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Dienstag, 15 Mai 2018 16:36

Brand im Schönstädter Sägewerk

SCHÖNSTADT. In der Nacht zum Dienstag, den 15. Mai, fuhren die Feuerwehren aus Cölbe, Kirchhain, Marburg und Cappel sowie die Polizei um kurz vor 2 Uhr zu einem Brand zum Sägewerk nach Schönstadt.

Die Flammen loderten aus einer Halle, doch die Befürchtung eines Vollbrandes bestätigte sich glücklicherweise nicht. In einer Abbindehalle brannten mehrere Polder Bauholz, deren Löscharbeiten bis in die frühen Morgenstunden andauerten.

Durch das Feuer kam es glücklicherweise zu keinem Personenschaden. Allerdings gab es neben dem Schaden durch das verbrannte Holz auch einen Gebäudeschaden. Nach ersten Schätzungen der Brandermittler beläuft sich der Gesamtschaden auf mindestens 10.000 Euro. Die Brandursachenermittler der Kriminalpolizei Marburg gehen nach ihren Untersuchungen von Brandstiftung aus und bitten um sachdienliche Hinweise.

Wer hat zur Brandzeit verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer kann sachdienliche Hinweise geben? Hinweise erbittet die Kriminalpolizei in Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060. (ots/r)

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Dienstag, 24 April 2018 13:17

Auseinandersetzung unter Autofahrerinnen

MARBURG. Am Freitag, den 20. April kam es in Kirchhain zwischen zwei Autofahrerinnen zu einer Auseinandersetzung, deren Ursprung noch ungeklärt ist.

Am Freitagnachmittag war eine 24-jährige Frau gegen 15.30 Uhr mit ihrem weißen Ford Fiesta von Kirchhain nach Rauschenberg unterwegs und bog nach links in die Bahnhofstraße ab. Eine ca. 20 - 30 jährige Fahrerin des folgenden großen Mercedes überholte und bremste kurze Zeit später ab, sodass beide anhielten.

Die Mercedes-Fahrerin stieg aus, ging auf die im Auto sitzende Fordfahrerin zu, schlug ihr einfach ins Gesicht, zog sie an den Haaren und beleidigte sie. Anschließend entfernte sich die Dame, die Hintergründe der Auseinandersetzung sind noch nicht bekannt. Die Mercedesfahrerin ist ca. 1,65 -1,70 Meter groß, sie trug ein schwarzes längeres Oberteil und eine hochgekrempelte Jeans. Die Haare waren zu einem Zopf gebunden, ihre Sonnenbrille trug sie auf den Haaren.

Wer kennt diese Frau? Wer hat den Vorfall beobachtet? Hinweise bitte an die Polizei in Stadtallendorf unter der Telefonnummer 06428/93050. (ots/r)

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KIRCHHAIN. Ein bewaffneter, maskierter Mann überfiel am Montagabend, gegen 20.15 Uhr, eine Spielhalle in der Niederrheinischen Straße und erbeutete wenige hundert Euro. Die 27 Jahre alte Spielhallenaufsicht blieb unverletzt. Die Fahndung nach dem geflüchteten Täter blieb ohne Erfolg.

Der Mann betrat die Spielhalle und bedrohte sofort die allein anwesende Angestellte mit einer nicht näher beschriebenen Schusswaffe. Er ließ sich das Bargeld in eine mitgebrachte Tasche packen und verschwand zunächst zu Fuß Richtung Bahnhof. Es liegen bislang weder Erkenntnisse über den weiteren Fluchtweg vor, noch darüber, ob der Täter weiter zu Fuß flüchtete, oder in ein Fahrzeug stieg.

Der Gesuchte ist zwischen 175 und 180 Zentimeter groß, schlank, hellhäutig und spricht akzentfreies Deutsch. Bei dem Überfall trug er ein hellgraues Kapuzensweatshirt, wobei er die Mütze über seine schwarze Maskierung gezogen hatte, und eine schwarze Sporthose mit weißer Aufschrift.

Die Kriminalpolizei Marburg schließt einen Tatzusammenhang mit den jüngsten Überfällen auf Spielhallen nicht aus und bittet um Mithilfe. Wer war zur Tatzeit gegen 20.15 Uhr in der Niederrheinischen Straße in Tatortnähe und hat dort verdächtige Beobachtungen gemacht?

Wer hat die beschriebene Person gesehen und kann sie noch detaillierter beschreiben oder würde sie wiedererkennen? Wer hat eventuell besetzte parkende Fahrzeuge in der Nähe gesehen und kann dazu etwas sagen? Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060. (ots/r)

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MARBURG. Ein tragischer Unfall ereignete sich in den späten Abendstunden am Freitag in der Nähe von Kirchhain im Landkreis Marburg-Biedenkopf.

Ein junger Mann stirbt, als er von der Fahrbahn abkommt und gegen einen Baum prallt. Nach ersten Ermittlungen der Polizei fuhr der 25-jährige Marburger mit seinem Kleinwagen kurz vor Mitternacht von Rauschenberg in Richtung Sindersfeld. Etwa in Höhe des Sportplatzes von Sindersfeld verliert er die Kontrolle überseinen Pkw, fährt über den Randstreifen und prallt gegen einen Baum. Dabei wird der Fahrer, der keinen Führerschein besitzt, so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen erliegt.

Die Polizei, die nicht angepasste Geschwindigkeit auf nasser Fahrbahn als Unfallursache in Betracht zieht, hat einen Sachverständigen in die Ermittlungen eingebunden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 5.000 Euro. (ots/r)

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KIRCHHAIN. Am Freitagmorgen gegen 7 Uhr traute der Angestellte einer Tankstelle in der Frankfurter Straße seinen Augen nicht. Ein Mann steuerte seinen großen SUV aufs Gelände, stieg aus, betrat nur mit Unterhose und dünner Jacke bekleidet den Verkaufsraum, nahm sich eine Flasche Wodka aus dem Regal, trank einen ordentlichenSchluck daraus, verließ die Tankstelle mit Flasche und den Worten "hab kein Geld", setze sich in sein Auto und fuhr davon.

Die Ermittlungen führten die sofort verständigte Polizei zu dem Fahrer. Dieser hatte es tatsächlich unfallfrei nach Hause geschafft. Der in Kirchhain wohnende Mann stand erheblich unter Alkoholeinfluss. Sein Alkotest um 8.24 Uhr zeigte über 2,6 Promille an. Die Polizei veranlasste die notwendigen Blutproben und stellte den Führerschein sicher. Im Verlauf der weiteren Maßnahmen ergaben sich immer mehr Anhaltspunkte dafür, dass der Mann dringen ärztliche Hilfe benötigt. Die Polizei brachte ihn daher in ein psychiatrisches Krankenhaus - die Fahrerlaunbis wurde eingezogen.

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KIRCHHAIN/MARBURG. Einen alkoholisierten Autofahrer hat die Polizei in der Nacht zu Samstag in der Innenstadt von Kirchhain gestoppt. Den Führerschein des Mannes konnten die Beamten nicht einziehen - der 37-Jährige hat nämlich überhaupt keinen.

Die Beamten veranlassten bei dem Promillefahrer eine Blutentnahme. Gegen ihn ergingen Strafanzeigen wegen Fahrens unter Alkoholeinwirkung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Am helllichten Tag betrunken am Steuer
Den Führerschein eines 53-jährigen Autofahrers stellte die Polizei dann am Sonntagnachmittag auf der B 3 bei Marburg sicher: Der stark alkoholisierte Autofahrer war in Höhe der Kupferschmiede zu einer Kontrolle angehalten worden. Auch hier folgte eine Blutentnahme, der Fahrer wurde zudem angezeigt. (ots/pfa)  


In Höhe Kupferschmiede war es Ende Mai zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen:
Mit Audi Q3 frontal gegen Baum: Fahrer (54) stirbt (31.05.2017)

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KIRCHHAIN. Ein Mountainbike im Wert von 1800 Euro haben unbekannte Diebe im Ortsteil Anzefahr gestohlen. Das schwarze Fahrrad stand im Hohlweg in einem Nebengebäude. Der Besitzer und die Polizei hoffen auf Zeugenhinweise. 

Bei dem gestohlenen MTB handelt es sich um ein schwarzes Mountainbike der Marke BMC, Modell Teamelite. Der Diebstahl des unverschlossenen Fahrrades ereignete sich zwischen Montagabend, 23.30 Uhr, und Dienstagmorgen, 7 Uhr.

Hinweise erbittet der Polizeiposten in Kirchhain, Telefon 06422/3041. (ots/pfa)  

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AMÖNEBURG. Einen herannahenden Güterzug übersehen hat am Dienstagmittag eine 72 Jahre alte Autofahrerin an einem unbeschrankten Bahnübergang am Ortseingang von Amöneburg: Der Wagen der Rentnerin wurde vom Zug erfasst, zur Seite geschleudert und stark beschädigt. Die Autofahrerin kam mit leichten Verletzungen davon.

Die Fordfahrerin hatte gegen 11.45 Uhr offensichtlich den aus Richtung Kirchhain kommenden Zug, trotz blinkenden Rotlichts am Andreaskreuz, übersehen. Der Lokführer leitete laut Bundespolizei zwar noch eine Schnellbremsung ein, konnte den Aufprall aber nicht mehr verhindern. Die unter Schock stehende Rentnerin kam zur ärztlichen Behandlung in das Marburger Klinikum.

Der Güterzug war auf der Bahnstrecke 3950 von Kirchhain in Richtung Nieder-Ofleiden unterwegs gewesen. Die Bahnstrecke, auf der ausschließlich Güterverkehr stattfindet, war bis etwa 13.15 Uhr gesperrt. Der Zug konnte anschließend seine Fahrt fortsetzen. Angaben zur Schadenshöhe und zur Unfallursache lagen zunächst nicht vor. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen. Am Einsatz beteiligt waren auch zwei Streifenwagen der Polizei Stadtallendorf.

Hinweise der Bundespolizei
Der Schienenverkehr hat am Bahnübergang immer Vorrang, denn der Bremsweg eines Zuges ist wesentlich länger als der eines Autos. Ob Blinklicht oder Dauerlicht am Bahnübergang: Rot bedeutet immer Stopp, auch wenn die Schranke - falls vorhanden - noch geöffnet ist. "Wer diese Gefahrenzeichen missachtet, riskiert sein eigenes Leben und gefährdet andere", sagte am Nachmittag der Sprecher der Bundespolizeiinspektion Kassel, Klaus Arend.

In der Vergangenheit waren laut Arend zum Beispiel schlechte Sicht durch die tief stehende Sonne oder Ablenkung durch Musik beziehungsweise Handyklingeln Ursachen von ähnlichen Unfällen an Bahnübergängen. "Wir raten daher: Im Zweifelsfall Radio ausschalten, anhalten und Fenster öffnen, um das akustische Signal der Schrankenanlage oder den Achtungspfiff des Zuges wahrnehmen zu können. Ein prüfender Blick kann Leben retten", sagte der Sprecher. (ots/pfa) 

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MARBURG-BIEDENKOPF. Die Fahrer eines weißen VW Polos und eines grauen Ford Focus' haben sich ein riskantes Rennen einmal quer durch den Landkreis geliefert. Abgesehen von der vermutlich deutlich überhöhten Geschwindigkeit gefährdeten sie durch Überholmanöver und das Fahren "Stoßstange an Stoßstange" andere Verkehrsteilnehmer. Außerdem missachteten sie nach Zeugenaussagen eine Ampel und etliche Sperrflächen. Die Polizei ermittelte zwei Tatverdächtige und sucht Zeugen.

Auf der Kraftfahrstraße kam es am Samstagabend zwischen den Anschlussstellen Niederweimar und Gisselberg zu einem ersten Vorkommnis. Der Fahrer des von hinten mit großer Geschwindigkeit herankommenden weißen Polo zog plötzlich vom linken auf den rechten Fahrstreifen, überholte ein Auto rechts und wechselte sofort wieder auf die linke Spur. Damit quetschte er sich in die Lücke des vorausfahrenden Lastwagens auf dem rechten Fahrstreifen und des überholten Autos. Dessen Fahrer konnte nur durch starkes Abbremsen einen Unfall verhindern.

Im nächsten Moment hatte dieser Autofahrer aber den grauen Ford Focus hinter sich, der sozusagen an seinem Heck klebte und ihn so nötigte, sofort nach dem Überholen des Lastwagens den linken Fahrstreifen zu verlassen. Möglicherweise hat der Lastwagenfahrer diese Vorfälle beobachtet. Er wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Während der Weiterfahrt durch Marburg bis nach Stadtallendorf seien beide Autofahrer über doppelte, durchgezogene Linien und Sperrflächen gefahren, um andere Autofahrer zu überholen. Die Polizei hofft auch hier auf Zeugen unter den überholten Autofahrern, die sich an diese Fahrmanöver von Polo und Focus erinnern. Weitere Zeugen könnten insbesondere Autofahrer sein, die gegen 18.20 bis 18.25 Uhr auf der Bundesstraße 454 an der Ampel zur Kreissstraße 14 (Hof Netz/Abzweig nach Kirchhain/Langenstein) standen. Beide Autofahrer passierten diese Ampel wohl bei Rotlicht und mussten dazu sogar durch den Gegenverkehr fahren, um bereits wartende Autos zu umfahren. Zudem musste der Gegenverkehr deswegen abbremsen.

Die Polizei ermittelte zwei Tatverdächtige im Alter von 21 und 22 Jahren. Zeugen der geschilderten Vorfälle und Zeugen, die Angaben zum Fahrverhalten der beiden Tatverdächtigen in dem Polo und dem Focus machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei Stadtallendorf in Verbindung zu setzen. Die Telefonnummer lautet 06428/93050. (ots/pfa) 

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CÖLBE. Ein Ausweichmanöver vor einem Fuchs hat am Donnerstagmorgen zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B 62 geführt. Dabei erlitten drei Menschen schwere Verletzungen.

Die Bundesstraße war zwischen den dem Cölber Eck (B 3/B 62) und Kirchhain für die Unfallaufnahme, die Arbeit des angeforderten Sachverständigen und wegen der Bergungs- und Reinigungsarbeiten von 8 bis 12.45 Uhr voll gesperrt.

Nach den ersten Ermittlungen und bestätigenden Zeugenaussagen fuhr eine 24 Jahre junge Frau mit ihrem blauen Skoda über die Bundesstraße von Marburg nach Kirchhain. Zeitgleich waren ein 50-jähriger Mann aus Wetter in einem grauen Golf und ein 25-jähriger Mann aus Rauschenberg in einem roten Mercedes in entgegengesetzte Richtung unterwegs. Etwa beim Sportplatz Bürgeln lief plötzlich aus Sicht der Skodafahrerin von rechts ein Tier, wie sich später herausstellte ein Fuchs, über die Kraftfahrstraße.

Die 24-jährige Frau aus Gießen bremste, wich aus und geriet dabei ins Schleudern. Sie verlor die Kontrolle über ihr Auto, geriet auf die Gegenfahrbahn und prallte mit den beiden entgegenkommenden Autos zusammen. Durch die Kollision wurden die Autos noch in die Leitplanke gedrückt. Rettungswagen brachten alle drei verletzten Personen nach notärztlicher Erstversorgung ins Krankenhaus.

Abschleppunternehmen bargen die nicht mehr fahrbereiten Autos. Die Staatsanwaltschaft Marburg ordnete zur Rekonstruktion des Unfallhergangs ein Gutachten an. Angaben über die Schadenshöhe machte Polizeisprecher Martin Ahlich nicht. (ots/pfa)  

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