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Donnerstag, 15 Juli 2021 17:13

Unfallfluchten im Landkreis Waldeck-Frankenberg

WALDECK-FRANKENBERG. Drei Unfallfluchten beschäftigen derzeit die Polizeistationen in Korbach, Bad Wildungen und Frankenberg. Die Beamten suchen Zeugen.

Korbach

Am Mittwochnachmittag stellte eine 22-Jährige aus Medebach um 17 Uhr ihren schwarzen VW Polo auf dem Parkplatz eines Fitnessstudios in der Briloner Landstraße ab. Als die Frau um 18.15 Uhr zu ihrem Fahrzeug zurückkehrte, stellte sie Schäden an der hinteren Stoßstange fest. Vermutlich war ein Unbekannter beim Rangieren mit seiner Anhängerkupplung mit dem VW kollidiert. Im Anschluss an den Unfall flüchtete der Unbekannte. Am Polo entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1000 Euro. Hinweise bitte an die Korbacher Polizei unter der Telefonnummer 05631/9710.

Bad Wildungen

In der Bad Wildunger Laustraße hatte sich zwischen 8 Uhr und 11 Uhr ebenfalls eine Unfallflucht ereignet. Eine 49-Jährige aus Fritzlar hatte ihren VW dort ordnungsgemäß in aufsteigender Richtung in Höhe der Hausnummer 24 auf dem Seitenstreifen geparkt. Im angegebenen Zeitraum war ein bislang Unbekannter mit dem Außenspiegel des VW kollidiert. Auch in diesem Fall entfernte sich der Verursacher von der Unfallstelle und kam seinen Pflichten nicht nach. Den entstandenen Sachschaden schätzen die Beamten der Bad Wildunger Polizei auf 400 Euro. Unter der Telefonnummer 05621/70900 nehmen die Beamten in Bad Wildungen Hinweise entgegen.

Frankenberg

2500 Euro Sachschaden sind das Ergebnis einer weiteren Unfallflucht in Frankenberg. Um 19.45 Uhr bemerkte eine 21-Jährige, dass ein Unbekannter mit dem hinteren Kotflügel ihres roten Honda Civic kollidiert war. Die Frau hatte das Fahrzeug im Frankenberger Teichweg in Höhe der Hausnummer 27 auf dem Seitenstreifen abgestellt - Hinweise zum Unfallverursacher liegen bislang nicht vor. Hinweise nehmen die Frankenberger Beamten unter der Telefonnummer 06451/72030 entgegen.

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Publiziert in Polizei

KORBACH/USSELN. Ende 2019 kam es in Korbach und in Usseln zu Unfallfluchten, die durch einen Gelenkbus verursacht worden sein sollen. Die Polizei Korbach hat nun einen 17-jährigen Tatverdächtigen ermittelt, der unberechtigt in den Besitz eines Busses gelangte und im Verdacht steht, die Unfallfluchten begangen zu haben.

In der Nacht vom Samstag, 28. Dezember auf Sonntag, 29. Dezember 2019 kam es in Korbach zu zwei Unfallfluchten. Ein zunächst unbekanntes Fahrzeug (wir berichteten darüber, hier klicken) hatte im Eidinghäuser Weg beim Vorbeifahren zwei Autos gestreift und dabei erheblich beschädigt. An den beiden Autos, ein Golf und ein Mercedes, konnte bei der Unfallaufnahme rote Fremdfarbe gesichert werden. Da auch Fremdteile am Unfallort zurückblieben, ging die die Polizei Korbach nun davon aus, dass die Unfälle durch einen Bus verursacht wurden und der Fahrer geflüchtet war, ohne sich um den Schaden zu kümmern.

Eine weitere Unfallflucht wurde der Polizei Korbach am Morgen des 29. Dezember 2019 gemeldet. Der Geschädigte erstattete Anzeige, da sein an der Korbacher Straße in Willingen-Usseln geparkter Mercedes beschädigt worden war. Die ersten Ermittlungen der Polizei am Unfallort ergaben, dass sich an dem Mercedes frische Unfallspuren befanden. Durch den Aufprall war an dem Mercedes eine Radaufhängung komplett abgebrochen worden, das Rad wurde in den Radkasten gedrückt. Auch hier flüchtete der Unfallverursacher, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Am Unfallort in Usseln konnten ein Teilstück einer roten Stoßstange und weitere Fahrzeugteile aufgefunden werden. Aufgrund dieser Gegenstände ergab sich der Verdacht, dass der flüchtige Unfallfahrer einen Lkw oder Bus gefahren haben muss.

Die Polizei Korbach intensivierte in der Folge ihre Ermittlungen in Richtung eines Busses, zumal sich am 30. Dezember noch ein Zeuge bei der Polizei meldete und einen Hinweis auf einen roten Gelenkbus gab. Da die Ermittlungen im Raum Korbach nicht zu einem möglichen Fluchtfahrzeug führten, wurden diese auch auf den Großraum Kassel ausgedehnt. Letztlich gelang es der Polizei Korbach nach intensiven Ermittlungen einen 17-jährigen Tatverdächtigen zu identifizieren.

Nach derzeitigen Kenntnisstand hat sich dieser in der Tatnacht unberechtigt in den Besitz eines roten Gelenkbusses aus dem Raum Kassel gebracht und damit eine "Spitztour" unternommen. Nach seinem nächtlichen Ausflug stellte er den Bus wieder zurück an den ursprünglichen Abstellort. Die nächtliche "Spritztour" war dem Busunternehmen bis zu den Ermittlungen der Polizei nicht aufgefallen. Die entsprechenden Beschädigungen von Unfällen in Korbach und Usseln konnten aber noch nachträglich festgestellt werden.

Der 17-Jährige wurde zwischenzeitlich bei der Polizei Korbach vernommen, er zeigte sich größtenteils geständig. Ermittlungen wegen möglicher weiterer "Spritztouren" werden noch geführt. Er wird sich demnächst wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Unfallfluchten sowie dem unbefugten Gebrauch eins Fahrzeugs verantworten müssen. (ots/r)

Link: Mehrere Autos angefahren - Fahrzeugteile können zugeordnet werden (02.01.2020)

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Publiziert in Polizei

BAD WILDUNGEN. Gleich zwei Unfallfluchten versucht die Polizei in Bad Wildungen zu klären und setzt auf Zeugenaussagen aus der Bevölkerung.

Mehrmals gegen BMW gefahren

Zunächst wurden die Beamten von einem 29-jährigen Mann aus Bad Wildungen über einen Schaden an seinem 5er BMW informiert. Dieser gab an, seinen Wagen am 30. August um 13 Uhr auf dem Parkplatz in der Schlesier Straße in Höhe der Hausnummer 2 abgestellt zu haben. Bei seiner Rückkehr am 31. August gegen 13 Uhr, stellte der Bad Wildungen dann fest, dass das hintere, rechte Seitenteil des Pkw, sowie die Heckstoßstange erhebliche Beschädigungen aufwiesen. Kurios an der Sache ist auch, dass die Heckstoßstange links und rechts ihrem Namen alle Ehre gemacht hat - der Unfallverursacher, der sich unerlaubt vom Unfallort entfernte, muss also zweimal, vermutlich beim Rangieren, gegen das Auto gefahren sein. Auf etwa 2500 Euro wird der Schaden an dem BMW geschätzt. Hinweise nimmt die Polizei in Bad Wildungen entgegen.

Firmenwagen beschädigt

Eine weitere Verkehrsunfallflucht ereignete sich am Samstag während des Samba-Festivals zwischen 9 und 13 Uhr in Bad Wildungen. Eine Frau aus der Badestadt hatte ihren Audi A3 um 9 Uhr in der Brunnenstraße 61 in Fahrtrichtung am Eselspfad geparkt und bei ihrer Rückkehr gegen 13 Uhr Beschädigungen an der kompletten Fahrzeugseite festgestellt. Wahrscheinlich hatte bei der Vorbeifahrt ein Verkehrsteilnehmer das Auto gestreift. Auf etwa 1500 Euro schätzen die Beamten der Polizeiwache den angerichteten Schaden an dem A3.

In beiden Fällen nimmt die Polizeistation Bad Wildungen unter der Rufnummer 05621/70900 Hinweise entgegen.

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MARBURG. In Kirchhain und Stadtallendorf kam es zu mehreren Unfallfluchten mit Sachschäden.

Bereits am Samstag, den 19. Januar flüchtete ein Unfallverursacher nach einem typischen Parkplatzrempler. Tatort der Unfallflucht war der Aldi-Parkplatz in der Frankfurter Straße in Kirchhain, die Unfallzeit liegt zwischen 11 Uhr und 11.30 Uhr. Zwar bemerkte der Fahrer erst am nächsten Morgen den auf der Beifahrerseite seines grauen Seat Arona entstandenen Schaden in Höhe von mindestens 2.000 Euro. Einen anderen Unfallort kann er jedoch ausschließen. 

Auf dem Parkplatz in der Weserstraße entstand an einem dort abgestellten blauen Dacia Sandero ebenfalls ein Schaden von mindestens 2.000 Euro. Die Unfallzeit dieser Flucht liegt am Dienstag, den 22. Januar zwischen 5 Uhr und 13.45 Uhr. Am Dacia entstanden Schäden vorne links an Scheinwerfer, Kotflügel und der Stoßstange.

Bei beiden Unfällen ergaben sich bislang keine Hinweise zu den verursachenden Fahrzeugen oder zu dessen Fahrerinnen oder Fahrern. Etwaige Unfallzeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Stadtallendorf unter der Telefonnummer 06428/93050 in Verbindung zu setzen. (ots/r)

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