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Donnerstag, 10 Mai 2018 15:19

Achtung! Falschmeldung im Netz

MARBURG. Derzeit verbreitet sich über die sozialen Medien wie z. B. Facebook und den Instant-Messenger Dienst WhatsApp eine Audionachricht, die aus aktuellem Anlass vor "Verbrechern" im Landkreis Marburg-Biedenkopf warnt.

Diese sollen an Waldwegen oder abgelegenen Straßen eine Panne vortäuschen und dann die Leute ausrauben. Hierbei handelt es sich um eine Falschmeldung! Es gibt derzeit im Landkreis Marburg-Biedenkopf keine aktuelle Anzeige eines solchen Vorfalls.

Gäbe es einen solchen Vorfall, so hätte die Polizei über diesen mit Sicherheit in den täglichen Presseinformationen informiert. Zur Verhinderung einer Verunsicherung der Bürgerinnen und Bürger bittet die Polizei dringend darum, derartige in den sozialen Netzwerken erscheinende, schriftliche oder sprachliche Nachrichten vor einer weiteren Verbreitung zunächst auf die Glaubwürdigkeit und Richtigkeit des Inhaltes zu prüfen.

Unreflektiertes copy and paste schürt nur unberechtigte Ängste und schadet mehr, als es nützt. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei
Mittwoch, 18 Januar 2012 16:01

Immer und überall mit Kontrollen rechnen

DIEMELSTADT. Der Zunahme der Wohnungseinbrüche in Waldeck-Frankenberg um 25 Prozent auf 125 Fälle im Jahr 2011 sieht die Polizei nicht tatenlos zu: Am Mittwoch haben die Beamten im großen Stil mit speziellen Kennzeichenlesegeräten zahlreiche Autos kontrolliert - viele Täter schlagen nämlich nach Analysen der Ermittler nicht vor der eigenen Haustür, sondern in anderen Regionen zu.

Viele Einbrüche werden laut Polizeisprecher Volker König von überregionalen Tätern begangen, die aus ihren Heimatgebieten eigens zu Straftaten quer durch Deutschland reisen. Die Bundesstraße B 252 dient ihnen als Transitverbindung aus Westfalen zur Rhein-Main-Region. "Das ist auch der Grund, warum die Polizei in Waldeck-Frankenberg speziell auf Fahrzeuge aus dieser Region ein Auge warf und auf einem Parkplatz in der Gemarkung Diemelstadt kontrollierte", erklärte König einen Polizeieinsatz von Mittwoch.

Straftäter sollten dabei bereits auf der Anfahrt zu ihren Einsatzorten erkannt werden. Dadurch sollen sie verunsichert werden. "Überall und zu jeder Zeit müssen sie mit einer Polizeikontrolle rechnen", verdeutlichte der Sprecher. Bei der Kontrolle wurden auch spezielle Fahndungsmittel eingesetzt. So las ein Gerät automatisch Autokennzeichen und glich sie mit dem Fahndungsbestand ab. "So können die Kollegen sofort gestohlene oder gesuchte Fahrzeuge erkennen und anhalten", sagte der Polizeisprecher.

Diese Kontrolle sei aber nur eine von vielen Maßnahmen der Polizei in Waldeck-Frankenberg, um der Straftäter habhaft zu werden. Viele, zumeist verdeckte, Maßnahmen folgen. In der Aufklärungsquote nimmt laut König Waldeck-Frankenberg bei den Einbrüchen mit etwa 27 Prozent einen hessenweiten Spitzenplatz ein. Die Zahl von 125 "Brüchen" im Jahr 2011 liege zwar hinter der anderer Landkreisen, sei aber dennoch besorgniserregend.

Bei der Kontrolle auf der Bundesstraße B 252 passierten in der Zeit von 10 Uhr bis 15 Uhr etwa 1300 Fahrzeuge das Kennzeichenlesegerät - darunter war jedoch nicht ein einziges gesuchtes Fahrzeug. Dennoch winkten die die Beamten mehr als 60 Fahrzeuge gezielt aus dem Verkehr und kontrollierten etwa 80 Personen. Dabei stellten die Beamten einen Verstoß gegen das Waffengesetz fest: Ein 36-jähriger Mann aus dem Raum Stuttgart hatte griffbereit in seinem Auto einen Baseballschläger liegen.

Zudem stellten die Beamten mehrere Verkehrsordnungswidrigkeiten fest, die mit einer Verwarnung geahndet wurden. "Da die Fahrzeuge gezielt aus dem Verkehr gezogen wurden, ist es auch nicht verwunderlich, dass mehrere polizeibekannte Personen darunter waren", schilderte der Sprecher. Allerdings sei niemand von ihnen gesucht worden.

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