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NORDHESSEN. Mit Beginn des Frühlings und den höheren Temperaturen zieht es auch die Zweiradfahrer wieder verstärkt auf die Straßen. Die Fahrer der Fahrzeuge mit vier Reifen müssen sich die Fahrbahn daher nun häufiger wieder mit Fahrrädern und Motorrädern teilen. Ohne gegenseitige Rücksichtnahme und ständige Vorsicht geht das allerdings nicht.

Aber auch die während der "Winterpause" nachlassenden Fahrfertigkeiten von Zweiradfahrern sowie die fehlende Aufmerksamkeit der anderen Verkehrsteilnehmer, die sich noch nicht wieder auf Zweiräder im Straßenverkehr eingestellt haben, sind nicht außer Acht zu lassen. Leider waren diese vermeintlich kleinen Dinge in der Vergangenheit häufig die entscheidenden Faktoren für die Ursache von schweren oder tödlichen Unfällen. Die nordhessische Polizei möchte mit Tipps und der Ankündigung von Schwerpunktkontrollen alle Verkehrsteilnehmer zu Beginn der Zweiradsaison daher besonders sensibilisieren. Dadurch soll die Verkehrssicherheit für alle Beteiligten erhöht und Unfälle verhindert werden.

Drei Tote und 68 Schwerverletzte im vergangenen Jahr in Nordhessen

Alleine in Nordhessen haben im vergangenen Jahr tragischerweise drei Motorradfahrer ihr Leben verloren, 68 weitere wurden schwer verletzt. Zwar ist ein Rückgang zum Jahr 2020 zu verzeichnen, als sogar sieben Menschen auf Motorrädern starben und 98 schwer verletzt wurden, nichtsdestotrotz ist jeder einzelne Verkehrstote bereits einer zu viel. Auch in diesem Jahr, als der März außergewöhnlich viele Sonnenstunden bot, forderte die Zweiradsaison bedauerlicherweise schon ihr erstes Todesopfer. Am 24. März verstarb ein 67-jähriger Motorradfahrer nach dem Frontalzusammenstoß mit einem Pkw bei Frankenberg im Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Beliebte Ausflugsziele im Blick

Einer von mehreren Bereichen der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit sind die Kontrollen zur Überprüfung der Verkehrstüchtigkeit von Fahrer und Fahrzeug. Um andere Verkehrsteilnehmer vor den Gefahren durch verkehrsuntaugliche Fahrer oder Kraftfahrzeuge zu schützen, wird die Polizei derartige Kontrollen auch in dieser Zweiradsaison wieder schwerpunktmäßig durchführen. Dabei werden die fachkundigen Verkehrspolizisten beliebte Ausflugsziele, wie beispielsweise die Region rund um den Edersee, natürlich besonders im Blick haben.

Da ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit, ein kurzer Augenblick der Selbstüberschätzung oder ein kleiner technischer Defekt für einen tragischen Unfall ausreichen kann, appelliert die nordhessische Polizei an alle Verkehrsteilnehmer, ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme walten zu lassen.

Link: Motorradfahrer stirbt bei Frontalzusammenstoß auf der K 126.

Für den Motorradfahrer gilt: 

    - Die Fahrfertigkeiten müssen erst wieder antrainiert werden

   - Teilnahme an einem Fahrsicherheitstraining 

   - Die Fahrweise dem Fahrbahnzustand (Schlaglöcher) anpassen 

   - Nur ein technisch einwandfreies Motorrad in Betrieb nehmen 

   - Geeignete Kleidung und ein geprüfter Helm sind Pflichtprogramm

  Für den Fahrradfahrer gilt:   

  - Stets am rechten äußeren Fahrbahnrand fahren und vorhandene Radwege nutzen   

  - Der Fahrradhelm sollte für alle Radfahrer selbstverständlich sein 

  - Nur mit einem verkehrssicheren Fahrrad am Straßenverkehr teilnehmen.

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Publiziert in Polizei

ALLENDORF/BROMSKIRCHEN. Ausweichen musste am Freitagnachmittag eine Frau in einem blauen Renault einem entgegenkommenden Pkw auf der Bundesstraße 236.

Nach derzeitigem Kenntnisstand war die 44-jährige Frau von Allendorf (Eder) kommend um 15.15 Uhr in Richtung ihrer Wohnadresse in Hallenberg unterwegs. Zwischen Osterfeld und Bromskirchen kam der 44-Jährigen ein Pkw auf der eigenen Spur entgegen, die Hallenberberin musste nach rechts ausweichen, der Renault kam von der Fahrbahn ab und stürzte dabei etwa 30 Meter tief einen Böschungshang hinab. Im Linspherbach kam der Twingo völlig zerstört zum Stehen.

Aus eigener Kraft konnte sich die Frau zwar befreien und den Notruf absetzen, da aber nicht klar war, ob eine Umweltverschmutzung drohte, wurden die Feuerwehren Bromskirchen/Somplar und Allendorf alarmiert. Wie Manuel Helduser mitteilte, waren keine Betriebsstoffe in den Bach gelaufen. Daher bezogen sich die Tätigkeiten auf die Absicherung der Unfallstelle. Eine RTW-Besatzung versorgte die verletzte Frau, die mit Blaulicht ins Krankenhaus nach Frankenberg gebracht wurde. Die 44-Jährige gilt als leichtverletzt.

Mit herkömmlichem Gerät konnte der Twingo nicht aus dem Hang gezogen werden, daher orderte die Polizei das auf solche Szenarien spezialisierte Abschleppunternehmen AVAS aus Frankenberg. Für die Bergungsarbeiten musste die Bundesstraße 236 nochmals voll gesperrt werden. Den Sachschaden beziffert die Frankenberger Polizei auf 8000 Euro.

Hinweise zu dem Unfallverursacher nimmt die Polizei Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen.

Link: Unfallstandort am 1. April 2022 auf der Bundesstraße 236.

Publiziert in Polizei
Freitag, 01 April 2022 15:29

Winter: Mit KTM gestürzt, Krankenhaus

BAD WILDUNGEN. Den winterlichen Straßenverhältnissen hatte am Freitagmorgen ein junger Mann aus Bad Zwesten nichts entgegenzusetzen - er stürzte mit seiner KTM und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.

"Die Schneelage war einfach zu hoch", beschrieb ein Zeuge an der Unfallstelle die Ursache für den Alleinunfall. Gegen 7.55 Uhr befuhr der 17-Jährige die Bundesstraße 485 von Braunau kommend, in Richtung der Bundesstraße 253. Auf dem Zubringer wollte der Biker mit seiner 125er KTM in Richtung Bad Wildungen auffahren, geriet aber auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern und stürzte. Dabei wurde der 17-Jährige schwer verletzt.

Andere Verkehrsteilnehmer sicherten die Unfallstelle ab und leisteten sofort Erste Hilfe. Notarzt, Polizei und eine RTW-Besatzung waren schnell vor Ort. Im Anschluss wurde der junge Mann ins Krankenhaus nach Kassel transportiert. 

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WALDECK-FRANKENBERG. Trübe Aussichten mit Schnee, Frost und glatten Straßen wird es am Freitag und Samstag geben - wer seine Winterreifen bereits durch Sommerpneus ersetzt hat, sollte besser das Auto stehen lassen.

In den Bergen wird mit Schnee und Straßenglätte gerechnet, auch deshalb, weil die Temperaturen nachts bis auf Minus 3 Grad abfallen. Wer nicht unbedingt fahren muss, sollte sein Fahrzeug stehen lassen. Die Niederschlagswahrscheinlichkeit gibt Wetter.com mit 90 % an. Die Streudienste haben sich allerdings auf die neue Situation eingestellt, heißt es aus Kreisen von Hessen Mobil.

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Publiziert in Polizei

FRANKENBERG. In Frankenberg ereignete sich am Mittwoch ein Unfall mit einer Gesamtsachschadenssumme von 5000 Euro.

Nach Angaben der Polizei befuhr ein 33-Jähriger, gegen 12.30 Uhr, mit seinem blauen Mercedes-Benz die Ruhrstraße aus Richtung Röddenau und wechselte nach rechts auf die Abbiegespur in Richtung Röddenauer Straße. Ein weiterer Fahrzeugführer, der sich noch auf der Mittelspur befand, zog seinen roten Mercedes-Benz ebenfalls nach rechts auf die Abbiegespur, setzte sich vor den blauen Benz, musste dann aber bremsen, weil sich an der Ampelkreuzung ein Rückstau gebildet hatte. Während der 55-jährige Mann aus Frankenberg seine rote G-Klasse zum Stehen brachte, fuhr der 33-Jährige mit seinem im Landkreis Waldeck-Frankenberg zugelassenen Mercedes ins Heck des Stehenden.

Am vorderen Mercedes entstand ein Sachschaden von 2000 Euro, etwa 3000 Euro wird die Reparatur des blauen Benz kosten. Verletzt wurde niemand. 

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Dienstag, 08 März 2022 19:21

Heidschnucke und Lamm von Wiese gestohlen

ROSENTHAL. In der Feldgemarkung Rosenthal haben unbekannte Täter eine weiße Heidschnucke und ein erst wenige Tage altes Lamm gestohlen - die Polizei sucht Zeugen der Tat.

Nach Angaben der Polizei war der Schäfer letztmalig am Samstagvormittag (5. März) bei seinen Tieren. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das gehörnte Muttertier und das am 3. März geboren Lämmchen im Wiesenstück am Thalhäuser Graben im Gehege. Als der Rosenthaler am heutigen Dienstagvormittag erneut nach den Tieren schauen wollte, stellte er fest, dass der Zaun aufgetrennt und das Mutterschaf samt Lämmchen verschwunden waren.  

Hinweise zum Verbleib der beiden Schafe, nimmt die Polizei in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen.

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WILLINGEN. Einen besonderen Schutzengel muss ein 14-jähriges Mädchen aus Willingen gehabt haben - anders lässt sich ein Sturz ohne Todesfolge vom Viadukt in Willingen nicht erklären.

Nach derzeitigem Kenntnisstand hörten Anwohner in der Nacht von Samstag auf Sonntag mehrere Schreie im Bereich der Viadukts. Umgehend wurde die Polizei in Korbach über die nächtliche Ruhestörung informiert, sodass eine Streife nach dem Rechten sah. Bei Eintreffen der Beamten in Willingen stellte sich die Situataion aber ganz anders dar. Ein 14-jähriges Mädchen war vom Viadukt 30 Meter in die Tiefe gestürzt und zwischen Metallbehältern und einem Viaduktsockel aufgeschlagen.

Ab diesem Moment lief die Rettungsaktion auf Hochtouren. Wie Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl mitteilte, wurden Teile der Feuerwehr gegen 23.45 Uhr aus einem Brandeinsatz in einem Willinger Hotel herausgelöst, um die Einsatzstelle an der B 251 auszuleuchten. Auch die Drehleiter kam zum Einsatz. Der Notarzt forderte umgehend einen Rettungshubschrauber an, der glücklicherweise sofort von Gießen aus starten konnte. Eine zweite Streife aus Korbach erschien, um die Straße im Bereich des Viadukts zu sperren.

Parallel dazu musste Querl einen Landeplatz im Bereich des Sauerlandsterns ausleuchten. Mit einem RTW wurde das Mädchen von der Einsatzstelle am Viadukt zum Hubschrauber "Christoph Gießen"  transportiert und dann in eine Spezialklinik geflogen. Um sicherzustellen, dass sich keine weiteren Personen im Bereich des Viadukts  aufhalten, rückte aus Engelsbach ein Polizeihubschrauber an. Mittels Wärmebildgerät konnte das Gelände weiträumig abgesucht werden.

Wie es zum Sturz in die Tiefe kam, ist nicht bekannt. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen.

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WALDECK. Vermutlich war nicht angepasste Geschwindigkeit in Verbindung mit Straßenglätte ursächlich für einen Alleinunfall am Samstagmorgen, gegen 6.20 Uhr, auf der Bundesstraße 485 etwa 500 Meter vor der Ortschaft Sachsenhausen.

Nach ersten Erkenntnissen war der Fahrer eines Sprinters der Marke MAN gegen 6.15 Uhr, von Netze kommend in Richtung Sachsenhausen unterwegs gewesen. Auf der langen Geraden geriet das Fahrzeug nach links über die Gegenfahrbahn und schlug in eine Baumgruppe ein. Wie sich später herausstellte, war die Fahrbahn an dieser Stelle glatt.

Umgegend wurde ein Notarzt, eine RTW-Besatzung und die Freiwillige Feuerwehr alarmiert - aus Korbach rückte eine Polizeistreife mit Blaulicht an. Während der Verletzte vom Notarzt versorgt wurde, koppelte Einsatzleiter Bernd Schäfer mit der Polizei, ließ die Straße sperren und den weißen MAN mittels Seilwinde aus der Baumgruppe herausziehen.

Weiterhin musste die Einsatzstelle ausgeleuchtet werden. Weil die Ölwanne starke Beschädigungen aufwies, ließ Bernd Schäfer umgehend die Betriebsstoffe aufnehmen, darunter auch eine Schicht kontaminiertes Laub. Im weiteren Verlauf wurde mit Ölbindemittel nachgearbeitet. Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Sachsenhausen mit fünf Fahrzeugen vor Ort.

Wie schwer der Paketfahrer verletzt wurde, darüber liegen noch kein Informationen vor. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.

Publiziert in Feuerwehr

HATZFELD. Um einen Zusammenstoß mit einem anderen Lkw zu vermeiden, hat der Fahrer eines Transportunternehmens aus Hatzfeld seinen Volvo in den Straßengraben gelenkt - nicht ohne Folgen, wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt.

Ereignet hat sich die Sache am Freitag gegen 13.50 Uhr auf der Landesstraße 3090, zwischen den Ortschaften Hatzfeld und Holzhausen. Zum genannten Zeitpunkt befuhr der Trucker die Landesstraße von Holzhausen in Richtung Hatzfeld. Im Bereich der Abfahrt nach Eifa, kam dem Volvofahrer ein Lkw der Marke MAN mit grauer Plane entgegen. Allerdings so weit links, dass der Hatzfelder nach rechts ausweichen musste.

Nachdem der Volvo mit beladenen Holzstämmen in den Flutgraben gerutscht war, kippte der Hänger zur Seite. Dabei wurden die Stützelement von der Ladefläche abgerissen, die Stämme rutschten über die Straße und blieben teilweise im Graben liegen.

Ohne sich um den Unfall zu kümmern, setzte der unbekannte Lkw-Fahrer seine Tour fort. Weder Nummernschild noch sonstige Merkmale des Fluchtfahrzeugs sind bekannt, eben nur, dass der MAN grau beplant sei.

Hinweise zum Unfall oder zum Fluchtfahrzeug nimmt die Polizei in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 24 Februar 2022 17:50

Patient mittels Drehleiter aus Obergeschoss gerettet

KORBACH. Donnerstagvormittag kam es gegen 11.40 Uhr zu einem Feuerwehreinsatz in der Innenstadt. In unmittelbarer Nähe zum stark befahrenen Kreisverkehr an der Arolser Landstraße zur Briloner Landstraße musste ein Patient mittels Drehleiter aus dem zweiten Obergeschoss gerettet werden.

Nach einem medizinischen Notfall war ein Transport durch das Treppenhaus nicht möglich. Der Notarzt und der Rettungsdienst forderten Unterstützung an. Um die Drehleiter entsprechend positionieren zu können, musste der Nordwall komplett gesperrt werden. Es kam zu entsprechenden Behinderungen im Bereich der Hauptverkehrsstraßen.

Mitarbeiter des Ordnungsamtes übernahmen zusätzlich die Verkehrslenkung. Nach der schonenden Rettung über die Drehleiter konnte der Patient an den vor dem Haus wartenden Team des Rettungswagens übergeben werden. Aufgrund der Lage der Einsatzstelle wurde die Arbeit der ehrenamtliche Kräfte von zahlreichen Passanten beobachtet. Nach einer guten halben Stunde konnte der Nordwall wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Publiziert in Feuerwehr
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