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KORBACH. Am Montagnachmittag nahm die Polizei einen vermutlich desillusionierten 22-Jährigen fest, der an zahlreichen Stellen in der Altstadt von Korbach mit einem Permanentmarker Schriftzüge aufgebracht und dadurch Sachbeschädigungen begangen hat.

Gegen 17 Uhr konnte der 22-jährige Korbacher durch Zivilbeamte der Kriminalpolizei beobachtet werden, wie er durch die Altstadt ging und dabei an zahlreichen Örtlichkeiten mit einem Permanentmarker den Schriftzug "ROKKO WEISSENSEE" aufbrachte. Der Tatverdächtige konnte anschließend durch eine Streife der Polizeistation Korbach vorläufig festgenommen werden. Bei ihm stellten die Polizisten neben zwei schwarzen Permanentmarkern noch einen verbotenen Teleskopschlagstock sicher.

Im Rahmen der Tatortaufnahme konnten bisher mindestens neun Orte festgestellt werden, wo der genannte Schriftzug aufgebacht wurde. Dabei handelte es sich um Mauern, Mülltonnen, Tafeln und Parkscheinautomaten im Bereich Enser Straße, Kirchstraße, Schulstraße und am Obermarkt. Die Höhe des Gesamtschadens steht noch nicht fest.

Der unter Alkoholeinfluss stehende Tatverdächtige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen bei der Polizeistation Korbach entlassen. Er wird sich wegen mindestens neuen Sachbeschädigungen und einer Ordnungswidrigkeit wegen dem unerlaubten Teleskopschlagstock verantworten müssen. Zeugen und mögliche weitere Geschädigte werden gebeten, sich bei der Polizei Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 zu melden.

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KASSEL. Ein Autorennen lieferten sich zwei Mercedesfahrer am Montagabend in der Kasseler Südstadt. Hierbei wurden sie allerdings von einer Zivilstreife des Polizeireviers Ost beobachtet, die eines der beteiligten Fahrzeuge kurz darauf in der Damaschkestraße stoppte und dem gefährlichen Unterfangen somit ein Ende bereitete.

Wie sich anschließend herausstellen sollte, hatte der 30-jährige Fahrer der Mercedes S-Klasse gar keinen Führerschein. Gegen den Mann aus Kassel leiteten die Beamten neben einer Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis auch ein Strafverfahren wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens ein. Dies kann für ihn im Fall einer Verurteilung eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren sowie weitere Konsequenzen durch die Fahrerlaubnisbehörde nach sich ziehen.

Aufmerksam geworden war die Zivilstreife auf die rasante Fahrweise der beiden Pkw gegen 21 Uhr. Im weiteren Verlauf beobachteten die Polizisten, dass sich die beiden Wagen ganz offensichtlich ein Rennen lieferten und rücksichtslos mit hohen Geschwindigkeiten unterwegs waren. In der Damaschkestraße gelang es der Streife, die Mercedes S-Klasse zu stoppen, bevor jemand zu Schaden kam. 

Neben dem 30-jährigen Fahrer saß auch der 23-jährige Fahrzeughalter in dem Pkw. Den jungen Mann aus Melsungen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. (ots/r)

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BAD AROLSEN/TWISTESEE. Mit einem silbergrauen Opel Astra war am Samstag gegen 13 Uhr ein 20-jähriger Mann aus Bad Arolsen auf der Kreisstraße 7 unterwegs - am Ortsausgang von Wetterburg erblickte eine Streifenwagenbesatzung den entgegenkommenden Fahrzeugführer, wendete und setzte zur Verfolgung an. 

Dieses Manöver hatte der 20-Jährige im Rückspiegel ebenso beobachtet und suchte sein Heil in der Flucht. Er bog unerkannt in den Ferienpark am Twistesee ein und stellte dort sein Fahrzeug ab. Bei der anschließenden Fahndung im Nahbereich konnte der Opel im Wendehammer der Freizeitanlage  festgestellt werden. Aus sicherer Entfernung beobachtete die Streifenwagenbesatzung das Objekt und forderte eine Zivilstreife an - diese befuhr die Einfahrt zum Ferienpark just in dem Moment, als der Gesuchte wieder auf die K7 auffahren wollte. Dieses Vorhaben scheiterte an dem eingetroffenen Streifenwagen, der die Zufahrt blockierte. Ohne Widerstand ließ sich der Bad Arolser festnehmen.

Bei der Überprüfung der Personalien stellten die Beamten fest, dass der Mann ohne gültige Fahrerlaubnis ein Fahrzeug geführt hat. Darüber hinaus lag gegen den 20-Jährigen ein Haftfbefehl vor. Nach der Festnahme wurde der junge Mann auf die Polizeidienststelle gebracht und eine Anzeige gefertigt. Im Nachgang konnte der Arolser wieder entlassen werden, auch deshalb, weil er eine Sicherheitsleistung bezahlte, somit konnte der Haftbefehl aufgehoben werden. (112-magazin)

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HOFGEISMAR. Ein 30-Jähriger versuchte in der Nacht zu Dienstag in Hofgeismar mit seinem Ford vor einer Zivilstreife der Polizei zu flüchten, die ihn kontrollieren wollte. Bei seiner waghalsigen Fahrweise kam der Wagen schließlich ins Schleudern und kollidierte mit dem Zivilwagen.

Der Fordfahrer und seine 39-Jährige Beifahrerin warfen während der Flucht vor der Polizei mit Nägeln und Schrauben bestückte Gegenstände aus dem Auto, weshalb sich die beiden nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verantworten müssen. Gegen den 30-Jährigen, der unter Drogeneinfluss stand, keinen Führerschein hat und an dem Ford gestohlene Kennzeichen angebracht hatte, leiteten die Polizisten Ermittlungen wegen zahlreicher weiterer Straftaten ein.

Flucht vor Zivilstreife

Wie die Beamten der Polizeistation Hofgeismar berichten, fiel ihnen der Ford gegen 1.25 Uhr im Hofgeismarer Stadtteil Schöneberg auf, weil sie am Steuer den polizeilich bereits bekannten 30-Jährigen erkannten. Da die Polizisten wussten, dass dieser keinen Führerschein hat, folgten sie dem Wagen auf der Bundesstraße 83 in Richtung Hofgeismar und versuchten ihn anzuhalten.

Der 30-Jährige gab jedoch trotz des am Zivilwagen eingeschalteten Blaulichts und Martinshorns Gas und versuchte offenbar mit seiner rasanten und rücksichtslosen Fahrweise vor der Polizei zu flüchten. Zusätzlich warfen der Fahrer und seine Beifahrerin mehrfach mit Nägeln und Schrauben bestückte Gegenstände aus dem Auto auf die Fahrbahn. Glücklicherweise konnte der Polizist am Steuer des Zivilwagens dank der gebotenen Vorsicht ein Überfahren verhindern.

Unfall zwischen Ford und Zivilwagen

An der Abfahrt "Hofgeismar-Mitte" bog der Fordfahrer nach rechts von der Bundesstraße ab und verlor aufgrund der überhöhten Geschwindigkeit schließlich die Kontrolle über den Wagen. Die nacheilenden Polizeibeamten konnten ihren Zivilwagen nicht mehr rechtzeitig abbremsen und kollidierten mit dem über die Fahrbahn schleudernden Ford.

Da beide Autos nicht mehr farbereit waren, mussten sie von einem Abschleppunternehmen geborgen werden. In dem Ford fanden die Polizeibeamten mehrere Werkzeuge auf, die möglicherweise für Einbrüche genutzt werden sollten. Die am Auto angebrachten rumänischen Kennzeichen wurden in der letzten Woche in Zierenberg gestohlen, weshalb sich der Fordfahrer nun auch wegen des Kennzeichendiebstahls verantworten muss.

Den 30-Jährigen, der derzeit keinen festen Wohnsitz hat und die 39-Jährige Beifahrerin aus Hofgeismar nahmen die Polizisten mit auf das Revier. Weil beide offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, mussten sie sich einer Blutprobe unterziehen.

Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung bei der 39-Jährigen konnte noch eine geringe Menge an Betäubungsmitteln aufgefunden werden, weshalb die Polizisten eine entsprechende Anzeige gegen sie fertigten. Nach der Sicherstellung der Drogen wurde sie schließlich entlassen.

Gegen den 30-Jährigen leiteten die Polizeibeamten Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, Trunkenheit im Verkehr, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung, Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz und die Abgabenordnung sowie Kennzeichenmissbrauchs ein.

Er wurde am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen gegen die beiden Tatverdächtigen dauern an. (ots/r)

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BRAKEL. Die Ostwestfalenstraße mit einer Rennstrecke verwechselt hat offenbar ein Motorradfahrer, den eine Zivilstreife der Polizei Höxter am Montagnachmittag bei Brakel aus dem Verkehr ziehen konnte. Mit einer Spitzengeschwindigkeit von 184 km/h wurde der Motorradfahrer aus Bad Neustadt auf der B 252 gemessen.

Wie die Polizei in einer Presseerklärung mitteilt, war der 44-Jährige am 17. Juni gegen 17 Uhr mit seinem Motorrad der Marke Aprilia aus Richtung Nieheim in Richtung Brakel unterwegs gewesen. Zwischen den Einmündungen der K 2 und der K 18 überholte der Motorradfahrer mehrere Fahrzeuge, obwohl durch den Kurvenverlauf eine Behinderung oder gar Gefährdung des Gegenverkehrs nicht ausgeschlossen werden konnte. Noch bevor ihn die Zivilstreife in Höhe der Annenkapelleanhalten konnte, beschleunigte er bis auf 184 km/h.

Erlaubt sind in diesem Bereich maximal 100 km/h. Er muss nun mit einem Bußgeldbescheid in Höhe von 1000 Euro rechnen, außerdem mit einem Fahrverbot von drei Monaten. (ots/r)

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KASSEL. Zwei Junge Männer wurden in der Nacht zu Donnerstag, dem 22. November bei einem gefährlichen Autorennen erwischt und von der Polizei gestoppt.

Zwei junge Autofahrer aus Niestetal und Kassel rechneten offenbar nicht mit einer Zivilstreife des Polizeireviers Mitte, als sie sich in der Nacht zu Donnerstag ein Rennen auf der Dresdener Straße in Kassel lieferten. Wie die Beamten berichten, überfuhren die beiden Fahrer dabei auch rote Ampeln und erreichten Geschwindigkeiten von ca. bis zu 180 km/h. Wenige Augenblicke später beendete die Streife das gefährliche Unternehmen. Gegen die 22 und 24 Jahre alten Männer leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens ein.  

Die Polizisten mit ihrem Zivilwagen waren gegen 00.40 Uhr am "Großen Kreisel", dem Platz der Deutschen Einheit, auf die beiden BMW SUV aufmerksam geworden, deren Fahrer es eilig zu haben schienen. Im weiteren Verlauf der Fahrt in Richtung der Autobahn 7 beobachteten die Beamten, dass sich die beiden Wagen ganz offensichtlich ein Rennen lieferten und dabei rücksichtslos mit sehr hohen Geschwindigkeiten auch über rote Ampeln fuhren.

Auf der Dresdener Straße, an der Ecke zur Sandershäuser Straße, gelang es der Streife, beide Autos zu stoppen, bevor jemand zu Schaden kam. Gegen die Fahrer leiteten sie ein Strafverfahren wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens ein. Beiden droht im Fall einer Verurteilung eine Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren sowie der Entzug der Fahrerlaubnis.  

Die weiteren Ermittlungen werden beim Polizeirevier Mitte geführt und dauern an. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 07 September 2017 08:17

"Von Energie beeinflusst": Physiker wird zum Autodieb

MARBURG. Unter dem Einfluss "irgendeiner Energie" will ein Autodieb gestanden haben, der in Marburg kurz nach der Tat festgenommen wurde. Der angebliche Wissenschaftler hatte einem 76-jährigen Autofahrer eine Panne vorgetäuscht - und war dann mit dessen Wagen davongebraust. Auf der Flucht nahm er einer Zivilstreife die Vorfahrt...

Mit seinem weißen Opel Mokka wollte der Rentner aus dem Ebsdorfergrund am Mittwochvormittag gerade den Parkplatz des Herkules-Marktes in der Temmlerstraße im Marburger Süden verlassen, als sich ihm ein Mann in den Weg stellte. Der große, schmale, dunkelhaarige, mutmaßliche Ausländer in Jogginghose und Barfuß in Slippern stand mit erhobenem Arm, winkend vor dem Mokka, wobei die andere Hand nach vorne auf das Auto zeigte. Der Fahrer nahm an, mit seinem Wagen sei etwas nicht in Ordnung, also hielt er an, stieg aus und sah nach.

Das war wohl die Absicht des Fußgängers, denn der nutzte die Gelegenheit, setzte sich ins Auto, verriegelte es von innen und fuhr davon. Der 76-Jährige verständigte sofort die Polizei. Noch bevor die Funkfahndung nach dem Autodieb eingeleitet wurde, fiel der Opel Mokka einem Polizeibeamten im Zivilwagen auf, weil der Wagen über eine rote Ampel fuhr und dem Zivilwagen die Vorfahrt nahm. Vermutlich von den dann allerorts ertönenden Sirenen beeinflusst, ließ der Fahrer den Opel an der Brüder-Grimm-Schule am Anfang der Georg-Voigt-Straße stehen und flüchtete zu Fuß.

Wenige Minuten später erfolgte seine Festnahme. Den Autoschlüssel hatte er noch bei sich. Der in Daxweiler (Rheinland-Pfalz) lebende, in Hessen polizeilich bislang unbescholtene Festgenommene erklärte dem Dolmetscher in seiner Vernehmung, dass er in seinem Heimatland in der Wissenschaft als Physiker tätig war und nunmehr offenbar von irgendeiner Energie beeinflusst neben sich stand und Erinnerungslücken hat. An dem Opel war übrigens kein Schaden entstanden. Ausreichende Haftgründe lagen nicht vor, sodass der Mann wieder auf freiem Fuß ist. Für die Tat muss er sich aber dennoch in einem Gerichtsverfahren verantworten. (ots/pfa) 

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Publiziert in MR Polizei
Montag, 04 September 2017 10:06

Nur wo Polizei draufsteht, ist auch Polizei drin

WALDECK-FRANKENBERG. Damit zivile Polizeibeamten in einem Einsatz erkennbar sind, gibt es neben Westen mit der Aufschrift "Polizei" ab sofort in Hessen auch entsprechende Armbinden. Sie sind inzwischen auch an die Flächenpräsidien und die Kräfte des Hessischen Bereitschaftspolizeipräsidiums ausgegeben worden.

Warum ist eine Erkennungsweste oder eine Armbinde notwendig? Im Zusammenwirken von mehreren operativen Einheiten und Spezialeinheiten ist eine einheitliche Form der Erkennbarkeit geboten. Eine mangelnde Erkennbarkeit speziell bei dynamischen Einsatzlagen könnte zu Verwechslungen zwischen Einsatzkräften, aber auch von Einsatzkräften und Tätern führen. Insbesondere im Rahmen der aktuellen terroristischen Gefährdungslage und im Zusammenhang mit zum Beispiel Auseinandersetzungen im Rockermilieu kann jederzeit ein Zusammenwirken unterschiedlicher Einsatzkräfte, auch Kräften in zivil, erforderlich werden.

Ergänzend zu den bereits genutzten Erkennungswesten wurde im vergangenen Jahr über das Landespolizeipräsidium festgelegt, dass zusätzliche Armbinden "Polizei", die ein geringeres Packvolumen aufweisen und somit besser in den Hosentaschen verstaut werden können, beschafft und an die Flächenpräsidien ausgegeben werden. Die letzten 420 Armbinden wurden inzwischen an das Hessische Bereitschaftspolizeipräsidium ausgehändigt. Zusätzlich erhielten die Kräfte der Spezialeinheiten / Spezialkräfte eine zweite Armbinde.

Somit sind alle hessischen Polizeikräfte der operativen Einheiten, der Spezialeinheiten und alle weiteren Zivilkräften mit mindestens einer Armbinde "Polizei" ausgestattet und die Erkennbarkeit im Bedarfsfall ist sichergestellt. Das Land lässt sich die Verbesserung der Erkennbarkeit und damit einhergehend die Sicherheit der hessischen Polizisten etwas kosten. Rund 49.500 Euro wurden für die Armbinden investiert. (ots/pfa) 


Immer wieder kommt es zu Einsätzen falscher Zivilpolizisten, wie kürzlich in Stadtallendorf:
In "SEK-Marnier": Festnahme durch falsche Zivilfahnder (31.07.2017)

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KASSEL. Ein illegales Autorennen auf der A 49 haben Beamte der Polizeiautobahnstation Baunatal am Sonntagabend gestoppt. Sie ermitteln nun gegen einen 24-Jährigen aus Fuldabrück und drei weitere, derzeit noch unbekannte Fahrer wegen der Teilnahme an dem automobilen Kräftemessen.

Den Fahrern drohen 400 Euro Geldbuße, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot. Um zu klären, ob die Raser dabei auch andere Verkehrsteilnehmer konkret gefährdet und dadurch Straftaten begangen haben, bitten die Beamten der Autobahnpolizei möglicherweise Betroffene, sich bei der Polizei zu melden.

Die Beamten hatten nach der Mitteilung von Zeugen über das Rennen von Fritzlar in Richtung Kassel am Sonntagabend gegen 21 Uhr sofort ein Zivilfahrzeug mit eingebauter Technik zur Geschwindigkeitsmessung eingesetzt, um den Rasern schnellstmöglich das Handwerk zu legen. Dabei stellte die Zivilstreife in Höhe der Anschlussstelle Kassel-Auestadion vier Autos fest, die sich in Richtung Kreuz Kassel-Mitte offensichtlich ein Rennen mit Geschwindigkeiten von bis zu 180 km/h bei erlaubten 100 km/h lieferten.

Am Lohfeldener Rüssel zogen sie schließlich einen der mutmaßlichen Rennfahrer, den 24-Jährigen aus Fuldabrück, mit einem PS-starken Mercedes aus dem Verkehr. Bei ihm hatte eine der Messungen 159 km/h ergeben. Die drei anderen Fahrer, die mit einem schwarzen Mercedes, einem weißen Audi und einem schwarzen älteren Golf unterwegs waren, ergriffen daraufhin die Flucht. Die sofort eingeleitete Fahndung verlief zunächst ohne Erfolg. Den Beamten sind jedoch die Kennzeichen ihrer Wagen bekannt. Die weiteren Ermittlungen zu den einzelnen Fahrern und dem illegalen Autorennen dauern an.

Die Polizeiautobahnstation Baunatal bittet Zeugen oder möglicherweise von gefährlichen Situationen betroffene Verkehrsteilnehmer, sich unter der Rufnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. (ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL.  Eine Zivilstreife am gestrigen Dienstagabend auf der Leipziger Straße einen 52-jährigen Autofahrer, der von den Augen der Beamten plötzlich auf die Gegenfahrbahn wechselte und dort im Gegenverkehr weiterfuhr.

Wie sich bei der anschließenden Kontrolle herausstellte, war der 52-jährige Kasseler vermutlich drogenberauscht am Steuer seines Kleinwagens unterwegs. Er und auch sein 24 Jahre alter Beifahrer mussten die Beamten anschließend mit aufs Revier begleiten. Bei dem 24-Jährigen aus Kassel hatte die Streife eine Tüte mit rund 3 Gramm Marihuana und ein Springmesser gefunden. Der 52-Jährige war gegen 20.15 Uhr auf der Leipziger Straße stadteinwärts unterwegs und kurz vor dem Fischhausweg ohne ersichtlichen Grund auf den Fahrstreifen der Gegenrichtung gefahren.

Noch bevor ihm dort jemand entgegenkam, konnte die zufällig hinterherfahrende Zivilstreife den Mann stoppen und eine Verkehrskontrolle durchführen. Dabei gab der Fahrer zu seinem gefährlichen Fahrmanöver an, dass es noch keine Straßenbahnschienen und zwei Fahrstreifen in beiden Richtungen gegeben hätte, als er das letzte Mal diese Straßebefahren habe.

Der 52-Jährige geriet während der Kontrolle zunehmend in den Verdacht unter Drogeneinfluss zu stehen. Ein durchgeführter Drogentest schlug dann auch auf THC in seinem Urin an, weshalb die Beamten ihm auf der Dienststelle von einem Arzt eine Blutprobe entnehmen ließen. Der Geisterfahrer muss sich nun wegen der Drogenfahrt verantworten. Seinen 24-jährigen Beifahrer erwarten nun Verfahren wegen Drogenbesitzes und Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Beamten beide Männer wieder auf freien Fuß.

Publiziert in KS Polizei
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