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HÖXTER. Eigentlich hatten die Beamten der Kreispolizeibehörde Höxter den schwarzen Mercedes nur angehalten, weil er am Dienstag, 10.September, auf der L 828 bei Willebadessen-Borlinghausen zu schnell unterwegs war.

Beim Blick ins Wageninnere staunten die Polizistennicht schlecht. Die beiden Männer in der Limousine hatten auf den Lederrücksitzen und in den Fußräumen etliche Plastiksäcke und Kartons mit Fleisch gelagert, das ungekühlt transportiert wurde. Bei der Kontrolle gegen 13.45 Uhr war es 18 Grad warm. Weitere Lebensmittelpackungen befanden sich sogar auf der Heckablage, wo sie direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt waren.

Im Laufe der Kontrolle entdeckten die Polizeibeamten im Kofferraum weitere Mengen Fleisch, das dort ebenfalls ungekühlt in Plastikverpackungen verstaut war. Nach Angaben der beiden Männer, die entsprechende Belege vorzeigen konnten, hatten sie die Ware vormittags bei einem Großhandel in Kassel gekauft. Sie war zum Verzehr für einen Gastronomiebetrieb im Kreis Paderborn bestimmt. Aufgrund dessen forderten die Polizeibeamten die Lebensmittelüberwachung des Kreises Höxter an. An der Kontrollstelle untersuchte ein Mitarbeiter die Fleischberge. Die hygienischen Zustände waren nicht vorschriftsmäßig.

Teile des Fleisches mussten entsorgt werden. Andere Teile befanden sich noch im tolerierbaren Temperaturfenster und wurden im Kofferraum verstaut, der durch den Lebensmittelkontrolleur versiegelt wurde. Das zuständige Amt im Kreis Paderborn wurde zur weiteren Bearbeitung informiert und leitete am Bestimmungsort entsprechende Maßnahmen ein. (ots/r)

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Publiziert in HX Polizei

KORBACH. Am heutigen Freitagmorgen fand eine Hundebesitzerin ein rohes, verdorbenes Stück Fleisch in der Korbacher Altstadt. Vermutlich wurde es absichtlich ausgelegt, um Hunden Schaden zuzufügen. Die Polizei warnt Hundebesitzer vor weiteren ausgelegten Ködern und sucht nun Zeugen.

Gegen 9.30 Uhr, fand eine Hundebesitzerin aus Korbach auf dem ehemaligen Kinderspielplatz im "Tempel" ein rohes, verdorbenes Stück Fleisch. Sie sagte gegenüber den ermittelnden Beamten der Ermittlungsgruppe Korbach aus, dass es sich dabei nicht um einen Speiserest handelte, sondern mutmaßt, dass das verdorbene Stück Fleisch absichtlich dort abgelegt wurde. Ob das Fleischstück schließlich auch Giftstoffe enthält, steht derzeit nicht fest. Sicherheitshalber hatte die Hundebesitzerin es eingepackt und der Polizei übergeben.

Während ihrer sich anschließenden Vernehmung sagt sie gegenüber den Beamten aus, dass die Örtlichkeit auch viele andere Hundebesitzer nutzen, um mit ihren Vierbeinern Gassi zu gehen. Darüber scheint jemand verärgert zu sein, insbesondere deren Hinterlassenschaften, die von ihren Besitzern nicht entfernt wurden, könnten die Ursache für die Tat sein, so die Anzeigenerstatterin. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchtem Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.

Da es in der Vergangenheit schon mehrfach zum Auslegen von Giftködern in einigen Teilen der Altstadt kam, bittet die Polizei Hundebesitzer um Vorsicht. Zeugen, die Hinweise auf den Verursacher geben können, werden gebeten sich mit der Polizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 in Verbindung setzen. (ots/r)

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