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KASSEL. In der Nacht zu Mittwoch kam es in der Falderbaumstraße in Kassel, nahe der Marie-Curie-Straße, zum Brand von zwei geparkten Sattelzügen - die Kripo geht von Brandstiftung aus.

Eine Anwohnerin war gegen 0.30 Uhr auf das Feuer aufmerksam geworden und hatte die Feuerwehr und Polizei alarmiert. (112-magazin.de berichtete über den Einsatz, hier klicken.) Wie die Polizei mitteilte, hatten bei Ausbruch des Brandes beide Fahrer in ihren Führerhäusern geschlafen. Der 25-jährige Fahrer einer kroatischen Spedition war selbst durch einen lauten Knall wach und auf den Brand aufmerksam geworden, woraufhin er sein Fahrzeug noch rechtzeitig verlassen konnte. Er entdeckte anschließend, dass in etwa 50 Metern Entfernung ein weiterer auf dem Parkstreifen abgestellter Lkw in Flammen stand und weckte den 57-jährigen Fahrer einer bayerischen Spedition. Beide Männer blieben glücklicherweise unverletzt.

Der 25-Jährige hatte zudem eine Frau am Steuer eines vorbeifahrenden Audi angehalten und sie gebeten, den Rettungsdienst zu alarmieren. Trotz der schnell eingeleiteten Löscharbeiten der Feuerwehr brannte der Lkw der kroatischen Spedition vollständig aus. Der in Bayern zugelassene Sattelzug wurde ebenfalls stark beschädigt. Der Gesamtsachschaden dürfte nach ersten vorsichtigen Schätzungen in einem hohen sechsstelligen Bereich liegen. Nach den bisherigen Ermittlungen der Beamten des Kommissariats 11 der Kasseler Kripo am Brandort deutet alles auf eine vorsätzliche Brandstiftung hin. Eine noch in der Nacht eingeleitete Fahndung nach den mutmaßlichen Tätern brachte keinen Erfolg.

Nun bitten die ermittelnden Beamten des K 11 Zeugen, die möglicherweise Beobachtungen im Zusammenhang mit den Bränden der Sattelzüge in der Falderbaumstraße gemacht haben und Hinweise auf die mutmaßlichen Täter geben können, sich unter der Telefonnummer 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. Zudem bitten die Ermittler die bislang unbekannte Audi-Fahrerin, die von dem Lkw-Fahrer angehalten wurde um Kontaktaufnahme mit der Polizei. (ots/r)

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Publiziert in KS Feuerwehr

KASSEL. Zwei brennende Sattelzüge im Industriegebiet Waldau beschäftigten die Feuerwehr Kassel am Mittwoch seit 00:30 Uhr. Ein Sattelzug brannte dabei komplett aus, an einem weiteren konnte ein größerer Schaden durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhindert werden.

Gegen 00:30 Uhr wurde der Leitstelle der Feuerwehr Kassel über den Notruf 112 ein brennender LKW in der Falderbaumstraße im Industriegebiet Waldau gemeldet. Daraufhin wurde umgehend der Löschzug der Berufsfeuerwehr der Feuerwache 1 sowie die Freiwillige Feuerwehr Kassel-Waldau alarmiert. Vor Ort brannte ein Sattelzug in voller Ausdehnung. Ein weiterer Sattelzug, rund 100 Meter entfernt abgestellt, brannte bereits im Bereich der hinteren Achse der Zugmaschine, das Feuer drohte unmittelbar auf das Fahrerhaus sowie auf den kompletten Auflieger überzugreifen.

Mit einem gezielten und schnellen Löschangriff eines Trupps unter Atemschutz mit Strahlrohr konnte ein weiteres Übergreifen des Brandes verhindert und somit ein größerer Schaden abgewehrt werden. Bei dem im Vollbrand stehenden Sattelzug war ein massiver Löschangriff mehrerer Strahlrohre unter Zuhilfenahme von Löschschaum notwendig um das Feuer unter Kontrolle zu bringen, da sich Teile der Ladung und austretender Dieselkraftstoff immer wieder entzündeten. Der Einsatz der Feuerwehr war nach rund drei Stunden beendet.

Die untere Wasserbehörde und Kasselwasser waren ebenfalls im Einsatz, da bei dem Brand größere Mengen Dieselkraftstoff und Betriebsmittel ausgetreten sind. Die Kraftstoffe sowie der Löschschaum wurden im weiteren Verlauf durch Kasselwasser aufgenommen. Bis zur Beendigung der Reinigungsarbeiten im Bereich der Einsatzstelle ist die voll gesperrt. Zur Brandursache ermittelt die zuständige Kriminalpolizei.

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Publiziert in Feuerwehr

KASSEL. Lebensgefährliche Verletzungen erlitt ein Mitarbeiter einer Firma für Industriebedarf am gestrigen Donnerstagabend bei einem Arbeitsunfall in der Konrad-Zuse-Straße im Kasseler Industriegebiet Waldau. 

Wie die vor Ort eingesetzten Beamten berichten, war der 52-jährige Melsunger gegen 23.45 Uhr mit Instandhaltungsarbeiten unter einer Sortiermaschine beschäftigt, als diese sich aus bislang noch ungeklärten Gründen löste und den Arbeiter unter sich begrub. 

Nur unter großen Bemühungen und dem Einsatz von schwerem Gerät gelang es den Arbeitskollegen sowie Kräften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes, den Verunfallten zu befreien. Er wurde nach notärztlicher Erstversorgung mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Kasseler Krankenhaus verbracht. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Zwei Lieferwagen des Typs Mercedes Sprinter für insgesamt fast 80.000 Euro sind in Kassel und Baunatal gestohlen worden. Die Polizei sucht nun Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben und die Ermittlungen mit Hinweisen unterstützen können.

Im ersten Fall stellte der Fahrer eines silberfarbenen Sprinters den Verlust des Fahrzeugs mit dem Kennzeichen ESW-AP 700 am Dienstag um 10.15 Uhr fest. Den Lieferwagen hatte er am Montag um 17 Uhr in der Bertha-von-Suttner-Straße in Baunatal abgestellt. An dem Fahrzeug befindet sich neben einer Anhängerkupplung auch eine Rückfahrkamera. Der Wert des fast neuen Fahrzeugs wird mit 47.000 Euro angegeben.

Im zweiten Fall kam ein weißer Mercedes Sprinter mit dem Kennzeichen M-SM 1276 von einem frei zugänglichen Parkplatz in der Waldemar-Petersen-Straße in Kassel-Waldau abhanden. Dieses Fahrzeug war am Montag um 22 Uhr abgestellt worden. Dass der Lieferwagen verschwunden ist, bemerkte der Fahrer am Dienstag um 12.45 Uhr. An dem Fahrzeug sind rote Firmenaufschriften angebracht. Im Laderaum befanden sich diverse Werkzeuge und Materialen zum Innenausbau. Der Zeitwert dieses Lieferwagens wird mit 30.000 Euro beziffert.

Da die beiden Tatorte nicht weit voneinander entfernt liegen, vermutet die Polizei, dass es sich um ein und dieselben Täter handelt. Die Ermittler bitten Zeugen, die an einem der Tatorte Verdächtiges beobachtet haben und Hinweise auf die Täter oder den Verbleib der Fahrzeuge geben können, sich unter der Rufnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei zu melden. (ots/pfa) 

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KASSEL. Falsche Wasserwerker haben zwei 91 und 93 Jahre alte Seniorinnen übers Ohr gehauen. Die Täter erbeuteten Goldschmuck und -münzen sowie Bargeld. Die Polizei warnt vor der Masche und bittet um Zeugenhinweise.

In beiden Fällen liegen von den beiden Unbekannten übereinstimmende Personenbeschreibungen vor, so dass von ein und demselben Duo auszugehen ist. Zunächst war am Dienstag gegen 12 Uhr eine 93 Jahre alte Frau aus dem Stadtteil Waldau Opfer der miesen Masche geworden. Die Täter gaben sich als Mitarbeiter der städtischen Werke aus. Sie verschafften sich unter dem Vorwand, die Wasserleitungen im Haus reparieren zu wollen, Zutritt zur Wohnung der betagten Frau in einem Mehrfamilienhaus an der Breslauer Straße, schräg gegenüber der Kita Kinderhaus Waldau.

Während einer der Männer die Seniorin anschließend mit angeblichen Überprüfungen ihrer Wasserarmaturen ablenkte, entwendete sein Komplize unbemerkt eine Goldkette mit einem goldenen Ananasanhänger im Wert von mehreren hundert Euro aus dem Wohnzimmer. Die zweite Tat, die sich wenig später, gegen 12.30 Uhr, im Kasseler Stadtteil Rothenditmold ereignete, lief nahezu identisch ab. Dort hatten die Täter in der Naumburger Straße, nahe der Breithauptstraße, in einem Mehrfamilienhaus bei einer 91-Jährigen geklingelt und anschließend ebenfalls mit dem "Wasserwerkertrick" mehrere Goldschmuckstücke im Wert von etwa 1000 Euro erbeutet.

Personenbeschreibung
In beiden Fällen waren die Trickdiebe bereits über alle Berge, als die Opfer das Fehlen ihres Schmucks bemerkten und die Polizei alarmierten. Es soll sich jeweils um einen kleineren, etwa 1,60 Meter großen, 50 Jahre alten, korpulenten und dunkel gekleideten Mann mit mitteleuropäischem Äußeren sowie einen etwa 1,80 Meter großen, etwa 30 Jahre alten schlanken Mann mit dunklen Haaren, hellblauer Hose, hellem T-Shirt und ebenfalls mitteleuropäischem Äußeren gehandelt haben.

Die Polizei warnt einerseits vor der Masche und ruft zur Vorsicht auf. Zugleich bitten die Ermittler mögliche Zeugen, die in der Breslauer oder der Naumburger Straße zwei zur Beschreibung passende Personen beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 zu melden. (ots/pfa) 

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KASSEL. Schwere Beinverletzungen hat ein 62 Jahre alter Motorradfahrer aus Kassel erlitten, als er einem Auto auffuhr, stürzte, über die Straße rutschte und gegen ein weiteres Auto prallte. Rettungskräfte brachten ihn zur weiteren Behandlung in ein Kasseler Krankenhaus.

Polizeiangaben zufolge kam es gegen 19.30 Uhr am Dienstagabend zu dem Unfall in der Görlitzer Straße. Der 62-Jährige war mit seiner Aprilia von der Waldemar-Petersen-Straße kommend in Richtung Breslauer Straße unterwegs. Dabei war er auf den vorausfahrenden Opel Kombi eines 41-Jährigen aus Kassel aufgefahren, der abgebremst hatte, um nach rechts in eine Grundstückseinfahrt abzubiegen.

Nach dem beim Aufprall ausgelösten Sturz auf die Straße rutschte der Biker über den Asphalt gegen den vorderen Stoßfänger eines entgegenkommenden BMW, den ein 25-Jähriger aus Kassel steuerte. Anschließend blieb der 62-Jährige schwer verletzt auf der Straße liegen. Den Gesamtschaden bezifferte die Polizei mit geschätzten 2500 Euro. (ots/pfa) 

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WALDAU. Tödliche Verletzungen hat ein 24 Jahre alter Motorradfahrer erlitten, als er bei einem Überholmanöver auf der B 83 von der Straße abkam und mit einer Laterne kollidierte. Jede Hilfe für den jungen Mann aus Niestetal kam zu spät.

Der folgenschwere Alleinunfall passierte am Freitagnachmittag gegen 16.50 Uhr in Höhe des Kasseler Stadtteils Waldau. Den ersten Ermittlungen der Polizei zufolge war der 24-jährige Motorradfahrer aus Niestetal mit seiner Maschine auf der vierspurigen Hautverkehrsstraße in stadtauswärtiger Richtung unterwegs. Als er ein Auto mit Anhänger überholte, verlor er aus bislang unbekannter Ursache die Kontrolle über sein Motorrad, kam nach links von der Bundesstraße ab und kollidierte frontal mit einer auf dem Mittelstreifen stehenden Straßenlaterne. Der junge Mann starb noch an der Unfallstelle.

An dem Motorrad entstand ein Schaden von 4000 Euro. Zur Klärung der Unfallursache beauftragte die Polizei auf Anordnung der Staatsanwaltschaft einen Sachverständigen, der noch am Nachmittag die Untersuchungen an der Unfallstelle aufnahm. Die B 83 war bis gegen 19 Uhr teilweise gesperrt. Der Verkehr wurde durch Polizeibeamte örtlich umgeleitet. (ots/pfa)  

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KASSEL. Zwei Angestellte eines Fachbetriebs für Nutzfahrzeuge im Stadtteil Waldau haben drei fremde Männer beobachtet, die auf dem Betriebsgelände abgelegte Lkw-Fahrzeugteile in ihren Kleintransporter einluden und anschließend mit dem Wagen flüchteten. Die beiden Zeugen nahmen die Verfolgung auf, stellten die drei Tatverdächtigen und übergaben sie der Polizei.

Die wegen des Diebstahls alarmierten Beamten des Polizeireviers Ost mussten die drei gestellten Tatverdächtigen gegen 8 Uhr am Donnerstagmorgen in der Schulstraße in Lohfelden nur noch von den Zeugen in Empfang nehmen. Dort hatten die beiden Angestellten den flüchtigen Citroen Jumper mit polnischen Kennzeichen gestellt, auf dessen Ladefläche befanden sich noch die beiden zuvor offenbar entwendeten Lkw-Teile - ein Stoßfänger und ein Lkw-Einstieg im Wert von etwa 1500 Euro.

Die Festgenommenen händigten den beiden Mitarbeitern noch vor Ort die Lkw-Teile wieder aus und sprachen von einem Missverständnis. Trotz dieser Behauptung brachten die Beamten die drei Männer anschließend für die erforderlichen polizeilichen Maßnahmen aufs Revier und leiteten ein Strafverfahren gegen sie ein. Die drei Männer aus Polen im Alter von 20, 22 und 49 Jahren müssen sich nun wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen Diebstahls verantworten. (ots/pfa)  

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WALDAU. Ein Busfahrer und ein Polizist sind bei einer Auseinandersetzung an einer Haltestelle verletzt worden. Gegen zwei Männer wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Auslöser des Streits war ein Auto, das in der Bushaltestelle stand und diese blockierte.

Zu der Auseinandersetzung war es am Donnerstag gegen 18 Uhr an der Haltestelle "Kasseler Straße" in Fahrtrichtung Nürnberger Straße gekommen. Wie der 40-jährige Linienbusfahrer später gegenüber der Polizei angab, habe ihn ein stehendes Fahrzeug daran gehindert, die Bushaltestelle anzufahren. Da sich bei dem Fahrzeug auch der 39 Jahre alter Fahrer aufhielt, habe er den Mann angesprochen und gebeten, seinen Wagen wegzufahren. Daraufhin sei es zu einer zunächst verbalen Auseinandersetzung gekommen, zu der dann auch ein 19-Jähriger hinzukam. Der 39-Jährige habe ihn plötzlich angegriffen und mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Dabei soll sein 19-jähriger Begleiter den Busfahrer festgehalten und an der Gegenwehr gehindert haben.

Tritte gegen Polizisten
Auch beim Eintreffen einer Polizeistreife zeigte sich der 39-Jährige weiterhin aggressiv. Als die Beamten ihn zur Identitätsfeststellung festnehmen wollten, riss er sich los und versuchte, die Beamten durch Tritte zu verletzen. Der Streife gelang es schließlich trotz erheblicher Gegenwehr, den Mann zu überwältigen und festzunehmen. Dabei zog sich einer der Beamten mehrerer Prellungen zu, konnte seinen Dienst aber noch fortsetzen. Weitere Streifenwagen brachten den 39-Jährigen und den 19-Jährigen anschließend aufs Revier. Da der 39-Jährige bei der Festnahme offenbar ebenfalls verletzt worden war und über Schmerzen im Bein klagte, riefen die Beamten ihm einen Rettungswagen auf die Dienststelle. Dieser brachte ihn in ein Kasseler Krankenhaus, das er nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte. Der 40-jährige Busfahrer hatte durch die Schläge Verletzungen im Gesicht und am Hals davongetragen. Er musste von einem Kollegen abgelöst werden und sich anschließend in ärztliche Behandlung begeben.

Gegen beide Männer wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Der 39-Jährige muss sich zudem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. (ots/pfa) 

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Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 27 Dezember 2016 11:29

Kassel: Räderdieb festgenommen, Komplize flüchtet

KASSEL. Einen mutmaßlichen Räderdieb hat die Polizei am frühen Dienstagmorgen in Waldau festgenommen. Mindestens einem Komplizen gelang die Flucht, die Fahndung der Polizei blieb bislang ergebnislos.

Ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes nahm am frühen Dienstagmorgen gegen 1.30 Uhr mindestens zwei Gestalten wahr, die auf dem Gelände eines Autohauses an der Falderbaumstraße zwischen abgestellten Fahrzeugen umherschlichen und sich immer wieder hinter den Autos versteckten. Zuvor müssen die unbekannten Täter den etwa zwei Meter hohen Zaun überklettert haben.

Schon bei seinen ersten Beobachtungen sah der Wachmann, dass eine der beiden Personen einen Radschlüssel dabei hatte. Offensichtlich hatten es die Täter wieder einmal auf Kompletträder von Neufahrzeugen abgesehen. Beim Eintreffen der Funkstreifen des Polizeireviers Ost und der Wachpolizei konnten keine fremden Personen mehr auf dem Gelände festgestellt werden. Die Wachpolizisten entdeckten kurze Zeit später einen in einem Wendehammer abgestellten weißen VW Golf, in dem eine Person saß. Bei der Überprüfung der Person und des Fahrzeugs fanden sie einen Radschlüssel mit den entsprechenden Steckschlüsseln für Radschrauben. Den dringend Tatverdächtigen, einen 28-Jährigen aus Kassel, nahmen sie vorläufig fest.

Zu eventuellen Mittätern machte er in seiner Vernehmung keine Angaben. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen weißen VW Golf 4 mit einem sehr lauten Auspuff. Nach den erforderlichen polizeilichen Maßnahmen entließen die Beamten den 28-Jährigen auf freien Fuß. Er muss sich nun wegen versuchten Diebstahls an Fahrzeugen und Hausfriedensbruchs verantworten.

Beschreibung des flüchtigen Komplizen
Der zweite Täter soll etwa 30 Jahre alt sein und eine schwarze Mütze und weiße Turnschuhe getragen haben. Die zuständigen Ermittler des Polizeireviers Ost bitten Zeugen, die Hinweise zu weiteren Tätern oder zu dem VW Golf geben können, sich bei der Kasseler Polizei unter der Rufnummer 0561/9100 zu melden. (ots/pfa)   

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Publiziert in KS Polizei
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