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NETZE/KASSEL. Einem 30-jährigen Mann aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg wird von der Staatsanwaltschaft Kassel versuchter Mord an seiner ehemaligen Lebensgefährtin (28) und ihren beiden Kindern vorgeworfen. Nur mit Glück konnten die Bewohner des Hauses am 4. Mai 2018 dem Flammeninferno im Waldecker Stadtteil Netze entkommen. Außerdem steht der Verdacht der vorsätzlichen Brandstiftung und Sachbeschädigung im Raum. Seit Montagvormittag (25. März 2019) muss sich der Gelegenheitsarbeiter vor dem Landgericht Kassel verantworten.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll Rache Auslöser zahlreicher Drohungen und Sachbeschädigungen gewesen sein, die der Beschuldigte nach der Trennung von der 28-Jährigen durchführte. In der Tatnacht hatte der Mann bereits zwei Reifen an einem Mazda zerstochen (wir berichteten, hier klicken) und anschließend in der angrenzenden Scheune ein Feuer gelegt, das auf das Wohngebäude übergriff.

Auslöser der Attacken war anscheinend die Ausweisung aus dem Domizil am Glücksberg, nachdem der 30-jährige mehrere Monate auf "lau" bei der jungen Mutter im Haus gelebt hatte. Kennengelernt hatten sich die beiden im sozialen Netzwerk - nach rund sechs Monaten war die Beziehung einseitig von der Hauseigentümerin beendet worden.

Der Prozess wurde mit sieben Verhandlungstagen angesetzt und soll im Mai dieses Jahres enden. Am Mittwoch sind auch Zeugen aus der Nachbarschaft und Kameraden der Feuerwehr geladen, um ihre Aussagen zu machen.

Link: Brand in Netze - mutmaßlicher Täter gefasst, Haftbefehl erlassen (7. Mai 2018)

Link: Wohnhaus brennt in Netze - Wehren im Einsat (4. Mai 2018, mit Fotos und Video)

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Publiziert in Polizei

BAD WILDUNGEN. Nach der Messerattacke auf einen 32-jährigen Maurer ist Haftbefehl gegen einen 24-jährigen Bad Wildunger wegen versuchten Mordes erlassen worden. Angaben zu den Hintergründen machten Polizei und Staatsanwaltschaft bislang nicht.

Aufgrund intensiver und weitreichender Ermittlungen der Korbacher Kriminalpolizei hat sich zu Beginn dieser Woche ein dringender Tatverdacht gegen einen 24 Jahre alten Mann aus Bad Wildungen ergeben. Laut gemeinsamer Erklärung von Polizei und Staatsanwaltschaft ist der gebürtige Bad Wildunger hinreichend bekannt. Bislang war der Täter wegen Diebstählen und Körperverletzungen auffällig geworden.

Haftrichter in Kassel erlässt Haftbefehl
Er wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter in Kassel vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchten Mordes.

Zu den Hintergründen der Tat und der Motivation des Täters können zum jetzigen Zeitpunkt keine Angaben gemacht werden. Allerdings kann derzeit ausgeschlossen werden, dass es sich um eine Beziehungstat handelte.

Opfer inzwischen außer Lebensgefahr
Das 32-jährige Opfer ist inzwischen außer Lebensgefahr, es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Nach Einschätzung der behandelnden Ärzte ist durch die schnelle und umsichtige Hilfe am Tatort und später im Krankenhaus Schlimmeres verhindert worden.


112-magazin.de berichtete über den Fall:
Wildunger Messerattacke: Mutmaßliche Tatwaffe gefunden (14.01.2014)
Messerangriff: Kripo sichert vielversprechende Spuren (15.01.2014)

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Publiziert in Polizei

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