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KORBACH. Zu einem Einsatz in der Gelsenkirchner Straße 14 wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Korbach am Freitagnachmittag gerufen - ein schwarzer Kater hing bewegungsunfähig in einem gekippten Fenster im dritten Stock eines Mehrfamilienhauses fest und konnte weder vor noch zurück.

Mit der gewählten Notrufnummer 110 hatte ein Passant gegen 14.50 Uhr der Notrufzentrale eine schwarze Katze im dritten Stock eines Mehrfamilienhauses gemeldet. Nach Angaben des Anrufers befand sich die Katze in einer ausweglosen Situation und klagte erbärmlich.

Der zuständige Dienstgruppenleiter überprüfte die Angaben und sendete umgehend eine Streifenwagenbesatzung zur Einsatzstelle. Über Funk wurde die Lage bestätigt und die Freiwillige Feuerwehr informiert. Da die Mieter der Wohnung, in der sich der Kater befand, nicht erreichbar waren, setzte Einsatzleiter Andre Casper die Drehleiter ein. Schonend wurde das Tier von den Ehrenamtlichen aus seiner misslichen Situation befreit und in einer Transportbox sicher zu Boden gebracht.

Ein Trupp übernahm den Transport zum Korbacher Tierheim, von dort wurde der kastrierte Kater, der sichtlich mitgenommen wirkte, sofort zum Tierarzt gebracht - leider konnte der Veterinär den Kater nicht mehr retten, das Tier verstarb wenige Minuten nach Eintreffen in der Praxis. 

Insgesamt waren 15 Freiwillige am Einsatz beteiligt. Um 15.30 Uhr rückte die Wehr mitsamt Drehleiter in ihren Standort ein. Über welchen Zeitraum das Tier in dem gekippten Fenster schon eingeklemmt war, steht nicht fest.

Publiziert in Feuerwehr

TWISTE. Der Anhänger eines mit insgesamt 165 Schlachtschweinen beladenen Tiertransporters ist am Dienstagmittag in Twiste umgekippt und hat ein Auto unter sich begraben. Die Fahrerin hatte den Wagen Augenblicke zuvor verlassen. Auch ein zweiter Wagen, in den kurz zuvor noch eine Frau mit zwei Kindern saß, wurde von dem Anhänger getroffen. Menschen wurden nicht verletzt, mehrere Schweine mussten jedoch notgeschlachtet werden.

Der 48 Jahre alte Lkw-Fahrer aus Münster hatte die Schweine gerade erst in Twiste in Zugfahrzeug und Anhänger verladen, als er in Richtung Bad Arolsen fuhr und gegen 11.50 Uhr über den Bahnübergang am Ortsausgang fuhr. Möglicherweise durch nicht angepasstes Tempo kippte der Anhänger in der Kurve, in der die Wohnhäuser der Familien Hundertmark und Dittman stehen, auf die rechte Seite um. Der Anhänger brach einen Baum ab, begrub den VW Touran der Hundertmarks unter sich und schleifte das Fahrzeug gut 20 Meter weit mit. Dabei wurden auch eine Laterne und mehrere Mauern getroffen, außerdem der VW Sharan der Dittmanns getroffen.

"Meine Frau Ulrike war gerade erst aus dem Auto ausgestiegen und ins Haus gegangen und ich wollte in unsere Scheune gehen, als es passierte", sagte der sichtlich mitgenommene Wilhelm Hundertmark gegenüber 112-magazin.de. Als er den Anhänger umkippen sah, sei er nur noch zur Seite in Sicherheit gesprungen. "Es hätte auch Tote geben können", sagte der Twister mit Blick auf die beiden Autos. In dem Sharan hatten kurz vor dem Unfall noch seine Tochter Nina Dittmann, Ehefrau des Twistetaler Bürgermeisters Stefan Dittmann, und die beiden Enkelkinder Lutz (6) und Ida (1) gesessen.

Polizei, Feuerwehr, Vertreter des Veterinäramtes und Mitarbeiter der Viehverwertung eilten zur Unfallstelle, wo die Feuerwehren aus Twiste und Berndorf mit Material zur Absperrung von Baustellen einen Zaun um den Lkw-Anhänger herum bauten. Die noch lebenden und körperlich unversehrten Schweine wurden in einen anderen Lkw getrieben - zum Abtransport in den nächsten Schlachthof. Elf Schweine waren bei dem Unfall verendet, neun weitere derart verletzt, dass sie notgeschlachtet werden mussten. Insgesamt befanden sich im Anhänger zum Zeitpunkt des Unfalls laut Polizei 84 Tiere.

Die Vollsperrung der Bundesstraße 252 wurde gegen 16.30 Uhr aufgehoben, nachdem die beschädigten Autos sowie der durch ein Bergungsunternehmen wieder aufgerichtete Anhänger abgeschleppt waren. "Muss es denn erst Tote geben, bevor sich hier etwas tut", fragte der Twistetaler Bürgermeister Stefan Dittmann, der an der Unfallstelle wohnt. Es seien in der Vergangheit schon zahlreiche teils schwere Unfälle an diesem Abschnitt der B 252 passiert. Viele Verkehrsteilnehmer würden die Kurve am Bahnübergang unterschätzen und häufig auch schneller als erlaubt fahren, sagte Ulrike Hundertmark. An der Unfallstelle - sie befindet sich noch innerorts - gilt das reguläre Tempolimit von 50 km/h.

Den Gesamtschaden schätzte ein Polizeibeamter auf rund 85.000 Euro.


Ende Oktober 2013 gab es bei Selbach einen Unfall mit einem Traktor, der einen Transportanhänger für Tiere zog:
Anhänger mit 200 Schweinen umgekippt: 16 Ferkel tot (25.10.2013, mit Video u. Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr
Montag, 13 Oktober 2014 19:00

Hundetransporter aus Rumänien gestoppt

BÜREN. Die Polizei hat ein rumänisches Pärchen wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz angezeigt. Gegen die angeblichen Tierschützer erging ein Strafverfahren.

Zeugen hatten der Polizei am Sonntagabend gegen 18 Uhr mitgeteilt, dass auf einem Parkplatz an der L 776 Hunde aus einem Transporter in ein anderes Fahrzeug umgeladen würden. Eine Streife stoppte den Lieferwagen, in dem mehrere Reisekäfige für Hunde transportiert wurden. Zwei Hunde befanden sich noch in dem Wagen. Weil laut Polizei die Unterbringung der Tiere sowie der Zustand eines Hundes äußerst bedenklich waren, schalteten die Beamten das Veterinäramt ein. Eine Tierärztin begutachtete das Fahrzeug vor Ort und ließ den kranken Hund in eine Tierklinik bringen.

Die Polizisten stellten die Personalien der Fahrzeuginsassen, eine Frau (35) und ein Mann (43) aus Rumänien, fest. Angeblich handelte es sich um Tierschützer, die herrenlose Hunde in Deutschland unterbringen wollen. Das Pärchen musste auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Sicherheitsleistung von mehrere hundert Euro hinterlegen. Ein Verfahren wurde gegen beide Personen eingeleitet. Was mit den anderen Hunden passierte, teilte ein Polizeisprecher am Montag nicht mit.

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Publiziert in PB Polizei

BREIDENBACH. Nach dem Tod eines fünf Jahre alten Hundes der Rasse Golden Retriever ermittelt die Polizei wegen des Verdachts einer Straftat nach dem Tierschutzgesetz. Womöglich wurde der Vierbeiner vergiftet.

Laut Polizeibericht von Mittwoch befand sich der Hund am Samstagnachmittag zwischen 18 Uhr und 19.15 Uhr an einer Laufleine vor einem Stall in der Gemarkung Wallstadt. Die Polizei geht nach den durchgeführten Ermittlungen davon aus, dass der Hund vor dem Stall ein unbekanntes Gift aufnahm, während der Besitzer Arbeiten im Stall nachging.

Zurück in der Wohnung, erbrach sich der Vierbeiner mehrfach. Nach einer ersten Untersuchung am Abend durch einen Tierarzt musste der Hund anschließend in eine Tierklinik gebracht werden. Dort starb der Golden Retriever am Dienstagmorgen.

Eine Absuche nach dem Gift rund um den Stall, der etwa 150 Meter vom Ortsrand Breidenbach liegt und über die Steinackerstraße erreichbar ist, brachte keinen Erfolg. Zeugen, die nähere Angaben zu dem Vorfall machen können, melden sich bei der Polizeistation Biedenkopf unter der Telefonnummer 06461/92950.

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Publiziert in MR Polizei

SELBACH. Mehrere junge Schweine sind am Freitagmorgen bei einem Verkehrsunfall auf der B 485 bei Selbach verendet: Beim Abbiegen eines Traktors war der gezogene Viehanhänger umgestürzt. Der 17 Jahre alte Treckerfahrer kam mit einem leichten Schock, aber körperlich unversehrt davon.

Der junge Mann, der laut Polizei einen Führerschein zum Führen von Traktoren mit Anhängern besitzt, war am Freitagmorgen aus dem Edertal kommend unterwegs nach Volkmarsen, um 200 Schweine zu einem landwirtschaftlichen Betrieb zu bringen. Unterwegs hatte sich der 17-Jährige wegen mehrerer Baustellen verfahren. Als er auf dem Weg nach Volkmarsen die B 485 von Netze kommend in Richtung Sachsenhausen befuhr, bog er nach rechts in die Kreisstraße 19 in Richtung Selbach ab.

Der junge Mann bemerkte, dass er sich erneut verfahren hatte, wendete und bog gegen 9.30 Uhr zurück auf die Bundesstraße 485 in Richtung Netze ein. Dabei passierte es: Laut Polizei durch einen Fahrfehler kippte der doppelstöckige Viehanhänger auf die rechte Seite um. Der Traktor dagegen blieb auf den Rädern stehen. Eine Bordwand des Anhängers öffnete sich, so dass mehr als zehn Tiere sich befreien konnten. Einige von ihnen liefen in den angrenzenden Wald, wurden aber wieder eingefangen.

Bei dem Unfall verendeten nach Angaben von Amtstierärztin Dr. Anke Zwolinski 16 der etwa drei Monate alten Schweine. Die Veterinärin und ein Kollege waren nach dem Unfall zur Unfallstelle geeilt, um den Zustand der Tiere zu begutachten. Die meisten Ferkel hatten im wahrsten Sinne des Wortes Schwein, blieben unverletzt und wurden auf andere Transporter verladen. Etwa 30 Tiere seien in einer Art Schockzustand gewesen, so dass sie sich zunächst auf einem Bauernhof erholen sollen. "Ich will sie nicht alle einschläfern", sagte die Tierärztin. Sie und ihre Kollegen würden die Tiere am Abend oder am Samstag erneut in Augenschein nehmen und entscheiden, ob sie eingeschläfert werden müssen.

Die Bundesstraße blieb nach dem Unfall bis etwa 12 Uhr voll gesperrt - zum einen wegen des Abtransports der lebenden Tiere mit anderen Anhängern und der Arbeit der Veterinäre, zum anderen aber auch wegen der Bergung: Der umgekippte Viehanhänger wurde mit einem Traktor und einem Teleskoplader wieder auf die Räder gestellt. Es sei ein Schaden von etwa 3000 Euro an dem Fahrzeug entstanden, sagte ein Polizist in einer ersten Schätzung.

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Publiziert in Retter
Montag, 12 August 2013 07:57

Reifenbrand: Mehr als 20 Tiere notgeschlachtet

LAHNTAL. Weil ein Reifen an seinem Schweinetransporter brannte und er die Ausweitung des Feuers befürchtete, hat ein Lkw-Fahrer am frühen Morgen die Tiere freigelassen. Er erlitt dabei leichte Verletzungen und kam ins Krankenhaus. Mehr als 20 Schweine mussten notgeschlachtet werden.

Der Fahrer hatte gegen 4 Uhr den brennenden Reifen während der Fahrt zwischen Lahntal-Göttingen und Bahnhof Sarnau bemerkt. Er fuhr den Transporter rechts ran und versuchte den Reifen selbst zu löschen. Dann ließ er die Tiere frei.

Wegen des brennenden Lasters, der frei laufenden Tiere und notwendiger Umladung blieb die Bundesstraße 62 zwischen Göttingen und Goßfelden bis um 9 Uhr voll gesperrt. Nach den ersten Erkenntnissen hatte der Viehtransporter auf drei Etagen mehr als 90 Schweine geladen, die zur Schlachtung bestimmt waren.

Ein Vertreter des Marburger Veterinäramtes entschied vor Ort, dass mehr als 20 Tiere wegen der schweren Brandverletzungen aus Tierschutzgründen vor Ort durch die Spezialeinheit zum Notschlachten von den Leiden zu erlösen waren.

Zwei Tiere erlöste die Polizei aufgrund der offensichtlich schwersten Brandverletzungen schon vor dem Eintreffen des Veterinärs. Unter der Aufsicht des Veterinärs erfolgte später die Umladung der gesunden Tiere.

Noch unklar ist, ob sich noch Schweine in den angrenzenden Feldern aufhalten. Die Nachsuche der Feuerwehr unter Einsatz der Wärmebildkamera verlief negativ. Angaben zur Schadenshöhemachte Polizeisprecher Martin Ahlich nicht.

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Publiziert in MR Polizei

KASSEL. Einen Schweinetransport, der von Holland nach Ungarn unterwegs war, hat die Autobahnpolizei auf der A 7 gestoppt. Weil die Wasserversorgung der Tiere offenbar nicht richtig funktionierte und die Schweine sehr erschöpft wirkten, ordneten hinzu gerufene Veterinäre eine Zwangspause an.

Ein Autofahrer hatte die Autobahnpolizei am Montagnachmittag auf den Transporter aufmerksam gemacht. Wie sich bei der Überprüfung des eigentlich modernen Sattelzuges einer Spedition aus dem Landkreis Steinfurt/NRW herausstellte, war es im Sattelauflieger möglicherweise zu Problemen in der automatisierten Wasserzufuhr für die auf zwei Ebenen geladenen Schweine gekommen. Angesichts der großen Hitze machte ein Großteil der insgesamt 190 Schweine nach Angaben der Polizeibeamten der Polizeiautobahnstation Baunatal einen extrem erschöpften Eindruck.

Die eingeschalteten Veterinäre ordneten zur Regeneration der Tiere eine Zwangspause in einer Wartebucht am Schlachthof Kassel an. Von dort durfte die Reise in Richtung Ungarn erst fortgesetzt werden, sobald die Veterinäre die erforderliche Regeneration der Tiere festgestellt haben. Dies sollte vermutlich am Dienstag der Fall sein.

Wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ordnete die Staatsanwaltschaft Göttingen eine Sicherheitsleistung bei Fahrer und Beifahrer von jeweils 500 Euro an. Die 31 und 33 Jahre alten Fahrer des Tiertransports sind ungarische Staatsbürger mit Wohnsitzen in den Niederlanden.

Hinzu kommen weitere 1800 Euro für den Einsatz der Veterinäre und die Unterbringung im Schlachthof. Beim 33 Jahre alten Beifahrer wurde außerdem festgestellt, dass er es mit den Vorschriften des Fahrpersonalgesetzes offenbar nicht so genau nimmt. Die Polizei konnte die Daten aus dem digitalen Fahrtenschreiber 29 Tage rückwirkend auslesen. Dabei summierten sich die dokumentierten Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten auf insgesamt 1360 Euro.


Im April hatte die Autobahnpolizei ebenfalls einen Schweinetransport gestoppt:
A 44: Tickende Zeitbombe aus Verkehr gezogen (22.04.2013, mit Fotos)

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Publiziert in KS Polizei
Montag, 22 April 2013 18:17

A 44: Tickende Zeitbombe aus Verkehr gezogen

KASSEL. Spezialisten der Polizeiautobahnstation Baunatal haben einen Tiertransporter aus dem Verkehr gezogen, den ein Gutachter als "tickende Zeitbombe" bezeichnete. Der mit 90 Schweinen beladene Anhänger hatte eine extreme Schieflage.

Die Polizisten wurden am Rasthof "Elsinger Höhe" an der A 44 auf den Lkw mit Anhänger aufmerksam. Aufgrund der Schieflage des Anhängers lag schnell der Verdacht nahe, dass die Federung mangelhaft war.

Der 49-jährige Fahrer aus Paderborn hatte seinen mit insgesamt 180 Schweinen beladenen Lkw am Montagmorgen gerade betankt, als die Beamten auftauchten. Bei der näheren Kontrolle kamen gravierende Mängel zum Vorschein, so dass unverzüglich ein Gutachter hinzugezogen wurde. Dieser nahm den Anhänger unter die Lupe und sprach von einer "tickenden Zeitbombe". Es sei nur eine Frage der Zeit, bis der Anhänger auseinander breche. So war an mehreren Stellen der Rahmen gebrochen, beide Achsen waren lose, die Bremsanlage defekt, die Federung mangelhaft und wichtige Bauteile waren lediglich mit nicht zugelassenen Schrauben provisorisch repariert worden.

90 Schweine umgeladen
Der Gutachter stufte den Anhänger als absolut verkehrsunsicher ein, woraufhin ihn die Polizei stilllegte. Der Fahrer musste sich schleunigst um einen Ersatz-Lkw bemühen, um die lebende Fracht nach Weißenfels in Thüringen transportieren zu können. Erst nach fünf Stunden erfolgte die Umladung auf einen anderen Lkw, so dass die Reise zum Schlachthof in Richtung Thüringen fortgesetzt werden konnte. Vorher sprachen die Beamten noch mit einem Veterinär, der grünes Licht für die Weiterfahrt geben musste.

Auch Ermittlungen gegen Prüfer
Der Fahrer legte einen Prüfbericht vom Dezember 2012 vor, in dem bei der Hauptuntersuchung keine Mängel festgestellt wurden. Gegen den Prüfer wird nun ein Strafverfahren wegen Verdachts der mittelbaren Falschbeurkundung eingeleitet, da die Mängel zu dieser Zeit schon bestanden haben müssen. Fahrer und Halter erwarten nun Bußgelder in nicht unerheblicher Höhe. Hinzu kommen die Kosten des Sachverständigen und der Umladeaktion. Zudem muss sich der Fahrzeughalter um einen Abtransport seines Anhängers kümmern, der auf den eigenen Rädern nicht mehr bewegt werden darf. Um die Weiterfahrt zu unterbinden, sicherten die Beamten den Anhänger mit einer Kette.


Kürzlich war im Hochsauerlandkreis der Anhänger eines Tiertransports umgestürzt:
Tiertransport kippt um: Schweine sterben (11.04.2013, mit Fotos)

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Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 13 November 2012 15:18

Bisswunden: Verletzter Schwan auf Stadtteich

MENGERINGHAUSEN. Ein durch Bisse an Kopf und Hals verletzter Schwan ist Passanten auf dem Stadtteich in Mengeringhausen aufgefallen. Eine Tierärztin und ein Passant fingen das Tier ein, die Veterinärin versorgte die Verletzungen.

Nach den Anrufen besorgter Bürger bei der Polizei machten sich am Sonntagmorgen zunächst die Beamten der naheliegenden Wache ein Bild von der Lage auf dem Stadtteich: Dort schwamm der verletzte Schwan mit Blut verschmiertem Federkleid. "Eine tierärztliche Versorgung war dringend geboten", sagte am Dienstag Polizeisprecher Volker König.

Sorge um das rechte Auge
Als die verständigte Veterinärin Dr. Monika Reinhold von der Tierärztlichen Praxis Dr. Blume in Volkmarsen eintraf, war der Schwan glücklicherweise an Land und konnte mit Hilfe eines Passanten eingefangen und festgehalten werden. Bei der Behandlung stellte die Ärztin fest, dass der Schwan eine Bissverletzung am Kopf und am Hals aufwies. "Vor allem um das verletzte rechte Auge hatte ich etwas Angst", sagte die Medizinerin gegenüber 112-magazin.de. Sie habe die Verletzungen behandelt, dem Tier Medikamente verabreicht und das Gefieder sowie den Mund von Blut gereinigt.

Nach der 45-minütigen Behandlung, die der große Wasservogel tapfer über sich hat ergehen lassen, suchte er direkt den Weg in den Stadtteich. "Das war ein gutes Zeichen. Er hat wenig später auch wieder getrunken", sagte Dr. Monika Reinhold weiter. Um die verletzten Stellen vor einer Infektion zu schützen und für Außenstehende sichtbar zu machen, dass der "Pechvogel" medizinisch behandelt worden war, verwendete die Tierärztin ein blaues Wundspray.

Welches Tier dem Schwan die Bissverletzungen zugefügt hatte, konnten weder der Polizeisprecher noch die Veterinärin definitiv sagen.

Publiziert in Retter
Donnerstag, 31 Mai 2012 22:46

Eingeklemmtes Pferd aus Anhänger befreit

WARBURG. Ein Pferd ist bei einem Verkehrsunfall auf der A 44 in einem umgekippten Anhänger eingeklemmt worden. Das Tier zog sich bei dem Unglück leichte Verletzungen zu. Die 60 Jahre alte Autofahrerin blieb unverletzt.

Die Autofahrerin aus Gütersloh war am Donnerstag gegen 15 Uhr mit dem Gespann auf der Autobahn in Richtung Dortmund unterwegs. Kurz hinter der Anschlussstelle Warburg verlor sie aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihr Auto. Der Pferdeanhänger kam ins Schlingern und kippte letztlich auf die Seite. Das Pferd wurde in dem Anhänger eingeklemmt und konnte nur mit Schwierigkeiten befreit werden. Ein sofort hinzugezogener Tiermediziner aus Warburg sorgte während der Rettungsarbeiten für die medizinische Versorgung des Tieres. Der beschädigte Anhänger musste mit einem Kran aufgerichtet und abtransportiert werden. Das Pferd wurde in einem weiteren, ebenfalls zur Unfallstelle georderten, Pferdetransporter aus dem Gefahrenbereich gebracht.

Zunächst wurde der rechte Fahrstreifen der A 44 in Fahrtrichtung Dortmund gesperrt. Gegen 16.30 Uhr musste die Autobahn für den Zeitraum der Bergungsarbeiten etwa 15 Minuten in beide Richtungen voll gesperrt werden. Die Sperrung in Richtung Dortmund wurde noch bis etwa 17 Uhr aufrecht erhalten. Der Verkehr staute sich auf einer Länge von etwa acht Kilometern zurück.

Das Pferd erlitt durch den Unfall leichte Verletzungen und wird durch einen Tierarzt weiterbehandelt. Die Fahrerin des Zugfahrzeuges wurde nicht verletzt. Ersten Einschätzungen der Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal zufolge wird der Gesamtschaden mit 10.000 Euro beziffert.


Weniger Glück hatte Mitte Mai ein Pferd bei einem Unfall mit einer Kutsche:
Kutschunfall bei Braunau: Drei Verletzte, Pferd tot (17.05.2012, mit Video und Fotos)

Publiziert in HX Polizei
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