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DIEMELSEE. Eine umfangreiche Rettungsaktion haben die Freiwillige Feuerwehr Diemelsee und Rettungskräfte aus Adorf am Samstagabend absolviert - der Aufmerksamkeit von zwei Anglern ist es zu verdanken, dass ein junger Mann noch am Leben ist - die Wasserrettung verlief trotz widriger Umstände optimal.

Gegen 21.25 Uhr meldeten zwei junge Männer über den Notruf 112 bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg, dass sich eine Person im Diemelsee in Not befindet. Aufmerksam geworden sind die Angler, nachdem eine Person im See um Hilfe gerufen hatte. Der Angetrunkene wollte scheinbar durch den See schwimmen, in Höhe vom Seehotel verließen den Schwimmer aber die Kräfte.

Kurzerhand entledigten sich die beiden Angler ihrer Klamotten, sprangen in den See und zogen die Person ans Ufer an der Randstraße. Die inzwischen alarmierte Wehr aus Heringhausen und die Johanniter Unfallhilfe aus Adorf trafen dort fast zeitgleich ein. Mit einer Steckleiter gelangten die Retter und Einsatzkräfte der Feuerwehr zum fünf Meter tiefen Uferbereich des Diemelsees. 

Weil der Angetrunkene völlig am Ende seiner Kraft war und ein Besteigen der Leiter zu gefährlich erschien, forderte Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer das in Adorf stationierte Rettungsboot an. Torsten Behle und sein Team ließen am Strandbad das Boot zu Wasser und erreichten nach wenigen Minuten die Rettungsstelle.

Inzwischen hatte sich der Gerettete anders entschieden - mit dem Boot wollte er nicht fahren, dafür nahm er das Risiko auf sich und bestieg unter dem Schutz helfender Hände und einer Kopfbedeckung (Feuerwehrhelm) die Steckleiter. Oben angekommen, wurde der junge Mann medizinisch betreut. Etwa 30 Ehrenamtliche waren bei der Rettungsaktion im Einsatz. Ein großes Lob gehört auch den beiden Anglern für ihr couragiertes Handeln.

Nach 60 Minuten konnte der Einsatz beendet werden. (112-magazin.de)

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Publiziert in Feuerwehr

DIEMELSEE. Ein Fahrfehler und eine zu schnelle Fahrweise haben heute gegen 13.30 Uhr zu einem Alleinunfall an Ortseingang von Heringhausen geführt. Nach eigenen Angaben befuhr der 21-jährige Biker mit seiner Honda Revere von der Diemelbrücke kommend die Kreisstraße 63 in Richtung Kirchstraße. In einer leichten Linkskurve, etwa in Höhe der DLRG-Station, verlor der Detmolder die Kontrolle über die Maschine und stürzte nach rechts in den Straßengraben.

Mitarbeiter der Diemelseer DLRG-Station leisteten erste Hilfe bei dem Verunglückten und forderten einen Rettungswagen an, regelten den Verkehr auf der Kreisstraße und versorgten im Nachgang den Leichtverletzten mit einer Immobilisationskragen bis zum Eintreffen der Johanniter Unfallhilfe.

Die Schadenshöhe an dem Motorrad stand zum Unfallzeitpunkt nicht fest.

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