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Montag, 18 Oktober 2021 08:28

Bahnübergang in der Wilhelmstraße gesperrt

FRANKENBERG. Der Bahnübergang in der Wilhelmstraße bleibt voraussichtlich bis Dienstagabend gesperrt. Grund für die Sperrung sind Gleisbauarbeiten, die von der Deutschen Bahn durchgeführt werden. Somit ist die Otto-Stoelcker-Straße und die Goßbergstraße aus Richtung Wilhelmstraße für Verkehrsteilnehmer nicht erreichbar.

Die Umleitungen sind ausgeschildert.

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 12 Oktober 2021 14:27

THW und Feuerwehren üben für realen Zugunfall

WALDECK-FRANKENBERG. An fünf Tagen im September dieses Jahres konnten die Feuerwehren aus den Landkreisen Waldeck-Frankenberg ihr Wissen an einem umgestürzten Steuerwagen der Deutschen Bahn in Kassel vertiefen und sich dem Thema technische Hilfeleistung bei Bahnunfällen widmen.

An drei Objekten der Kurhessenbahn im Rangierbahnhof Kassel haben etwa 250 Feuerwehrleute und 20 Einsatzkräfte des THW ihr Können unter Beweis gestellt und weitere interessante Details erfahren. Vorarbeiten hatten die Initiatoren Dirk Gernand vom THW Korbach und der Notfallmanager der Deutschen Bahn Markus Bähr bereits organisiert. Drei  Vt 628 der Kurhessenbahn sollten vor Ort verschrottet werden, daher hatten Gernand und Bähr die Gelegenheit genutzt um allen Feuerwehren im Zuständigkeitsbereich der Strecken in den Landkreisen Waldeck-Frankenberg, Schwalm-Eder und Kassel die Möglichkeit zu geben, an den verschiedenen Objekten Unfallszenarien zu üben. 

Am Sonntag, 29. August begann das THW Korbach damit, einen der Steuerwagen vom Motorwagen zu trennen und 20 Meter vorzuziehen. Anschließend wurde der Steuerwagen angehoben und neben der Schiene auf Holzklötzen abgesetzt. Im weiteren Verlauf konnte der Steuerwagen mit Hebekissen und Seilwinden kontrolliert auf die Seite gelegt werden, um an den Folgetagen den Feuerwehren ein Unfallszenario zu bieten, an dem eine Personenrettung nach oben aus dem umgestürzten Fahrzeug geübt werden kann. Im weiteren Verlauf legte das THW weitere zwei Triebwagen auf die Seite.

Verletzte Person aus Zug retten

Jede Wehr hatte zweieinhalb Stunden Zeit die verschiedene Unfallszenarien durchzuspielen. An allen Tagen stand den Feuerwehren  Aufgleisleiter Dirk Gernand vom THW Korbach und Notfallmanager Markus Bähr für Fragen zur Verfügung und gaben den Einsatzkräften Informationen und Sicherheitshinweise während des Übungsverlaufs. In jeweils zwei Gruppen geteilt, machte sich die erste Gruppe mit dem umgestürzten Steuerwagen vertraut und versuchten eine verletzte Person aus dem Inneren des Zuges zu bergen. Dazu mussten sie sich erst einmal Zutritt zum Fahrzeug durch die jetzt oben liegende Tür verschaffen, anschließend in das Fahrzeug eindringen, die verletzte Person bergen und auf demselben Weg wie sie hineinkamen wieder aus dem Fahrzeug sicher hinausbringen. Was sich bei Actionfilmen immer mühelos darstellt, trieb den Einsatzkräften den Schweiß aus den Poren.

Eindringen in Schienenfahrzeuge

Die zweite Gruppe übte an den anderen Vt 628 das Eindringen in Schienenfahrzeuge. Sie versuchten die Türen und Fenster mit den verschiedensten Hilfsmitteln zu öffnen und sich Zugang mit schwerem Gerät durch die Außenhaut der Vt`s zu verschaffen. Es wurden dabei die verschiedensten Einsatzgeräte ausprobiert, um herauszufinden welches Gerät für welche Zwecke geeignet ist oder eben nicht. Unter anderem wies Gernand darauf hin, dass beim Einsatz eines Trennschleifers beim Zerschneiden von Fenstern Glasstaub entsteht, der von Einsatzkräften und zu rettenden Person zwar eingeatmet wird, dieser die Lungen aber nicht mehr verlässt. Es kann daher zu erheblichen Gesundheitsschäden kommen.

Die erworbenen Kenntnisse werden den Feuerwehren bei ihren nächsten Einsätzen helfen, das jeweils beste Einsatzgerät für den jeweiligen Einsatzfall auszuwählen. Zur Halbzeit tauschten die Gruppen die Unfallszenarien, sodass alle Beteiligten an beiden Stationen üben konnten. Insgesamt, so Dirk Gernand, waren drei Jahre Vorbereitungszeit und 100 Arbeitsstunden nötig, um diese Sonderübung umsetzten zu können.

Publiziert in THW
Freitag, 08 Oktober 2021 14:08

Sonderausbildung an Gefahrgut-Übungszug

KORBACH. In der vergangenen Woche stand für die Feuerwehr Korbach eine Sonderausbildung auf dem Plan. Der Gefahrgutzug (GABC-Zug) machte sich mit Mannschaft und Gerät auf den Weg nach Schwalmstadt-Treysa. 

Auf dem dortigen Bahngelände haben zahlreiche Mitglieder des GABC-Zuges der Feuerwehr Korbach eine besondere Ausbildungsmöglichkeit wahrgenommen. Am Bahnhof in Treysa hat der "Ausbildungszug Gefahrgut" der Deutschen Bahn Station gemacht. Diese einmalige Gelegenheit haben sich die Mitglieder des GABC-Zuges nicht entgehen lassen und an zwei Übungseinheiten mit jeweils 12 Personen teilgenommen.  Die Übungseinheiten waren unterteilt in eine theoretische und in eine praktische Ausbildung.

Im Theorieteil wurde den Teilnehmern unter anderem Informationen über die Menge des von der Deutschen Bahn transportierten Gefahrguts sowie die unterschiedlichen Arten der Kesselwagen gegeben. Im Nachgang wurden dann in dem begehbaren Schau-Kesselwagen die technischen Sicherheitseinrichtungen und die Armaturen an einem Kesselwagen erläutert.  In der praktischen Ausbildung ging es dann darum, insgesamt neun Leckagen an einem Übungskesselwagen mit den Einsatzmitteln des Gerätewagens Umweltschutz dichtzusetzen oder aufzufangen.

Bei jeder Leckage wurden Vor- und Nachteile der infrage kommenden Einsatzmittel abgewogen. Dabei stellte sich heraus, dass auf unterschiedliche Art und Weise und ebenso auch durch den vielseitigen Gebrauch von Einsatzmitteln ein positives Ergebnis erreicht werden konnte. Vor Ort machte sich auch Stadtbrandinspektor Carsten Vahland ein Bild von der Ausbildung.

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Publiziert in Feuerwehr
Sonntag, 17 Dezember 2017 09:02

Röhrtalbahn: Sonderzug nimmt Pkw mit

SUNDERN. Für ein Ehepaar aus Sundern endete am 16. Dezember die Fahrt im Gleisbett.

Am Samstag, 21.15 Uhr, befuhr ein 39-jähriger Pkw-Fahrer aus Sundern die innerstädtische Bahnhofstraße in Richtung Bundesstraße 229 und beabsichtigte, mit langsamer Fahrt den unbeschrankten und ohne Lichtsignale versehenen Bahnübergang der in Privatbesitz stehenden Röhrtalbahn zu überqueren.

Gleichzeitig befuhr ein Sonderzug der Deutschen Bahn mit ca. 80 Insassen die Gleise von Arnsberg in Richtung Sundern. Trotzdem der Zug ebenfalls äußerst langsam fuhr, kam es auf dem Gleiskörper zu einem Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Der Pkw wurde etwa 10 Meter durch das Gleisbett geschoben. Hierdurch wurden der 39-Jährige und seine 38-jährige Ehefrau in dem Pkw leicht verletzt. Sämtliche Passagiere des Zuges blieben dagegen unverletzt - sie konnten nach der Betreuung durch fachkundiges Personal mit Bussen den Weg fortsetzen.

Nach einer technischen Überprüfung konnte die Rollfähigkeit des Zuges bekannt gegeben werden. Für den Pkw war an dieser Stelle Schluss, er musste schwer beschädigt abgeschleppt werden. Die Höhe des Sachschadens beträgt nach ersten Schätzungen mehrere tausend Euro. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei
Mittwoch, 28 Dezember 2016 11:21

Fahrkartenautomat gesprengt: 10.000 Euro Schaden

WARBURG. Unbekannte haben einen Fahrkartenautomaten am Bahnhof in Warburg gesprengt und dabei allein einen Sachschaden von etwa 10.000 Euro angerichtetet. Ein Zeuge sah Augenblicke später ein Auto mit quietschenden Reifen davonfahren.

Ein Anwohner, der durch den Lärm der Explosion auf den Vorfall aufmerksam geworden war, informierte die Polizei in Warburg, die schon nach wenigen Minuten vor Ort war. Die Täter waren allerdings zwischenzeitlich geflüchtet. Beute hatten sie offensichtlich nicht gemacht, die Geldkassette befand sich noch im Automat.

Die Polizei in Warburg ermittelt nun wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und bittet um Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen, die hiermit in Verbindung stehen können. Zu erreichen sind die Ermittler unter der Rufnummer 05641/78800.

Techniker der Deutschen Bahn sicherten den Fahrkartenautomaten noch in der Nacht. Ein Gebäudeschaden entstand durch die Explosion nicht. Wodurch genau die Detonation herbeigeführt worden war, stand zunächst nicht fest. (ots/pfa)  

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Publiziert in HX Polizei

KASSEL. Gleich in zwei Fällen waren Sicherheitskräfte der Deutschen Bahn am Wochenende im Kasseler Hauptbahnhof gewalttätigen Attacken ausgesetzt: In beiden Fällen wurden die Mitarbeiter der Bahn leicht verletzt. Gegen die Schläger hat die Bundespolizei in Kassel bereits Strafverfahren eingeleitet.

Im ersten Fall wurde ein 48 Jahre alter Sicherheitsmitarbeiter von einem Fahrgast ins Gesicht geschlagen. Zudem wurde er von dem 35 Jahre alten Schläger aus Kassel auch noch beleidigt. Dabei hatte der Mitarbeiter der Bahn zusammen mit einem Kollegen nur einen Streit zwischen dem 35-Jährigen und dessen Begleiter schlichten wollen - die waren mit dem Zug aus Göttingen in Kassel angekommen, beim Aussteigen gerieten sie aneinander. Nach der Attacke kamen den Sicherheitskräften der Bahn noch zwei Polizeistreifen zu Hilfe - sie überwältigten den Täter.

Der zweite Fall hatte sich bereits am Freitag ereignet. Ein 56-jähriger Bahnmitarbeiter wurde gegen 20.30 Uhr am Gleis 6 Opfer einer Gewaltattacke: Grundlos ging ein 31-Jähriger aus Kassel auf den Mitarbeiter der Bahn los, schlug ihn ins Gesicht und beleidigte ihn. Auch in diesem Fall wurde der Täter überwältigt.

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Publiziert in KS Polizei

BAD BERLEBURG. Die am Montagnachmittag von einem Zug am Bahnübergang in der Bismarckstraße erfasste und schwer verletzte Seniorin ist kurz nach ihrem Transport per Helikopter in die Marburger Uniklinik an den Folgen des Unglücks gestorben.

Die ältere Frau, deren Identität an der Unfallstelle zunächst nicht feststand, hatte den Bahnübergang am Montag gegen 15.30 Uhr zu Fuß überqueren wollen. Dabei wurde sie von einem herannahenden Zug erfasst und schwer verletzt. Beim Eintreffen der Rettungskräfte lag die Frau unter dem Schienenfahrzeug.

Nach längerer medizinischer Erstversorgung an der Unglücksstelle transportierten die Einsatzkräfte die Schwerverletzte zu einem inzwischen gelandeten Rettungshubschrauber. Dessen Crew flog die Rentnerin nach Marburg, wo die Patientin wenig später ihren schweren Verletzungen erlag.

Die Polizei klärte noch am Abend die Identität der Frau: Demnach handelt es sich um eine 84-Jährige aus Bad Berleburg.

Der Zugführer erlitt einen Schock. Die Umstände des Unglücks sind nach wie vor ungeklärt. Derzeit versuchen die Ermittler, den Unfallhergang anhand von Zeugenaussagen zu rekonstruieren.

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Publiziert in SI Polizei

BAD BERLEBURG. Beim Überqueren eines Bahnübergangs in der Bismarckstraße in Bad Berleburg ist am Montagnachmittag eine etwa 70 bis 80 Jahre alte Frau von einem Zug erfasst und schwerst verletzt worden. Die Identität der Frau konnte noch nicht ermittelt werden, teilt die Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein mit. Beamte des Verkehrskommissariats Kreuztal/Bad Berleburg versuchen, den Unfall zu rekonstruieren.

Nach ersten, bislang nicht bestätigten Informationen, soll die Frau gegen 15.30 Uhr um die herabgesenkten beziehungsweise geschlossenen Halbschranken herumgegangen sein, um den Bahnübergang möglicherweise noch zu überqueren. Dabei wurde sie aber von dem bereits einfahrenden Zug erfasst. Die Schwerstverletzte wurde von Rettungskräften in eine Universitätsklinik transportiert, teilt die Polizei mit.

In dem Zug waren zum Unfallzeit rund 20 Fahrgäste. Sie wurden zur Polizeiwache nach Bad Berleburg gebracht und dort betreut. Auch Notfallseelsorger, ein Notfallmanager der Deutschen Bahn sowie die Bundespolizei waren im Einsatz.


Anfang Februar war es auf demselben Übergang zu einem kuriosen Zwischenfall gekommen:
Falsch abgebogen: Ältere Dame landet auf Bahngleisen (05.02.2015, mit Fotos)

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Publiziert in SI Polizei
Mittwoch, 25 Juli 2012 13:29

Sprayer: 6000 Euro Schaden am Bahnhof

VOLKMARSEN. Einen Schaden von schätzungsweise 6000 Euro haben unbekannte Sprayer am Volkmarser Bahnhof verursacht. Sie hinterließen vor allem die Buchstabenkombinationen OFU und AIR.

Die Farbsprayer waren irgendwann in der Zeit von Montagnachmittag bis Dienstagmorgen aktiv, wie Polizeisprecher Dirk Virnich am Mittwochmittag berichtete. An Schaukästen, Lampen, Wartehäuschen, einem Fahrradunterstand und auch am Bahnhofsgebäude selbst wurden Buchstaben in lilafarbener Schrift aufgesprüht. Die Buchstabenkombinationen OFU, sowie AIR treten dabei am häufigsten auf.

Geschädigt wurden durch die illegalen Graffiti die Stadt Volkmarsen, die EWF GmbH sowie die Deutsche Bahn AG. Der Gesamtschaden liegt laut Virnich bei schätzungsweise 6000 Euro. Hinweise erbittet die Polizeistation Bad Arolsen, Telefon 05691/9799-0.

Publiziert in Polizei

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