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ACHENBACH. Am Dienstagnachmittag sollte in Siegen in der Achenbacher Straße im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle ein mit drei Personen besetzter BMW durch die Polizei angehalten und kontrolliert werden. Als der Fahrer die Anhaltesignale der Polizei sah, gab er Gas: Der 32-Jährige kümmerte sich nicht mehr um die Verkehrsvorschriften und flüchtete quer durch das Stadtgebiet. Dabei beschleunigte der 32-Jährige innerorts mitunter auf über 90 km/h und missachtete auch Rotlicht zeigende Ampelanlagen.

In Eiserfeld ließ der 32-Jährige sein Fahrzeug an einem Firmengelände plötzlich stehen und flüchtete zu Fuß weiter. Den Polizeibeamten gelang es jedoch, den Flüchtigen bereits nach kurzer Verfolgung zu stellen und vorläufig festzunehmen. Auch die beiden Mitfahrer wurden noch in der Nähe des Autos angetroffen und ebenfalls festgenommen.

Aufmerksame Zeugen hatten beobachtet, dass die beiden Mitfahrer irgendetwas in der Nähe des BMW abgelegt hatten. Nach kurzer Suche fanden die Polizisten illegale Betäubungsmittel.

Der 32-jährige Fahrer des BMW stand unter Drogeneinfluss und hatte keinen Führerschein. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss, wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Die Drogen stellte die Polizei sicher.

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Mittwoch, 18 Januar 2012 16:24

Kulinarisches aus dem Spessart

DIEMELSEE - HERINGHAUSEN * Im malerisch schönen  Ort Heringhausen wird am  Samstag, den 21. Januar 2012 der Berufsjäger Erich Glück  seinen  legendären Zigeunerbraten am offen Feuer servieren.

Dieser Braten ist eine Spezialität aus dem Spessart und hat  schon im letzten Jahr die Gaumen der Waldecker beglückt.

Ort:  Dengels Scheune im Heringhäuser Feld

Zeitpunkt:  Ab 13:00 Uhr

Es wird Bier und Schnaps dazu gereicht.

Bitte ein Messer mitbringen.

 

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Sonntag, 08 Januar 2012 15:54

Jagdverpachtung

Jagdverpachtung in Bad Arolsen! Ein Jagdrevier in der Nähe von Bad Arolsen mit einer Groesse von 400 ha ist mit einer Restlaufzeit von 4 - Jahren zu verpachten. Der Waldanteil beträgt 75% , die vorhandenen Reviereinrichtungen müssen übernommen werden! Abschuss: Schwarzwild 35 Stück Rehwild. 25 Stück Angebote unter Chiffre H.J.1984 www.Hessenjäger.de
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Dienstag, 03 Januar 2012 18:39

Jagdhund überfahren

ROSENTHAL. Ein 43 Jahre alter Autofahrer aus Wetter, der nicht im Besitz eines Führerscheins ist, hat einen Jagdhund überfahren und Unfallflucht begangen. Sein Pech: An der Unfallstelle blieb das Kennzeichen des Wagens liegen.

Nach Polizeiangaben von Dienstag war der Autofahrer am Montagnachmittag auf der Landesstraße 3087 von Roda kommend in Richtung Rosenthal unterwegs. In einem Waldgebiet auf halber Strecke lief plötzlich der Jagdhund eines Jägers aus Münchhausen auf die Straße - der Autofahrer überfuhr den Hund. Das Tier, eine Tiroler Bracke, wurde dabei getötet. Ohne anzuhalten setzte der Mann am Steuer des Renaults seine Fahrt in Richtung Rosenthal fort.

Durch den Unfall riss ein Kennzeichen des Wagens ab. Die Ermittlungen bei der Halterin ergaben, dass ihr Ex-Mann mit dem Wagen unterwegs war. Der 43-Jährige stellte sich am Montagabend gegen 21 Uhr bei der Polizei in Marburg. Hier räumte er nicht nur die Unfallflucht ein, sondern gab auch zu, keinen Führerschein zu besitzen. Die Ermittlungen, ob er darüber hinaus den Renault ohne das Wissen seiner Ex-Frau "ausgeliehen" hatte und ob Alkohol im Spiel war, dauern noch an.

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Sonntag, 25 Dezember 2011 10:38

Kuriose Sache

EIMELROD. Im Spätsommer diesen Jahres erhielt Bernd Iske aus Usseln einen Anruf von einer Taxifahrerin mit dem Hinweis, sie habe einen jungen Rehbock, der sich mitten auf der Farhbahn befand, auf der Kreisstraße Richtung Eimelrod mit ihrem Gürtel an einen Baum angebunden.

Bernd Iske, der zuerst an einen Scherz glaubte und nochmals die Fakten abrief, eilte zur besagten Stelle - und tatsächlich, der Bock stand regungslos, apathisch und angebunden mit dem Gürtel der Taxifahrerin neben der Kreisstraße. (siehe Foto)

Da das Revier in den jagdlichen Zuständigkeitsbereich von Bernd Iske fiel, erlöste er das Tier mit einem gezielten Schuss.

Der Tierkörper wurde nach Gießen in das Veterinärmedizinische Institut verschickt, um nach der Ursache für das ungewöhnliche Verhalten des Böckchens zu forschen.

Das Resultat: Durch einen schnell wachsenden Gehirntumor waren dem Bock die Sinnesorgane abhanden gekommen. Wahrscheinlich haben starke Schmerzen den Bock auf die Läufe gebracht und am helligen Tag, orientierungslos zum Verhoffen auf der Straße verleitet.

Einen herzlichen Dank an die Taxifahrerin!

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Montag, 19 Dezember 2011 08:56

Nachsuche

PADBERG * Wir schreiben den 17. Dezember. In der Nacht hat es wieder geschneit und das Treffen an der Jagdhütte  in Padberg lässt uns hoffen, einige  Sauen  zu strecken. Hier und da wurden bereits Sauen gefährtet, die Wildschäden an den Wiesen weisen das Revier als stark sauenlastig aus. 

Wie immer werden wir von  Stefan Völlmeke herzlich begrüßt, für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Brötchen, Frikadellen und Süßigkeiten, nebst Kaffee und Kuchen, runden das Frühstück  ab.

Das Überprüfen der Jadscheine ist reine Formsache, jeder hat natürlich seinen Jagdschein dabei, die Einteilung der Schützen und Hundeführer  erfolgt mit Zustimung des Reviernachbarn und Beständers H. Arnolds. Hier macht sich die gute nachbarschaftliche Beziehung zwischen den beiden Beständern bemerkbar.

Das erste Treiben wird am Eisenberg  direkt am Diemelsee oberhalb der Sperrmauer durchgeführt. Hier liegen  immer die Sauen fest. Die 2 km von der Sperrmauer bis zum Gipfel müssen die Geländewagen duch den Schnee pflügen. Wir kommen aber gut an und ich entscheide mich, die alte Wachtelhündin als Reserve im Auto zu lassen. Die beiden jungen Wachtelhunde EMMA und KALLE sollen erstmalig ohne Unterstützung der Mutter eine  Fichtendickung durchstöbern.

Ich schnalle die Hunde, die sofort die Dickung annehmen und systematisch mit mir die Fichtenschonung durchkämmen. Leider befindet sich kein Schwarzwild in der Dickung. Ich  versuche das Fichtenstangeholz am Nordufer des See´s zu treiben. Die Hunde haben bereits begriffen, dass es in der Dickung nicht´s zu holen gibt,  arbeiten den Hang entlang um abrupt eine bestimmte Stelle im  Schnee zu bewinden. Ich schiebe mich den Hang entlang auf die Hunde zu. EMMA zeigt mit freudig Schweiß, welcher unter 3 Trittsiegeln den Schnee rot färbt. Drei Trittsiegel ??? Nein, denke ich mir, bloß keine Laufverletzung. Das kann lange dauern, auch meinen Auftrag, den Westhang des Eisenbergs zu treiben,  kann ich so nicht weiter verfolgen.

Mein Entchluss ist folgender: Die erfahrene Hündin KIRA aus dem Pkw holen und der Schweißfährte folgen um dem Stück weitere Qualen zu ersparen.

Mittelerweile bin ich durchgeschwitzt als ich am Anschuss ankomme. Die beiden Hunde liegen noch dort wo ich sie abgelegt habe, sehr gehorsam die beiden...Die alte Hündin bewindet den Anschuss, zeigt allerdings keine wirkliche Freude und fängt an, die Schweißfährte auszuarbeiten. Im Schnee kann ich erkennen, das sie richtig ist und die beiden jungen Hunde folgen ihr mit starkem Interesse. Es geht über Stock und Stein, das erste Wundbett finden wir, das zweite und auch ein Tropfbett . Hier hat das Stück verhofft um Kraft zu sammeln. Wir bewegen uns durch eine 15 jährige Fichtenschonung bergab immer der roten Fährte folgend. Die Schneemassen fallen von den Bäumen  in mein Genick, so dass ich mittlerweile am ganzen Körper nass bin. Nach ca. 1500 metern bin ich am Ende meiner Kraft, ich muss ein paar Minuten Pause haben, fange  an zu frieren und folge den Hunden durch eine  Buchrenrauschen / Fichtenanflug Dickung. Nun stellen sich die Behänge der alten Hündin auf, ein untrügliches Zeichen, dass Wild vor uns steht. Meine Mauser 66 S wird repetiert, ich lasse die Hunde ablegen und umschlage die Dickung, allerdings mit mäßigem Erfolg, da das Stück  beim Annähern bereits das Weite sucht. Also zurück zu den Hunden, KIRA straft mich mit einem vielsagenden Blick und schon geht es weiter Richtung Diemel, die Schneefallgrenze haben wir bereits unterschritten, es ist nun kein Schweiß mehr zu erkennen, ich muss mich also auf meine treue Jagdgefährtin KIRA verlassen,  ihr und den beiden jungen Hunden folgen. Mittlerweile bin ich physisch am Ende, total durchnässt möchte ich die Nachsuche abbrechen, als mir ein Schütze signalisiert, das ein krankes Stück Rehwild unter ihm durchgewechselt sei. Er habe es nicht beschießen können, da der Winkel zu spitz war. Nun bekomme ich wieder Energie in Form von Adrenalin zugeführt. Es geht weiter, immer den Hunden folgend ca. 200 Meter bergauf, dann wieder 150 Meter bergab. Meine Knie zittern vor Anstrengung, die Hunde sehen nun auch nicht mehr so frisch aus und vor uns befindet sich  ein Talauschnitt, der vor Kyrillholz nur so strotzt. 

Wir steigen über umgestürzte Bäume, als 3 Frischlinge vor uns hochgehen und ins Nachbarrevier der Gräfin wechseln. Die alte Hündin lässt sich davon nicht beirren und  arbeitet weiter . Die beiden jungen Hunde folgen der erfahrenen Leithündin, bis diese mir durch ihr Verhalten anzeigt, dass das verletzte Tier sich unmittelbar vor uns befindet. Nun gehe ich kein Risiko mehr ein. Das Stück muss zur Strecke kommen und zwar jetzt . Das Kommando  " voran "  lässt die Hündin pfeilschnell über einen Wildwechsel in eine Fichtenschonung einbrechen. Die jungen Hunde hinterher. Das Stück Rehwild wird sofort gestellt, der Kehlgriff der erfahrenen Hündin lässt das Stück verenden, bevor ich am Ort des Geschehens bin. Meine Klinge aus 440 er Stahl bohrt sich dennoch  in die Kammer des Tieres und beendet aus Sicherheitsgründen dessen Leben.

Total erschöpft lasse ich die Waffe fallen, ich bin nun ausgelaugt und fange erbärmlich an zu frieren. Die alte Hündin nimmt das Stück in Besitz und zeigt den beiden jungen Hunden ihre Zähne. Auch  mir wird unmissverständlich klar gemacht: " keinen Schritt weiter, sonst tuts weh " Nun, ich kenne meine Hündin, nach kurzer Zeit nehme ich  das Stück Rehwild hoch und ziehe es durch Berg und Tal zur Strasse. Per Handy erreiche ich Marco Bücker, der mir zusichert mit dem Lada in Kürze bei mir zu sein.

Um es kurz zu machen... Ich bin froh, das Leiden des Stückes beendet zu haben. Abends beim Strecke legen werden die Hunde von Stefan Völlmeke gelobt und  ich erhalte zusammen mit dem Schützen ELMAR einen Bruch.

Ein ereignisreicher Jagdtag nähert sich dem Ende .

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Freitag, 16 Dezember 2011 08:18

Gemeinschaftsjagd

BAD WILDUNGEN   Seit zwei Jahrzehnten findet in den Revieren um Bad Wildungen eine Kreisübergreifende Ansitzdrückjagd ( Waldeck - Frankenberg / Fritzlar - Homberg statt.

Acht Reviere nahmen an dieser Drückjagd teil.

Waren es im vergangenen Jahr noch 106 erlegte Schwarzkittel, so mussten an dieser Jagd 52 Sauen durch  41 gute  Schützen ihr Leben lassen.

Die Bestände der Sauen sind durch die nasse Witterung im Frühjahr trastisch zurück gegangen, da ein Großteil der Frischlinge nicht überlebt hat.

Die Landwirte wird es freuen, sind die Wildschäden an Mais, Grünland  und Getreide stark zurück gegangen.

Text : Klaus Rohde

 

 

 

 

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Dienstag, 29 November 2011 14:41

Einmal Russland und zurück

Richtung Kirov...das monotone Rattern des Zuges wirkt einschläfernd. Seit gut einer Stunde befinden wir uns auf dem Weg von Moskau nach Kirov. Immer Richtung Osten. Noch 900 Kilometer bis zum Ziel. Die Abteils sind mit rotem Samt ausgeschlagen, sehr luxuriös und weiträumig. Einziger Nachteil: Die Fenster lassen sich nicht öffnen !! Unsere hübsche Begleiterein Maria versorgt uns mit Informationen über Land und Leute, dabei  schaue ich immer wieder aus dem Fenster und sehe die gleiche Landschaft an mir vorbei ziehen.  Birken, Fichten, Seeen und enlose Steppe wechseln sich ab. So muss es den deutschen Landsern gegangen sein, als sie in Gefangeschaft Richtung Sibirien transportiert wurden...für viele eine Reise ohne Rückfahrtschein.

Stefan und Richard In den Nachbarabteilen sitzen der Münchner Stefan und Richard aus dem Frankenland. Stefan ist Besitzer einer Personalagentur, 40 Jahre alt und ein Hühne von Mensch. Richard ist ein pensionierter Sparkassendirektor, der es mit seinen 66 Lenzen  noch mal wissen will. Allein, seine Knie machen ihm zu schaffen und Thomas und ich haben  Mitgefühl mit Richard. Und... wir sind uns schon jetz einig, Jagderfolg wird er nicht haben. Nun, wir sollten uns gehörig täuschen. Es wird eine Flasche Schnaps auf den Tisch gestellt, ein jeder hat seine Geschichte zu erzählen und schnell hat man Freunschaft geschlossen.

Alkohol und seine Folgen Wir spielen Karten, trinken Tee mit Rum und Essen aus dem Rucksack unsere mitgebrachte Verpflegung. Maria, unserer Dolmetscherin gesellt sich ebenfalls zu uns und bemerkt nur am Rande, dass sich einige Herren in den anderen Abteils mit Alkohol zuschütten. Wodka, Wodka, Wodka....flaschenweise. Nun, uns soll`s nicht stören, denke ich mir und schlafe auf meiner Pritsche ein. Geweckt werde ich durch lautes Schreien auf dem Gang. Einige alkoholgeschädigte Jäger  versuchen eine junge Reisebegleiterin zu vernaschen, die sich vehement dagegen wehrt. Unser Hühne Stefan macht dem ganzen mit ein paar Armbewegungen ein Ende und schmeisst die Bande in´s Abteil. Wiederstand ist hier zwecklos...

Teil 3 folgt in Kürze

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Sonntag, 20 November 2011 08:29

Jagd im Upland

Hemmighausen .  Am gestrigen Samstag wurden in der Gemeindejagd Hemmighausen ( Upland ) 2 Sauen,  2 Stück Rehwild  und 1 Waschbär gestreckt.

Insgesamt wurden allein im Hemmighäuser Revier 30 Sauen aufgemüdet.

Das gemütliche Beisammensein und das Schüsseltreiben fand im Gemeindehaus statt.

Text: Klaus Rohde

 

 

 

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Mittwoch, 16 November 2011 13:29

Einmal Russland und zurück

Korbach / Kirov. 

Planung   Im Dezember des Jahres 2003 sitze ich mit meinem Freund Thomas Göpp aus Korbach bei einem Glas Rotwein in meiner Jgdhütte und wir  besprechen zu x -ten Male unsere geplante Jagdreise nach Russland.  Wir kennen  uns aus Bundeswehrzeiten als wir bei den Panzergrennadieren in der Pommernkaserne in Wolfhagen Dienst versahen. Vier Jahre des philosophierens der Verbindungsaufnahme zu renomierten Jagdreiseveranstaltern und das studieren von Angeboten sollen nun ein Ende finden.  Wir möchten auf Birkhahn und Auerhahn jagen. Thomas fasst den Entschluss einen Jagdreisevermittler aus Süddeutschland zu beauftragen. Kostengünstig, gut und seriös muss er sein. Da Thomas gut mit Geld umgehen kann, verlasse ich mich auf sein Können und bereits im Januar 2004 haben wir die Tickets nach Russland in der Hand. Das Ziel heisst Kirov und liegt  ca. 1000 Km nord -östlich von Moskau. Abflugtag von Frankfurt  ist der 28. April...

Warten Die lange Zeit bis zum Start mit der Lufthansa  ( Wir haben die teure Variante gewählt )  verbringen wir mit den nötigen  Formularen, Kauf eines Waffenkoffers, Papiere wie Waffenbesitzkarten, Ausrüstungsgegenständen die es gilt zu erweben und natürlich unsere Waffen. Da ich die Verhältnisse in Rusland nicht kenne, entscheide ich mich, meine teure Bockdoppelflinte im Waffenschrank zu lassen und eine russische  BDF  ( Baikal ) für 1000 ,-€ zu kaufen.

Moskau Nach einigen Stunden Flugzeit erreichen wir Moskau, der Airport enttäuscht mich . Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Die Polizei und auch das Personal an den Einreiseschaltern schauen einen so an, wie die VoPo`S zu DDR Zeiten als man den Transitweg nach Berlin bereiste. Stechender Blick, keine Mimik die etwas verrät, die Gestiken ( Wink )  deutlich... Der nächste bitte .

Flughafen Na, das kann ja heiter werden, denke ich mir und unser " Ostfeldzug "   bekommt einen bitteren Beigeschmack. Das wir nicht mit wehenden Fahnen begrüßt werden, leuchtet ein, diese Art aber befremdet uns. Der nächste Ärger lässt nicht auf sich warten, die Waffeneinfuhr von einem Jagdgast aus Amerika wird abgebrochen, da er bei dem Eintrag der Waffennummer ein U mit einem V verwechselt hat. Nichts  zu machen, entscheidet der Polizist in Uniform, die Waffe wird konfesziert. Oder Rückreise nach USA. Alles Reden nutz nichts, der Beamte ist und bleibt stur. Unser Verbindungsmann ( ein Russe Namens Sergej ) kommt mit einiger Verspätung demn Amerikaner zur Hilfe und im Nu hat sich die Sache ( wie auch immer ) geklärt . Der Ami kann mit seiner Waffe einreisen . Alles ist gut.

Bahnhof  Der Weg vom Flughafen zur Bahn geht quer  mit einem Bus durch Moskau, ich sehe am Eingang die überdimensional großen Panzersperren, bis hier waren die vorderen Spitzen der Heeresgruppe Mitte im II Weltkrieg voran gekommen. Ich sehe aber auch IKEA, Werbung von Coca Cola und Mc. Donald.  Am Bahnhof angekommen, sehe ich viel Elend, alte Mütterchen verkaufen Kartoffeln oder Pfannkuchen um sich über Wasser zu halten. Viele Junge Menschen mit  übermäßigem Alkoholkonsum vegetieren vor sich hin.

Maria  Nun erleben wir unsere erste große Überraschung, unsere Dolmetscherin, Maria wird uns vom Verbindungsmann vorgestellt. Eijeijeijeijei....mein lieber Herr Gesangverein denke ich mir und  werde mir sogleich bewusst, dass ich zu Hause eine junge Frau mit Kind und Heim  zurück gelassen habe. Maria ist blond, 19 Jahre jung,  tolle Figur und einen Akzent in der Stimme, die den eigenen Lendenbereich aktivieren. Allerdings sehe ich in den Gesichtern der anderen Jagdgäste den gleichen Ausdruck und denke mir, wie das problemlos 13 Stunden in der Bahn von Moskau nach Kirov weiter gehen soll...

Teil II erscheint in einigen Tagen.....

Text: Klaus Rohde

 

 

 

 

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