waldeck-Frankenberg

WALDECK-FRANKENBERG. Sturmtief Xaver, das im Laufe des Tages bereits an der Küste wütete, hat längst auch den Landkreis Waldeck-Frankenberg erreicht. Mit Regen, Schnee, orkanartiger Wind und Gewitter beweist der Sturm seine Kraft.

Zu nennenswerten Schäden ist es bislang aber offenbar nicht gekommen. Die Feuerwehren aus Bad Arolsen und Braunsen wurden am Abend gegen 19 Uhr alarmiert, nachdem eine Baumkrone auf die Kreisstraße 8 zwischen Braunsen und dem Twistesee gestürzt war.

Der Deutschen Wetterdienst (DWD) hat am Donnerstag mehrere Unwetterwarnungen für den Landkreis herausgegeben. Danach ist in Lagen über 600 Meter bis Freitagabend mit Schneefall und sturmbedingten Schneeverwehungen zu rechnen.

Im Laufe der Nacht zu Freitag sinkt laut DWD die Schneefallgrenze bis in die Tallagen. Möglicherweise werde die Warnung auf Höhenlagen unterhalb von 600 Metern ausgedehnt, heißt es in einer Mitteilung. Straßen und Schienen könnten unpassierbar sein. Der Appell des DWD: "Vermeiden Sie alle Autofahrten".

Die Vorhersagezentrale in Offenbach warnt zudem in Gebieten oberhalb 600 Meter vor orkanartigen Böen mit Geschwindigkeiten bis 115 Stundenkilometern - anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung.

Dadurch können zum Beispiel Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Man solle besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder andere Gegenstände achten. Fenster und Türen sollten geschlossen gehalten und Gegenstände im Freien gesichert werden. Ein Sprecher des DWD appelliert zudem: "Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen. Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien."

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Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 29 Oktober 2013 08:33

Orkantief beherrscht den Landkreis auch am Dienstag

WALDECK-FRANKENBERG. Vor Sturmböen am gesamten Dienstag warnt aktuell der Deutsche Wetterdienst. Schuld ist Orkantief "Christian", das östlich der britischen Inseln vorbeizieht und bis nach Waldeck-Frankenberg wirkt.

1200 Kilometer in 12 Stunden hat das Tief zurückgelegt und dabei immer mehr Fahrt aufgenommen. Für den Landkreis Waldeck-Frankenberg bedeutet dies eine offizielle Warnung vor Sturm- und Windböen. Der Wind kann bis zu 70 Kilometer pro Stunde schnell werden.

Für Autofahrer und Spaziergänger bedeutet das: Höchste Vorsicht. Denn Äste können unvermittelt auf Gehwege oder Fahrbahnen stürzen und so für gefährliche Situationen sorgen.

Wichtig zu wissen ist aber auch: Trotz der hohen Windgeschwindigkeiten ist "Christian" nur ein normaler Herbstorkan, der sich nach Ansicht des DWDs nicht in die Reihe der großen Stürme des letzten Jahrhunderts einreihen wird. "Sturmtiefs wie 'Lothar', 'Kyrill' und 'Emma' hatten da schon ein wesentlich höheres Schadenspotential."

Nichtsdestotrotz: Bleiben Sie wachsam!

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Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 06 Januar 2012 05:35

Windwurf: Zwei Fahrer krachen gegen Bäume

WALDECK-FRANKENBERG. Zwei Autofahrer sind gegen gerade umstürzende Bäume geprallt. Ein weiterer Baum kippte auf ein in Frankenberg geparktes Auto. Mehrere Strecken im Landkreis waren wegen Windbruchs zeitweise blockiert, der Strother Wald bei Korbach ist derzeit noch gesperrt.

Nicht mehr bremsen konnte ein 39 Jahre alter Arolser, vor dem am Donnerstagabend gegen 18.10 Uhr auf der L 3198 zwischen Freienhagen und Bühle ein Baum umkippte. Das Auto rammte den fallenden Baum, wobei der Fahrer mit dem Schrecken davon kam. An seinem Skoda Octavia entstand ein Schaden von 5000 Euro, der Wagen musste abgeschleppt werden. Die Strecke blieb wegen weiterer Sturmschäden zeitweise geseprrt, die Straßenmeisterei sorgte aber noch am Abend wieder für freie Fahrt.

Ganz in der Nähe, auf der B 251 bei Gut Höhnscheid, rammte um 18.30 Uhr ein 54 Jahre alter Transporterfahrer aus Vellmar ebenfalls einen umstürzenden Baum. Die Frontscheibe zersplitterte, außerdem entstand an der rechten Fahrzeugfront ein Schaden. Der Fahrer blieb unverletzt, Feuerwehrleute beseitigten den Baum.

Auf einen in der Gemündener Straße in Frankenberg geparkten Peugeot stürzte am späten Donnerstagabend ein Baum. Wie hoch der Schaden ist, wusste der Dienstgruppenleiter der Frankenberger Polizei am Morgen nicht. Zu dem Vorfall sei es auf einem Privatgrundstück gekommen, die Polizei musste daher nicht ausrücken. Windwurf sorgte im Bereich der Frankenberger Polizeistation für blockierte Straßen zwischen Viermünden und Ober-Orke (K 92) sowie auf der B 253 zwischen Laisa und Eifa. In beiden Fällen rückte am frühen Morgen gegen 3 Uhr und 5.15 Uhr die Straßenmeisterei aus. "Statt Räumschild und Streusalz haben die Straßenwärter derzeit Kettensäge und Benzin im Einsatz", sagte der Dienstgruppenleiter. Unfälle seien durch den Windwurf nicht passiert.

In Korbach drohte eine in der Strother Straße stehende Plakatwand am frühen Freitagmorgen wegzuwehen. Die Feuerwehr rückte aus und montierte Teile der Wand ab. Windbruch gab es unter anderem am Donnerstagabend auf einem Radweg zwischen Eppe und Hillershausen sowie in der Nacht zu Freitag auf der Kreisstraße zwischen Hillershausen und Goddelsheim, an der Alten Wiese bei Lengefeld sowie im Strother Wald. Die Kreisstraße 15 zwischen Strothe und Korbach wurde voll gesperrt, weil die Arbeit der Feuerwehr in der Nacht zu gefährlich war. Nachdem die Einsatzkräfte einige Bäume beseitigt hatten, zogen sie sich aus Sicherheitsgründen zurück. In der Schulstraße in der Korbacher Altstadt zersägte die Feuerwehr am frühen Morgen einen umgestürzten Baum.

In die Kreisstraße 39 zwischen Hundsdorf und Hüddingen ragte am frühen Freitagmorgen ein Teil eines umgekippten Baumes. Ein Autofahrer sah das Hindernis und informierte die Polizei. Eine Streifenwagenbesatzung sah sich die Sache aus der Nähe an. "Wir haben kurzerhand die Spitze abgebrochen und zur Seite gelegt", sagte ein Beamter am Freitagmorgen gegenüber 112-magazin.de, "das hätte der Autofahrer auch selbst machen können".

Publiziert in Polizei
Donnerstag, 05 Januar 2012 21:08

Anwohner warnt, Feuerwehr sägt

BERNDORF. Wegen einer umgestürzten Lärche ist die Feuerwehr Berndorf am Donnerstagnachmittag ausgerückt. Der Baum hatte die Landesstraße 3297 zwischen Berndorf und Mühlhausen blockiert.

Gefällt durch orkanartige Böen, versperrte der Baum die komplette Breite der Landesstraße 3297 zwischen den beiden Twistetaler Ortsteilen. Ein umsichtiger Nachbar hatte vorsorglich schon die Verkehrsteilnehmer mit Hinweisschildern auf das Hindernis aufmerksam gemacht und die örtliche Wehr alarmiert, wie deren Mitglied Alfred Trachte am Abend gegenüber 112-magazin.de berichtete. Die 21 Berndorfer Einsatzkräfte unter der Leitung von Wehrführer Marc Wäscher schnitten mit einer Motorsäge den Baum klein und beseitigten innerhalb von 20 Minuten das Hindernis. Außerdem fegten die Brandschützer das herab gefallene Astwerk von der Straße. Hier machte sich auch der Gemeindebrandinspektor Volker Bangert ein Bild vom Schaden und den Arbeiten der Einsatzkräfte. Die Landesstraße war, dank der zügigen Arbeit der Wehrleute, schon gegen 17.20 Uhr wieder befahrbar.


Link:
Feuerwehr Berndorf

Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 05 Januar 2012 15:12

Blitz setzt Dachfirst in Brand

BRILON. Orkantief "Andrea" hat am Donnerstagmorgen für mehrere Einsätze der Feuerwehr Brilon gesorgt. Dabei ging es Schlag auf Schlag: Während eines Windbruch-Einsatzes wurde der Löschzug zu einem von einem Blitzeinschlag ausgelösten Dachstuhlbrand gerufen.

Bereits kurz vor 5 Uhr war zunächst die Löschgruppe Alme im Einsatz. Sie beseitigte auf der Kreisstraße zwischen Alme und Nehden einen größeren Ast. Um 9 Uhr wurden die Löschgruppe Hoppecke und die Drehleiter des Löschzuges Brilon zum Hängeberg am Freibad alarmiert. Dort war eine Fichte auf ein Wohnhaus gestürzt. Der Baum wurde in Zusammenarbeit mit dem Briloner Forstbetrieb entfernt. Daneben war die Zufahrtsstraße durch einige Bäume blockiert. Mitarbeiter des Forstbetriebs räumten die Straße. Zur Schadenshöhe liegen hier keine Angaben vor. Zehn Feuerwehrleute waren mehr als eine Stunde im Einsatz.

Noch während des Einsatzes am Hängeberg wurde der Löschzug Brilon um 10.10 Uhr zu einem Dachstuhlbrand in die Georgstraße gerufen. Der Dachfirst eines Wohnhauses hatte Feuer gefangen. Das Feuer konnte durch den schnellen Einsatz der Drehleiter eingedämmt und abgelöscht werden. Ein Übergreifen des Brandes auf die innen liegenden Räume wurde verhindert, es entstand aber Sachschaden an Dach und Wärmedämmung. 24 Feuerwehrleute waren rund eine Stunde im Einsatz. Nach Aussagen des Brandermittlers der Polizei kann als Brandursache von einem Blitzschlag ausgegangen werden. Personen wurden nicht verletzt, zur Schadenshöhe liegen der Feuerwehr keine Angaben vor.

Moosbewuchs als Blitzschlag-Spuren gedeutet
Nachdem die Feuerwehr wieder im Grätehaus eingetroffen war, erfolgte eine erneute Alarmierung zur Georgstraße. Der Nachbar unterhalb des Brandgebäudes hatte an seinem Dach eine dunkle Verfärbung festgestellt und ebenfalls einen Blitzeinschlag vermutet. Nach Kontrolle mit Drehleiter und Wärmebildkamera konnte Entwarnung gegeben werden: Bei den dunklen Stellen handelte es sich um Moosbewuchs.


Link:
Feuerwehr Brilon

Publiziert in KS Feuerwehr
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