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ESCHWEGE. Eine tote Heidschnucke hat ein Unbekannter am Werratalsee wild entsorgt. Wie die Ermittlungen der Polizei ergaben, wurde das Tier zuvor ohne Betäubung getötet.

Kopf und Fell hatte der Mann als Schlachtabfälle anscheinend übrig gehabt. Die graue, gehörnte Heidschnucke solle mindestens vier Jahre alt gewesen sein. "Das Tier wurde ohne die vom Tierschutzgesetz vorgeschriebene, vorherige Betäubung geschlachtet, sie wurde geschächtet. Deshalb hat die Kriminalpolizei strafrechtliche Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und unerlaubte Abfallentsorgung eingeleitet", heißt es vonseiten der Polizei.

Die Heidschnucke weise keine vorgeschriebene Ohrmarke auf und sei vermutlich privat gehalten worden.

Ein Mitarbeiter der Gemeinde Meinhard hatte am Montag einen Plastiksack mit Schlachtabfällen nahe des Parkplatzes am Ostufer des Werratalsees gefunden. In dem Sack befanden sich auch Schlachtabfälle von weißen Enten.

Die Kriminalpolizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise an die Polizeidirektion Eschwege unter 05651-925-0.

Publiziert in KS Polizei

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