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EDERTAL/HEMFURTH. Wilderer haben am Wochenende drei Rehe im Edertal erschossen. Während eins der drei Rehe waidmännisch aufgebrochen und mitgenommen wurde, ließen die Täter zwei weitere Tiere am Tatort zurück. Warum ist derzeit allerdings noch unklar, eventuell wurden die Wilderer bei ihrer blutigen Tat gestört.

Nach Angaben des Revierpächters muss sich der Vorfall am vergangenen Wochenende im Bereich Wäschebach oder Peterskopfweg ereignet haben, wahrscheinlich in der Nacht von Sonntag auf Montag, da die Innereien noch sehr frisch waren, als der Jagdaufseher die beiden Rehe am Montag gefunden hatte.

Wie der 42-jährige Revierpächter gegenüber 112 Magazin mitteilte, wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach in dem Revier geschossen. Da sich aber niemand von den Jagdausübungsberechtigten im Revier aufgehalten hatte, konnten die Schüsse nicht zugeordnet werden. Infolge der Tatsache, dass in dem 275 Hektar großen Revier mehrmals Aufbruch von gewilderten Tieren gefunden wurde, hatte der Jagdpächter Wildkameras aufhängen lassen.

Im Dezember des letzten Jahres wurden von solch einer Wildkamera zwei Männer fotografiert, die ein totes Wildschwein hinter sich hergezogen hatten - beide trugen Gewehre auf dem Rücken und waren mit Tarnkleidung der ehemaligen NVA betucht. Die Täter konnten damals nicht identifiziert werden, weil die Gesichter nicht zu erkennen waren.

Der Revierpächter bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung der Straftaten und fragt: Wer hat in der Vergangenheit rund um Hemfurth, am Peterskopf, oder an der Kreisstraße 35 verdächtige Personen oder Autos gesehen?  

Hinweise auf die Täter nimmt die Polizei Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/7090-0 entgegen. (112-magazin.de)

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Mittwoch, 15 März 2017 11:28

Hunde hetzen Rehbock zu Tode

KORBACH. Am vergangenen Wochenende ließen Hundehalter aus Korbach zwei ihrer Hunde in der Nähe des Indianerwäldchens frei laufen. Dies hat nun strafrechtliche Konsequenzen. Die beiden Hunde entfernten sich aus dem Einwirkungsbereich der Besitzer, nahmen die Witterung eines Rehbockes auf und hetzten diesen durch das Indianerwäldchen. Im Anschluss bissen die Hunde den Rehbock derart, dass der Bock an diesen Verletzungen starb. Dies stellt einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und gegen die Hundeverordnung dar.

Viele Umwelt-Fachbereiche weisen Hundehalter darauf hin, während der Brut- und Setzzeit von März bis Anfang Juli Hunde an die Leine zu nehmen und die Wege nicht zu verlassen sind. In einigen Bundesländern herrscht während dieser Zeit allgemeiner Leinenzwang. In Hessen kann jede Kommune selbst entscheiden, ob sie eine Anleinpflicht verordnet. In Korbach und seinen Ortsteilen ist in den geschlossenen Ortslagen eine ganzjährige Anleinpflicht für Hunde verordnet. Dies gilt auch für Grünanlagen nicht aber in der Feldgemarkung. Im Übrigen sind Hundehalter ganzjährig dazu verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass ihre Hunde nicht streunen oder wildern. (ots/r)

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MARSBERG. Wegen Tierquälerei und Wilderei ermittelt nun die Polizei in Marsberg. Ein Jäger hatte am Dienstagmorgen bei der Polizei Anzeige erstattet. Am Tag zuvor war er von einer Joggerin über ein verletztes Reh in seinem Revier informiert worden. Der Jäger fuhr zur angegebenen Stelle zu einem Waldweg in der Gemarkung Ohmberg und fand dort das geschundene Tier. Es hatte einen gebrochenen Hinterlauf und das Fell war stellenweise stark abgeschürft. Um den Hals befand sich eine Stahlschlinge. Bei dieser Schlinge handelt es sich vermutlich um das Bremsseil eines Fahrrades. Offensichtlich hatte jemand in dem Waldstück eine Falle für Wildtiere aus dieser Schlinge gebaut. Das Reh verfing sich in dieser Schlinge, konnte sich aber befreien, jedoch nicht ohne dabei erheblich verletzt zu werden. Aufgrund des Zustandes des Rehs geht der Jäger davon aus, dass es dort mehrere Tage gelegen und Schmerzen erlitten hat. Er erlöste es noch an Ort und Stelle von seinen Qualen. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die Hinweise auf einen möglichen Tatverdächtigen geben können oder anderweitige verdächtige Beobachtungen in diesem Zusammenhang machen konnten. Die Polizei Marsberg nimmt Informationen unter der Telefonnummer 02992/902000 entgegen.

Quelle: ots

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Publiziert in HSK Polizei

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