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Donnerstag, 08 November 2012 09:24

Mit Luftdruckwaffe auf Scheiben geschossen

REINHARDSHAUSEN. Bereits in der Nacht zu Sonntag beschädigten Unbekannte zwei Schaufensterscheiben eines Geschäftshauses in der Quellenstraße.

Bei den beiden Doppelglasscheiben stellte die Polizei am Sonntagmorgen um 11 Uhr jeweils ein kleines, kreisrundes Loch in der äußeren Scheibe fest. Das berichtete Polizeisprecher Volker König am Donnerstag.

Die Beamten gehen davon aus, dass Unbekannte im Laufe der Nacht mit einer Luftdruckwaffe die Beschädigungen verursacht haben. Der Schaden beläuft sich auf etwa 1000 Euro. Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise bitte an die Polizeistation in Bad Wildungen, Tel.: 05621-7090-0; oder bei jeder anderen Polizeidienststelle.


Ganz ähnlich ging es im Oktober in Volkmarsen zu:
Schaufenster durch Schüsse beschädigt (Donnerstag, 18. Oktober 2012) 

Publiziert in Polizei
Mittwoch, 07 November 2012 11:58

Zwei Raubüberfälle in einer Stunde

MARBURG. Innerhalb von nur einer Stunde ist es am Dienstagabend zu zwei bewaffneten Raubüberfällen gekommen. In beiden Fällen blieben die Opfer unverletzt.

Die Täter entkamen und erbeuteten bei einem Raub ein Handy und einen türkisfarbenen Geldbeutel. Bei der anderen Tat blieben sie ohne Beute. Die beiden Überfälle waren am Dienstagabend zwischen 20 und 21 Uhr begangen worden, teilte Polizeisprecher Martin Ahlich am Mittwoch mit.

Derzeit steht ein Zusammenhang zwischen den Überfällen nicht fest. Die erste Tat ereignete sich um 20.12 Uhr in der Oberstadt. Eine 62-jährige Frau stand vor einem Wohnhaus am Rübenstein, als ein Mann auf sie zukam und Geld forderte. Erst als er seine Forderung wiederholte, bemerkte die Frau eine Waffe in seiner Hand, ihrer Meinung nach eine Schusswaffe. Da die Frau keine Wertgegenstände bei sich hatte, blieb der Täter ohne Beute. Er entfernte sich zur Barfüßerstraße. Der Mann war etwa 25 Jahre alt, zwischen 1,80 und 1,85 Meter groß und schlank. Er trug einen schwarzen Kapuzenpulli und ein schwarz gemustertes Tuch, mit dem er Mund und Nase bedeckte. Der Mann sprach akzentfreies Deutsch und roch auffallend nach Alkohol. Die nicht näher zu bezeichnende Waffe war schwarz.

An dem Überfall um 20.55 Uhr in der Frankfurter Straße waren nach bisherigem Wissen mindestens drei Männer beteiligt. Das 23-jährige Opfer passierte einen der späteren Täter an der Ecke Gutenbergstraße/Liebigstraße, und hörte, wie der Mann danach mehrfach pfiff. Er folgte ihr, bedrohte sie in der Frankfurter Straße mit einem Messer und forderte erst die Geldbörse und nach deren Erhalt noch das Handy. Beim Aushändigen der Gegenstände bemerkte die junge Frau den zweiten, mit einer schwarzen scheinbaren Schusswaffe ausgerüsteten Täter und einen dritten, der sich aber zurückhielt.

Die drei flüchteten zusammen zur Frankfurter Straße/Haspelstraße. Der Messerträger sprach akzentfreies Deutsch. Er war zwischen 20 und 25 Jahre alt, etwa 1,85 Meter groß und schlank. Er trug ein schwarzes Kapuzenshirt und einen schwarzen Schal als Maske vor Mund und Nase. Die restliche Kleidung war dunkel. Zum Alter und zur Nationalität des Waffenträgers konnte das Opfer nichts sagen. Der Mann war etwa 1,75 Meter groß und mit einer olivgrünen Jacke bekleidet. Er fiel durch einen rot-weiß gemusterten Schal, eventuell ein Fußball-Fan-Schal, auf. Von dem dritten Mann gibt es keine Beschreibung.

Die Kripo Marburg hat die Ermittlungen übernommen und sucht Zeugen der Vorfälle. Wer etwas bemerkt hat und Angaben machen kann, meldet sich bei den Ermittlern unter der Rufnummer 06421/406-0.

Publiziert in MR Polizei

FRANKENBERG. Vertagt hat das Frankenberger Amtsgericht ein Strafverfahren gegen einen 61-jährigen Mann, der sich wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten muss.

Verhandelt wird gegen den früheren jagdlichen Fachberater des Dodenauer Wildgeheges. Die Stadt Battenberg hatte das Beschäftigungsverhältnis wegen eines gestörten Vertrauensverhältnisses beendet.

Am 21. Oktober 2011 war der Angeklagte vom Forstamt Frankenberg zu einer Gesellschaftsjagd eingeladen. Dort bestätigte sich, was Fachleute aus der Forst- und Jagdszene zuvor schon tuschelten: Der heute 61-jährige besitzt keine gültige Jagdausübungsberechtigung und keine Schießerlaubnis mehr.

Vor Gericht stand der frühere Berufsjäger, weil er bei dieser Jagd ohne Schießerlaubnis ein Gewehr mitgeführt haben soll - was der Angeklagte energisch bestritt: „Ich habe keine Schusswaffe dabei gehabt."

Es gibt jedoch einige Merkwürdigkeiten. „Bei einer solchen Jagd kontrollieren wir morgens die Jagdscheine", sagte der Frankenberger Forstamtsleiter als Zeuge aus. Der Angeklagte habe keinen gültigen Schein vorweisen können. Als Begründung habe der 61-Jährige angegeben, er habe am Morgen seinen Rucksack mit dem seines Sohnes verwechselt, der ebenfalls Jäger ist und an einer anderen Jagd teilnahm.

Nach der Mittagspause, bei der neuen Gruppeneinteilung, habe er noch einmal nachgefragt, ob sich „das mit dem Jagdschein geklärt" habe, sagte der Forstamtsleiter. Nachdem ein damit beauftragter Revierförster dies verneinte, durfte der Angeklagte weiterhin nicht als Schütze, sondern nur als „Beobachter" an der Jagd teilnehmen.

Damit waren die Voraussetzungen klar. Nun gibt es aber zwei Zeugen, die den Angeklagten während der Jagd mit einem Gewehr gesehen haben wollen: Ein 45-jähriger Treiber sagte vor Gericht: „Er hat da gestanden in einer sehr auffälligen, roten Jacke. Das Gewehr hatte er geschultert."

Ein weiterer Treiber, ein 25-jähriger Student, will aus etwa 20 Metern Entfernung gesehen haben, dass der Angeklagte – den er offenbar wegen seiner Bekleidung als Berufsjäger bewunderte – ein Gewehr in der Armbeuge trug.

Auf mehrfache Nachfrage der Verteidigung schwächten die Zeugen später ihre Aussagen ab; auch mit dem Verweis darauf, dass der Vorfall schon fast acht Monate zurück liege.

Widersprochen haben beide Zeugen einer Version der Verteidigung, bei dem mutmaßlichen Gewehr könnte es sich auch um einen großen Stock gehandelt haben. Einen solchen Stock führte der Angeklagte im Gerichtssaal vor und gab an, dass er diesen benutze, um sein Fernglas aufzulegen.

Richterin Andrea Hülshorst will nun weitere Zeugen laden. Ein Termin für die Fortsetzung steht noch nicht fest.

Quelle: HNA

Publiziert in Archiv - Sammlung

TWISTE. Eine Zivilstreife der Polizei hat einen 29-Jährigen gestoppt, der keinen Führerschein besitzt, dafür aber unter Drogeneinfluss stand, Amphetamine im Auto hatte und im Besitz eines verbotenen Schlagrings war.

Von einem "Volltreffer bei einer Verkehrskontrolle" sprach Polizeisprecher Volker König am Montag. Seine Kollegen der Korbacher Station hatten demnach am Freitagabend gegen 18 Uhr wieder einmal einen richtigen Riecher. Einer Zivilstreife fiel ein blauer 3er BMW mit einem Kennzeichen aus Hamm auf. Die Zivilfahnder hielten das Auto gegen 19 Uhr auf der Bundesstraße 252 in der Ortsdurchfahrt von Twiste an.

Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 29-jährige Fahrer kein unbeschriebenes Blatt ist und bereits mit dem Gesetz in Konflikt geraten war. Die Beamten stellten weiter fest, dass dem Mann bereits bei anderer Gelegenheit der Führerschein entzogen worden war und er zudem unter Einfluss von Drogen stand. Bei der anschließenden Fahrzeugdurchsuchung stellten die Ordnungshüter zunächst einen verbotenen Schlagring sicher.

Der eingesetzte Rauschgiftspürhund schlug dann bei der Durchsuchung des BMWs an: Im Handschuhfach fanden sich zwei Beutel mit insgesamt fast 100 Gramm Amphetaminen. Der 29-Jährige wurde vorläufig festgenommen und musste die Nacht in einer Arrestzelle verbringen. Er wurde zwar am Samstagmorgen wieder entlassen, muss sich aber demnächst wegen der Verstöße gegen das Waffengesetz sowie der Drogen- und Verkehrsdelikte vor Gericht verantworten.

Publiziert in Polizei
Samstag, 28 Januar 2012 08:54

Personen mit japanischem Kurzschwert angegriffen

SIEGEN. Am frühen Samstagmorgen gegen 1 Uhr, ging eine zehnköpfige Personengruppe von der Ziegelwerkstraße auf das Gelände der Siegerlandhalle. Ein 25-jähriger polizeibekannter Mann, der in der Ziegelwerkstraße wohnt, fühlte sich offensichtlich durch die Gruppe gestört und begab sich nach draußen zu den zehn Personen. Zuvor bewaffnete er sich jedoch mit einem japanischen Kurzschwert, welches er in seiner Wohnung aufbewahrte.

Draußen warf er in aggressiver Weise der Gruppe vor, dass sie zuvor durch seinen Garten gegangen seien. Ein Teil der Gruppe flüchtete direkt beim Herannahen des 25-jährigen, während der Rest versuchte, mit dem Bewaffneten zu diskutieren.

Im Rahmen dieser verbalen Auseinandersetzung griff der 25-jährige eine Person aus der Gruppe an und verletzte diese an den Händen. Der Freund des Verletzten versuchte dazwischen zu gehen und wurde nun seinerseits ebenfalls angegriffen und durch die Waffe verletzt. Beide Personen mussten aufgrund der Schnittverletzungen in ein Siegener Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen werden. Lebensgefahr besteht in beiden Fällen aber nicht. Eine weitere Person erlitt durch das Geschehen einen Schock und wurde ebenfalls zunächst in ein Krankenhaus gebracht.

Der Beschuldigte ging nach diesem Vorfall wieder zurück in seine Wohnung. Hier konnte er im weiteren Verlauf durch die Polizei widerstandslos festgenommen werden. Hinweise auf Alkohol- oder Drogeneinfluss bei dem Beschuldigten lagen nicht vor.

Er sollte voraussichtlich im Laufe des Samstags dem Haftrichter vorgeführt werden. Über das Ergebnis der Vorführung lagen bis zum Abend keine Angaben vor.

Publiziert in SI Retter
Donnerstag, 12 Januar 2012 06:43

Waffe entpuppt sich als Regenschirm

HÜNFELD. Einen Großeinsatz der Polizei haben besorgte Anwohner im Schulviertel der osthessischen Stadt Hünfeld ausgelöst. Der vermeintliche Schütze entpuppte sich als wasserscheuer Bürger.

Am Mittwochmorgen hatte die Polizei gegen 08.45 Uhreinen Hinweis auf eine bewaffnete Person erhalten, die im Schulviertel in Hünfeld gesehen worden war. Mit zahlreichen Einsatzkräften sicherte die Polizei umgehend alle dort angesiedelten Schulen ab und fahndete nach dem vermeintlichen Täter.

Rund drei Stunden später klärte sich der Fall überraschend auf. Bei dem Mann mit der Waffe handelte es sich um einen 47-jährigen Hünfelder, der den Weg über den Schulhof als Abkürzung zu seiner Arbeitsstelle genommen hatte. Die vermeintlich mitgeführte Schusswaffe stellte sich als schwarzer Regenschirm heraus, der von dem Mann mitgeführt wurde.

Die Polizei bedankt sich ausdrücklich bei den Hinweisgebern für ihre Mitarbeit und Meldungen. So seien die Einsatzkräfte rechtzeitig gewappnet gewesen und hätten im Ernstfall Gefahren oder Schäden für andere Menschen verhindern können.

Publiziert in KS Polizei
Mittwoch, 14 Dezember 2011 05:50

Lebensmüder löst Großeinsatz aus

KASSEL. Ein lebensmüder und polizeibekannter Mann hat sowohl Polizei und Rettungsdienste über viele Stunden in Atem gehalten. Nach gut acht Stunden nahmen Spezialkräfte den 32-Jährigen am späten Abend fest.

Der Mann hatte sich am Dienstag gegen 14.20 Uhr über den Polizeinotruf gemeldet und angegeben, er habe sich eine Waffe besorgt und würde auf einem Dach in der Mönchebergstraße 50 in Kassel stehen. "Der Sachverhalt wurde durch Zeugen bestätigt", sagte ein Polizeisprecher in der Nacht zu Mittwoch.

Die Polizei überzeugte sich von der Lage. Wegen "einschlägiger Erfahrungen mit dem Mann" ging die Polizei sowohl von "einer Eigengefährdung der Person als auch einer Gefährdung Unbeteiligter" aus. Starke Polizeikräfte wurden in der Möchenbergstraße zusammen gezogen, außerdem wurde der Ort weiträumig abgesperrt. Vorsorglich wurde auch der Rettungsdienst alarmiert.

Nach langwierigen Gesprächen mit dem 32-Jährigen gelang es Spezialkräften der Polizei schließlich, den Mann gegen 22.20 Uhr festzunehmen. Er wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, wo ihn Polizisten bewachen.

Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 11 August 2011 14:41

Mit Waffe rumgefuchtelt: Polizeieinsatz

KASSEL. Einen größeren Polizeieinsatz hat ein 16-jähriger ausgelöst, nachdem er mit einer Waffe beobachtet wurde. Der Teenager war am Donnerstag gegen 18 Uhr von einer aufmerksamen Frau an der Straßenbahnhaltestelle Altmarkt dabei beobachtet worden, als er mit einer Schusswaffe hantierte. Anschließend stieg er in eine Straßenbahn ein und fuhr mit dieser in Richtung Waldau. Die Frau verständigte die Polizei.

Die Einsatzzentrale der Polizei setzte etliche Funkwagen und Zivilstreifen in Bewegung, da zunächst nicht klar war, ob es sich um eine scharfe Schusswaffe handelte. "Auch die Absichten des jungen Mannes waren zunächst nicht klar", sagte Polizeisprecher Franz Skubski am Abend. An der Haltestelle Breslauer Straße überwältigten Zivilkräfte den 16-jährigen. Bei ihm fanden die Beamten eine sogenannte Soft-Air-Waffe, die einer scharfen Schusswaffe jedoch täuschend ähnlich sah.

Zu seinen Motiven machte der Jugendliche nur ungenaue Angaben. Die Waffe wurde sichergestellt und ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Der 16-jährige wurde an seine Eltern übergeben. Inwieweit die Kosten des Einsatzes noch in Rechnung gestellt werden, prüft die Polizei derzeit noch.

Publiziert in Polizei
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