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Montag, 11 Oktober 2021 07:42

Holzstapel angezündet - Wehren im Einsatz

BAD AROLSEN/VOLKMARSEN. Mehrere Brandeinsätze hatten die Wehren aus Volkmarsen und Bad Arolsen am Sonntag zu bewältigen - vermutlich wurden die Feuer vorsätzlich gelegt.

Wie der Bad Arolser Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer auf Nachfrage mitteilte, waren 60 Freiwillige an den Löscharbeiten beteiligt. Alarmiert wurden die Wehren Bad Arolsen, Helsen, Külte, Volkmarsen und Ehringen um 14.19 Uhr, nachdem Passanten einen brennenden Holzpolter gemeldet hatten. In einem Waldstück zwischen Külte und Helsen brannte ein aufgeschichteter Holzstapel. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung am Bickersbusch sichtbar. Mittels zwei C-Rohren wurde sofort mit der Brandbekämpfung begonnen, die Kameraden aus Helsen verlegten zeitgleich eine Schlauchleitung zur Sicherstellung der Wasserversorgung. Um besser an die Glutnester zu gelangen, wurde ein Rückeschlepper angefordert. Nach ersten Informationen wurde das Feuer an der Rückseite an den Fichtenstämmen des etwa 40 Meter langen Holzstapels gelegt.

Zweiter Holzstapel brennt

Noch während der Löscharbeiten am Bickersbusch, wurden die Volkmarser Wehren aus dem Einsatz herausgelöst, weil die Leitstelle um 16.21 Uhr erneut einen Brand zwischen Lütersheim und Neu-Berich gemeldet hatte. Auch hier war ein Holzstapel angezündet worden. Mit einem C-Rohr konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden. Im Einsatz standen die Wehren aus Lütersheim, Volkmarsen und Ehringen. Auch in diesem Fall geht die Polizei nicht von Selbstentzündung aus.

Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen nimmt die Polizei Bad Arolsen unter der Rufnummer 05691/97990 entgegen.  

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Sonntag, 03 Oktober 2021 11:01

Frankenauer Wehren löschen Ballenpresse

FRANKENAU. Rund 30 Einsatzkräfte der Wehren aus Frankenau, Allendorf (Hardtberg) und Altenlotheim rückten am Samstag gegen 18 Uhr in die Feldgemarkung zwischen Frankenau und Mengershof aus. Gemeldet war eine brennende Landmaschine.

Wie Einsatzleiter Andre’ Hesselbein mitteilte, hatte sich ein Rundballenpresse bei Silagearbeiten durch einen technischen Defekt selbst entzündet. Ein Lohnunternehmer aus einem Vöhler Ortsteil hatte mit seinem 711er Fendt mit angehängter Ballenpresse bereits etliche Hektar bearbeitet, als starker Qualm die Aufmerksamkeit des Fahrers auf sich zog. Geistesgegenwärtig wurden Feuerlöscher bereitgestellt und die heißgelaufenen Lager abgelöscht.

Bei Eintreffen der Wehren war kein offenes Feuer mehr zu erkennen, lediglich Rauch stieg aus der Ballenpresse auf - mit einem Schnellangriff aus dem mitgeführten Tanklöschfahrzeug wurde die Presse "bewässert", danach mit Löschschaum abgedeckt und später mit der Wärmebildkamera überprüft. Die ebenfalls auf Alarmfahrt befindliche Feuerwehr aus Frankenberg konnte den Einsatz abbrechen und in ihren Stützpunkt zurückkehren.

Die Schadenshöhe an der grünen Mc Hale ist nicht bekannt.

Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 21 September 2021 08:59

Zeuge befreit Fahrer aus brennendem Fahrzeug

HÖXTER. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der L 951 zwischen Nieheim-Merlsheim und Bad Driburg-Reelsen war am Sonntag, 19. September, ein Nissan Qashqai zunächst gegen einen Baum geprallt und dann in Brand geraten.

Der Unfall ereignete sich gegen 21.10 Uhr. Nach erster Einschätzung der Polizei war der 36-jährige Nissan-Fahrer aus Merlsheim kommend in Fahrtrichtung Reelsen unterwegs gewesen. In einer Rechtskurve kam er aus noch ungeklärten Gründen nach links von der Fahrbahn ab, fuhr einige Meter über den Grünstreifen und prallte dann gegen einen Baum. Daraufhin fing der Wagen im Motorraum Feuer.

Ein zufällig entgegenkommender Autofahrer sah den brennenden Wagen am Straßenrand, hielt an und konnte den Nissan-Fahrer, der sich noch angeschnallt auf dem Fahrersitz befand, aus dem Fahrzeug ziehen. Gemeinsam mit zwei weiteren Zeugen kümmerte er sich um die Erstversorgung, bis die Rettungskräfte eintrafen. Der Nissan-Fahrer wurde anschließend aufgrund seiner schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die alarmierten Feuerwehrkräfte konnten das Unfallfahrzeug schnell löschen, aber nicht verhindern, dass es vollständig ausbrannte. Der Sachschaden wird einschließlich zweier verbrannter Bäume wird auf rund 25.000 Euro geschätzt.  Das Fahrzeug wurde sichergestellt, die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern noch an. (ots/r)

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LICHTENFELS. Im Lichtenfelser Ortsteil Münden liegen die Nerven der Bewohner derzeit blank - erneut hat ein Unbekannter gezündelt und einen Schuppen in Flammen aufgehen lassen.

Gegen 23.40 Uhr hat ein Zeuge über die Notrufnummer 112 Feuerschein im Bereich des Sportplatzes an der Brückenstraße gemeldet. Eine Scheune steht in Münden in Vollbrand, lautete die Information. Daher wurden die Wehren Münden, Rhadern, Dalwigksthal, Sachsenberg, Neukirchen und Goddelsheim alarmiert. Wie immer bei gemeldeten "F3" Einsätzen werden die Lichtenfelser Kameradinnen und Kameraden aus Medebach (NRW) unterstützt. Der komplette Löschzug mit der Drehleiter war kurz nach der Alarmierung am Einsatzort um die Lichtenfelser zu unterstützen. Die Drehleiter kam nicht zum Einsatz. 

Wie Einsatzleiter Klaus Debus mitteilt, handelte es sich nicht um einen Scheunenbrand, sondern um einen brennenden Geräteschuppen, in dem Metalle, Brennholz und einige Strohballen gelagert waren. Mittels Schnellangriff konnte das Feuer zunächst unter Kontrolle gebracht werden. Im Nachgang brachte der Stadtbrandinspektor die Wärmebildkamera zum Einsatz - es folgten nochmals Nachlöscharbeiten unter Beimischung von Löschschaum. Insgesamt beteiligten sich 75 Ehrenamtliche an den Löscharbeiten. Zur Absicherung war eine RTW-Besatzung aus Dalwigksthal vor Ort - verletzt wurde aber niemand, wie Klaus Debus mitteilte.

Da sich weder selbstentzündende Stoffe oder Brandbeschleuniger im Schuppen befanden, noch elektrische Anschlüsse vorhanden sind, kommt eine Selbstentzündung nicht infrage. Die Polizei wollte sich nicht zur Brandursache äußern und bestätigte, dass Brandermittler am Sonntag mit der Arbeit zur Klärung der Ursache beginnen werden. In jüngster Vergangenheit hat es im Nahbereich von Münden schon einmal gebrannt. Auch in diesem Fall sucht die Polizei Zeugen.

Wer Hinweise zur Brandursache geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizei in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 in Verbindung zu setzen.  

Link: Brandstifter in Lichtenfels unterwegs - Polizei bittet um Hinweise (18.08.2021)

Link: Einsatzstandort am 28. August bei Münden.

Publiziert in Feuerwehr

LICHTENFELS. Gleich viermal musste die Feuerwehr am Dienstag und Mittwoch nach Münden ausrücken. Dreimal brannten Strohballen, einmal ein Radlader, so Polizeisprecher Dirk Richter.

Der erste Brand wurde am Dienstag gegen 10 Uhr gemeldet. Die Feuerwehr löschte einen Strohballen auf den Orkewiesen in der Nähe des Sportplatzes in Lichtenfels-Münden ab. Gegen 16.45 ging die zweite Brandmeldung ein, diesmal brannten zwei Strohballen an der gleichen Örtlichkeit.

Gegen 22.30 Uhr kam es zu einem Brand eines Radladers bei einem Außengehöft zwischen den Lichtenfelser Stadtteilen Münden und Neukirchen. Die Feuerwehr konnte den brennenden Radlader ablöschen, Gebäude wurden nicht beschädigt, auch Personen kamen nicht zu Schaden. Den Sachschaden schätzten die aufnehmenden Polizisten auf etwa 20.000 Euro.

Schließlich ging am Mittwoch gegen 01.15 Uhr die nächste Brandmeldung ein. Es brannten diesmal etwa 15 Strohballen, wieder auf den Orkewiesen beim Mündener Sportplatz. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Die Polizeistation Frankenberg hat die Ermittlungen aufgenommen. Da die Polizei Brandstiftungen nicht ausschließen kann, bittet sie unter der Telefonnummer 06451/72030 um Hinweise aus der Bevölkerung.

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Freitag, 13 August 2021 19:08

Rundballenpresse steht in Vollbrand

FRANKENBERG. Im letzten Moment hat ein Landwirt seine Rundballenpresse am Freitagabend vom Schlepper abgekoppelt - trotzdem entstand ein Schaden an der Maschine von 80.000 Euro.

Vermutlich war ein Lager heißgelaufen, als der Landwirt in unmittelbarer Nähe zur Kreisstraße 99 auf einer Wiese zwischen Willersdorf und Bottendorf Rundballen produzierte. Aufsteigender Rauch signalisierte dem Landwirt, dass die Rundballenpresse Feuer gefangen hat, daher entschloss sich der Landwirt die Maschine vom Schlepper zu trennen. Keine Minute zu früh, wie sich herausstellen sollte - Flammen schlugen aus der Maschine in die Höhe. Umgehend wurde die Leitstelle Waldeck-Frankenberg über Handy informiert, die um 16.45 Uhr die Feuerwehren aus Frankenberg, Willersdorf und Dörnholzhausen alarmierte.

Einsatzleiter Martin Trost übernahm die Führung der 29 Einsatzkräfte. Unterstützt von Philip Windisch gingen die Trupps mit zwei C-Rohren und unter Atemschutz gegen die in Vollbrand stehende Rundballenpresse des Herstellers Krone vor - dabei wurde auch Netzmittel eingesetzt. Alle Versuche die Maschine wenigstens teilweise zu retten, schlugen aufgrund der Hitzeentwicklung fehl. Rund 80.000 Euro wird der Ersatz der Rundballenpresse mit Foliermaschine kosten.

Protokolliert hat die Polizei Frankenberg den Vorgang - verletzt wurde niemand.

Link: Einsatzstandort am 13. August 2021 bei Willersdorf.

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Freitag, 13 August 2021 07:03

Strohlager brennt am Zollhaus

DIEMELSEE. Gegen 2.10 Uhr am Freitagmorgen rückten die Diemelseer Feuerwehren zu einem Brand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Gemarkung Wirmighausen aus - weil die Gefahrenlage mit "F3" bewertet wurde, unterstützte die Korbacher Wehr die Löschaktion mit einem Tanklöschfahrzeug und dem Atemschutzgerätewagen. Nicht eingesetzt wurde die mitgeführte Drehleiter. Ebenfalls alarmiert wurde die Wehr aus Bad Arolsen, die mit einem TLF unterstützte.

Wie Einsatzleiter Uwe Becker mitteilte, war ein Strohlager auf dem "Schweizerhof" in Brand geraten. Dichte Rauchentwicklung und heller Feuerschein waren im Nachthimmel von weitem zu erkennen. Rund 90 Einsatzkräfte waren im Einsatz um das Strohlager abzulöschen und ein Übergreifen auf andere Gebäude zu verhindern. Etwa 100 Heu- und Strohballen sowie ein Ladewagen, der unter einem grün-beplanten Containerdach stand, wurden Opfer der Flammen.

Beim Eintreffen ließ Becker mehrere Trupps mit Atemschutz ausrüsten um einen schnellen Löschangriff starten zu können. Die Wasserversorgung wurde mittels Hydranten aber auch im Pendelverkehr aus der Ortsmitte in Wirmighausen sichergestellt. Dazu diente auch ein Wasserbassin, das permanent mit dem Löschgut befüllt wurde.

Mit Radladern, Schleppern mit Frontgabel und Muskelkraft musste das Stroh auseinandergerissen werden um an die Glutnester zu gelangen. Immer wieder loderten kleine Feuer auf, die von Löschtrupps bekämpft werden mussten. Gegen 6 Uhr war das Schlimmste überstanden, trotzdem, so Becker, werden sich die Löscharbeiten bis in den Mittag hineinziehen. Aus diesem Grund bittet der Einsatzleiter die Verbindungsstrecke von Wirmighausen nach Vasbeck oder Gembeck vorerst nicht zu befahren. Tiere wurden nicht verletzt oder getötet, auch deshalb nicht, weil die Rundbogenhalle zum Stall und Haupthaus mit einem gehörigen Sicherheitsabstand aufgebaut worden war. Vonseiten der Bewohner des Hofes gab es kalte und heiße Getränke sowie belegte Brote für die Einsatzkräfte.

Wie der Brand entstand, darüber konnten die Beamten der Polizeistation Korbach noch keine Angaben machen, Brandermittler der Kripo werden die Ursache ermitteln. Die Schadenssumme wird auf 50.000 Euro geschätzt. 

Link: Einsatzstandort der Feuerwehren am 13. August 2021.

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Mittwoch, 11 August 2021 18:23

Küche brennt: Feuerwehreinsatz in Willersdorf

FRANKENBERG. Entzündetes Fett und Essen auf dem Herd in einem Mehrfamilienhaus sorgten an Dienstag für eine starke Rauchentwicklung im Frankenberger Ortsteil Willersdorf.

Mit Martinshorn und Blaulicht rückten die Wehren Willersdorf, Frankenberg und Bottendorf um 17.55 Uhr in die Linnerstraße aus, weil dort im Obergeschoss eines Fachwerkhauses Fett und Essen in Brand geraten waren. Löschversuche der Bewohner blieben erfolglos, sodass die Leitstelle alarmiert wurde. Bei dem Versuch, die Flammen zu löschen, erlitten zwei Personen (65 und 24 Jahre alt) leichte Rauchgasvergiftungen, die aber durch den Rettungsdienst behandelt werden konnten.

Noch während die Polizei, drei RTW und der Notarzt anrückten, konnten sich die Bewohner ins Freie retten. Direkt ließ Einsatzleiter Stefan Stroß drei Trupps mit Pressluftatmung ausrüsten. Mittels C-Rohr drang der erste Trupp vor und löschte das angebrannte Essen sowie Teile der Küche ab. Einen Trupp ließ Stroß in Bereitschaft stehen. Ein dritter Trupp gelangte über die Drehleiter auf das Dach - dort wurden Dachziegeln entfernt und das Gebälk teilweise herausgenommen. Nach einem Löschvorgang und der Überprüfung mit der Wärmebildkamera konnte David Tschirner "von oben" Entwarnung geben.

Die Löschtätigkeiten im Inneren der Wohnung gestalteten sich schwieriger. Mittels Werkzeug musste das Fachwerk teilweise entfernt werden, weil sich Glutnester gebildet hatten. Auch hier konnte schnell gelöscht und mit der Wärmebildkamera eine weitere Gefährdung ausgeschlossen werden. Im Nachgang sperrten Mitarbeiter des Bauhofs die Gefahrenstelle ab.

Noch am Abend transportierte die DRK-Bereitschaft die Familie mit Bussen zu Bekannten nach Frankenberg. Dort übernachteten die Personen - ein Verbleib in der verrauchten Wohnung in Willersdorf untersagten Polizei und Feuerwehr aus Sicherheitsgründen. Erst am nächsten Morgen (11. August), nachdem der Frankenberger Stadtbrandinspektor Martin Trost eine weitere CO-Messung im Haus hatte durchführen lassen, kehrten die Bewohner zurück ins traute Heim nach Willersdorf.

Über die Sachschadensschätzung liegen unterschiedliche Angaben vor, daher wird sich ein Gutachter der Sache annehmen müssen.

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Mittwoch, 11 August 2021 10:30

Kinder zündeln - Stroh brennt in Scheune

BURGWALD.  Am Dienstagabend ereignete sich ein Scheunenbrand in Ernsthausen im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Im Einsatz waren die Wehren Ernsthausen, Wiesenfeld, Burgwald und Münchhausen mit 40 Einsatzkräften.

Die Feuerwehr Bottendorf war derzeit bei einem Küchenbrand in Willersdorf im Einsatz, daher musste die Feuerwehr Birkenbringhausen für den Grundschutz der Gemeinde Burgwald in Reserve bleiben. Alarmiert wurde durch die Leitstelle Waldeck-Frankenberg gegen 18.10 Uhr unter dem Alarmkürzel "F2, brennt Stroh in Scheune". Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte Stroh unter einem Vordach der Scheune, welches auf das Dach der Scheune inklusive Wohnhaus zu übergreifen drohte.

Erster Einheitsführer Thomas Imhof forderte daraufhin weitere Kräfte nach und lies eine Löschwasserversorgung über das Hydrantennetz aufbauen. Die weitere Einsatzleitung hatte Gemeindebrandinspektor Francisco Ayora Escandell inne. Ein Übergreifen des Feuers auf das Hauptdach konnte durch den eingeleiteten Löschangriff zwar verhindert werden, allerdings wurde das Vordach der Scheune zerstört.

Mittels Unterstützung der Landwirte und deren landwirtschaftlichen Maschinen wurde das Stroh ins Freie gebracht und auseinandergezogen. So konnte es besser abgelöscht werden. Um eine bessere Löschwirkung erzielen zu können, wurde dem Löschwasser Netzmittel beigemischt. Zusätzlich wurde das Stroh mit Mistgabeln bearbeitet. Im Nachgang musste mit einer Wärmebildkamera die Scheune auf Glutnester kontrolliert werden.

Polizei klärt Brandursache zügig auf

Wie die Polizei berichtet, haben zwei zündelnde Kinder aus der Gemeinde Burgwald die Scheune, die als Lagerstätte für landwirtschaftliche Erzeugnisse dient, in Brand gesteckt. Dazu häuften die 9- und 11-jährigen Jungen unter dem Vordach der Scheune etwas Stroh aufeinander und zündeten den Strohhaufen an. Dieser geriet außer Kontrolle und griff auf die ausschließlich mit Stroh gefüllte Scheune über. An dem Gebäude entstand ein Sachschaden von ca. 50.000 Euro. Die beiden Kinder entfernten sich zunächst vom Brandort, konnten aber im Rahmen der Fahndung durch Zeugenhinweise ermittelt und den Erziehungsberechtigten übergeben werden.

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WEMLIGHAUSEN. Dem umsichtigen und schnellen Handeln der Nachbarn ist es zu verdanken, dass ein Schuppenbrand in Wemlighausen am Mittwochnachmittag mehr als glimpflich endete und die Flammen nicht auf das direkt angebaute Wohnhaus übergreifen konnten.

Mehrere Nachbarn hatten gegen 15:00 Uhr bemerkt, dass Flammen und Rauch aus dem Tor eines Schuppens schlugen, der direkt an einem Wohnhaus stand. Die Flammen schlugen bereits an der äußeren Hauswand hoch. Während ein zufällig vorbeikommender Anwohner die Feuerwehr alarmierte, wurden die Hausbewohner, die noch nichts von dem Brand bemerkt hatten, durch eine weitere Nachbarin informiert, damit sie ihr Haus verlassen konnten. Währenddessen hatten ein anderer Nachbar und der Vermieter des Hauses, der ebenfalls in einem Nachbargebäude wohnt, bereits Feuerlöscher zur Hand genommen und den Entstehungsbrand schon vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht.

Die Kameraden der Löschgruppe Schüllar-Wemlighausen konnten ihren Einsatz darauf beschränken, angekokeltes Material aus dem Schuppen ins Freie zu bringen und dort abzulöschen. Außerdem wurde die Hausfassade die zu einer Dachterrasse führte, mit der Wärmebildkamera kontrolliert, um weitere Glutnester und somit die Gefahr eines erneuten Brandausbruchs auszuschließen.

Die Kameraden des Löschzuges Bad Berleburg konnten von der Einsatzstelle abrücken, ohne tätig werden zu müssen. Die Löschgruppe Girkhausen konnte ihren Einsatz bereits auf der Anfahrt abbrechen.

Der DRK Rettungsdienst kümmerte sich vor Ort um eine Hausbewohnerin, die aber vor Ort verbleiben konnte.

Nach Auskunft der Polizei war das Feuer nach dem Abflämmen von Unkraut durch den Hausbewohner entstanden. Der Sachschaden blieb glücklicherweise sehr gering.    

Publiziert in SI Feuerwehr
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