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Freitag, 26 Juni 2020 08:55

Waschbär in Mülltonne entsorgt

DIEMELSEE. Mülltonnen an Parkplätzen in Waldeck-Frankenberg werden oft dazu missbraucht, um den ungeliebten Hausmüll kostengünstig zu entsorgen. Das führte dazu, dass auf den Landes- und Bundesstraßen einige Parkplätze von Hessen-Mobil komplett für den Verkehr gesperrt wurden. Nun haben die "Müllentsorger" die Parkplätze an den Kreisstraßen in Waldeck-Frankenberg für sich entdeckt.

Doch nicht nur Hausmüll wird illegal entsorgt, vermehrt werden tote Tiere einfach in die grünen Tonnen an öffentlichen Parkplätzen geworfen - jüngstes Beispiel ist ein wahrscheinlich überfahrener Waschbär: Dieser wurde am Diemelsee neben einer Ruhebank in einer Mülltonne entsorgt. Übler Geruch und Maden drangen aus dem Behälter, an ein Picknick auf der Ruhebank war nicht zu denken, berichtete dem 112-Magazin ein 42-jähriger Mann aus Bremen, der mit seiner Familie Urlaub in Waldeck-Frankenberg macht. 

Wer tote Tiere auf den Straßen liegen sieht, sollte die zuständige Stadt, die Gemeinde oder den Landkreis informieren. Keinesfalls gehören tote Tiere in Mülltonnen an öffentlichen Einrichtungen, auch deshalb, um eine Seuchengefahr zu minimieren.

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Publiziert in Retter

KORBACH/WILLINGEN. Der Einsatz eines versierten Jagdhundes war erforderlich, nachdem ein Waschbär auf der Strecke zwischen Korbach und Willingen von einem Zug erfasst und dabei schwer verletzt worden war.

Nach Auskunft des Jagdausübungsberechtigten ereignete sich der Unfall am vergangenen Montagabend, als ein Jagdgast im Bereich der Bahnschienen einen Hochsitz bezogen hatte. Nachdem ein Zug aus Richtung Korbach kommend die Örtlichkeit passiert hatte, hörte der Jäger lautes, schmerzhaftes Schreien aus Richtung Bahndamm.

Unverzüglich stieg der Jäger von der Ansitzeinrichtung und ging in Richtung der markigen Schreie. Auf den Gleisen und im Schotterbett befanden sich Blut- und Haarreste von einem Waschbären, von dem angefahrenen Tier fehlte aber jede Spur. Erneutes Klagen in einiger Entfernung ließ den Jäger handeln. Er rief über sein Handy den Jagdpächter an, dieser forderte einen Nachsuchenführer an. 

Da bereits das Tageslicht der Dämmerung wich, war schnelles Handeln erforderlich. Der eintreffende Hundeführer setzte seine Wachtelhündin abseits des Bahndamms an. Sofort nahm der Hund die Fährte auf und kam nach etwa drei Minuten zum Waschbären, erlöste das schwerverletzte Tier mit einem Genickbiss und apportierte den Waschbären zum Hundeführer.

Anhand des Verletzungsmusters war klar, dass der Bär den Unfall mit dem Triebwagen nicht überlebt hätte - wahrscheinlich, so der Hundeführer, wäre das Tier nach zwei oder drei Tagen unter höllischen Schmerzen verendet. (112-magazin)   

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Publiziert in Retter

TWISTETAL. Nach Angaben von Wildtierschutz Deutschland hat ein Jäger einen Fuchsrüden während der Schonzeit in der Feldgemarkung von Elleringhausen erschossen. Ein Schonzeitvergehen, das, wenn sich die Tat bestätigen sollte, zum Entzug der Waffenbesitzkarte und des Jagdscheins führen können. Darüber hinaus wird der Schütze bei einer Verurteilung mit einer saftigen Geldbuße rechnen müssen.

Am Morgen des 24. April ist Hobbyfotograf Martin F. schon früh mit seiner Kamera in der reich strukturierten hessischen Landschaft bei Twistetal unterwegs. Ihm gelingen schöne Aufnahmen eines prächtigen Fuchsrüden im hohen Gras - bis um 9.30 Uhr ein Schuss die morgendliche Stille durchbricht. Just in diesem Moment gelingt dem Tierfotografen die sensationelle und zugleich traurige Aufnahme des Fuchses, der von einem großkalibrigen Geschoss zerrissen wird. Martin F. ist geschockt. Er befindet sich mit der Kamera in den Händen nur wenige Schritte vom toten Fuchs entfernt. Auch er hätte Opfer des Schusses oder eines Querschlägers sein können. Er weiß auch, dass die meisten Wildtiere jetzt ihre Jungen versorgen. Dabei spielt der Fuchsrüde eine wichtige Rolle, er ist der Hauptversorger der jungen Fuchsfamilie. Fuchswelpen, die ohne den Fuchsrüden aufwachsen, haben nur geringe Überlebenschancen.

Etwa 15 Minuten später - auf dem Rückweg zu seinem Auto - beobachtet der Fotograf, wie der ihm bekannte Jäger einen Waschbären in einer ausgehöhlten Baumwurzel entdeckt und mit drei Schüssen aus einer Kurzwaffe streckt. Ein weiteres Jagdvergehen während der Aufzuchtzeit von Jungtieren, das Konsequenzen für den Jäger haben könnte.

Wildtierschutz Deutschland hat Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Marburg erstattet. "Die allerwenigsten durch Jäger begangenen Straftaten werden zur Anzeige gebracht", erläutert Lovis Kauertz, Vorsitzender von Wildtierschutz Deutschland.  So kommt es kaum zu rechtskräftigen Verurteilungen von Jagdvergehen. 

Wie Polizeisprecher Dirk Richter gegenüber 112-magazin.de mitteilte, wurde am Dienstag von einer Frau über die "Onlinewache" Anzeige gegen den Jäger gestellt, die Polizei Korbach hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen.

Die Schonzeit für Füchse und Waschbären beginnt am 1. März und endet am 31. Juli. (Quelle: Wildtierschutz Deutschland)

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Publiziert in Polizei

DIEMELSEE/HOPPECKE. Völlig aufgeregt meldete sich am Mittwochmorgen eine 38-jährige Frau bei einem Jagdpächter mit der Bitte, einem von ihr angefahrenen Waschbär zu helfen - bevor der Jäger zu Hilfe eilen konnte, wurde das Tier erschlagen. 

Völlig fassungslos berichtete die Frau aus Hoppecke, dass sie auf der Landesstraße zwischen der Diemeltalsperre und Bontkirchen einen Waschbären mit ihrem Auto angefahren habe. Ihr Mann hatte zuvor die Telefonnummer eines Jagdpächters ermitteln können. Nach kurzer Rücksprache mit dem Jäger setzte sich dieser in seinen Jagdwagen und erreichte die Unfallstelle etwa 20 Minuten nach dem Anruf.

Dort fand der Jagdpächter eine in Tränen aufgelöste Frau am Straßenrand vor, vom Waschbär fehlte indes jede Spur. Nachdem sich die Frau etwas beruhigt hatte, berichtete sie, dass gegen 6.50 Uhr ein Wagen neben ihr angehalten habe, ein Mann sei ausgestiegen, habe sich das Tier angeschaut, sei zum Wagen gegangen und habe anschließend mit einem Metallgegenstand das Tier erschlagen, es an sich genommen und in seinen Kofferraum geworfen.

Mit den Worten "so macht man das", sei der ihr Unbekannte in sein Auto gestiegen und habe Gas gegeben. Das Autokennzeichen hat sich die Frau aus Hoppecke nicht gemerkt. Unter Schock stehend, wurde die Frau in ärztliche Behandlung gebracht.

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Publiziert in Retter

MARBURG. Zwei Streifenwagenbesatzungen haben in der Nacht zu Freitag in Marburg einen vermeintlichen Einbrecher stellen wollen - dieser entpuppte sich jedoch glücklicherweise als Waschbär. Die Ordnungshüter ließen den "Täter" laufen...

Das betroffene Haus im Schwalbenweg war laut Polizeisprecher Jürgen Schlick komplett dunkel und es hörte sich an, als würde jemand an einem vergitterten Fenster rumschrauben. Diesen Sachverhalt teilte ein Anwohner sinngemäß kurz nach Mitternacht in der Nacht zu Freitag per Notruf mit. Die Marburger Polizei rückte daraufhin wegen des mutmaßlichen Einbrechers sofort mit zwei Streifenwagen in das genannte Wohngebiet am südlichen Ortsrand von Cappel aus.

Die Beamten hatten Erfolg und stellten den "Täter" noch vor Ort - es handelte sich jedoch lediglich um einen Waschbär. Das Tier verließ nach Eintreffen der Ordnungshüter eilig den "Tatort". (ots/pfa) 

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Publiziert in MR Polizei
Donnerstag, 29 September 2016 12:44

In vier Wochen über 100 Wildunfälle im Kreis Höxter

KREIS HÖXTER. Zu mehr als 100 Wildunfällen ist es allein im September im Landkreis Höxter gekommen - Anlass genug für die Polizei, nochmals auf die Gefahren aufmerksam zu machen und wichtige Hinweise zu geben.

Besonders in den anstehenden Herbsttagen können schlechte Sichtverhältnisse und Nässe ohnehin schon zu einem erhöhten Unfallrisiko führen. Gerade in den frühen Morgenstunden und in der Abenddämmerung besteht zusätzlich die erhöhte Gefahr eines Wildunfalls. Seit Anfang September ist die Polizei Höxter bereits zu 110 Wildunfällen im Kreis Höxter gerufen worden. Allein in den vergangenen 14 Tagen ereigneten sich bislang 68 Unfälle mit Wildbeteiligung im gesamten Kreis Höxter.

Die Polizei gibt daher die nachfolgenden Verhaltenstipps

  • Bei eingeschränkter Sicht und in bewaldeten Gebieten sollten Verkehrsteilnehmer den Fuß vom Gas nehmen und den Sicherheitsabstand vergrößern
  • Beachten Sie unbedingt Wildwechsel-Schilder und reduzieren Sie das Tempo. Häufig ist vor besonderen Gefahrenstellen oder Gegenden mit hoher Wilddichte das Gefahrzeichen "Wildwechsel" angebracht. Das Tempo sollten Sie in diesem Fall deutlich herabsetzen. Bei plötzlich auftauchendem Wild auf der Fahrbahn können 80 km/h schon zu hoch sein
  • Behalten Sie die Fahrbahnränder im Auge und halten Sie einen Sicherheitsabstand zum rechten Fahrbahnrand ein
  • Ein Stück Wild kommt selten allein - deshalb rechnen Sie stets mit mehreren Tieren
  • Wild verhält sich auf der Straße unberechenbar. Tiere verlassen die Fahrbahn nicht immer auf dem kürzesten Weg, sondern laufen häufig auch vor einem Fahrzeug her
  • Wenn Wild auf der Straße steht, gefährden Sie nicht den nachfolgenden Verkehr. Bremsen Sie nur, wenn kein Auffahrunfall droht. Ist die Fahrbahn sonst frei, sollten Sie konsequent bremsen, hupen und abblenden, damit das Wild einen Fluchtweg finden kann
  • Nicht unkontrolliert ausweichen! Auf keinen Fall sollten Sie das Risiko eines unkontrollierten und plötzlichen Ausweichmanövers eingehen. Sie könnten gegen einen Baum prallen oder in den Gegenverkehr geraten. Dann sollten Sie lieber das "kleinere Übel" wählen und eine Kollision mit dem Tier in Kauf nehmen

Selbst bei größter Vorsicht kann es zum Unfall kommen. Dann gelten die nachfolgenden Regeln

  • Unfallstelle absichern
  • Gegebenenfalls Verletzte versorgen
  • Das Tier von der Straße entfernen, um nachfolgende Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden. Fassen Sie das Wild wegen der Tollwut-Gefahr möglichst nur mit Handschuhen, Lappen oder ähnlichem an
  • Tier auf keinen Fall mitnehmen - sonst droht eine Anzeige wegen Wilderei
  • Unfall unverzüglich bei der nächsten Polizei- oder Forstdienststelle melden - auch zur Vermeidung von Schwierigkeiten bei der Regulierung durch die Versicherung
  • Außerdem: Verletztes Wild kann aufgespürt werden und im Notfall von seinen Leiden erlöst werden
  • Schäden bei einem Unfall mit Wild sind am eigenen Fahrzeug in der Regel durch die Kfz-Teilkaskoversicherung gedeckt - vorausgesetzt, es handelt sich um so genanntes Haarwild

Grundsätzlich gilt: Vorausschauendes Fahren und ein erhöhtes Gefahrenbewusstsein helfen, folgenschwere Wildunfälle zu vermeiden. Wer umsichtig handelt und die Ruhe bewahrt, kann am Unfallort die notwendigen Maßnahmen sicher und richtig koordinieren. (ots/pfa)  

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Publiziert in HX Polizei

EBSDORFERGRUND. Ein aggressiver Waschbär hat eine Anwohnerin, ihren Hund und schließlich auch die Polizei gut zwei Stunden lang beschäftigt. Erst danach gelang es dem herbei gerufenen Tierarzt, den Vierbeiner mit einem Betäubungsgewehr in Narkose zu versetzen. Das offenbar kranke Tier musste dann eingeschläfert werden.

Der Notruf der in der Mühlwiese wohnenden Frau erreichte die Polizei am Dienstagmorgen gegen 9.15 Uhr. Der Waschbär hatte sich im Innenhof breit gemacht und war nicht bereit, das Terrain aufzugeben. Er ließ sich weder durch den Hund noch durch dessen Frauchen vertreiben und zeigte sich angriffslustig und aggressiv. Selbst gegen einen Besenstiel verteidigte sich das Tier erfolgreich. Schließlich machte es sich der Waschbär augenscheinlich ermattet auf der Gartenmauer gemütlich und "bewachte" Haus und Hof. An einen Rückzug dachte er offenbar nicht, so dass eine gewisse Gefahr blieb.

Nach einigen Telefonaten erreichte die Polizei einen Tierarzt mit einem Betäubungsmittelgewehr. Auf entsprechende Weisung der Polizei setzte der Arzt das Gewehr ein und nahm dann das betäubte Tier mit. "Nach der anschließenden Untersuchung blieb leider nichts anderes übrig, als das Tier einzuschläfern", sagte Polizeisprecher Martin Ahlich am Dienstagmittag. Eine amtsärztliche Folgeuntersuchung durch das Veterinäramt ist vorgesehen, um Krankheiten des Waschbärs zu bestimmen.


In Trendelburg in Nordhessen wollte ein Mann im Mai 2015 einem Waschbären mit einer Pistole den Garaus machen - mit Folgen:
Waschbär sollte sterben: Mann schießt sich in den Bauch (19.05.2016)

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Publiziert in MR Polizei
Donnerstag, 03 Dezember 2015 14:16

Waschbär ausgewichen: Auto kracht gegen Garagenwand

WARBURG. Bei einem Alleinunfall in Warburg-Nörde prallte ein 26-Jähriger gegen eine Garagenwand. Dabei entstand ein Sachschaden von etwa 4.000 Euro. Als Unfallursache gab er an, einem Waschbär ausgewichen zu sein.

Am Mittwochmorgen war der 26-Jährige mit seinem Audi TT gegen 6.15 Uhr auf der Straße Am Rosentor unterwegs. Dort geriet er geriet ins Schleudern und fuhr gegen eine Garagenwand.

Das Tor der Garage und die rechte Seite des Autos wurden dabei beschädigt. Insgesamt entstand bei dem Alleinunfall ein Sachschaden von etwa 4000 Euro. Der 26-Jährige beteuerte gegenüber den Beamten, dass ein Waschbär für sein Ausweichmanöver verantwortlich gewesen sei.

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Publiziert in HX Polizei

TRENDELBURG. Beim Versuch, einen Waschbären mit einer Kleinkaliberpistole zu töten, hat sich ein 41-Jähriger versehentlich selbst in den Bauch geschossen. Der Verletzte wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Zu dem Unfall im Trendelburger Ortsteil Gottsbüren war es am Montag gegen 18.30 Uhr gekommen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Ersten Ermittlungen der Hofgeismarer Polizei zufolge wollte ein 41-jähriger Mann aus Trendelburg einen Waschbären mit einer Kleinkaliberpistole erschießen. Hierbei erlitt der Mann aus derzeit noch unklaren Umständen einen Schuss in den Bauch. Der vor Ort eingetroffene Notarzt veranlasste einen Transport mit dem Rettungshubschrauber in ein Kasseler Krankenhaus.

Da der Unfallhergang derzeit noch unklar ist, übernahm die Kasseler Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen.

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Publiziert in KS Polizei
Samstag, 28 September 2013 12:09

Waschbär ausgewichen: Frontal in Schlepper gekracht

RÖMERSHAUSEN. Ein tonnenschwerer landwirtschaftlicher Schlepper der Marke Case ist am Samstagmorgen bei Römershausen frontal mit einem dunkelgrauen Audi A 3 zusammengestoßen. Bei dem Verkehrsunfall gegen 7.10 Uhr auf der Landesstraße 3073 zwischen Frankenberg und Gemünden wurden zwei Männer aus einem Ortsteil von Haina-Kloster verletzt - der Fahrer des Schleppers und der Fahrer des Audi.

Beide Fahrer stammen aus demselben Dorf, beide mussten mit Rettungswagen in Frankenberger Krankenhaus eingeliefert werden. Wie schwer die Verletzungen sind, stand an der Unfallstelle noch nicht fest. "Lebensgefahr besteht nicht", sagte ein Polizeibeamter. Beide Männer seien nach dem Unfall ansprechbar gewesen. Den grauen Audi fuhr ein 25-Jähriger, das Alter des Schlepperfahrers gab die Polizei mit 40 Jahren an.

Nach Angaben der Beamten war der Audi-Fahrer mit seinem Wagen in Richtung Frankenberg unterwegs, als plötzlich ein Waschbär über die Straße lief. Beim vergeblichen Versuch, dem Tier auszuweichen, geriet der Audi aber auf die andere Straßenseite und prallte dort frontal mit dem landwirtschaftlichen Schlepper zusammen. "Der Unfall hätte viel schlimmer ausgehen können", sagte ein Feuerwehrmann vor Ort. Der Waschbär war sofort tot.

An dem Schlepper entstand laut Polizei Totalschaden, an dem Audi wurde die komplette Front zerstört. Den Gesamtschaden bezifferten die Beamten mit rund 50.000 Euro. 20 Feuerwehrleute aus Römershausen und Halgehausen sicherten die Unfallstelle ab, streuten Öl und ausgelaufenen Treibstoff ab und übernahmen die Straßenreinigung. Die Einsatzleitung hatten die beiden Wehrführer Andreas Weller (Römershausen) und Frank Schneider (Halgehausen).

Die Landesstraße blieb mehrere Stunden während der Bergungs- und Aufräumarbeiten zwischen den Ortschaften Römershausen und Mohnhausen für den Verkehr voll gesperrt. Der schwere landwirtschaftliche Traktor muss von einem anderen Schlepper abgeschleppt werden. Das Auto wurde von einem Bergungsdienst abtransportiert.

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